Ich glaube das vieles auch sehr einfach erklärbar ist bei Kohfeldt. Davon mal ab ist bei so einer Katastrophensaison generell vieles schief gelaufen im Verein. Die Kaderplanung und das Leistungsklima im Verein und das Verletzungspech bis hin zu taktischen Fehlentscheidungen, falsche Aufgabenverteilung und letztlich Pech bei Schiri-Entscheidungen und im Spiel generell. Das ganze endet dann in einer mentalen und leistungsmäßigen Abwärtsspirale.
Aber nun zum Trainer:
Wenn man sich die Feuerwehrmänner bspw. in der Bundesliga anschaut, sind die ausschließlich auf der positiven Motivationsschiene unterwegs. Und das funzt auch kurzfristig. Es werden über Motivation kurzfristige Erfolge gefeiert und dadurch ne mentale und leistungsmäßige Aufwärtsspirale erzeugt. Leider hält das in der Regel nicht so lange.
Das war auch beim Kohfeldt Antritt zu spüren und hat sich sogar relativ lange gehalten. Alles lief gut und Kohfeldt konnte verbale Salven noch und nöcher abfeuern. Die Motivation stimmte, jeder wurde gelobt. Dann kommen, aber die Rückschläge unweigerlich und leider kann Kohfeldt mit seinem Führungsstil so gar nicht eine Krise meistern. Denn um langfristig Erfolg zu konservieren braucht man mehr als nur einen positiven Führungsstil und Lobeshymnen. Man muß Leistungsregeln festlegen und auch im Zweifel knallhart sanktionieren, um das Leistungsprinzip aufrecht zu erhalten, sonst kehrt der Schlendrian ein bzw. die Selbstverständlichkeit. Dazu braucht man einen eisernen Plan und Flexibilität zugleich (also Erfahrung) und dazu ganz sicher einen griesgrämigen und auch manchmal fiesen Führungsstil, ebenso wie Otto oder Thomas!
Von daher komme ich zu dem Schluß, das die Nostalgiestrategie von Bode, der Kohfeldt in einer Reihe mit Otto und Thomas sieht (sehen wollte), gar nicht aufgehen konnte. Denn Kohfeldt besitzt nicht die Führungsinstrumente wie seine beiden langjährigen Vorgänger. Bei Otto hätte es schon nach der zweiten Heimspielniederlage so dermaßen geknallt, da wäre die Drückergarnitur aus der Kabinentür geflogen und alle Low Performer hinterher. Otto hatte eine natürliche Ader um Leistung einzufordern, das fehlt Kohfeldt leider. Nur loben reicht nicht!
Man war so heiß auf einen neuen Otto/Thomas mit dieser so beruhigenden Beständigkeit, daß man Kohfeldt dahingehend einfach falsch eingeschätzt hat und ihn vermutlich dahin hofiert hat. Man kann Kohfeldt nicht verübeln das angenommen zu haben, aber er müßte selber merken, das die Reise schon längst vorbei ist und seit 8 bis 9 Spieltagen nur noch allen wehtut. Erlößt ihn bitte, er ist kein neuer Otto und versucht ihn nicht weiterhin krampfhaft dazu zu machen. Es tut nur noch weh! Rückt ab von der Nostalgiestrategie!
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Aber nun zum Trainer:
Wenn man sich die Feuerwehrmänner bspw. in der Bundesliga anschaut, sind die ausschließlich auf der positiven Motivationsschiene unterwegs. Und das funzt auch kurzfristig. Es werden über Motivation kurzfristige Erfolge gefeiert und dadurch ne mentale und leistungsmäßige Aufwärtsspirale erzeugt. Leider hält das in der Regel nicht so lange.
Das war auch beim Kohfeldt Antritt zu spüren und hat sich sogar relativ lange gehalten. Alles lief gut und Kohfeldt konnte verbale Salven noch und nöcher abfeuern. Die Motivation stimmte, jeder wurde gelobt. Dann kommen, aber die Rückschläge unweigerlich und leider kann Kohfeldt mit seinem Führungsstil so gar nicht eine Krise meistern. Denn um langfristig Erfolg zu konservieren braucht man mehr als nur einen positiven Führungsstil und Lobeshymnen. Man muß Leistungsregeln festlegen und auch im Zweifel knallhart sanktionieren, um das Leistungsprinzip aufrecht zu erhalten, sonst kehrt der Schlendrian ein bzw. die Selbstverständlichkeit. Dazu braucht man einen eisernen Plan und Flexibilität zugleich (also Erfahrung) und dazu ganz sicher einen griesgrämigen und auch manchmal fiesen Führungsstil, ebenso wie Otto oder Thomas!
Von daher komme ich zu dem Schluß, das die Nostalgiestrategie von Bode, der Kohfeldt in einer Reihe mit Otto und Thomas sieht (sehen wollte), gar nicht aufgehen konnte. Denn Kohfeldt besitzt nicht die Führungsinstrumente wie seine beiden langjährigen Vorgänger. Bei Otto hätte es schon nach der zweiten Heimspielniederlage so dermaßen geknallt, da wäre die Drückergarnitur aus der Kabinentür geflogen und alle Low Performer hinterher. Otto hatte eine natürliche Ader um Leistung einzufordern, das fehlt Kohfeldt leider. Nur loben reicht nicht!
Man war so heiß auf einen neuen Otto/Thomas mit dieser so beruhigenden Beständigkeit, daß man Kohfeldt dahingehend einfach falsch eingeschätzt hat und ihn vermutlich dahin hofiert hat. Man kann Kohfeldt nicht verübeln das angenommen zu haben, aber er müßte selber merken, das die Reise schon längst vorbei ist und seit 8 bis 9 Spieltagen nur noch allen wehtut. Erlößt ihn bitte, er ist kein neuer Otto und versucht ihn nicht weiterhin krampfhaft dazu zu machen. Es tut nur noch weh! Rückt ab von der Nostalgiestrategie!
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Der hat doch den Linienrichtern immer ein Bonbon zugesteckt. Ach das waren coole Fußball-Zeiten.