Das Urteil wird mit Sicherheit in dritter Instanz gekippt! Die Richterbank hat leider etwas zu kurz gedacht. Übrigens würde ich es gut finden wenn die Dfl sich beteiligen würde.
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, um es mal auf gut Deutsch auszudrücken. Das ganze ist eine höchstschwierige juristische Thematik. Ich habe das Urteil noch nicht gelesen, da ich nicht mal weiss ob es schon in Gänze veröffentlicht ist. Möchte die tiefergehende juristische Diskussion auch gar nicht aufmachen. Über den Stammtischen hatte Mäurer die Diskussion schon lange gewonnen und mehr geht es ihm ja auch nicht. Die SPD, selbst in Bremen, ist völlig im Ups, ich muss meine Wortwahl ändern, um es mal auf gut Deutsch auszudrücken.
Aber ansonsten stellen sich jetzt mal ganz einfach diverse Fragen:
1. Hebt die Freie Hansestadt Bremen jetzt das Gewaltmonopol auf? Es muss dem "Zweckveranlasser" doch dann auch überlassen sein wie er für Sicherheit sorgt!
2. Denn im Moment entscheidet allein die Polizeiführung vor Ort wie viel Einsatzkräfte sie aufbieten wollen und damit wie teuer die Veranstaltung wird. Wenn ich da an die Zeiten des FC Oberneuland in der Regionalliga zurückdenke, wo sich unter den 250 Zuschauern noch 50 bratwurstessende Polizisten befanden, weil ja vielleicht was passieren konnte, dann kann man schon drüber nachdenken, ob es wirklich eine ausreichende Expertise bei der Polizeiführung gibt. Ich würde mich gegen jeden einzelnen Gebührenbescheid noch mal in der Höhe wehren. Dann soll die Polizei mal darlegen aus welchen Gründen wirklich so viele Polizisten notwendig waren. Wieso macht die Politik den Weg nicht frei für einen Umbau des Ambienteweg so dass Gästefans direkt vor die West gefahren werden können und man eine strikte Fantrennung gewährleisten kann.
3. Die DFL kann in meinen Augen den Gebührenbescheid nicht direkt an Werder durchreichen, denn sie müsste zumindest den Gastverein entsprechen beteiligen oder Werder erlauben Gästefans auszuschließen. Wenn Letzteres der Fall wäre, dann gäbe es in meinen Augen auch kaum noch eine Rechtfertigung für "Rotspiele" bzw. überhaupt für den massiven Einsatz von Polizei.
Das ganze ist eine völlig unausgegorene Idee eines Innensenators, der in seiner selbstherrlichen Art nicht erkennt, dass er bei Thma innerer Sicherheit völlig versagt und das ganze mit vermeintlichen Gesetzverschärfungen und Stammtischforderungen zu überspielen versucht.

Interessante und nachvollziehbare Argumente.![]()
Ein Witz ist dies nicht. Bei diesem Urteil schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Es geht ja nicht um in Anführungszeichen normale Spiele, wie z.B. gegen Freiburg, da wird nur die normale Anzahl von Polizeikräften eingesetzt. Es geht um Hochsicherheitsspiele, wie z.B. gegen den von uns allen "geliebten" HSV. Wenn im Vorfeld von einem gerade gewählten Präsidenten davon gesprochen mit 4000-5000 sogenannten Fans nach Bremen zu fahren und dort aufzumischen. In dieser brisanten Situation ist dieser Aufruf absoluter Schwachsinn. Er legt damit ein Lunte die leider nur ein kleinen Funken braucht um zu brennen. Eigentlich müsste man Hoffmann anzeigen. Wenn also bei solch einem Spiel nur die übliche Zahl von Polizeikräften da ist und dann eskaliert die Lage. Dann ist das Geschrei auch sehr groß. Siehe das Spiel Dortmund gegen Leipzig, zu wenig Polizei und Angriffe gegen Frauen und Kinder. So etwas will bestimmt niemand sehen. Also müssen viel mehr Polizeikräfte herangezogen werden, auch aus anderen Bundesländern. Und dies kostet. Es gäbe natürlich noch eine andere Möglichkeit, aus Erfahrung der letzten Jahre weiß man welche Spiele Hochsicherheitsspiele sind, es werden Geisterspiele durchgeführt. Ich weiß keine Option.Das ist doch ein Witz. Müssen die Veranstalter von Demonstrationen oder Festivalbetreiber usw. denn auch die Kosten für Polizeieinsätze tragen, die ihretwegen stattfinden?
