Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Ich habe gestern mit einer Bekannten telefoniert die bei einem Edeka im Bremer Umland arbeitet. Die letzte Lieferung dort gab es am vergangenen Freitag. Die am Dienstag fiel aus bzw. sollte sich verschieben. Bei der letzten Lieferung gab es 17 DIN A4 Seiten mit nicht lieferbarer Ware. Und wenn man hört wie lange LKW`s zum Beispiel an der Grenze in Polen standen und auch noch stehen, dann weiß man warum die Regal nicht bestückt werden können.

Euer Edeka wird aus Polen beliefert?
Das Klopapier ist weg, weil ich es alles gekauft habe. Ist ein lukratives Geschäft, da ich nun jede Rolle für 2 Euro an meine Nachbarn verscherbele. Je nach Drucksituation erhöht sich der Preis natürlich, bei Durchfall nehme ich z.B. 4 Euro pro Rolle! Die Leute, die nicht so viel Geld haben, dürfen sich für einen Euro etwa 500 Gramm Laub vom Grundstück mitnehmen.
 
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bei netto, Lidl, Edeka etc gestern bei mir in der Nähe (Bremen-Nord) herrschte das reine Chaos bin auch deshalb nicht rein (Einkäufe waren nicht so dringend) :kaffee: heute war alles schick, die Hamsterkäufe ebben langsam ab. Trotzdem hatte fast jeder Toilettenpapier und Haushaltsrolle im Einkaufskorb:denk:

Das ist die Gruppendynamik! Ich habe heute im Laden einen Typen angeschrien und fertiggemacht, der 6 (!!!) Packungen Klopapier unterm Arm hatte! Der bliebt ganz cool und sagte nach meinem Wutausbruch dann in etwa: "Sind Sie fertig? Darf ich jetzt weiter einsortieren?"
 
Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Kleinstadt eine bessere Versorgungslage hat. In Bremen sind alle Läden in denen ich bin ziemlich gut bestückt und ab morgen werden auch wieder alle Regale mit Nudeln und Co. gefüllt sein weil man seit gestern nur noch max. zwei Artikel kaufen darf. Ich war eben beim Edeka, alle frischen Sachen voll, Fleisch, Käse und die meisten TK-Produkte ebenfalls in Hülle und Fülle. Was leer bleibt neben Nudeln (und auch da waren nur bestimmte Sorten ausverkauft ist) ist, und zeigt gleichzeitig die Idiotie mancher, Toilettenpapier!! Ansonsten waren die Kassen besetzt und wenn ein Laden zur Öffnung um 7:00 Uhr bereits leer ist, dann war er das bereits am Abend zuvor und hat ein leeres Lager. Insgesamt kann ich also Katastrophenberichte wie vom Berliner jedenfalls für Bremen nicht ansatzweise bestätigen.

Ich auch nicht, zumindest bis jetzt... Im übrigen habe ich nicht behauptet, das Kleinstädte eine bessere Versorgungslage als z.B. Bremen haben. Ich habe lediglich den Ist-Zustand bei uns mit der von @Berliner69 in Berlin verglichen.
 
Im übrigen habe ich nicht behauptet, das Kleinstädte eine bessere Versorgungslage als z.B. Bremen haben. Ich habe lediglich den Ist-Zustand bei uns mit der von @Berliner69 in Berlin verglichen.

Schon klar, es ging mir um grundsätzliche Vorzüge von kleinen gegenüber großen Städten. Was ich als Vorteil bei kleinen Städten sehen würde, ist die leichtere Versorgung mit frischen Lebensmitteln aus dem Umland.
 
Zum Schutz waren die Kassen mit Plexiglas gesichert.

Sehr lobenswert!!! Die Kassierer(innen) bedaure ich derzeit am meisten, sind den Kunden schutzlos "ausgeliefert". Schon seit langem würde ich mir solche Schutzeinrichtungen grundsätzlich (unabhängig von Corona) auch in Apotheken und teilweise in Arztpraxen (Empfang) wünschen, deren Mitarbeiter(innen) den oft kranken Kunden auch schutzlos ausgeliefert sind.
 
Sehr lobenswert!!! Die Kassierer(innen) bedaure ich derzeit am meisten, sind den Kunden schutzlos "ausgeliefert". Schon seit langem würde ich mir solche Schutzeinrichtungen grundsätzlich (unabhängig von Corona) auch in Apotheken und teilweise in Arztpraxen (Empfang) wünschen, deren Mitarbeiter(innen) den oft kranken Kunden auch schutzlos ausgeliefert sind.
Das wird in Arztpraxen nicht viel bringen, denn dort ist losgelöst von Corona die Ansteckungsgefahr am größten, denn die Arzthelferinnen sitzen ja nicht nur den ganzen Tag hinterm Tresen, sondern kommen u.a. auch in den Wartezimmern oder Fluren mit erkrankten Patienten in Kontakt.
 
