Felix Beijmo (Aarhus GF/Dänemark)

Pavlenka ist aber auch Torwart, die im allgemeinen länger brauchen als Feldspieler, bis sie ein hohes Niveau erreichen.

?! Bitte?
Was ist denn das für eine steile These? Neuer ist z.B. mit der U21 schon erfolgreich gewesen und war damals schon gut (und keine Ausnahme). Man kann einzelne Spieler überhaupt nicht miteinander vergleichen. Und verschiedene Positionen auch nicht. Manche Spieler sind eben mit 18 schon wahnsinnig gut, andere erst mit 24.

Beijmo hat als Juniorennationalspieler sicherlich viel Hoffnung gemacht, dann ist er aber offenbar vom geraden Weg abgekommen. Bei Werder hofft man nun, dass er im Kreise der 'Familie' dahin zurückfindet. Ein typischer Werder-Transfer mit Risiko: ein ursprünglich talentierter Spieler, dem offenbar der innere Schweinehund von der Leine gegangen ist. So wie Arnautovic, Elia oder anderen Genies, die immer wieder mit Chaos in Verbindung gebracht worden sind.
Wenn Werders Rechnung aufgeht, ein Bombentransfer. Wenn es schiefgeht.....bin ich gespannt, was hier dann abgeht....
 
Wenns schiefgeht, gehts halt mal schief. Auch wenn Baumann bisher eine sehr vorzeigbare Trefferquote hat, werden auch in Zukunft immer mal wieder Makiadis, Diagnes und ähnliche Spieler hier aufschlagen, bei denen es halt nicht funktioniert. Das ist das Risiko, wenn man auf junge unbekannte Spieler setzt und es spielen halt mehr Faktoren eine Rolle.

Friedl spielte letzte Saison vor seinem Wechsel nur 4. Liga, also (wenn Schweden drittklassig ist) noch tiefer ;) Und war auch sofort fit in der Liga. Da ist "nur" das Risiko geringer, wg Leihe. Abwarten, Tee trinken.
 
Rune Bratseth hatte auch nur in der norwegischen Liga gekickt, bevor er ca. 3 Wochen vor seinem 26. Geburtstag sein 1. Bundesligaspiel für Werder bestritt ;)

soetwas ist ja auch nicht ausgeschlossen, ändert aber nichts an der grundsätzlichen aussage. wenn jemand heute noch bis zum 26. lebensjahr in der schwedischen liga spielt ist die skepsis doch verständlicherweise erstmal größer.

?! Bitte?
Was ist denn das für eine steile These? Neuer ist z.B. mit der U21 schon erfolgreich gewesen und war damals schon gut (und keine Ausnahme). Man kann einzelne Spieler überhaupt nicht miteinander vergleichen. Und verschiedene Positionen auch nicht. Manche Spieler sind eben mit 18 schon wahnsinnig gut, andere erst mit 24.

so steil ist die these nicht. torhüter haben im durchschnitt ihren "peak" später als feldspieler. und auch bei feldspielern ist es durchaus positionsabhängig. weil physis je nach rollenprofil mehr oder weniger gefragt ist, weil erfahrung für gewisse rollenprofile eine noch größere rolle spielt als für andere. das lässt sich durchaus begründen. ändert natürlich nichts daran, dass man immer individuell betrachten muss und in der individualbetrachtung seltstredend nicht verallgemeinern kann.

Beijmo hat als Juniorennationalspieler sicherlich viel Hoffnung gemacht, dann ist er aber offenbar vom geraden Weg abgekommen. Bei Werder hofft man nun, dass er im Kreise der 'Familie' dahin zurückfindet. Ein typischer Werder-Transfer mit Risiko: ein ursprünglich talentierter Spieler, dem offenbar der innere Schweinehund von der Leine gegangen ist. So wie Arnautovic, Elia oder anderen Genies, die immer wieder mit Chaos in Verbindung gebracht worden sind.

wie kommst du denn darauf, dass beijmo vom geraden weg abgekommen ist und mit chaos in verbindung gebracht wird? gibt es hierzu vorfälle? alles was ich bisher gelesen habe, ist, dass er ein musterprofi ist, der ähnlich wie ludwig nach dem eigentlichen training noch extraschichten dranhängt.
 
