Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Kein Winterzugang bei den Hasis... sieht man mal, wie es da aussieht, wenn Sugardaddy Kühne verstimmt ist und den Geldhahn zulässt. Duster siehts aus... zappenduster.



Die sind halt überzeugt vom Kader :frech2:

Ne, wird höchste Zeit, dass da mal nach der jährlichen Bewerben um den Abstieg endlich dieser auch mal eingetütet wird!

War auch verwundert, dass vom HSV keine 1-2 Paniktransfers verkündet wurden.

Schauen wir mal was der Hollerbach da reißen kann. Das bewirkt ja manchmal schon, dass Leute aus dem 2. oder 3. Glied plötzlich wie Neuzugänge sind und die Kohlen aus dem Feuer holen.

Ich hoffe nicht.

Platz 18 wäre sowas von verdient für diesen Club! Tradition hin oder her....
 
Und waren es ebenso lange vom Trainer.

Da habe ich ehrlich gesagt Bruchhagen, den ich sonst sehr schätze, nicht verstanden. Dass sie den Kader nicht adäquat im Sommer verändert haben. Wenn er sagt, weil sie überzeugt waren von der Mannschaft, die in der letzten Rückrunde Siebter wurde. Die 25 Rückrundepunkte auf Platz 7 waren 9 Rückrundenpunkte vor dem Relegationsplatz.

Aber wie diese zustande kamen - da reicht alleine ein Blick auf die letzten 10 Hamburger BL-Spiele 2016/17. Der 2:1-Sieg gegen ersatzgeschwächte Gladbacher extrem glücklich. Gladbach fussballerisch und spielerisch trotz Notelf ganz klar besser, belohnte sich nicht und verlor so das Spiel in den letzten 10 Minuten noch. Der 2:1-Sieg gegen Köln, als Nicolai Müller in der 92. Minute trifft und Köln, spielerisch gleichwertig ohne zu glänzen, und mit den klareren Torchancen, noch unterliegt. Der 2:1-Sieg gegen Hoffenheim in der Schlußviertelstunde durch Hunt, Hopp vergab 7 klare Chancen und war nicht nur statistisch in allen Spieldaten die deutlich überlegene Mannschaft. Das 0:0 zuhause gegen Mainz ein absoluter Offenbarungseid, HSV fast ohne Torschuss, ein Mainzer Sieg hätte dem Spielverlauf in jeder Hinsicht entsprochen. Das 1:1 auf Schalke, Lasogga trifft in der 92. Minute zum Punktgewinn trotz spielerisch erschreckender Unterlegenheit und weil Huntelaar & Co. Metall treffen, aber nicht das Eckige. Und letzten Endes der 2:1-Treffer gegen WOB in der 88. Minute, der den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Und wenn sie in diesem Zeitraum tatsächlich mehr fürs Spiel tun mussten, gabs peinliche Niederlagen, 1:2 zuhause gegen Darmstadt, 0:4 in Augsburg, 1:2 in Bremen, wo das Ergebnis dem Spielverlauf arg schmeichelte. Davor fast schon desaströse Leistungen beim 1:3 in Ingolstadt und beim 2:2 zuhause gegen Freiburg.

Alleine 15 Punkte wurden in den letzten 10 Spielen geholt, fast alle kamen mit mehr Glück als Verstand, aufgrund des großen Willens im Existenzkampf und des klasse Publikums in der Fly-Emirates-Arena zustande. Davor gab es noch einige mehr dieser Art. Jede Mannschaft hat in einer Saison hier und da mal Glück. Aber Hamburg hat es in 16/17 geradezu überproportional strapaziert. Nur 9 weniger von den 14 sehr glücklichen Punkten (alleine in den letzten 10 Partien) und der HSV wäre auch in der Rückrunde Vorletzter gewesen. Die hatten es nach einem knappen Jahr Gisdol nicht geschafft, auch nur ansatzweise ein Spiel im Sinne des Fußballspielens zu entwickeln.

Schon deswegen hätten bei Bruchhagen und Todt im Sommer alle Alarmglocken schrillen müssen, ihren Kader und den Trainer intensiv zu hinterfragen. Mund abputzen, noch einmal durchgekommen... jetzt anpacken. Und hatten Kühne hinter sich. Verändert wurde dennoch kaum was. Und nun sind alle erstaunt, dass sie mit demselben Kader und lange Zeit demselben Trainer schon wieder tief im Keller stehen. So viel Naivität hätte ich Bruchhagen nicht zugetraut. Wobei ich zugegebenermaßen selbst die Befürchtung hatte, dass die "Art Fußball" der Hamburger auch in dieser Spielzeit Früchte trägt. Aber ich bin auch kein Verantwortlicher und muss/ soll auf Umstände reagieren.

Aber dass Bruchhagen und Todt in der Kritik stehen, ist irgendwie nachvollziehbar. Der müssen sie sich stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Hamburg knirscht es wohl an allen Ecken und Enden, sowohl in der Führungsetage (Vorstand+AR) als auch im sportlichen Bereich. Ich denke, in dieser Gemengelage fällt es jedem schwer, gute Arbeit abzuliefern.
 
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