Was macht euch gerade traurig?

Noch wichtiger?!?!
Die Anpassung der Sprache ist in meinen Augen völliger Humbug und hilft absolut niemandem.
Völliger Humbug ist falsch. Dort, wo es geht, sollte es geschehen, denn Sprache bestimmt das Denken.

Dass die Putzfrau jetzt in der Regel die Reinigungskraft ist, dass es das Wort Hausmann gibt oder dass das Fräulein ausgedient hat, hilft mit der Zeit, Rollenklischees abzubauen. Gleiches gilt bei weiblichen Berufsbezeichnungen. Manager auf meiner Visitenkarte käme für mich nicht in Frage, bei Frauen in verschiedenen Unternehmen habe ich das aber schon gesehen.

Allerdings steht die Sprache bei der Priorisierung aus meiner Sicht klar hinter den Punkten, die ich genannt habe.
 
Manche Dinge sind halt für mich einfach.
Natürlich macht es in manchen Bereichen Sinn eine Anpassung vorzunehmen aber dieser Wahn geht mir deutlich zu weit.
Der Wahn geht mir auch zu weit, weil damit die viel relevanteren Themen oft in den Hintergrund geraten. Zwischen dem Wahn - und dazu zähle ich die Aktion der Stadt Lübeck - und völligem Humbug, wie Du es nennst, gibt's aber noch viel Spielraum. Und genügend Spielraum für Veränderungen der Sprache, die der Sache dienen und sinnvoll sind.
 
Der Wahn geht mir auch zu weit, weil damit die viel relevanteren Themen oft in den Hintergrund geraten. Zwischen dem Wahn - und dazu zähle ich die Aktion der Stadt Lübeck- und völligem Humbug, wie Du es nennst, gibt's aber noch viel Spielraum. Und genügend Spielraum für Veränderungen der Sprache, die der Sache dienen und sinnvoll sind.
Einverstanden.
 
Yupp.
Und solange Männer 30% mehr Gehalt für dieselbe Arbeit bekommen ist ja auch alles in Ordnung. Hauptsache geschlechtergerechte Sprache...
Wer sagt denn bitte, dass allein mit geschlechtergerechter Sprache alles in Ordnung sei?

Es ist aber nunmal Blödsinn, ein Problem nur dann anzugehen, wenn man es direkt komplett lösen kann und, wenn das nicht möglich ist, auch kleine Schritte hin zur Lösung nicht anzugehen. Deswegen ist das Einführen geschlechtergerechter Sprache zu begrüßen, auch wenn es die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern natürlich nicht komplett aufhebt. Und, wie geschrieben, kann man die Stadt Lübeck dann ja ruhig kritisieren, wenn sie der Meinung seien sollte, es sei mit dieser Änderung alles getan. Dass sie das ist, bezweifel ich allerdings.
 
für mich persönlich muss ich sagen, das wenn die Stadt Lübeck es offiziell macht ist es deren Sache. Ich selber würde sowieso eine Frau als Lübeckerin. Bremerin usw. ansprechen. Aber wenn wir schon bei der Gleichberechtigung sind, dann sollte das auch im Scheidungsverfahren endlich angebracht werden. Ich als Mann erfahre es grade am eigenen Leib, da ist seitens des Gesetzgebers Nachholbedarf.
 
Wer sagt denn bitte, dass allein mit geschlechtergerechter Sprache alles in Ordnung sei?

Es ist aber nunmal Blödsinn, ein Problem nur dann anzugehen, wenn man es direkt komplett lösen kann und, wenn das nicht möglich ist, auch kleine Schritte hin zur Lösung nicht anzugehen. Deswegen ist das Einführen geschlechtergerechter Sprache zu begrüßen, auch wenn es die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern natürlich nicht komplett aufhebt. Und, wie geschrieben, kann man die Stadt Lübeck dann ja ruhig kritisieren, wenn sie der Meinung seien sollte, es sei mit dieser Änderung alles getan. Dass sie das ist, bezweifel ich allerdings.
Sage ich ja auch gar nicht.
Das gewisse Änderungen zwingend nötig sind, hat @opalo ja schon absolut richtig beschrieben. Aber ich denke, dass es wichtigere Themen gibt, wo viel dringender gehandelt werden muss und da fällt mir zuallererst mal das Gehalt ein...
 
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