soetwas ist ja auch nicht ausgeschlossen, ändert aber nichts an der grundsätzlichen aussage. wenn jemand heute noch bis zum 26. lebensjahr in der schwedischen liga spielt ist die skepsis doch verständlicherweise erstmal größer.



so steil ist die these nicht. torhüter haben im durchschnitt ihren "peak" später als feldspieler. und auch bei feldspielern ist es durchaus positionsabhängig. weil physis je nach rollenprofil mehr oder weniger gefragt ist, weil erfahrung für gewisse rollenprofile eine noch größere rolle spielt als für andere. das lässt sich durchaus begründen. ändert natürlich nichts daran, dass man immer individuell betrachten muss und in der individualbetrachtung seltstredend nicht verallgemeinern kann.



wie kommst du denn darauf, dass beijmo vom geraden weg abgekommen ist und mit chaos in verbindung gebracht wird? gibt es hierzu vorfälle? alles was ich bisher gelesen habe, ist, dass er ein musterprofi ist, der ähnlich wie ludwig nach dem eigentlichen training noch extraschichten dranhängt.
Das wir Werder bei Neuverpflichtungen bei vielen Spielern eine gewisse Phantasie benötigen wird sich wohl nie ändern außer wenn ein Großmufti aus Arabia aufschlägt. Wenn hier jetzt auf einmal Schwedenexperten vom Kicker oder sonst wo sich zu Wort melden beisst sich das für mich da die Schweden eine Ablöse von 3 Millionen aufrufen. Die sehen da wohl auch etwas bei FB.
 
......torhüter haben im durchschnitt ihren "peak" später als feldspieler. und auch bei feldspielern ist es durchaus positionsabhängig. weil physis je nach rollenprofil mehr oder weniger gefragt ist,.....

Aha.
Gibt's auch eine Quelle dazu?
Wäre dann mal interessant.

Und der gerade Weg wäre der nahtlose Übergang vom Juniorennationalteam in die A-Mannschaft.....das hat nicht geklappt. Bei vielen anderen natürlich ebenfalls nicht. Da gibt es eben in vielen Fällen Probleme.
 
Das wir Werder bei Neuverpflichtungen bei vielen Spielern eine gewisse Phantasie benötigen wird sich wohl nie ändern außer wenn ein Großmufti aus Arabia aufschlägt. Wenn hier jetzt auf einmal Schwedenexperten vom Kicker oder sonst wo sich zu Wort melden beisst sich das für mich da die Schweden eine Ablöse von 3 Millionen aufrufen. Die sehen da wohl auch etwas bei FB.

....... oder sie verhalten sich nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage.
 
Das wir Werder bei Neuverpflichtungen bei vielen Spielern eine gewisse Phantasie benötigen wird sich wohl nie ändern außer wenn ein Großmufti aus Arabia aufschlägt. Wenn hier jetzt auf einmal Schwedenexperten vom Kicker oder sonst wo sich zu Wort melden beisst sich das für mich da die Schweden eine Ablöse von 3 Millionen aufrufen. Die sehen da wohl auch etwas bei FB.
3 Mio € für einen Abwehrspieler, der nicht einmal 40 Partien in der zweit- bis drittklassigen schwedischen Liga absolvierte, ist selbst in Zeiten schwindelerregender Ablösesummen ein üppiges Sümmchen. Aber solange sich jemand findet, der diese Summe bereitwillig zahlt, kann man den Schweden keinen Vorwurf machen...
 