Das ist doch ein Witz. Müssen die Veranstalter von Demonstrationen oder Festivalbetreiber usw. denn auch die Kosten für Polizeieinsätze tragen, die ihretwegen stattfinden?
Aus juristischer Sicht, ist der Gastgeber eines Fußballspiels der Veranstalter. Doch durch Lizenzgebühren (Tickets, Fan-Artikel etc.) verdient die DFL kräftig mit, ergo steht sie ebenso in der Zahlungspflicht und kann diese nicht alleine auf Werder bzw. die anderen Vereine abwälzen.Dazu ein Zitat von Reinhard Rauball: „Der Fußball ist nicht Verursacher von Gewalt, und eine bloße Umverteilung von Kosten führt nicht zur notwendigen Reduzierung der Polizeieinsätze. Es ist für uns weiterhin nicht nachvollziehbar, dass der Fußball für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, die eine Kernaufgabe des Staates ist und der Allgemeinheit zugutekommt, verantwortlich sein soll.“
Das kann man so oder so sehen. Die DFL hat auch argumentiert, dass Werder der Veranstalter sei? Dem kann ich gar nicht folgen, weil Werder eben nicht den Zeitpunkt der Spielen veranschlagt sondern lediglich den Ort. Ich habe für beide Seiten Sympathien.
Wenn es noch andere kommerzielle Veranstaltungen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko durchgeführt werden, wird diese Regelung auch greifen. Aber mal Butter bei die Fische: welche Veranstaltungen in Bremen mit > 5000 Teilnehmern kommen dafür in Frage? Wird etwa ein Mob von Andrea-Berg-Anhängern vor der Stadthalle die Fans eines Helene-Fischer-Konzert auflauern und umklatschen wollen?In dem heutigen Urteil wurde eindeutig gesagt, dass diese Entscheidung nicht nur für Fussballspiele gelte. Auch muss die Regelung, die Bremen getroffen hat für alle Veranstaltungen mit mehr als 5000 Besuchern Geltung haben. Das wurde explizit angesprochen. In meinen Augen ist das Wahnsinn.
Wenn es noch andere kommerzielle Veranstaltungen mit erhöhtem Sicherheitsrisiko durchgeführt werden, wird diese Regelung auch greifen. Aber mal Butter bei die Fische: welche Veranstaltungen in Bremen mit > 5000 Teilnehmern kommen dafür in Frage? Wird etwa ein Mob von Andrea-Berg-Anhängern vor der Stadthalle die Fans eines Helene-Fischer-Konzert auflauern und umklatschen wollen?
Warum nicht? FC Werder am Bremer Kreuz. Oyter See wäre ein guter Platz, mit Hotel direkt am See etc.Es ist doch eine sehr trübe Mischung auf das sich das Gericht begibt . In erster Linie wird hier ja wohl nach Politikers schnabel gesprochen . Wie wird denn in Bremen die Sicherheit des Freimaaarks abgerechnet , wo ja sicher auch mehr als 5000 People tgl. das "Bürgerfest " besuchen ? Und in anbetracht der unsicheren Situation die in Stadt und Land vorherrschen ( Anschläge etc . ) muß hier die Sicherheit nochhöher gefahren werden . Zahlt der Schausteller aus seiner Geldbörse die Zeche ? Ich glaub , dann hätte sich die Veranstaltung erledigt . Aber die kurzsichtigkeit der Politik glaub jetzt hier den golden Weg gefunden zu haben . Es geht ja nicht um 2stell. Mio. Einnahmen , es geht um Penauts . Und wer leidet drunter , der Steuerzahler WERDER BREMEN . Vielleicht sollte Werder vor den Toren der Hansestadt eine neue Heimat suchen . Dieser letzte Satz ist natürlich nicht ernst gemeint .

Dass ich mich juristisch nicht an das Thema ran wage, ist klar. Für mich hochkomplex und ich hätte mich da nicht an Stelle des Senats gar nicht erst versucht.In dem heutigen Urteil wurde eindeutig gesagt, dass diese Entscheidung nicht nur für Fussballspiele gelte. Auch muss die Regelung, die Bremen getroffen hat für alle Veranstaltungen mit mehr als 5000 Besuchern Geltung haben. Das wurde explizit angesprochen. In meinen Augen ist das Wahnsinn.
Für mich sollte dann das staatliche Gewaltmonopol aufgegeben werden und die Waffengesetze soweit entschärft werden, dass sich jeder so gut wie möglich selbstverteidigen kann. Der nächste Schritt wird dann nämlich sein, dass ich als Opfer von Straftaten - und nichts anderes sind meinen Augen die DFL und die Vereine in diesem Fall, wenn auch nur indirekt - die Kosten für die Polizei selber tragen muss, wenn man den Störer (Täter) nicht zu fassen bekommt.
