Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Hat man einen bestimmten Kandidaten im Auge, wird die Stellenausschreibung genau auf diesen Kandidaten zugeschnitten, und, wie der Zufall es will, bewirbt sich dieser Kandidat, und, man glaubt es kaum, er wird den Job bekommen! :ugly:
Sorry bin zu sehr in der freien Wirtschaft verankert. Wenn wir Stellen ausschreiben dann ausschliesslich basierend auf den Beduerfnissen der Firma und nicht einzelner Personen auf denen wir dann einen Job zuschneidern. Ist zugegebenermassen anders als bei Werder. Hier beschleicht mich das Gefuehl das man eher zwanghaft versucht TS irgendwie im Verein zu installieren. Naja, warten wir mal ab was fuer einem Konzept diese neugeschaffene Position des TD zugrunde liegt.
 
Ist mir alles zuviel Spekulation, denn wenn ich diese Logik anwenden wuerde dann koennte ich ebenso fragen warum er wiederum bei den Elias, Wesley, Albertos... etc. versagt hat.

Waren die denn danach wesentlich erfolgreicher? :denk:

Deinem Programmierbeispiel stimme ich zu, ist aber nicht auf TS überzragbar, da er sich und das Spielsystem eben weiterentwickelt hat, nach der Logik des modernen Fussballs, sonst hätte die Offensive mit ihren Akteuren nicht so überragend funktioniert.

Im uebrigen ergibt deine Aussage fuer mich wenig Sinn. Warum sollte TS seinen Job und Frankfurt damit viel Geld verlieren nur weil er von HB eingestellt wurde? Habe noch nie davon gehoert das wenn ein Abteilungsleiter geht, auch gleichzeitig die Belegschaft betroffen ist, oder zumindest jene die unter ihm eingestellt wurden.

Es wurde im Verein aufgrund des Machtkampfes gegen HB und TS gearbeitet, u.a. auch von der FR die auf Seiten des neuen Managements stand.

TS hat daraus seine Konsequenz gezogen, weil er ein geradliniger Mensch ist, und sich nicht zum Spielball hat machen lassen.

Ich habe nicht das er in Frankfurt gefeuert wurde nur weil er bei Werder abgestuerzt ist. Aber als Arbeitgeber schaut eben auch auf die berufliche Vita seiner Angestellten, speziell wenn es darum geht die Entscheidung zu treffen ob eine Weiterverpflichtung ueberhaupt Sinn macht.

Eine Weiterverpflichtung stand nie im Raum, da TS noch ein Jahr Vertrag hatte. Und Frankfurt hat ihn auch nicht aus Befürchtung des Absturzes entlassen, da TS den Vertrag wg des erwähnten Machtkampfes und der politischen Spielchen selbst aufgelöst hat bzw um Auflösung gebeten hat.

Bzgl der Vita macht die Begründung sowieso keinen Sinn in meinen Augen, da Die Vita von TS schon bei Verpflichtung bekannt war, und scheinbar kein Hindernis.

Und man stellt in diesem Geschäft einen Menschen WEGEN seiner Vita ein, und nicht TROTZ seiner Vita und hofft auf Besserung.

Übrigens ist man lt Aussage von den Verantwortlichen schon ein Jahr in Planung über diese Position. Damals stand TS, der auf Jobsuche war, also gar nicht zur Diskussion, was der Vermutung, man würde den Posten FÜR TS schaffen widerspricht. Die Kommunikation darüber war dbzgl aber maximal unglücklich, das stimmt. :tnx:
 
Unabhängig ob ein T. Schaaf für diese Position der richtige ist, frage ich mich allerdings ob dieses Konzept (Implementierung eines techn. Direktors) hilft uns wieder "nach oben" zu bringen. Dazu fehlen mir aber auch die Quer-vergleiche bei anderen Vereinen.

Grundsätzlich fehlt uns durch jede neue Stelle erst einmal Budget.

Halte es nachwievor zweitrangig wer die handelnden Person sind, wenn a) die ind. sportl. Qualität der Spieler hoch genug ist und b) der Verein aufgrund von bspw. dem Standort oder Fans eine kritische Masse erreicht hat. Da muss man schon verdammt viel verkehrt machen um bei Bayern keinen Erfolg zu haben (Extrembeispiel)

Was bedeutet, dass T. Schaaf für mich noch den Beweis schuldig ist ob er ein herausragender Trainer ist/war.
 
