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neuegrünewelle
Guest
...wer hat nicht immer Spaß an kühlem Bier?!![]()
Im Moment habe ich mehr Spaß an einem heißen Cappuccino...

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...wer hat nicht immer Spaß an kühlem Bier?!![]()

...mein Handball-Welt habe ich ja zum Glück schon sehr lange hinter mir gelassen, nur wenn ich überlege wieviele Taktiken ich selber sowohl defensiv, als auch offensiv dort erlernt habe und auch selber als Trainer vermittelt habe und wie flexibel trotz dieser vielseitigen Grundstrukturen doch jeder einzelne Spieler auf dem Feld agiert hat, dann wundert es mich halt nur, wie sehr viele meinen, das gewisse Taktiken die Spieler eben zu sehr in Ihrer individuellen Art einschränken und einfach nicht trotz gewisser Grundordnungen und Abläufe Ihr Fussballspiel aufziehen können, ist in meinen Augen völliger Quatsch und liegt dann eher an der Unflexibilität des einzelnen Spielers, guckt Dir unseren Josh an, der will vor allen trotz jeder Taktik nur eines, kicken und Tore schiessen und das eben einfach durch seinen frischen Spielwitz und der Freude am Fussball spielen. Und Spieler die eben das umsetzen sind eben die, die herausstechen, andere tun sich eben manchmal vom Kopf her schwer (siehe z.B. Kainz), am Ende ist es doch nur Fussball und das Runde gehört in das Eckige!
...ich zahl schon mal...
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...aber auch und gerade das wurde in meinen Augen in den letzten Spielen auch von den jungen Spielern besser, auch da darf eben ein Davy Klaassen sich noch mehr in Offensivspiel und in die Abschlüsse vorne mit einschalten und nicht nur Bälle schnell verteilen.Was Offensivspieler angeht gebe ich Dir direkt zu 1899 % Recht.
Wenn immer nur der Kopf anfängt das Spiel zu führen, dann wird das nixxxxx. Die Gier und die pure Geilheit Tore schießen zu wollen muß immer einen Platz behalten im Offensivspiel.
Hier geht es IMO z.B. um Automatismen, Spielzüge und Laufwege, die geübt und in bestimmten Situationen abgerufen werden können.
Das Gespür für den Raum und das richtige Timing muß immer auch noch situativ und intuitiv vom Stürmer - durch gewisse Freiheiten - genutzt werden können. Nur dann macht es einem Instinktfußballer auch Spaß.
Der ist aber in seiner
Hier muss ich Dir widersprechen. Zusammen mit Ross Brawn als Teamchef wäre auch das möglich gewordenSchumacher wäre mit einem Wartburg auch nicht Formel 1 Weltmeister geworden!!!!![]()

Korrket, das ist ein beachtlicher Erfolg, aber es blieb für die beiden folgenden Jahre bei einer Eintagsfliege, weil in denen Mainz jeweils nur 13. wurde, trotz der taktischen Finessen eines Tuchel. Das ist genau das, wovon ich gestern geschrieben habe: ein Trainer stößt trotz seiner taktischen Finessen bei einem Mittelfeldclub schnell an seine Grenzen, u.a. weil für diese es wirtschaftlich äußerst schwierig bis unmöglich ist, den Kader (auch mit taktisch besser geschultem Personal) so zu verstärken, daß ein solcher Erfolg nicht eine Eintagsfliege bleibt, sondern daraus eine Nachhaltigkeit zumindest mit der Chance entsteht, in Tuchfüllung mit den EL-Plätzen zu bleiben. So mußte Tuchel nach 4 Jahren wieder ganz von vorne anfangen, trotz seiner unbestrittenen taktischen Fähigkeiten.@Eisenfuss57 es bedarf aber mehr taktischer finesse um mainz auf platz 5 zu führen als mit bayern deutscher meister zu werden. und das ist ein absolut beachtlicher erfolg, auch ohne titel.
Korrket, das ist ein beachtlicher Erfolg, aber es blieb für die beiden folgenden Jahre bei einer Eintagsfliege, weil in denen Mainz jeweils nur 13. wurde, trotz der taktischen Finessen eines Tuchel. Das ist genau das, wovon ich gestern geschrieben habe: ein Trainer stößt trotz seiner taktischen Finessen bei einem Mittelfeldclub schnell an seine Grenzen, u.a. weil für diese es wirtschaftlich äußerst schwierig bis unmöglich ist, den Kader (auch mit taktisch besser geschultem Personal) so zu verstärken, daß ein solcher Erfolg nicht eine Eintagsfliege bleibt, sondern daraus eine Nachhaltigkeit zumindest mit der Chance entsteht, in Tuchfüllung mit den EL-Plätzen zu bleiben. So mußte Tuchel nach 4 Jahren wieder ganz von vorne anfangen, trotz seiner unbestrittenen taktischen Fähigkeiten.