Das alles ist einfach Wahnsinn! Dem Durchschnittsdeutschen in seinem neidzerfressendem Hirn fällt aber dazu natürlich nur ein, dass im Fussball Millionen verdient werden.
Durch diese "generellen Abgaben" werden die üblichen Aufwendungen für Pölizeieinsätze doch schon gedeckt, wenn auch nur indirekt. Der Streitpunkt sind lediglich die Mehrkosten für die Risikospiele wie z.B. gegen den HSV. Außerdem: schickt die Stadt Bremen die Rechnungen nicht an Werder, sondern an die DFL, so daß man hier nicht von einer nicht vorhandenen Würdigung Werders seitens der Stadt sprechen kann. Vielmehr liegt der schwarze Peter in dieser Angelegenheit bei der DFL, denn sie ist der Rechnungsempfänger unter derem organisierenden Dach Werder seine Spiele ausrichtet, und im Gegensatz zu Bremen und Werder, die sich gegenüber jeweils Leistungen erbringen (Werder zahlt Steuern, die Stadt gewährleistet die üblichen Polizeieinsätze), so daß wenn jemand Werder nicht würdigt, es die DFL ist, denn sie kassiert von Werder ebenfalls Millionenbeträge ohne jedoch nennenswerte Gegenleistungen dafür zu erbringen, und erdreistet sich zudem, die Rechnungen an Werder weiterzubelasten.@opalo
Eine "generelle Abgabe" zahlen die Profivereine und die DFL doch in Form von Steuern schon längst. Und gerade Werder Bremen ist gesellschaftlich über die Maße engagiert. Das ist ein Tauerspiel, dass das eben nicht gewürdigt wird.
Wieso müssten? Alles, was über den üblichen Rahmen hinaus geht, wird im Rahmen der festgelegten Gebührenverordnungen - deren Richtigkeit im Falle der Polizeieinsätze vom Verwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen bestätigt wurde und somit eines der Gründe für eine Ablehnung der DFL-Klage gewesen ist - doch schon in Rechnung gestellt. Wenn Du z.B. einen Verkehrsunfall verursachst und die Polizisten Glasscherben, Plastikteile etc. von der Straße fegen, flattert Dir vom Stadtamt für diesen Zusatzaufwand gemäß der entsprechenden Gebührenverordnung eine Rechnung dafür ins HausWenn jeder, der ein vermeintlich höheres Risiko setzt - nehme den Juwelier, Banken, Taxiunternehmen oder ähnliche gewinnorientierte Unternehmungen, die gerne Opfer von Kriminalität werden oder nehme Kneipen und Diskotheken, die rauen Mengen Alkohol ausschenken - alle diese müssten dann im Grunde für solche Kosten aufkommen.
Dass ich mich juristisch nicht an das Thema ran wage, ist klar. Für mich hochkomplex und ich hätte mich da nicht an Stelle des Senats gar nicht erst versucht.
Was mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden angeht, so gönne ich diese Niederlage der DFL bzw. Dem DFB - auch wenn es unseren Verein leider am meisten treffen wird.
Ich weiß nicht, ob ich ein neidzerfressendes Hirn habe. Ja, mir sind die Ablösen und Gehälter zuwider. Ich überlege mir gut wo und wieviel ich in das Produkt Bundesliga investiere. Ja, andere geben mehr aus und der Markt reguliert sich und so entsteht das Ganze. Der Punkt ist, und damit komme ich wieder zum Thema, ich fände es fair, würde die DFL sich mehr beteiligen.
Ja, die BL generiert durch Tourismus und Steuern unfassbar viel Geld für die Stadt und den Staat. Kann man nicht weg diskutieren.
Was mir hier auf den Senkel geht: Wir haben Montagsspiele, wir haben Stückel-Spieltage, wir haben Helene Fischer, wir haben selbstgefällige, arrogante, fanfremde Sesselfurzer an der Spitze von DFB und DFL. Die denken sich jeden Tag neue idiotische Ideen aus, um das Produkt Bundesliga noch fanfremder und noch lukrativer zu machen. Und dann kommen, vergleichsweise überschaubare, weitere Kosten auf sie zu. Und was tun diese Leute? Die wehren sich nicht nur dagegen, nein, die drohen unmittelbar damit, die Kosten ohne Umweg an eines ihrer Mitglieder, unseren Verein, weiterzuleiten. Ohne dass der was damit zu schaffen hätte.
Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt noch Profifußball verfolge...