Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Im Juni (?) dieses Jahres wurde ja noch darüber spekuliert, ob KMK seine Anteile komplett verkauft, bekanntermaßen ist er jedoch launischer als das Wetter. Aber ebenso könnten die anderen Anteilseigner Bohnhorst / Margaritoff / Burmeister ihre Einlagen erhöhen.


:tnx: Alles andere als ein Durchwinken wäre eine Überraschung. Die DFL ist so süchtig nach dem Geld, daß sie sich von jedem, der mit den Geldscheinen raschelt, am Nasenring durch die Arena ziehen lässt. So auch im Fall Hertha / Windhorst; er hält 66,6% der Anteile und die DFL winkt durch, weil Windhorst trotzdem nur 49% des Stimmrechts hat. Wer das mit den 49% Stimmrecht glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Denn esist nur schwer vorstellbar, daß ein Investor mit 2/3 der Anteile sich mit weniger als der Hälfte des Stimmrechts zufrieden gibt. Schon gar nicht, bei so einem Windei wie Windhorst. Eigentlich erstaunlich, daß der HSV nicht auf ein solches Finanzierungsmodell gekommen ist.
Kommt noch. Gemach, gemach.
 
Da geilste finde ich ja die Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen, die selbst erfundenen 42mio €. Ob man davon Gehälter bezahlen kann? Ganz üble Luftnummer und am Ende bekommt ein launiger alter Mann seinen Willen.
 
Beim Kauf/Verkauf kann der immaterielle Wert einer Firma schon zu Buche schlagen, aber wer kauft den HSV? :D
Wenn du in Deutschland nicht die 50+1 Geschichte hättest, glaube ich schon, dass der HSV eine interessante Investition sein könnte.
Traditionsverein, viele Zuschauer, einige Titel (wenn auch länger her) gewonnen.
Dazu Hamburg auch eine interessante Adresse.
schau mal Manchester City oder Chelsea an... Wo waren diese Klubs und speziell Chelsea. Die waren finanziell mausetot.
Fahrstuhlklub... lebten auch nur von ihren besseren Zeiten.
Abramovich hatte da ein marodes Stadion und 300 Mio Pfund Schulden übernommen.
Hat, seit er da ist weit über 1 Mrd € reingepumpt....
Wenn du als Investor einen Klub kaufen bzw dich einkaufen willst, wäre der HSV, ganz ohne Ironie sehr reizvoll....
 
Wenn du in Deutschland nicht die 50+1 Geschichte hättest, glaube ich schon, dass der HSV eine interessante Investition sein könnte.
Traditionsverein, viele Zuschauer, einige Titel (wenn auch länger her) gewonnen.
Dazu Hamburg auch eine interessante Adresse.
Durchaus. Allerdings hätte das - vermutlich - dem HSV eine Reihe von Dilettanten und den Absturz in die 2. Liga erspart. Oder Hunke und ein paar andere Strategen hätten den Handlangern des/der Investoren das Leben schwer gemacht :lol:


schau mal Manchester City oder Chelsea an... Wo waren diese Klubs und speziell Chelsea. Die waren finanziell mausetot.
Fahrstuhlklub... lebten auch nur von ihren besseren Zeiten.
Abramovich hatte da ein marodes Stadion und 300 Mio Pfund Schulden übernommen.
Hat, seit er da ist weit über 1 Mrd € reingepumpt....
Vermengst Du das nicht zwei Epochen zu einer? Denn Abramovic ist erst seit 2003 Eigentümer der Blues, die zu dem Zeitpunkt "nur" <100 Mio. Pfund Schulden hatten; zu diesem Zeitpunkt hatten die Blues unter dem vorherigen Eigentümer Bates 2x den FA Cup, 1x den EC der Pokalsieger gewonnen und sich für die CL qualifiziert - und ebenso wurde in der Bates-Ära der Stadionumbau angefangen.
 
Durchaus. Allerdings hätte das - vermutlich - dem HSV eine Reihe von Dilettanten und den Absturz in die 2. Liga erspart. Oder Hunke und ein paar andere Strategen hätten den Handlangern des/der Investoren das Leben schwer gemacht :lol:



