Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Pro Spiel 22 mal Elfmeterschießen statt Geisterspiele ?
Was könnte man ohne Geisterspiele den TV Sendern anbieten und die restl. Spiele doch sportlich abwickeln ?
Eigentich geben die Fußballregeln eine Möglichkeit her.
Man kann doch statt 2 X 45 Minuten mit Kontakten zu gegnerischen Spielern auf dem Platz zu kämpfen, auch eine im Spielsystem vorgesehene Möglichkeit nutzen. Was wird gemacht, wenn eine Entscheidung her muss, aber trotz Verlängerung usw. nicht erreicht wird ? Es folgt das Elfmeterschießen. Da gibt es auch keinen direkten Kontakte und auch das Abstandhalten.
Das kann man doch nutzen, um die Serie sportlich zu Ende zu führen.
Vorschlag: Jede Manschaft hat 11 Elfmeter, also jeder Spieler ist 1x beteiligt. (Notfalls könnte es da aber noch Varianten geben).
Es gewinnt die Mannschaft mit den meisten geschossenen Toren.
Die ganze Aktion wird wie bei einem vollen Spiel im TV live übertragen.
Rechnet man pro Elfmeter ca. 4 Minuten ergibt sich bei 2 X 11 Elfmeter (22 x 4) Minuten eine Zeit von 88 Minuten, also etwa die normale Spielzeit von 90 Minuten.
Die TV Sender hätten also die bisherige Sendezeit für Übertragungen, es würden bei den vollen Übertragsgebühren bleiben und den Vereinen gingen nicht mehr Einnahmen verloren, wie auch bei Geisterspielen.
Was haltet Ihr von dieser Idee ?
Gruß Maexchen
 
Zuletzt bearbeitet:
https://www.kreiszeitung.de/deutsch...gen-gutschein-regierung-maas-zr-13716914.html

Da bin ich ja mal gespannt ob Reisen innerhalb Deutschlands gestattet sein wird. Wenn man konsequent ist, darf das keine Option sein.

Was ich mitbekommen habe ging es Maas ja auch darum, dass man nicht nochmal umfangreichen Rückholaktionen starten kann, wenn einzelne Staaten (oder die ganze Welt auf einmal) wieder innerhalb einer Woche den Flugverkehr lahmlegen.

Ich gehe davon aus, dass man ab ca. Juni innerhalb Deutschlands und dann später auch innerhalb Österreich & Schweiz reisen kann.
 
So aber werden wir noch jahrelang die Alten schützen müssen. Viele davon möchten gar nicht mehr geschützt werden, sie möchten ihre letzte Zeit leben und nicht ohne soziale Kontakte dahinvegetieren.

Das kann ich bestätigen, kenne einige hier in der Nähe mit dieser Einstellung. Und wenn meine Eltern noch leben würden, dann hätte ich niemals wegen diesem Virus den näheren Kontakt zu ihnen abgebrochen. Die sehr begrenzte Lebenszeit, die viele ältere Menschen nur noch haben, möchten die meisten von ihnen anders gestalten als abgeschottet zu werden. Viele von denen können nicht mehr sagen, das mach ich dann eben in 2021 oder in 2022.
 
Die Folge davon wäre vermutlich, dass es eine Menge Infizierte aus der Risikogruppe und daher oftmals mit kritischem Verlauf und Tod gäbe. Zum einen: wo nimmst du das medizinische Personal her, um die alle zu versorgen? Zum anderen: du erschaffst damit für diejenigen, von denen sich der Betroffene Besuch wünscht, ein übles Dilemma. Verweigerst du den Besuch trotz des Wunsches, damit du den Betroffenen nicht gefährdest und musst mit dem Gefühl leben, ihn allein gelassen zu haben? Oder besuchst du ihn, gehst damit ein großes Risiko ein und musst möglicherweise damit leben, ihn angesteckt zu haben und fühlst dich dann für die Konsequenzen dessen verantwortlich?