Sehr lobenswert!!! Die Kassierer(innen) bedaure ich derzeit am meisten, sind den Kunden schutzlos "ausgeliefert". Schon seit langem würde ich mir solche Schutzeinrichtungen grundsätzlich (unabhängig von Corona) auch in Apotheken und teilweise in Arztpraxen (Empfang) wünschen, deren Mitarbeiter(innen) den oft kranken Kunden auch schutzlos ausgeliefert sind.
Habe ich auch schon oft daran gedacht. In unserem Großmarkt haben sie jetzt pro Kasse (12) einen selbstgebauen "Spritzschutz" angebracht. :)
 
Das wird in Arztpraxen nicht viel bringen, denn dort ist losgelöst von Corona die Ansteckungsgefahr am größten, denn die Arzthelferinnen sitzen ja nicht nur den ganzen Tag hinterm Tresen, sondern kommen u.a. auch in den Wartezimmern oder Fluren mit erkrankten Patienten in Kontakt.
Das würde aber schon helfen. Die Ansprache über den Tresen hinweg birgt direkte Gefahren der Tröpfchenübertragung, in den Gängen und im Wartezimmer können sie noch ein wenig ausweichen. In Behandlungsräumen tragen sie immer (Zahnarzt) und sonst bei Bedarf Schutzmasken.
 
Habe ich auch schon oft daran gedacht. In unserem Großmarkt haben sie jetzt pro Kasse (12) einen selbstgebauen "Spritzschutz" angebracht. :)

Heute beim Rossmann habe ich mich schon sehr darüber gewundert, daß niemand der Angestellten irgendeinen Schutz hatte. Einerseits eine angenehme Normalität, andererseits habe ich mich gefragt, ob ich nicht lieber Handschuhe anziehen würde und dazu einen Mundschutz, wenn ich den ganzen Tag an der Kasse sitze und alles anfasse was die Kunden anfassen und dazu jedem Face to Face begegne...
 
Das würde aber schon helfen. Die Ansprache über den Tresen hinweg birgt direkte Gefahren der Tröpfchenübertragung, in den Gängen und im Wartezimmer können sie noch ein wenig ausweichen. In Behandlungsräumen tragen sie immer (Zahnarzt) und sonst bei Bedarf Schutzmasken.

Genau! Viele Patienten kommen nur an den Tresen, um Papiere zu holen, Termine zu machen, ihre Krankheit zu schildern, Versichertenkarte zu geben etc. Außerdem ist oft die Arbeit in den Praxen zwischen den Arzthelferinnen aufgeteilt. Deshalb schrieb ich ja auch "teilweise in Arztpraxen". Ein Rundumschutz ist dort natürlich nicht möglich. In Apotheken aber auf jeden Fall!
 
Heute beim Rossmann habe ich mich schon sehr darüber gewundert, daß niemand der Angestellten irgendeinen Schutz hatte. Einerseits eine angenehme Normalität, andererseits habe ich mich gefragt, ob ich nicht lieber Handschuhe anziehen würde und dazu einen Mundschutz, wenn ich den ganzen Tag an der Kasse sitze und alles anfasse was die Kunden anfassen und dazu jedem Face to Face begegne...

Das mit dem Mundschutz ist eine Mentalitätsfrage. In Asien weit verbreitet tragen sie die Menschen ohne dabei gewisse "Beeinträchtigungen" als lästig zu empfinden. Oft sogar auch nur, um andere nicht anstecken zu wollen. In Europa, USA etc. deutlich weniger ausgeprägt. Und auch ich würde so ein Ding nur im absoluten Notfall tragen.
 

Ich habe auch eine Wohnung vermietet, an einen absolut netten, zuverlässigen, ruhigen "Mustermieter". Wenn der jetzt Probleme mit seinem Gehalt/Arbeitsplatz bekommen würde, wäre es für mich eine Selbstverständlichkeit, die Miete vorübergehend zu kürzen, zu erlassen oder später in kleinen Raten zurückzahlen zu lassen.
Ich weiß aber auch, das vor allem in Großstädten (bevor ich wieder einen "Anschiss" als Kleinstädtler von @opalo bekomme :D) die Mietverhältnisse oft weit weniger persönlich und aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage deutlich "rauher" sind.
 
Oft sogar auch nur, um andere nicht anstecken zu wollen.

Vor allem, um nicht andere anstecken zu wollen. So habe ich es jedenfalls erklärt bekommen als ich in Asien war und mich wunderte warum Menschen in U-Bahnen Masken tragen. In Smog-Verseuchten Städten außerhalb des ÖPNV war es hingegen wirklich einfach ein Staubschutz. Wer einmal die unverwechselbare Luft von Peking geatmet hat, wünscht sich jedenfalls eine Maske. Ich hatte keine :ugly:
 
Ich habe auch eine Wohnung vermietet, an einen absolut netten, zuverlässigen, ruhigen "Mustermieter". Wenn der jetzt Probleme mit seinem Gehalt/Arbeitsplatz bekommen würde, wäre es für mich eine Selbstverständlichkeit, die Miete vorübergehend zu kürzen, zu erlassen oder später in kleinen Raten zurückzahlen zu lassen.
Ich weiß aber auch, das vor allem in Großstädten (bevor ich wieder einen "Anschiss" als Kleinstädtler von @opalo bekomme :D) die Mietverhältnisse oft weit weniger persönlich und aufgrund der hohen Wohnungsnachfrage deutlich "rauher" sind.
Als Kleinvermieter ist das unter Umständen aber einfacher als als Wohnungsunternehmen,wo Mitarbeiter von Mieteinnahmen mitunter abhängig sind.
Trotzdem natürlich ne gute Sache!
 
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