Na, tsubasa......noch nicht die Zeit gehabt? Oder nicht fündig geworden? :popcorn:
 
3 Mio € für einen Abwehrspieler, der nicht einmal 40 Partien in der zweit- bis drittklassigen schwedischen Liga absolvierte, ist selbst in Zeiten schwindelerregender Ablösesummen ein üppiges Sümmchen. Aber solange sich jemand findet, der diese Summe bereitwillig zahlt, kann man den Schweden keinen Vorwurf machen...
Wie gesagt Phantasie gehört dazu. Wir werden es sehen ob Baumi Tomaten auf den Augen hat . Mit Schweden und Dänen hatten wir fast immer einen guten Griff getan. Ich kann mir auch nicht vorstellen das jemand einen horrenden Betrag aufruft und der andere diesen bezahlt ohne das etwas dahinter steckt.Das für Gebre etwas aufgebaut werden muss ist klar. Einen eigenen rechten Verteidiger der es erbringen könnte haben wir m.E. im Moment nicht. Klar ist eine sehr hohe Summe für den Schwedischen Markt. Ich denke aber das hier das Thema Angebot und Nachfrage den Preis mibestimmt haben. Also noch mehr Vereine oder deren Scouts bereit waren Felix zu verpflichten. Ich habe ein gutes Gefühl. Kein sehr gutes aber ein gutes.
 
3 Mio € für einen Abwehrspieler, der nicht einmal 40 Partien in der zweit- bis drittklassigen schwedischen Liga absolvierte, ist selbst in Zeiten schwindelerregender Ablösesummen ein üppiges Sümmchen. Aber solange sich jemand findet, der diese Summe bereitwillig zahlt, kann man den Schweden keinen Vorwurf machen...

Ein gerade mal 20-jähriger, der seit 1,5 jahren stammspieler bei einem der besten vereine der schwedischen liga ist. Das ist selbst wenn die liga auf einem niveau zwischen zweiter und dritter liga hier ist, nicht übel. Zudem wohl noch mit großem entwicklungspotential. Da klingen 3 milionen imo nicht sonderlich überteuert. Und er hat hier mit gebre selassie einen soliden rv vor sich, hinter dem er die zeit sich zu entwickeln bekommen sollte. Hört sich doch ganz gut an.
 
Platzierungen:

2011 Platz 11
2012 Platz 9
2013 Platz 7
2014 Platz 7
2015 Platz 6
2016 Platz 7
2017 Platz 3

Woran machst du es fest "bei einem der besten Vereine der schwedischen Liga"?
Aus meiner Sicht sieht das nach Mittelmaß aus mit einem Ausreisser nach oben (2017)
 
Aha.
Gibt's auch eine Quelle dazu?
Wäre dann mal interessant.

dafür braucht es eigentlich keine quelle. es reicht ja, sich gedanken über physische anforderungen zu machen und daraus abzuleiten, weshalb torhüter so viel länger im schnitt auf höchstem niveau aktiv sein können als feldspieler. auch wieso erfahrung und souveränität in der regel bei einem torhüter deutlicher ins gewicht fallen als beispielsweise bei einem offensiven flügelspieler.
meinetwegen auch hier nachzulesen:
https://www.fussballtraining.de/torwarttraining

auszüge:
Wenn ein Fußballprofi mit 34 Jahren sein Karriereende bekannt gibt, so ist das keine ungewöhnliche Entscheidung. Zumindest dann nicht, wenn es sich bei dem Profi um einen Feldspieler handelt. Ob Verteidiger, Flügelflitzer oder Mittelstürmer – im Regelfall ist spätestens mit Mitte 30 Schluss und die Fußballschuhe werden an den Nagel gehängt.
Anders verhält es sich hingegen bei der Position des Torhüters. Oliver Kahn etwa, war 39 Jahre alt, als er sich dazu entschloss, diesen Schritt zu gehen. Und damit stellt er bei Leibe keine Ausnahme dar, denn die Karriere eines Torwartes dauert im Schnitt rund vier Jahre länger als die seiner Teamkollegen.
Warum ein Torwart so viel länger spielen kann und gegebenenfalls sogar zum Karriereende hin seinen Leistungshöhepunkt erreicht, ist dabei relativ leicht nachvollziehbar. [...]
Wenn ein Fußballprofi mit 34 Jahren sein Karriereende bekannt gibt, so ist das keine ungewöhnliche Entscheidung. Zumindest dann nicht, wenn es sich bei dem Profi um einen Feldspieler handelt. Ob Verteidiger, Flügelflitzer oder Mittelstürmer – im Regelfall ist spätestens mit Mitte 30 Schluss und die Fußballschuhe werden an den Nagel gehängt.
Anders verhält es sich hingegen bei der Position des Torhüters. Oliver Kahn etwa, war 39 Jahre alt, als er sich dazu entschloss, diesen Schritt zu gehen. Und damit stellt er bei Leibe keine Ausnahme dar, denn die Karriere eines Torwartes dauert im Schnitt rund vier Jahre länger als die seiner Teamkollegen.
Warum ein Torwart so viel länger spielen kann und gegebenenfalls sogar zum Karriereende hin seinen Leistungshöhepunkt erreicht, ist dabei relativ leicht nachvollziehbar. [...]
Erfahrung bedeutet im Bezug auf einen Torhüter vor Allem Eines: Situationen schnell erkennen und entsprechend reagieren zu können.

