Werder hat mit Viktor Skripnik, Alexander Nouri und nun Florian Kohfeldt dreimal Eigengewächse zu Cheftrainern befördert. Wie haben Sie die Entwicklung unter Kohfeldt wahrgenommen? Sie haben sich zuletzt sehr lobend über die Bremer geäußert...
Eberl: Ich finde bemerkenswert, dass sie den Abstiegskampf über die fußballerische Lösung angehen. Sonst heißt es ja immer, man müsse malochen, kämpfen, grätschen, aber Bremen versucht, unter Florian Kohfeldt spielerisch voranzukommen. Sicherlich war das gegen den HSV keine brillante Leistung, aber in den Wochen davor sah das doch sehr erfreulich aus. Und noch etwas ist mir aufgefallen...
...und zwar?
Eberl: Ich habe registriert, dass Frank Baumann einiges bewegt hat. Werder ist auf dem Transfermarkt durchaus wieder ein Konkurrent für uns, wenn ich an Thomas Delaney und Ludwig Augustinsson denke. Das sind zwei Spieler, mit denen wir uns auch langfristig beschäftigt haben, die am Ende aber Werder bekommen hat.