Dann kannst du uns ja sicherlich erklären, wie Talente ohne ausreichende Spielpraxis Talente zielführend gefördert werden können, wo es doch gängige Praxis ist, Spieler mit bestenfalls sporadischen Einsatzzeiten zum Sammeln von Spielpraxis zu verleihen?
na im training. ich hab dazu doch auch was geschrieben. natürlich wäre es toll, wenn beijmo in einer liga mit ansprechendem niveau spielen könnte. ich vermute mal, hätte werder eine u23 in der dritten liga, würde er da auch öfter spielen. die regionalliga ist da nunmal leider ein anderer schnack. dazu kommt ja auch, dass beijmo dann vermehrt training bei der u23 mitmachen müsste, weil es wohl wenig zielführend ist, spieler da einfach nur am wochenende reinzuschmeißen. man hat also die wahl zwischen regelmäßigem profitraining und wenig spielpraxis und mehr spielpraxis, aber dafür mit weniger teilnahme am profitraining. werder hat sich für ersteres entschieden. kann sich letztendlich als fehler herausstellen und vielleicht wird das ja auch noch geändert, aber jetzt schon ohne nähere einblicke zu behaupten, werder würde ihn unzureichend fördern, ist halt anmaßend.
Vor allem berücksichtigst du bei deinen Vorbehalten gegen Spielpraxis einen weiteren elementaren Faktor nicht: den wirtschaftlichen, denn geringe Einsatzszeiten wirken sich negativ auf den Marktwert eines Spielers aus. Auch wenn die Angaben bei transfermarkt.de sicherlich nicht der Weißheit letzter Schluß sind, so geben die Zahlen doch zumindest eine Orientierungshilfe; und bei Beijmo sieht es derzeit so aus, daß durch die sporadischen Einsätze sich binnen nur 4 Monaten sein Marktwert um 1/3 von 3 Mio € auf 2 Mio € reduzierte. Und es gehört zu den Mechanismen das Marktes, daß Spieler mit gesunkenden Marktwerten sich schlechter vermitteln lassen bzw. geringere Ablösesummen generiert werden können.
die werte bei transfermarkt.de, gerade wenn es um einen spieler mit vertrag bis 2022 geht, der gerade einmal ein halbes jahr hier ist und zudem perspektivisch als theo ersatz verpflichtet wurde, spielen bei den verantwortlichen hoffentlich keine rolle. wenn beijmo am ende seiner zeit hier nicht zum zug gekommen sein sollte, sich nicht/kaum weiterentwickelt haben sollte, dann kannst du mit deinen argumenten bzgl. gesunkenem marktwert ankommen. nach einem halben jahr kann das, vor allem noch mit bezug auf transfermarkt.de, nur ein schlechter scherz sein.
davon mal ab, wäre auch die frage, inwieweit einsätze in der regionalliga tatsächlich einen positiven einfluss auf einen marktwert, der vorher bei 3 millionen lag, haben können.
Lustig, daß ausgerechnet du das schreibst, der andere Ansichten als wahrheitswidrig bewertet...
dass er u23 bankdrücker sei,
ist nunmal wahrheitswirdrig. btw wie waren denn nun eigentlich seine leistungen in der u23 so?
BTT: Natürlich streitet niemand ab, daß die Leute sich bei Werder ihre Gedanken machen, aber das impliziert nun einmal nicht den Automatimus, daß die daraus resultierenden Entscheidungen grundsätzlich richtig sind.
das hat ja auch keiner geschrieben. wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, ist es natürlich vollkommen in ordnung, dinge skeptisch zu betrachten und diese zu hinterfragen. gerade bei beijmo ist das aber nunmal als außenstehender gerade noch schwer, weil man ihn eben kaum hat spielen sehen und nicht weiß, inwieweit er sich entwickelt hat oder auch nicht. trotzdem hätte ich natürlich keine problem damit, wenn du vielleicht die frage in den raum stellst, ob beijmo nicht mit mehr spielpraxis besser gefördert werden könnte (auch wenn es sehr schwer zu bewerten ist). du hingegen schreibst direkt von unzureichender förderung, als wäre das ein fakt und ziehst ein zwischenfazit zu jemandem, den man eben kaum bewerten kann. und das ist eben anmaßend.
ähnlich stark aufgefallen ist mir das (dabei allerdings glaube ich nicht von dir) bei der personalie des technischen direktors. wenn man da schreibt, dass man der meinung sei, werder bräuchte keinen technischen direktor, weil..., ist das ja vollkommen in ordnung. wer allerdings, wie es manche user gemacht haben, einfach geschrieben haben, wir brauchen keinen technischen direktor, dann ist das anmaßend und auch respektlos. weil man, ohne nähere einblicke zu haben, die werder verantwortlichen eines fehlers bezichtigt und jegliche gedanken, die diese sich darüber gemacht haben, einfach ignoriert/als falsch bewertet bzw. so tut, als hätten sich diese gar keine gedanken darüber gemacht.