Wie gesagt, ich lasse das nicht zu einer Pro/Contra-Diskussion bzgl Schaafs Trainerdiskussionen verkommen. Das ist Vergangenheit. Dass man aber, wenn man sicher abgestiegen ist, befreit aufspielen kann (wie es zb auch Darmstadt seinerzeit zeigte) ist nicht das erste Mal vorgekommen. Mehr will ich dazu nicht sagen, das konnte ich so nicht stehen lassen.

Achso... es liegt also am befreit aufspielen. Nun, ich bin sicher, im Fall Manuel Schmiedebach wird das sogar irgendwo stimmen. Am anderen Trainer lag es natürlich eher weniger.

Lieber zur Zukunft:


Richtig. Trainerlizenz + Berufserfahrung + überragende Erfolge im Beruf = Fachkompetenz.

Oha. Na dann her mit Magath, Hitzfeld oder Daum.

Verdienste, die man ohne Fachkompetenz nicht hätte erreichen können. Und ich bin, wie schon in dem von dir zitierten Beitrag gesagt, sicher dass die UEFA niemanden referieren lässt, der Spielsysteme und Taktiken, sowie Mannschaftsführung und Trainingsmethoden aus 2003 predigt. Egal, wie niedrig du versuchst diese Arbeit einzustufen :) (ohne die Inhalte zu kennen).

Niedrig? Das ist Deine Wertung. Weil Schaaf dort auf ner völlig anderen Ebene agiert. Oder spielt die UEFA in irgendeinem Wettbewerb? Und so durch die Blume klingt es gar, als wüsstest Du, über was genau Schaaf dort referiert hat. Nun dann, erleuchte uns!
 
Ich bin weder dein Schätzelein noch beleidigt.

Nein. Natürlich nicht. Klingt auch kein bisschen so.

In deinen eigenen Beiträgen muss ich dir was zeigen? Die solltest du schon gut genug kennen, um das selbst zu finden.

Ich möchte von Dir, dass Du mir das zeigst. Kannst Du oder nicht? Ich kenne die Antwort aber eh.

Dein Eisvergleich ist leider geschmolzen und falls du nichts zum Thema Technischer Direktor beitragen kannst und/oder willst, werde ich dir auch nicht mehr antworten, denn das wäre wirklich „themenfremd“.

Dann halte Dich bitte auch an Deine Ankündigung. Denn komischerweise reagierst Du ja mehr auf meine Posts als ich auf Deine. Ob das wohl noch mit den damaligen Vorkommnissen im Politik - Thread zu tun hat? Tststs... Manche können scheinbar nicht aus der eigenen Haut. Aber keine Sorge, da bist Du nicht allein.
 
Woran der Trainer sicherlich einen Anteil hatte, wie auch an der Tatsache dass ein Seferovic seine beste Saison gespielt hat.

Überhaupt auffällig, wieviele Spieler unter TS "ihre beste Zeit" hatten. Micoud, Klose, Boro, Meier, Seferovic, Diego, Ailton oder auch in "schlechteren" Jahren Marin bspw.... Ich glaube nicht, dass das Zufall war.

Meier und Marin... ich lach mich schlapp. Meier war schon immer ne Hausnummer in Frankfurt, bei Marin hab ich mich vor seinem Wechsel zu uns gefragt, warum Hans Meyer Bedenken hatte, dass Marin ne große Nummer wird, weil der bei Gladbach sowas von überzeugt hat und Borowskis Rückkehr war dann auch ein Griff ins Klo.

@Fabeldichter
Sie sind nicht gemeint (er weiss schon wer gemeint ist).

Butter bei die Fische: Wer ist denn gemeint?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Oha. Na dann her mit Magath, Hitzfeld oder Daum.

Grundsätzlich fachlich kompetent sind die auch, da hast du absolut Recht :tnx: . Allerdings habe ich von denen die letzten Jahre nicht auf dem Schirm, ob sie sich durchgängig, wie TS, mit aktuellem Fussball beschäftigt haben.


Nein, das ist deine (Ab)Wertung, die du hier mehrfach betonst in dem du diese Arbeit versuchst, als Lullifax-Job darstehen zu lassen. :)

Und so durch die Blume klingt es gar, als wüsstest Du, über was genau Schaaf dort referiert hat. Nun dann, erleuchte uns!

