Es wird hier die Diskussion geführt, ob Werder investieren soll oder nicht. Kann man einen Fußballclub mit einem Produktionsbetrieb vergleichen?
Die Antwort ist leicht, nämlich NEIN. In einem Betrieb kaufe ich eine Maschine nach DIN Norm X mit der Produktionskraft Y und ich weiß ziemlich genau wie der Output sein wird. Kann ein neuer, teurer Spieler also eine signifikante Verbesserung darstellen? Antwort: UNKLAR! Es gibt keine Garantie wie bei dem o.g. Beispiel, so dass sich daraus zwangsläufig ergibt, nichts zu machen, um das Betriebsergebnis positiv zu gestalten, was dogmatisch beim SVW ist.
Ich will einfach mal drei Beispiel aus Werders Vergangenheit darstellen:
- Beispiel 1: Effenbergtransfer = hierbei haben WL und KDF federführend diesen Transfer aus Kostengründen verhindert. Ergebnis war, dass ihr Erfolgstrainer Rehagel im Jahr darauf die Segel strich und 1996-99 nahezu Ähnliches sich abspielte wie die letzten 8 Jahre. Der verstorbene Rüßmann hat Effenberg trotz ebenfalls geringer Finanzmittel aber geholt und war damit erfolgreich (zB Pokalsieg). Am Ende stand zwar nach Jahren ein Abstieg aber Effenberg wurde für über 12 Mio DM nach München verkauft. Geld hat BMG am Ende nicht verloren.
- Beispiel 2: Klosetransfer 2004 WL wollte diesen aus Kostengründen verhindern. Ich behaupte, dass ohne Klose wir nicht mehr in die CL eingezogen wären?! Ob die erfolgreiche Zeit 2004-2009 dann auch so gewesen wäre, mag stark bezweifelt werden? Natürlich kann man das nicht beweisen, aber die Wahrscheinlichkeit spricht dafür.
- Beispiel 3 Sokratistransfer 2012 (?) WL wollte diesen Transfer letztendlich an kolportierten 500T € scheitern lassen, weil die Finanzen durch seinen GF KA ziemlich zerrüttet waren, wofür als ASR-Vorsitzender eine erhebliche Mitverantwortung trug. Allofs Nachfolger Eichin konnte erst mit seinem Verkauf einen N. Petersen und (leider) einen Makiadi verpflichten. TE hätte damals nichts bewegen können, ohne einen Sokratis veräußern zu können.
Die Gretchenfrage wird sein, ob Werder seinen Weg des pos. Jahresabschluss dem alles unterordnet oder ob sie ein kalkulierbares Risiko eingehen?
Ich sehe noch keine neuen Spieler in der WP bei Werder. Die WP ist kurz und nur einen Transfer zu machen, um etwas gemacht zu haben, macht keinen Sinn. Da muss dann schon Qualität her, die wiederum kostet.
Die Antwort ist leicht, nämlich NEIN. In einem Betrieb kaufe ich eine Maschine nach DIN Norm X mit der Produktionskraft Y und ich weiß ziemlich genau wie der Output sein wird. Kann ein neuer, teurer Spieler also eine signifikante Verbesserung darstellen? Antwort: UNKLAR! Es gibt keine Garantie wie bei dem o.g. Beispiel, so dass sich daraus zwangsläufig ergibt, nichts zu machen, um das Betriebsergebnis positiv zu gestalten, was dogmatisch beim SVW ist.
Ich will einfach mal drei Beispiel aus Werders Vergangenheit darstellen:
- Beispiel 1: Effenbergtransfer = hierbei haben WL und KDF federführend diesen Transfer aus Kostengründen verhindert. Ergebnis war, dass ihr Erfolgstrainer Rehagel im Jahr darauf die Segel strich und 1996-99 nahezu Ähnliches sich abspielte wie die letzten 8 Jahre. Der verstorbene Rüßmann hat Effenberg trotz ebenfalls geringer Finanzmittel aber geholt und war damit erfolgreich (zB Pokalsieg). Am Ende stand zwar nach Jahren ein Abstieg aber Effenberg wurde für über 12 Mio DM nach München verkauft. Geld hat BMG am Ende nicht verloren.
- Beispiel 2: Klosetransfer 2004 WL wollte diesen aus Kostengründen verhindern. Ich behaupte, dass ohne Klose wir nicht mehr in die CL eingezogen wären?! Ob die erfolgreiche Zeit 2004-2009 dann auch so gewesen wäre, mag stark bezweifelt werden? Natürlich kann man das nicht beweisen, aber die Wahrscheinlichkeit spricht dafür.
- Beispiel 3 Sokratistransfer 2012 (?) WL wollte diesen Transfer letztendlich an kolportierten 500T € scheitern lassen, weil die Finanzen durch seinen GF KA ziemlich zerrüttet waren, wofür als ASR-Vorsitzender eine erhebliche Mitverantwortung trug. Allofs Nachfolger Eichin konnte erst mit seinem Verkauf einen N. Petersen und (leider) einen Makiadi verpflichten. TE hätte damals nichts bewegen können, ohne einen Sokratis veräußern zu können.
Die Gretchenfrage wird sein, ob Werder seinen Weg des pos. Jahresabschluss dem alles unterordnet oder ob sie ein kalkulierbares Risiko eingehen?
Ich sehe noch keine neuen Spieler in der WP bei Werder. Die WP ist kurz und nur einen Transfer zu machen, um etwas gemacht zu haben, macht keinen Sinn. Da muss dann schon Qualität her, die wiederum kostet.
Gegen einen unmittelbaren Konkurrenten darf man nicht einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gaben, schon gar nicht mit dieser Art und Weise. Es fehlt uns an Qualität, auch und besonders in der Defensive, wie es im Sommer noch FB himself verkündete.


!!!