Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Wenn es um Menschen geht die einem am Herzen liegen, darf man aber doch auf den gesunden Menschenverstand vertrauen. Mein Schwiegermutter die eine vorgeschädigte Lunge hat, wird von uns natürlich nicht besucht, auch wenn sie das gern hätte. Da muss man einfach strikt bleiben. Was meinen Schwiegeropa angeht,könnte sich die Sachlage etwas anders darstellen. Letzte Woche eingeliefert wegen Verdacht auf Harnröhrenkrebs. Eine abschließende Diagnose haben wir hier noch nicht. Sollte sich das aber bestätigen, soll er dann einsam und alleine sterben um ihn vor Corona zu schützen? Diese Vorstellung treibt mir ehrlich gesagt die Tränen in die Augen, weil ich das unheimlich grausam finde.

Und genau dieses Szenario erleben zur Zeit sehr viele. Auch die älteren Menschen mit Demenz, die wissen gar nicht, was los ist. Das wird einfach vor lauter Angst, die einem von den Virologen im Hirn einzementiert wurde, ausgeblendet. Dabei könnte man die Alten und Vorerkrankten, die noch zuhause leben, wunderbar schützen. Abstand, Abstand, Abstand. Wenn das platztechnisch nicht klappt, dann mit professioneller Maske....
 
Salary Caps sind eine interessante Idee, die man ja auch aus dem US-Profi-Sport kennt. Ich begrüße selbige durchaus, das Problem ist nur, dass dies nicht als nationale Lösung funktionieren wird, da müsste schon mindestens europaweit Einigung erzielt werden, besser noch weltweit.
und führt zu mehr Wettbewerb, selbst ein Team wie die New England Patriots sind seit 2002 nur sechsmal Meister geworden im Gegensatz zum FCB der in der gleichen Zeit 12mal Meister war wegen fehlenden Wettbewerbs. Es würde auch dazu führen dass das viele Geld was im Fußball unterwegs ist sich besser verteilt und das im Falle eines Abstiegs nicht sämtlichen finanzielle Mittel aufgebraucht wären. Aber es ist davon auszugehen das gerade Vereine wie der FCB mit aller Macht dagegen angehen damit ihr wirtschaftlicher Vorsprung bleibt und damit auch weiterhin die Sicherheit haben nicht sportlich abstürzen zu können. Ein Ligabetrieb wie die Bundesliga wo es keinen sportlichen Wettbewerb mehr gibt, wo der Meister im Prinzip schon vorher feststeht wird auf kurz oder lang massive Probleme bekommen.

Ja, alleine das Auf- und Abstiegssystem im Fussball macht ein Salary Cap schwierig, weil selbige Grenze ja nicht für jede Liga gleich sein kann. Was geschieht, wenn ein Verein absteigt und das für die niedrigere Liga gültige Cap nicht erreicht, weil er in der höheren Liga zu viele zu gut dotierte Verträge abgeschlossen hat? Sind diese dann plötzlich nicht mehr gültig? Oder muss der Verein dann Spieler ins Cap anderer Teams traden (was, wenn dies nicht möglich ist)? Jedenfalls macht dieses System ein Salary Cap wesentlich komplexer als in den Staaten (und da ist es schon sehr komplex).
Das wäre kein Problem, die Obergrenze für die 2. Liga und die anderen darunter wären genauso hoch, es ist ja kein Muß an die Grenze zu kommen. Und wie es jetzt schon Gang und Gäbe ist werden die Verträge so abgeschlossen das im Falle eines Abstiegs das Gehalt sinkt um einen finanziellen Kollaps zu vermeiden..
 
und führt zu mehr Wettbewerb, selbst ein Team wie die New England Patriots sind seit 2002 nur sechsmal Meister geworden im Gegensatz zum FCB der in der gleichen Zeit 12mal Meister war wegen fehlenden Wettbewerbs. Es würde auch dazu führen dass das viele Geld was im Fußball unterwegs ist sich besser verteilt und das im Falle eines Abstiegs nicht sämtlichen finanzielle Mittel aufgebraucht wären. Aber es ist davon auszugehen das gerade Vereine wie der FCB mit aller Macht dagegen angehen damit ihr wirtschaftlicher Vorsprung bleibt und damit auch weiterhin die Sicherheit haben nicht sportlich abstürzen zu können. Ein Ligabetrieb wie die Bundesliga wo es keinen sportlichen Wettbewerb mehr gibt, wo der Meister im Prinzip schon vorher feststeht wird auf kurz oder lang massive Probleme bekommen.