Ich kann ausschliessen, dass er über irgendetwas referiert, was nicht mit Fussball zu tun hat. Und ich kann ausschliessen, dass die UEFA NICHT für die besten Redner für ihre Veranstaltungen sorgt.

Insofern ist eine gewisse fachliche Kompetenz sicher von Nöten, um den Job bei der Uefa machen zu dürfen. Das erklärt sich aus Logik, ohne die genauen Themen zu kennen.

Meier und Marin... ich lach mich schlapp. Meier war schon immer ne Hausnummer in Frankfurt, bei Marin hab ich mich vor seinem Wechsel zu uns gefragt, warum Hans Meyer Bedenken hatte, dass Marin ne große Nummer wird, weil der Gladbach sowas von überzeugt hat und Borowskis Rückkehr war dann auch ein Griff ins Klo.

Und unter TS hat Meier am besten (19 Tore in 26 Spiele) funktioniert :tnx:
Marin hat bei uns immer seine Scorer gemacht, danach nirgends mehr durchgesetzt.
Und Boro hatte hier übrigens auch eine Zeit VOR seiner Rückkehr (Designierter Ballack-Nachfolger 2006, schade dass er dann zwei Jahre so oft verletzt war), in der er von TS gross gemacht wurde.
 
Das ist mehr als unwahrscheinlich in heutiger Zeit.

War der griechische EM-Sieg mit der gewählten Taktik auch. Und dennoch möglich und geschehen. Warum man innerhalb einer Firma, um im Beispiel zu bleiben, auf -im Wesentlichen- eine Programmiersprache setzt ist klar. Es hilft niemandem wenn der eine in C und der andere in C++ programmiert und beide eine Schnittstelle haben. Darum, wenn möglich, das eine oder das andere. Pascal und C++ als Vergleich hinken aber. Eher müsste man sagen, Trainer A benutzt bis heute Visual Studio 2010 und Trainer B nutzt VS2017. Was aber, wenn A VS2010 perfekt beherrscht, B VS2017 aber erst lernen muss? Wenn die Features von B gewünscht sind, dann muss man ihm eben auch Zeit zum lernen geben ;)
 
Waren die denn danach wesentlich erfolgreicher? :denk:
Wenn ich z.B. an MA denke dann liesse sich diese Frage mit ja beantworten. Egal wie man es dreht und wendet, in dieser Frage wird man immer ein Pro-und Contra Beispiel finden. Aendert aber nichts daran das Mannschaften die von TS in juengster Vergangenheit trainiert wurden unter chronischer Defensivschwaeche gelitten haben.

Deinem Programmierbeispiel stimme ich zu, ist aber nicht auf TS überzragbar, da er sich und das Spielsystem eben weiterentwickelt hat, nach der Logik des modernen Fussballs, sonst hätte die Offensive mit ihren Akteuren nicht so überragend funktioniert.
Also wenn die Mannschaft in schoener Regelmaessigkeit zu den Schiessbuden der Liga gehoert und gleichzeitig die Entwicklung in der Tabelle kontinuierlich nach unten zeigt dann kann man nicht wirklich von Weiterentwicklung sprechen. Die Resultate stuetzen diese Aussage eben nicht.


Es wurde im Verein aufgrund des Machtkampfes gegen HB und TS gearbeitet, u.a. auch von der FR die auf Seiten des neuen Managements stand.

TS hat daraus seine Konsequenz gezogen, weil er ein geradliniger Mensch ist, und sich nicht zum Spielball hat machen lassen.
Woher hast Du diese Informationen das er zum Spielball wurd?. Es gibt auch Stimmen die behaupten er war nicht gewillt Kritik gelten zu lassen bzw. man haette nicht das Gefuehl gehabt er waere offen fuer Veraenderungen. Man kann Sturrheit auch als Geradlinigkeit auslegen, je nachdem wie man zu der Person steht. Wenn ich in meiner Karriere eines gelernt habe, folge bei einer Beurteilung niemals deinen persoenlichen Sympathien. Soll heissen wir als Aussenstehende wissen beide nicht mit absoluter Gewissheit was hinter den Kulissen besprochen wurde. Wie so oft steht Aussage gegen Aussage.