Wenn es um Menschen geht die einem am Herzen liegen, darf man aber doch auf den gesunden Menschenverstand vertrauen. Mein Schwiegermutter die eine vorgeschädigte Lunge hat, wird von uns natürlich nicht besucht, auch wenn sie das gern hätte. Da muss man einfach strikt bleiben. Was meinen Schwiegeropa angeht,könnte sich die Sachlage etwas anders darstellen. Letzte Woche eingeliefert wegen Verdacht auf Harnröhrenkrebs. Eine abschließende Diagnose haben wir hier noch nicht. Sollte sich das aber bestätigen, soll er dann einsam und alleine sterben um ihn vor Corona zu schützen? Diese Vorstellung treibt mir ehrlich gesagt die Tränen in die Augen, weil ich das unheimlich grausam finde.
 
Wenn es um Menschen geht die einem am Herzen liegen, darf man aber doch auf den gesunden Menschenverstand vertrauen. Mein Schwiegermutter die eine vorgeschädigte Lunge hat, wird von uns natürlich nicht besucht, auch wenn sie das gern hätte. Da muss man einfach strikt bleiben. Was meinen Schwiegeropa angeht,könnte sich die Sachlage etwas anders darstellen. Letzte Woche eingeliefert wegen Verdacht auf Harnröhrenkrebs. Eine abschließende Diagnose haben wir hier noch nicht. Sollte sich das aber bestätigen, soll er dann einsam und alleine sterben um ihn vor Corona zu schützen? Diese Vorstellung treibt mir ehrlich gesagt die Tränen in die Augen, weil ich das unheimlich grausam finde.

Bei letzterem würde meine Antwort dazu klar NEIN heißen. Die Wahrscheinlichkeit, das Dein Schwiegeropa von Dir mit Corona angesteckt wird, ist verschwindend gering. Sollte die Diagnose sich (hoffentlich nicht!!!) bestätigen, dann versuche ihm seine noch verbleibende Zeit so schön wie möglich zu machen und das geht nicht auf Distanz.
 
Die Folge davon wäre vermutlich, dass es eine Menge Infizierte aus der Risikogruppe und daher oftmals mit kritischem Verlauf und Tod gäbe. Zum einen: wo nimmst du das medizinische Personal her, um die alle zu versorgen? Zum anderen: du erschaffst damit für diejenigen, von denen sich der Betroffene Besuch wünscht, ein übles Dilemma. Verweigerst du den Besuch trotz des Wunsches, damit du den Betroffenen nicht gefährdest und musst mit dem Gefühl leben, ihn allein gelassen zu haben? Oder besuchst du ihn, gehst damit ein großes Risiko ein und musst möglicherweise damit leben, ihn angesteckt zu haben und fühlst dich dann für die Konsequenzen dessen verantwortlich?


Das Gefühl, ihn allein gelassen zu haben ist eh schon da - das ändert ja daran nix.
Und nochmal:
Woher nehem wir uns als Gesellschaft das Recht, völlig selbstständigen und geschäftsfähigen Menschen, das Recht in Würde zu leben?
Viele erinnern sich gerade an Zeiten 44,45 im Luftschutzbunker. Einsam, allein und ohne Informationen - denn das, was gerade los ist, ist für viele alte Menschen nicht mehr voll durchschaubar, alleine schon weil der Umgang mit "modernen" Medien fehlt.

MMn nacht ist jeder einzelne, der deswegen einsam und verlassen stirbt, einer zu viel - zumal er das nicht selbst entscheiden durfte.
 
Wenn die Berater dagegen Sturm laufen wollen/würden, mit wem haben denn Berater einen Vertrag? Wer Zahlt ihnen das Honorar?
Wie ist hier die Regelung?

Hauptsächlich verdienen die Spielerberater Ihr Geld über Transfairerlöse und Bonuszahlungen der Spieler, wer die Bezahlt, das ist leider Unterschiedlich.