Sehr häufig sind junge Torwarte schon früh in ihrer Karriere unglaublich stark „auf der Linie“ – also bei dem Parieren von Schüssen und Kopfbällen, die auf das Tor kommen. Nicht selten sieht man einen solch starken, jungen Spieler noch im selben Spiel im eigenen Strafraum „umherirren“, was letztlich dann zu einem Gegentor führt. Hier ist häufig die fehlende Erfahrung das Problem. „Wann muss ich raus und wann bleib ich drin“ oder „wie weit soll ich vor dem Tor stehen“ sind Fragen, die sich ältere und erfahrene Torhüter schon lange nicht mehr stellen, denn die Situationen wiederholen sich immer wieder in ähnlicher Form. Dadurch trifft ein Torwart mit 35 Jahren in der Regel weitaus häufiger richtige Entscheidungen als ein 20-jähriger, weshalb man auch bei dieser Position mit Mitte 30 vom besten Torwartalter spricht.
[...]
Ein anderer wichtiger Faktor ist die nicht selten unterschätzte, stützende Kraft eines erfahrenen Rückhalts für eine Riege aus jungen Verteidigern, die sich oft weitaus sicherer fühlen, wenn sie wissen, dass jemand hinter ihnen steht, der genau weiß was er tut. Der schon alles erlebt hat im Fußball und weiß worauf es ankommt. Für die Verteidiger sozusagen „die Weisheit im Rücken“.

Selbstvertrauen und Ruhe übertragen sich so auf den gesamten Abwehrverbund, was sich in deutlich positiven Leistungen spiegeln kann. Das macht den Torwart trotz- oder sogar wegen – seines höheren Alters zu einer wichtigen Größe in vielen Teams. So werden diese verdienten Spieler nicht selten im Alter von 35 Jahren noch einmal um eine weitere Vertragsverlängerung gebeten, was bei Feldspielern weitaus seltener der Fall ist.

Diese wichtigen Faktoren geben den Ausschlag dafür, dass Torhüter ihre Karriere im Schnitt deutlich später beenden, als es bei anderen Positionen der Fall ist und warum, darüber hinaus ein Torwart gegen Ende seiner Karriere – im Gegensatz zu etwa einem Außenstürmer – durchaus zu besseren Leistungen fähig sein kann als mit Anfang 30 oder gar in seinen Zwanzigern.

Aber auch für den Torwart gilt: Irgendwann ist Schluss mit dem Profidasein und für eine endgültige Rente ist es auch mit 40 Jahren den Meisten noch zu früh.

Dann gilt es seine Erfahrungen in neuen Lebensgebieten zu erwerben – oder Torwarttraining für junge Keeper anzubieten und Wissen weiterzugeben.
 
doch in diesem jahr war djurgardens einer der besten vereine der liga. sind btw auch einer der bekanntesten und erfolgreichsten schwedischen vereine überhaupt.

Quark. 53 Punkte aus 30 Spielen, 11 Punkte Rückstand auf Meister Malmö. Davor seit 2008 nie besser als 6. in einer Liga von 16 Teams. Durchschnittliches Team der Allsvenskan, das in der letzten Saison erstmalig ins obere Drittel dieser Liga rutschte. Diese Saison mit Kurs auf 50 Punkten am Saisonende, wenn man den bisherigen Punkteschnitt beibehalten könnte. Immerhin, Pokalsieger sind sie geworden. Und der Modus dort ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig.
 
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