Eine Weiterverpflichtung stand nie im Raum, da TS noch ein Jahr Vertrag hatte. Und Frankfurt hat ihn auch nicht aus Befürchtung des Absturzes entlassen, da TS den Vertrag wg des erwähnten Machtkampfes und der politischen Spielchen selbst aufgelöst hat bzw um Auflösung gebeten hat.
Danke fuer die Korrektur. Frankfurt kam nicht dazu TS zu entlassen. Das war in Hannover der Fall. Habe ich durcheinander gebracht. Mea Culpa.

Bzgl der Vita macht die Begründung sowieso keinen Sinn in meinen Augen, da Die Vita von TS schon bei Verpflichtung bekannt war, und scheinbar kein Hindernis.

Und man stellt in diesem Geschäft einen Menschen WEGEN seiner Vita ein, und nicht TROTZ seiner Vita und hofft auf Besserung.

Übrigens ist man lt Aussage von den Verantwortlichen schon ein Jahr in Planung über diese Position. Damals stand TS, der auf Jobsuche war, also gar nicht zur Diskussion, was der Vermutung, man würde den Posten FÜR TS schaffen widerspricht. Die Kommunikation darüber war dbzgl aber maximal unglücklich, das stimmt. :tnx:
Es besteht natuerlich immer ein gewisses Risiko, egal wen man einstellt. Und natuerlich hatte TS beachtliche Erfolge vorzuweisen die damals bei der Frankfurter Entscheidungsfindung eine Rolle gespielt haben muessen. Aendert aber nichts daran das man sich ebenso mit den negativen Aspekten beschaeftigt, in diesem Fall TS Unfaehigkeit seine Teams eine gesunde Balance von Off and Deff anzutrainieren. Dann setzen halt die Zweifel ein ob sich die Geschichte wiederholt.
Bezueglich der Aussagen der Werderfuehrung bin ich mittlerweile sehr skeptisch und wuerde diese nicht fuer bare Muenze nehmen. Waere nicht das erste Mal das da hintenrum was ausgekaspert wurde bzw. man sich in Widersprueche verwickelt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich z.B. an MA denke dann liesse sich diese Frage mit ja beantworten. Egal wie man es dreht und wendet, in dieser Frage wird man immer ein Pro-und Contra Beispiel finden. Aendert aber nichts daran das Mannschaften die von TS in juengster Vergangenheit trainiert wurden unter chronischer Defensivschwaeche gelitten haben.

:tnx: Und unter chronischer Offensivstärke.

Also wenn die Mannschaft in schoener Regelmaessigkeit zu den Schiessbuden der Liga gehoert und gleichzeitig die Entwicklung in Tabelle kontinuierlich nach unten zeigt dann kann man nicht wirklich von weiterentwicklung sprechen. Die Resultate stuetzen diese Aussage eben nicht.

Da die Offensive gleichbleibend stark geblieben ist (ich nehme jetzt mal Frankfurt als Beispiel, weil er da, im Gegensatz zu H96, Zeit hatte den Kader und die Sommervorbereitung mitzugestalten), muss er sich dort Weiterentwickelt haben, weil er ja durch die generelle Weiterentwicklung im Fussball vor neue Probleme gestellt wurde, die gelöst werden mussten. Insofern kann man schon von Weiterentwicklung sprechen.

Und die Entwicklung in der Tabelle zeigte auch nichtt nach unten. In Werder zuletzt 13ter, in Frankfurt 9ter (mit verbesserten Werten in puncto Tore und Punkte). Und ich würde nicht sagen, dass der Frankfurter Kader viel besser war als der Werder-Kader damals. Aber damals, und da gebe ich vielen Kritikern recht, war TS ausgebrannt und schon fast betriebsblind, bzw konnte nichts mehr bewirken, auch wenn er (ausgerechnet) in seiner letzten Werder-Saison nicht mehr auf die Raute zurückgegriffen hat.

Woher hast Du diese Informationen das er zum Spielball wurd?. Es gibt auch Stimmen die behaupten er war nicht gewillt Kritik gelten zu lassen bzw. man haette nicht das Gefuehl gehabt er waere offen fuer Veraenderungen. Man kann Sturrheit auch als Geradlinigkeit auslegen, je nachdem wie man zu der Person steht. Wenn ich in meiner Karriere eines gelernt habe, folge bei einer Beurteilung niemals deinen persoenlichen Sympathien. Soll heissen wir als Aussenstehende wissen beide nicht mit absoluter Gewissheit was hinter den Kulissen besprochen wurde. Wie so oft steht Aussage gegen Aussage.