Vermengst Du das nicht zwei Epochen zu einer? Denn Abramovic ist erst seit 2003 Eigentümer der Blues, die zu dem Zeitpunkt "nur" <100 Mio. Pfund Schulden hatten; zu diesem Zeitpunkt hatten die Blues unter dem vorherigen Eigentümer Bates 2x den FA Cup, 1x den EC der Pokalsieger gewonnen und sich für die CL qualifiziert - und ebenso wurde in der Bates-Ära der Stadionumbau angefangen.
stimmt schon... jetzt wo du es sagst....
mir war etwas im Kopf, dass ich von 300 Mio Schulden gelesen hätte.
Vielleicht hatte ich es mit dem alten Wechselkurs umgerechnet..... Der Kaufpreis Betrug wohl 140 "Mio Euro(davon 90 Mio Pfund Schulden) , laut Wiki.
Der Einstieg Abramovichs kam zur rechten Zeit.... 2003 hätte der CFC kurzfristig 23 Mio Pfund Schulden tilgen müssen. Ohne den Milliardär wäre es nicht möglich gewesen. In den 90iger Jahren wurde auch die Stamford Bridge modernisiert.
Unter Bates wurde auch gut in die Mannschaft investiert. Die Bates Ära hatte ich nicht mehr so recht auf dem Schirm.
Aber natürlich gewann Chelsea durch Zola gegen Stuttgart das letzte Endspiel im EC der Pokalsieger.
Lange her.... Hatte da wohl etwas vermischt.
Ich hatte etwas von knapp 300 Mio Schulden im Kopf....
Wenn ich die 90 Mio Pfund mit dem DM Wechselkurs von 2.83DM- 1 GBP 1999 rechne, komme ich auf 254 Mio DM Schulden.... Mein Denkfehler...
 
Unter Bates wurde auch gut in die Mannschaft investiert. Die Bates Ära hatte ich nicht mehr so recht auf dem Schirm.
Aber natürlich gewann Chelsea durch Zola gegen Stuttgart das letzte Endspiel im EC der Pokalsieger.
Lange her.... Hatte da wohl etwas vermischt.
Ich hatte etwas von knapp 300 Mio Schulden im Kopf....
Wenn ich die 90 Mio Pfund mit dem DM Wechselkurs von 2.83DM- 1 GBP 1999 rechne, komme ich auf 254 Mio DM Schulden.... Mein Denkfehler...
Auch wenn wir jetzt ziemlich vom Thema des Threads abweichen: Bei Chelsea ging es nach dem UEFA-Cup-Sieg 1971 bergab, so daß Bates den
sportlich wie finanziellam Boden liegenden Club Anfang der 1980er Jahre in der 2nd Division übernahm. Nach der Rückkehr in die 1st Division 1984 etablierte sich der der CFC in der Erstklassigkeit, gekrönt von ein paar Pokalsiegen und CL-Teilnahmen. Allerdings war die Ära Bates auch von zum Teil umstrittenen geprägt, so feuerte Bates zB drei Monate vor dem EC-Pokalsieger-Finale 1998 Ruud Gullit, angeblich wegen zu hoher Gehaltsforderungen des Europameister von 1988. Hinzu kommen die gestern erwähnten Schulden von < 100 Mio. £. Passt irgendwie also doch in diesen Thread :D
 
Beim HSV wird i.d.R. mit großer Kelle gerührt ;)
Andere gibts in Hamburg halt nicht. Kleinkram ist für Vororte wie Bremen... :ugly:

Zu Pollersbeck: Als er noch beim FCK spielte, war er auch Torhüter der U21 unter Kuntz und während der EM 2017 Garant für den EM-Sieg, zumal mit den gehaltenen Elfmetern im Halbfinale. Damals galt er als "großes Torhütertalent". Ob er jetzt beim HSV nix mehr dazugelernt hat, ob er an ein Leistungslimit gekommen ist oder ob er aufgrund fehlender Spielpraxis auf seinem Level geblieben ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ihn von vornherein als "zu teuer" darzustellen, ist etwas unfair, sowohl ihm als auch dem HSV gegenüber.
 
Andere gibts in Hamburg halt nicht. Kleinkram ist für Vororte wie Bremen... :ugly:

Zu Pollersbeck: Als er noch beim FCK spielte, war er auch Torhüter der U21 unter Kuntz und während der EM 2017 Garant für den EM-Sieg, zumal mit den gehaltenen Elfmetern im Halbfinale. Damals galt er als "großes Torhütertalent". Ob er jetzt beim HSV nix mehr dazugelernt hat, ob er an ein Leistungslimit gekommen ist oder ob er aufgrund fehlender Spielpraxis auf seinem Level geblieben ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ihn von vornherein als "zu teuer" darzustellen, ist etwas unfair, sowohl ihm als auch dem HSV gegenüber.

Der Pollersbeck ist gefühlt von Titz versaut worden , er hat ihn quasi zum Feldspieler umgestaltet , nur hat das bei den
nachfolgenden Trainern nicht das Verständnis gefunden . Dann scheint der Pollersbeck in ein mentales Loch gefallen zu sein ,
und irgendwie die Lust am HSV verloren zu haben . Also Tapetenwechsel sollte anstehen , nur wohin ?
 