Ja, die Vorteile des Salary Caps sind unbestritten... daher würde ich es ja begrüßen. Wie realistisch dies ist, steht auf einem anderen Blatt...

Das wäre kein Problem, die Obergrenze für die 2. Liga und die anderen darunter wären genauso hoch, es ist ja kein Muß an die Grenze zu kommen. Und wie es jetzt schon Gang und Gäbe ist werden die Verträge so abgeschlossen das im Falle eines Abstiegs das Gehalt sinkt um ein finanziellen Kollaps zu vermeiden..

Wenn Du in unteren Ligen den gleichen Salary Cap einführst wie in höheren, wirst Du nur in den höheren Ligen den gewünschten wettbewerbsausgleichenden Effekt des Salary Caps haben. Wenn man sowas schon einführt, sollte der Effekt mAn überall gleich wirken.
 
Wenn Du in unteren Ligen den gleichen Salary Cap einführst wie in höheren, wirst Du nur in den höheren Ligen den gewünschten wettbewerbsausgleichenden Effekt des Salary Caps haben. Wenn man sowas schon einführt, sollte der Effekt mAn überall gleich wirken.
also wenn ich mir die 2. und 3. Liga anschaue ist da schon ordentlich mehr Wettbewerb als in der 1. Liga und sobald man aufsteigt steigen automatisch auch die Werbe -und Fernsehgelder sodass man die Obergrenze möglicherweise ausschöpfen kann. In den unteren Klassen ist von Haus aus weniger Geld unterwegs sodass die Obergrenze keine Rolle spielt, sie ist einfach nur da. Ich kann mir nicht Vorstellen das Sponsoren in einen Verein der 2.Liga genauso viel Geld reinstecken wie in der 1.Liga.
 
Hauptsächlich verdienen die Spielerberater Ihr Geld über Transfairerlöse und Bonuszahlungen der Spieler, wer die Bezahlt, das ist leider Unterschiedlich.

Gibt welche die haben Verträge mit Vereinen und Spielern und andere nur mit Spieler oder Vereinen. Daher ist auch das vorgehen der Berater höchst unterschiedlich. Doch letztendes geht es bei denen Hauptsächlich darum, den Spieler XY sobald wie möglich zu einen neuen Verein zu vermitteln.
Die Regelungen z.B. in der NFL sind für die Bundesliga schlecht anwendbar, da es hier Auf- und Absteiger gibt, während die amerikanischen Ligen eine geschlossen Gesellschaft darstellen. Es wird interessant zu beobachten, was sich die DFL dazu ausdenkt.
 
Die Regelungen z.B. in der NFL sind für die Bundesliga schlecht anwendbar, da es hier Auf- und Absteiger gibt, während die amerikanischen Ligen eine geschlossen Gesellschaft darstellen. Es wird interessant zu beobachten, was sich die DFL dazu ausdenkt.

Das wird sich Arbeitsrechtlich in Europa auch nicht umsetzen lassen. Daher mein Vorschlag dazu, das sich jeder Verein freiwillig dazu verpflichtet selbst gesteckte Grenzen auch einzuhalten.
 
also wenn ich mir die 2. und 3. Liga anschaue ist da schon ordentlich mehr Wettbewerb als in der 1. Liga und sobald man aufsteigt steigen automatisch auch die Werbe -und Fernsehgelder sodass man die Obergrenze möglicherweise ausschöpfen kann. In den unteren Klassen ist von Haus aus weniger Geld unterwegs sodass die Obergrenze keine Rolle spielt, sie ist einfach nur da. Ich kann mir nicht Vorstellen das Sponsoren in einen Verein der 2.Liga genauso viel Geld reinstecken wie in der 1.Liga.

Wichtig ist, das in allen 1. Ligen in Europa die selben Regeln gibt, sonnst droht der Bundesliga den Ausverkauf nur weil in England weiter höhere Summen gezahlt werden als in der Bundesliga.
 
Dcc6HyZ.png


DYIPwNH.png

EnTIs7W.png
 
Und nochmal:
Woher nehem wir uns als Gesellschaft das Recht, völlig selbstständigen und geschäftsfähigen Menschen, das Recht in Würde zu leben?
Die Gesellschaft nimmt ihnen das Recht doch nicht. Sie können in Würde leben, nur eben momentan ohne Besuche. Das ist natürlich nicht schön, aber welche Alternative, bei der sich nicht der Großteil der Risikogruppe infiziert, gibt es denn?