Ich kann mich nur auf Zeitungsberichte berufen, die ich zu der damaligen Zeit gelesen habe. Das ist nicht viel, da ich sie auch nicht mehr replizieren kann, i know :tnx:

Danke fuer die Korrektur. Frankfurt kam nicht dazu TS zu entlassen. Das war in Hannover der Fall. Habe ich durcheinander gebracht. Mea Culpa.

:D :tnx:

Es besteht natuerlich immer ein gewisses Risiko, egal wen man einstellt. Und natuerlich hatte TS beachtliche Erfolge vorzuweisen die damals bei der Frankfurter Entscheidungsfindung eine Rolle gespielt haben muessen. Aendert aber nichts daran das man sich ebenso mit den negativen Aspekten beschaeftigt, in diesem Fall TS Unfaehigkeit seine Teams eine gesunde Balance von Off and Deff anzutrainieren. Dann setzen halt die Zweifel ein ob sich die Geschichte wiederholt.

Was das angeht, fand ich dann aber, wie gesagt, die Verpflichtung an sich nicht konsequent. Denn diese Befürchtung hätte man auch vorher haben können. Und letztendlich hat TS unterm Gesamtstrich eine gute Saison für Frankfurt gespielt.

Ich würde behaupten, dass er auch, wenn er nicht die persönliche Konsequenz aus dem Machtkampf gezogen hätte (so wie ich es mitbekommen habe, s. drittletzter Abschnitt) und ihm das egal gewesen wäre, noch ein Jahr geblieben wäre. Denke nicht (weswegen ich das Fettgedruckte mit einem Grinsen gelesen habe ;) ) dass man ihn nach den Ergebnissen entlassen hätte mit den Zweifeln, die du beschreibst.

Es wäre spannend gewesen, wie er den Weg in der zweiten Saison mit Frankfurt fortgesetzt hätte. Dann wären wir hier alle ein wenig schlauer, und vielleicht einer von uns beiden mehr in seiner Meinung bestätigt.

Ich finde das einen guten Abschluß. Mir hat die Diskussion richtig Spaß gemacht :beer: wie ich auch schon im "Was freut dich"-Thread geschrieben habe. Ich danke dir dafür :tnx:
 
War der griechische EM-Sieg mit der gewählten Taktik auch. Und dennoch möglich und geschehen.
Der EM Sieg der Griechen, welcher mittlerweile 13 Jahre zurueckliegt, wird mit einer solchen Taktik in der heutigen Zeit auch nicht mehr zu wiederholen sein. Gerade bei Griechenland sieht man sehr gut das ein traditionelles Festhalten an derselben taktischen Grundausrichtung und Mentalitaet auf lange Sicht keinen Erfolg verspricht. Die haben die Entwicklung schlichtweg verschlafen.

Warum man innerhalb einer Firma, um im Beispiel zu bleiben, auf -im Wesentlichen- eine Programmiersprache setzt ist klar. Es hilft niemandem wenn der eine in C und der andere in C++ programmiert und beide eine Schnittstelle haben. Darum, wenn möglich, das eine oder das andere. Pascal und C++ als Vergleich hinken aber. Eher müsste man sagen, Trainer A benutzt bis heute Visual Studio 2010 und Trainer B nutzt VS2017. Was aber, wenn A VS2010 perfekt beherrscht, B VS2017 aber erst lernen muss? Wenn die Features von B gewünscht sind, dann muss man ihm eben auch Zeit zum lernen geben ;)
Gut, generel hast Du nicht Unrecht aber ich habe halt nur darauf verweisen wollen das Pascal speziell bei Grossprojekten ueberhaupt nicht mehr eingesetzt wird. Anders bei C++ weil es z.B. dem Compiler erlaubt den Code schneller zu produzieren oder bei der Erstellung von Betriebssytemen aufgrund der harwarenahen Sprache Vorteile bietet. Ich habe seit Ewigkeiten keine Pascal basierende Anwendung gesehen, mit C++, Java oder ABAP habe ich dagegen fast taeglich zu tun. Auf Dauer wird sich auch das aendern, da es mittlerweile auch in der Programmierung schon wieder vielversprechendere Konzepte gibt. So ist eben der Lauf der Dinge und das ist zu einem gewissen Grad auch im Fussball nicht anders. Deshalb der Quervergleich, auch wenn er natuerlich nicht 1 zu 1 uebertragbar ist. Aber das Grundprinzip ist aehnlich.
 