Gibt welche die haben Verträge mit Vereinen und Spielern und andere nur mit Spieler oder Vereinen. Daher ist auch das vorgehen der Berater höchst unterschiedlich. Doch letztendes geht es bei denen Hauptsächlich darum, den Spieler XY sobald wie möglich zu einen neuen Verein zu vermitteln.
 

Ich wäre für eine Gehaltsobergrenze für Spieler und dessen Berater. Das müssten die Vereine aber für sich selbst festlegen, da es Rechtlich so nicht durchsetzbar ist. Das heißt ein Verein müsste dann einfach Konsequent zu den Spielern sein. Beispiel ein Spieler verlangt 5 Mio im Jahr weil er wo anders möglicherweise 10 Mio im Jahr verdienen könnte. Und der Verein dann aber für sich eine Grenze von 3,5 Mio festgelegt hat, dann muss der Spieler eben weiterziehen oder die Kröte schlucken.

Und bei Ablösesummen, kann man ähnlich handeln, Konsequent bleiben, wenn Summe von über 30 Mio für ein Spieler aufgerufen werden, kauft man den einfach nicht wenn man für sich entschieden hat, man kauft kein Spieler der eine Ablöse höher als 20 Mio ist. Gut dann wird man eben das nachsehen haben und man bekommt dann eben so schnell keine guten Spieler mehr aber das geht Werder schon längeren so. Wenn andere Vereine den Weg nach und nach mitgehen, dann wird das schon laufen, die Vereine werden dann die Spieler auch wieder für eine Summe X abgeben müssen obwohl der Markt mehr hergeben würde...

Aber leider lässt sich das für den einzelnen Verein nicht umsetzten, außer das man eben nicht mehr zahlen kann.

Ich hoffe das wir aber zum Model von 50+1 ohne Ausnahmen wieder zurückkehren, das wäre wichtig für das überleben der Bundesliga. Denn einige Vereine auch Werder müssten sich zur Zeit weit untern Wert verkaufen. Und wenn ein Investor kommen würde um die Mehrheiten des Vereins zu kaufen das Geld kann man nur einmal einnehmen. mehr als 100 % kann man nicht verkaufen.
 
Salary Caps sind eine interessante Idee, die man ja auch aus dem US-Profi-Sport kennt. Ich begrüße selbige durchaus, das Problem ist nur, dass dies nicht als nationale Lösung funktionieren wird, da müsste schon mindestens europaweit Einigung erzielt werden, besser noch weltweit.
 
Das bringt aber nur etwas, wenn der Cap dafür sorgt, dass ein Spieler sich entscheiden muss, ob er nach München geht und dort für wenig Geld um Titel spielt oder nach Bremen für etwas mehr gegen den Abstieg spielt. Das wird aber nur funktionieren, wenn alle Einnahmen eines Zeitraumes der Liga gleichmäßig auf die teilnehmenden Mannschaften verteilt wird. Für 4 Jahre Bundesliga wären das 27 Mannschaften, wenn die Absteiger nicht wieder aufsteigen (in diesem Zeitraum). Wäre wie es in der NFL war, gehe ich zu den New England Patriots und spiele 2mal in 5 Jahren im Super Bowl oder gehe ich zu den New York Jets und verdiene viel Geld ohne in die Playoffs zu kommen.
 
Ja, alleine das Auf- und Abstiegssystem im Fussball macht ein Salary Cap schwierig, weil selbige Grenze ja nicht für jede Liga gleich sein kann. Was geschieht, wenn ein Verein absteigt und das für die niedrigere Liga gültige Cap nicht erreicht, weil er in der höheren Liga zu viele zu gut dotierte Verträge abgeschlossen hat? Sind diese dann plötzlich nicht mehr gültig? Oder muss der Verein dann Spieler ins Cap anderer Teams traden (was, wenn dies nicht möglich ist)? Jedenfalls macht dieses System ein Salary Cap wesentlich komplexer als in den Staaten (und da ist es schon sehr komplex).
 
Back
Top