Btw: Interessiert die Würde des Betroffenen eigentlich auch in dem Moment, in dem er ins Pflegeheim gebracht wird?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
also wenn ich mir die 2. und 3. Liga anschaue ist da schon ordentlich mehr Wettbewerb als in der 1. Liga und sobald man aufsteigt steigen automatisch auch die Werbe -und Fernsehgelder sodass man die Obergrenze möglicherweise ausschöpfen kann. In den unteren Klassen ist von Haus aus weniger Geld unterwegs sodass die Obergrenze keine Rolle spielt, sie ist einfach nur da. Ich kann mir nicht Vorstellen das Sponsoren in einen Verein der 2.Liga genauso viel Geld reinstecken wie in der 1.Liga.

Alles weitgehend richtig, aber einen wirklich fairen Wettbewerb hast Du insbesondere in Zeiten, in denen ein VfB Stuttgart, HSV oder 1.FC Köln der Zweiten Liga immer wieder Gastbesuche abstatten, nicht. Dazu muss man sich nur mal die Budgets der Vereine der Zweiten Liga ansehen. Ich finde einfach, dass wenn man da schon etwas installiert, man gleich eine "Komplettlösung" anstreben sollte und nicht nur eine für das - zugegeben - größte Problem. Ansonsten würde die Bundesliga wieder bevorzugt behandelt und ich sehe offen gesagt nicht, warum Werder, Augsburg oder Paderborn wichtiger sein sollten als die "Kleinen" der Zweiten Liga.
 
Das wird sich Arbeitsrechtlich in Europa auch nicht umsetzen lassen. Daher mein Vorschlag dazu, das sich jeder Verein freiwillig dazu verpflichtet selbst gesteckte Grenzen auch einzuhalten.
Das wird nicht funktionieren. Was machen die gepamperten Vereine LEV, WOB, HOF? Wie reagieren BAY und DOR?
Die werden sich bei Bedarf gegenseitig überbieten. Mir fällt so bums aber auch keine Lösung ein. Wichtig wäre zuerst eine gerechte Verteilung der Fernsehgelder. Da wäre die PL ein Vorbild.
 
Für die 2. und 3. Liga gibt es eigene Caps. Wenn man absteigt, muss man halt sparen, ist ja jetzt auch schon so. Außerdem gibt es in der NFL auch eine Untergrenze für Gehälter. 80% des Caps müssen vergeben werden. Und die Gehälter werden auch nach Anzahl der Spiele gezahlt. Wenn ich drei Spiele gesperrt bin, bekomme ich auch für drei Spiele weniger Gehalt. Und man wird auch für Vergehen außerhalb des Sports belangt (Fahren ohne Führerschein, häusliche Gewalt...)
 
Jede Liga in Europa könnte ihren eigenen Capspace festlegen, würde sich immer danach richten, was die Liga durch Vermarktung (TV, Sponsoren) pro Saison einspielt. Mäzentum wäre ausgeschlossen, da man nicht in Vereine sondern nur in Ligen oder das System europäischer Fußball investieren könnte. Das Geld von Matteschiss würde dann der ganzen Liga zukommen.
 
Die Gesellschaft nimmt ihnen das Recht doch nicht. Sie können in Würde leben, nur eben momentan ohne Besuche. Das ist natürlich nicht schön, aber welche Alternative, bei der sich nicht der Großteil der Risikogruppe infiziert, gibt es denn?

Sagte er doch: Abstand, Abstand, Abstand. Gespräche durch Plexiglas. Treffen im Garten/ Park o.Ä., mit Abstand, zur Not mit diesen Masken, mit denen kaum einer richtig umgeht. Aber kaum etwas ist für alte Menschen schlimmer, als nie besucht zu werden. Und ja, da spreche ich aus länger persönlicher Erfahrung, zumal das schon vor Corona ein Riesenproblem in Deutschland war. Ab ins Heim, bloß nicht besuchen und fertig. ME einer der Hauptgründe, warum Italien, Spanien, Frankreich eine so hohe Zahl an Personen hat, die mit Corona gestorben sind. Da werden die Alten von den Jüngeren noch besucht und sind Teil der Familie. Hierzulande immer seltener.
 
Back
Top