Sorry bin zu sehr in der freien Wirtschaft verankert. Wenn wir Stellen ausschreiben dann ausschliesslich basierend auf den Beduerfnissen der Firma und nicht einzelner Personen auf denen wir dann einen Job zuschneidern. Ist zugegebenermassen anders als bei Werder. Hier beschleicht mich das Gefuehl das man eher zwanghaft versucht TS irgendwie im Verein zu installieren. Naja, warten wir mal ab was fuer einem Konzept diese neugeschaffene Position des TD zugrunde liegt.
Mein Beitrag reflektierte ausschließlich auf die freie Wirtschaft! Wesentliche Vakanzen in den Abteilungen sprechen sich herum in den persönlichen Netzwerken, und so kommen die Informationen auch zurück zu den Entscheidern. Selten, das an den Bedarfen vorbei Stellen besetzt wurden.
Edit: vielleicht kommt es auch darauf an, in welchem Bereich eine Firma angesiedelt ist und welche Größe sie hat und vielleicht ist es bei euch die löbliche Ausnahme.
 
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Bitte nicht vergessen das Frankfurt mit Meier einen Stuermer hatte, dem in dieser Saison so ziemlich alles gelungen ist. Ausserdem frage ich mich warum TS von Frankfurt gefeuert wurde, obwohl er doch so eine grossartige Arbeit geleistet hat? Man steckt natuerlich nicht selber drin, aber es soll doch ziemlich viel Kritik am Defensivverhalten der Mannschaft geaeussert wurden sein. Die Entwicklung die Werder unter TS in den letzten Jahren genommen hat war den Frankfurtern vielleicht doch ein warnendes Beispiel.
Es gab/gibt bei der Frankfurter Allgemeinen eine kleine Sendung, 2 Hanseln+Kameramann in einem kleinen Raum. Da gab es auch mal einen Ausschnitt hier im Forum, ein Beitrag übelster Form, herablassend, unfachlich, unprofessionell! Dort wurde Schaaf bewertet. Bei solch einem "Journalismus" war das die einzig richtige Form der Reaktion, Saison zu Ende spielen und tschüß.
 
Es gab/gibt bei der Frankfurter Allgemeinen eine kleine Sendung, 2 Hanseln+Kameramann in einem kleinen Raum. Da gab es auch mal einen Ausschnitt hier im Forum, ein Beitrag übelster Form, herablassend, unfachlich, unprofessionell! Dort wurde Schaaf bewertet. Bei solch einem "Journalismus" war das die einzig richtige Form der Reaktion, Saison zu Ende spielen und tschüß.

Falsch. Auch in Frankfurt lag so Einiges im Argen:

http://www.sport1.de/fussball/bunde...itt-von-thomas-schaaf-bei-eintracht-frankfurt

"Auch die vielen unterhaltsamen Spiele der Hinrunde konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Schaaf allmählich den Draht zu seinen Führungsspielern verlor. Allen voran Alex Meier, am Ende Torschützenkönig, aber am Anfang wegen Fitnessrückstand nicht berücksichtigt, ging schnell auf Distanz. Später klagten Leistungsträger hinter vorgehaltener Hand wiederholt die Kommunikationsdefizite an."

Na, da hat der Thomas den Alex quasi zu Höchstleistungen angespornt. So war das also seinerzeit. Und wenn ich mich recht erinnere, hat Oczipka seinerzeit angemahnt, dass die Mannschaft Probleme damit hat, den Stil der Schaafschen Defesivarbeit umzusetzen bzw. überhaupt zu verstehen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Es gab/gibt bei der Frankfurter Allgemeinen eine kleine Sendung, 2 Hanseln+Kameramann in einem kleinen Raum. Da gab es auch mal einen Ausschnitt hier im Forum, ein Beitrag übelster Form, herablassend, unfachlich, unprofessionell! Dort wurde Schaaf bewertet. Bei solch einem "Journalismus" war das die einzig richtige Form der Reaktion, Saison zu Ende spielen und tschüß.

:tnx: Jens-Christian Müller von der FR war mit Artikeln an dieser Schmutzkampagne genauso beteiligt dieser Hellmann als freier Journalist.

Damit hat man der Eintracht keinen Gefallen getan, s. Folgejahr :tnx:
 
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