@Eisenfuss57 dann definieren wir schonmal erfolg anders. dass du die großen titel fast ausschließlich nur mit finanzstarken mannschaften holst, sollte klar sein. es bedarf aber mehr taktischer finesse um mainz auf platz 5 zu führen als mit bayern deutscher meister zu werden. und das ist ein absolut beachtlicher erfolg, auch ohne titel. selbstverständlich würde guardiolas präferierte spielidee hier so nicht funktionieren. weil die fähigkeiten der spieler nicht zur taktik passen. das ist aber, wie bereits erwähnt, vorallem eine fähigkeits- keine komplexitätsfrage. und da ich guardiola für einen erstklassigen trainer halte, würde ich vermuten, dass er dementsprechend hier auch anders spielen lassen würde, sein fokus dabei aber weiterhin und insbesondere auf einer klugen taktik liegen würde. so wie es bei klopp in mainz und dortmund war, so wie es später bei tuchel in mainz war, so wie es jetzt bei nagelsmann in hoffenheim ist. dort war es immer so, dass die besonders ausgefeilten taktiken zu eben jenen guten platzierungen geführt haben. tuchel hat sogar mal darüber referiert wie er in mainz durch das spiegeln der gegenerformation und dem damit einhergehenden taktischen kniff einen wettbewerbsvorteil verschaffen konnte. und genau das brauchen kleine mannschaften mehr noch als große. man sollte hier eben nicht "zu komplex" mit "zu wenig auf die spielerfähigkeiten zugeschnitten" verwechseln. das sind unterschiedliche dinge.
darum geht es mir primär. ob wir dann darüber streiten wollen, ob die meisten guten trainer erst durch gute leistungen bei kleineren clubs zu größeren kommen oder ob es die regel ist, dass sie direkt bei großen clubs anfangen: geschenkt, das ist mir nicht besonders wichtig. auch wenn ich nach wie vor alleine aus dem kopf heraus deutlich mehr trainer auflisten könnte, auf die die erste version zutrifft.
Korrket, das ist ein beachtlicher Erfolg, aber es blieb für die beiden folgenden Jahre bei einer Eintagsfliege, weil in denen Mainz jeweils nur 13. wurde, trotz der taktischen Finessen eines Tuchel.
nein. wegen der taktischen finesse von tuchel. denn auch platz 13 war zu der zeit ein erfolg für mainz und ein weiterer schritt sich in liga 1 zu etablieren.
Naja, ob der 13. Platz ein Erfolg ist nachdem man sich europäisch qualifiziert hat wage ich zu bezweifeln.

Da bin ich nicht nah genug dran, ist dann sicherlich auch spekulativ ob ein anderer es mit den vorhandenen Mitteln nicht sogar besser hinbekommen hätte.
Interessante Diskussion. Was genau versucht ihr eigentlich herauszuarbeiten? Dass ein guter Trainer mit einer gute Truppe bessere Erfolge holt als ein guter Trainer mit einer schlechten Truppe? Aber gucken wir uns mal kurz die Namen an:
Mein Redenmainz musste vor der besagten saison mit schürrle, fuchs und holtby drei tragende säulen abgeben [...]

Klaro, fast jeder Coach fängt mal klein an, aber ein noch so guter Trainer stößt bei der taktischen Weiterentwicklung bei soliden Mittelfeldteams irgendwann an seine Grenzen, weil a) auch hier auch hier der Grundsatz gilt, daß sich oben zu halten schwieriger ist, als nach oben zu kommen b) bei den meisten Spielern, die sich ein solcher Club leisten kann, das taktische Weiterentwicklungspotential eher an seinen Grenzen stößt als bei Top-Spielern und c) in Zeiten ohnehin schon hoher Fluktuationen in den Kadern die taktisch besonders versierten Spieler von zahlungslräftigen Club weggekauft werden.
Wenn ein Coach eine Taktik für klug hält, impliziert es nicht den Automatismus, daß diese der Mannschaft auch immer weiterhilft. Denn was hilft eine noch so kluge Taktik, wenn die eigene Mannschaft diese nicht umsetzen kann bzw. der Gegner über wirksame Gegenmittel verfügt?dass man das überhaupt diskutieren muss. kluge taktiken helfen einer mannschaft immer.
