Fussballfans sind keine Verbrecher!

Täter haben einen eigenen Anwalt und wenn nicht, bekommen sie einen Pflichtverteidiger. Das ist in unserem Rechtsstaat so verankert.
Opfer hingegen haben da weniger Möglichkeiten. In einer Strafsache sind sie ggf. Zeuge , machen ihre Aussage gegenüber dem Täter und werden entlassen. Und dann...? Der Täter bekommt alle Hilfen zur Resozialisierung, damit er wieder ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft wird. Das Opfer? Da müssen dann z.B. Opferhilfevereine mit Rat und Tat zur Seite stehen, denn dann fangen die Probleme für das Opfer erst richtig an: schwere gesundheitliche Schäden (vielleicht durch Pyro oder Gewalt?), Schlafstörungen, Angstzustände, Psychotrauma usw.
Gerade kam in SH die Opferstatistik für den Weissen Ring in die Presse, über 1500 Fälle von Gewalt jeglicher Ausprägung, allein in SH.
Und jetzt kommt ein Verein und will u.a. im Vorfeld potentielle Täter beratend zur Seite stehen? Da fehlt mir mehr als der Mittelteil.

Schön dass du nach wie vor davon ausgehst, dass es ausschließlich (potentielle) Täter sind, die das in Anspruch nehmen. Dass diejenigen auch Opfer sein könnten, kommt dir wohl gar nicht in den Sinn.
Dass auch Tätern rechtliche Beihilfe geleistet wird, hat doch nichts mit der Beihilfe für Opfer zu tun, die selbstverständlich auch geleistet werden muss. Hier jetzt Täter gegen Opfer auszuspielen, ist Blödsinn. Gerade wenn die Täter Jugendliche sind, die in rechtlichen Fragen halt noch völlig unbedarft sind und dann auf einmal mit irgendwelchen Sachen von Seiten der Polizei konfrontiert werden, ist eine Beratung wichtig.
 
Bleib ruhig @Lübecker Du kannst noch soviel Argumente bringen es nützt nichts.
Das sind halt sogenannte Prügelbullen. Das hatten wir schon.
Keep :)

Na dass du nichts, wirklich absolut gar nichts sinnvolles zu diesem Thema beizutragen hast und mit Argumenten und konstruktiver Diskussion null am Hut hast, hast du jetzt schon wahrlich oft genug bewiesen. Musst du nicht immer wieder machen. ;)
 
Na dass du nichts, wirklich absolut gar nichts sinnvolles zu diesem Thema beizutragen hast und mit Argumenten und konstruktiver Diskussion null am Hut hast, hast du jetzt schon wahrlich oft genug bewiesen. Musst du nicht immer wieder machen. ;)

Sorry aber Wiederholungen und einseitige, destruktive Diskussionen sind ja wohl Dein Steckenpferd.

Den Rang möchte ich Dir auf gar keinen Fall streitig machen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry aber Wiederholungen und einseitige, destruktive Diskussionen sind ja wohl Dein Steckenpferd.

Den Rang möchte ich Dir auf gar keinen Fall streitig machen. :D

Na mal im Ernst: du nimmst hier einen Post von vor mehreren Jahren von mir, wirfst ohne jede Beachtung des Kontextes ein Wort davon hier rein und unterstellst mir dann damit ohne jedes weitere Argument und ohne auch nur ansatzweise auf die Diskussion einzugehen eine komplett undifferenzierte Sichtweise, während du selber wirklich nichts zum Thema beizutragen hast. Was soll sowas? Gerade weil es ja nicht das erste Mal ist. Ist nichts anderes als dümmliche Provokation.
 
Jedoch ist es arg bedenklich, wenn der Einfluß von Fans/Ultras so groß ist, daß es zu solchen Szenen kommt.

Finde ich jetzt nicht weiter bedenklich. Diese spezielle Binde wurde ja laut deines Links vor der Saison als Verbindung zwischen Fans und Spielern von Ersteren an Letztere ausgehändigt. Und jetzt wird sie halt wieder kassiert. Lieber solche Fans und Aktionen anstelle von Pyro und Randale. Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich die Aktion sogar ziemlich gut.
 
