Du diffenzierst zwischen Deinem persönlichen Erleben von Erfolg und einem Unternehmen eben nicht. Das sind zwei Paar Schuhe.Es ist für mich eine Floskel, wenn man es nicht differenziert sieht, so wie ich geschrieben habe, sondern stur danach lebt und handelt, wie du es (nach meinem persönlichen Anschein) wiederholt forderst und ein Minimum an eigener Zufriedenheit zu zu lassen.
Es doch unstrittig, dass es für jeden Menschen wichtig ist, dass er in seinem Leben den Erfolg auch geniessen kann. Da reichen schon die kleinen Dinge im Leben aus. Überforderungen erzeugen das Gegenteil.
Aber bei einem Unternehmen, dass sich in einem permanenten Verdrängungswettbewerb findet, reicht das nicht. Da muss man alles hinterfragen, um selbst im größten Erfolg die Schwingungen und andere Entwicklungen zu antizipieren. Einen guten Manager macht das aus. Dabei darf das Menschliche nicht zu kurz kommen. In Bremen hat man das jahrelang komplett vernachlässigt. Baumann hat speziell bei der Auswahl seiner Trainer VS und später AN falsch agiert. Wenn er daraus gelernt, wie es scheint, umso besser. Man lernt aus Fehlern.
Für mich das aktuellste Beispiel im deutschen Fußball ist unsere Nat11. Löw und Bierhoff waren die unumstrittinnen Erfolgsgaranten nach der WM 2014. Jedwede Kritik kam einer Majestätsbeleidigung gleich. Das Ergebnis war, dass man alles so weiterlaufen ließ. Nach dem Debakel von Russland stehen sie nun Beide massiv im Wind. Speziell bei Bierhoff hatte ich persönlich auf der besagten PK den Eindruck: Was wollt ihr eigentlich? Ich habe mit Jogi den WM-Titel geholt. Was bildet ihr euch ein, mich nun zu kritisieren. Wer gibt euch das Recht?
Bierhoff hat den Erfolg extrem genossen und war mit sich und der Welt zufrieden. Aber die Fehlentwicklungen hat er nicht wahrgenommen, wenn er sie denn überhaupt sehen wollte? Niemand nimmt ihnen den Erfolg von 2014. Wenn man den höchsten Gipfel erklommen hat, ist die Luft dünn und die anderen Bergsteiger wollen da auch hin. Bleibt die Frage, wie man auf dem Gipfel bleiben kann? Muss man etwas verändern, hat sich etwas verändert, was man für sich implementieren muss usw. usf.? Daher ist Stillstand sehr wohl Rückschritt, wie man gerade in Russland sehen konnte.




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