Update vom 5. Juni: Das mancherorts
verpflichtete Tragen einer Maske führte in Deutschland zu einer heftigen Debatte. Manche Menschen sehen es nicht ein, Mund und Nase zu bedecken.
Jeder dritte Deutsche* wünscht sich eine
Lockerung oder gar Abschaffung. Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Gesichtsschutz jedoch dringlich.
Überraschend hat sie nun ihre
Richtlinien zum Tragen von Atemschutzmasken geändert. „Überall dort , wo es zu Übertragungen in der Öffentlichkeit kommen kann, raten wir Menschen über 60 Jahren oder Menschen mit Vorerkrankungen zudem,
eine medizinische Maske zu tragen“, erläutert WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus.
Coronavirus/Maskenpflicht: WHO ändert Richtlinien - einfacher Mundschutz für manche nicht sicher genug
Im öffentlichen Nahverkehr, Geschäften sowie weiteren geschlossenen, stark besuchten Orten rät die Organisation ohnehin dazu, einen
Mundschutz überzuziehen. Mittlerweile erscheinen ihr einfache Masken, die häufig
selbst genäht* sind, aber nicht mehr für jeden sicher genug.
Angehörige von Risikogruppen* sollten sich mit tatsächlichem Atemschutz absichern. Die Masken sollten mindestens dreilagig sein, die Lagen aus unterschiedlichen Materialien bestehen.