Fans nehmen Stambouli die Kapitänsbinde ab
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/743582/artikel_fans-nehmen-stambouli-die-kapitaensbinde-ab.html

Das Fans ihren Unmut über schlechte Leistungen äußern, ist legitim. Jedoch ist es arg bedenklich, wenn der Einfluß von Fans/Ultras so groß ist, daß es zu solchen Szenen kommt.
Es ging auch um den symbolischen Charakter ,Fans haben der Mannschaft die Kapitänsbinde designt und dem Kapitän übergeben, jetzt nehmen sie durch schlechte Leistungen die Binde wieder weg ,für mich auch heftig aber auch verständlich, die Schalkespieler wie Burgstaller oder auch Stambouli zeigen auch Verständnis für diese symbolische Aktion.
Krawall gab es ja nicht ,oder ?!
Die Fans haben auch Einfluss auf die Füllung der Konten der Spieler und des Vereins ,warum sollte es dann nicht erlaubt sein als Fan in einem vernünftigen Rahmen von außen auch mal so ein Zeichen zu setzen??
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Na ja, wenn man von seiner Partnerin / seinem Partner in einer schlechten Phase der Beziehung aus einer emotionalen Mißstimmung heraus den dafür als Symbol geltenden Ring zurück verlangt (oder den eigenen ihr/ihm auf den Tisch knallt), dann ist das sehr wahrscheinlich das symbolische Ende dieser Beziehung. Ganz großes Kino...

Mir geht es jedoch um etwas anderes: zum Glück haben die beiden Schalker Fans sich trotz ihrer verständlich aufgebrachten Stimmung am Riemen reißen können. Aber ebenso hätte diese Aktion, ein anderes, schlimmeres Ende nehmen können, wenn einer der Protagonisten sich emotional aufgepusht zu einer unbedarften Wortwahl oder gar Tat hinreißen lassen. Irgendwo müssen auch Grenzen gesetzt werden, damit ggf. riskante Vorfälle gar nicht erst entstehen.
 
Na ja, wenn man von seiner Partnerin / seinem Partner in einer schlechten Phase der Beziehung aus einer emotionalen Mißstimmung heraus den dafür als Symbol geltenden Ring zurück verlangt (oder den eigenen ihr/ihm auf den Tisch knallt), dann ist das sehr wahrscheinlich das symbolische Ende dieser Beziehung. Ganz großes Kino...
Na ja ,vielleicht ist der Vergleich mit einer Beziehung auch ein bisschen drüber ?!
Will und möchte diese Aktion nicht rechtfertigen, trotzdem sehe ich es auch in diesem Rahmen als ok an, in Bremen würde so etwas zwar nicht passieren, aber manchmal finde ich das ein Fan ohne Handgreiflichkeiten oder Beleidigungen das Recht hat auch mal symbolisch einzugreifen !
Ob gut oder schlecht sei mal dahin gestellt , Zeichen setzen für einen Umschwung den auch Burgstaller versteht indem er sagt das die Mannschaft die Brücke zu den Fans wieder bauen muss !
 
Na ja ,vielleicht ist der Vergleich mit einer Beziehung auch ein bisschen drüber ?!
Will und möchte diese Aktion nicht rechtfertigen, trotzdem sehe ich es auch in diesem Rahmen als ok an, in Bremen würde so etwas zwar nicht passieren, aber manchmal finde ich das ein Fan ohne Handgreiflichkeiten oder Beleidigungen das Recht hat auch mal symbolisch einzugreifen !
Ob gut oder schlecht sei mal dahin gestellt , Zeichen setzen für einen Umschwung den auch Burgstaller versteht indem er sagt das die Mannschaft die Brücke zu den Fans wieder bauen muss !

Nein, ein Anhänger hat das Recht, für das geleistete Entgelt die Begegnung im Stadion live zu verfolgen, ein Anhänger hat das Recht, sich zu den Leistungen im normalen Rahmen zu äußern, aber bestimmt nicht das Recht, Spielern Kapitänsbinden oder Trikots abzunehmen.
 
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