Der Pollersbeck ist gefühlt von Titz versaut worden , er hat ihn quasi zum Feldspieler umgestaltet , nur hat das bei den
nachfolgenden Trainern nicht das Verständnis gefunden . Dann scheint der Pollersbeck in ein mentales Loch gefallen zu sein ,
und irgendwie die Lust am HSV verloren zu haben . Also Tapetenwechsel sollte anstehen , nur wohin ?
Einfach nur weg, etwas bessere als dort, findet er allemal. (angelehnt an Grimms Märchen) ;)
 
Was mich ganz allgemein interessieren würde: Welches sind eure persönlichen Beweggründe der Ablehnung bis hin zur ausgeprägten Feindschaft gegenüber dem HSV? Als Stichworte fallen mir da recht schnell ein: Großkotzigkeit bzw "Hamburger Arroganz", HSV-"Fans" und Hools, Adrian Maleika, generelle Stadtrivalität HH vs HB, Feindseligkeit gegenüber einzelnen Spielern / Funktionären beim HSV. Aber viele werden ganz persönliche Gründe haben.

Ich für meinen Teil empfinde keine "Feindschaft" gegenüber Werder, eher eine freundschaftliche Rivalität. Werder war lange in gewisser Weise ein Gegenkonzept zum HSV, mit wenig(er) Geld ähnlich viel Erfolg (oder mehr...), jedenfalls seit Otto Rehhagel. Es hat mich beispielsweise stets gefreut, wenn Werder gegen Bayern gewinnen konnte. Was wohl auch an meiner Animosität gegenüber Bayern liegt, vermutlich.

Falls es zu persönlich ist, bitte ich mein Interesse zu entschuldigen. Ansonsten freu ich mich auf eure Kommentare. :wink:
 
Hallo Brummsel,
meine ablehnende Haltung gegenüber den HSV ist auf die Großkotzigkeit der früheren Jahre begründet. Dazu allerdings auch
die von dir benannte Stadtrivalität. Diese Rivalität hält sich aber eher im gemäßigtem Rahmen.
Natürlich freue ich mich über die Niederlagen oder eben auch über den Abstieg. Allerdings fehlt mir auch die Rivalität, die direkte
Auseinandersetzung im Ligaalltag.
Also Fans des HSV setze ich mit denen des SVW gleich. Es gibt einen Großteil gute Fans und einen geringen Anteil von Idioten
bis hin zu Verbrechern. Das Schicksal von Adrian Maleika dürfte bei den meisten Fans nicht die Assoziationen auslösen, dass es das
Aggressionspotenzial rechtfertigt. Aus meiner Sicht betrifft dies in erster Linie Fans die damals unmittelbar beteiligt waren.
Ich bin auch ein Gegner davon, dies ständig aufzuwärmen mit dem Ziel den Finger in Richtung der HSV-Fans auszustrecken.
Als Beispiel zur Gewaltfreiheit gilt dies Beispiel, wie so viele andere eben auch, allemal.
 
Ich würde den Ausdruck "freundschaftliche Rivalität" für mich auch als passend bezeichnen. Was ich teilweise an "Hass" mitbekomme, also Leute die es tatsächlich ernst meinen mit der übertriebenen Abneigung kann ich nicht so recht nachvollziehen, besonders wenn mir jemand ernsthaft, egal aus welchem der beiden Lager aufzeigen möchte, dass die andere Seite ja viel schlimmer sei. Wenn ich im Stadion stehe und die gesamte Nordkurve meinen Verein / mich selbst / oder wen auch immer von vorn bis hinten durchbeleidigt, sauge ich das als Atmosphäre auf und empfinde irgendwie Spaß daran. Aber alles was ich gegen den HSV sage, wenn überhaupt, ist eher im Spaß.

Wenn ich dem HSV mal den Abstieg gewünscht/gegönnt habe, dann muss ich eigentlich eingestehen, dass es sich dabei nur um Sensationsgeilheit handelt.

Inkonsequenter und schizophrener Weise wäre es für mich aber keineswegs egal, wenn der HSV z.B. Werder in die zweite Liga geschickt hätte in einer möglichen Relegation. Vermutlich ist das menschlich.
 
Ich für meinen Teil hege gar keine Abneigung gegen den HSV (mag möglichereise mit der räumlichen Entfernung zu tun haben).
Klar gibt es da Rivalität aber ich hab die lieber in der gleichen Liga als irgendwo unter ferner liefen.
Für mich gehören Nordderbys doch dazu, was habe ich davon wenn mein Rivale irgendwo tiefer rumturnt und ich ihm nicht auf dem Platz zeigen kann wer die Nummer 1 ist?
Hamburg lebt für mich, wie der ein oder andere Verein noch zum großen Teil in der Vergangenheit.
Eigentlich müssten die doch ganz woanders stehen mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten, dass die das nicht auf die Reihe kriegen ist schon auch irgendwie schade.
Da gibt es aber noch krassere Beispiele.
Rot Weiß Essen zum Beispiel, die es einfach nicht gebacken kriegen.
 
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