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Rantanplan2.0
Guest
In Bezug auf Werder ist der Hinweis mit den 4 Jahren hinsichtlich der gewissen Sturheit und Lernresistenz sicherlich richtig, doch dieses zeigte er auch in Frankfurt (62 Gegentore - die drittmeisten nach Paderborn und Werder) sowie iin Hannover (Festhalten an der zu offensiv ausgelegten Raute, DM Schmiedebach als 10er, 23 Gegentore in 10 Spielen) und diese Amtszeiten sind vom Enddatum gesehen gerade etwas über 2 bzw. 1 Jahr her.
In Frankfurt hat TS, meiner Wissens nach, fast gar nicht bzw selten mit einer Raute spielen lassen (Genauso wie er die Raute zum größtenteil auch im letzten Werder-Jahr eingemottet hat, sowie auch in den Jahren davor (zb 09/10) mit anderen Systemen gearbeitet hat). Und wenn er das hat, dann hat sie sich scheinbar gegen den "modernen Fussball" oftmals durchgesetzt. Was an einer starken Offensive mit schwacher Defensive per se "unmordern" sein soll, verstehe ich auch nicht, und da kommen wir wieder zum Begriff "moderner Fussball". Modern ist, wa erfolgreich ist. Und Frankfurt war unter TS im Verhältnis zu Vor- und Folgejahr erfolgreich. Er hat nämlich die Punkte geholt. Warum wird da jetzt die Gegentoranzahl erstmal negativ erachtet, wo es doch gerade paralell im Nouri-Faden es um Punkte, und nichts anderes als um Punkte geht
(so wie es letzten Mai bei Nouri negativerweise um Gegentore und nichts anderes als um Gegentore ging, statt um (reichhaltig vorhandene) Punkte) 
Bzgl Aufstellung H96 hab ich weniger auf dem Schirm, lässt sich nachgucken. Aber H96 habe ich ja bereits gesagt, dass dieses Himmelfahrtskommando mehrere Gründe hatte., die schon hundertmal durchgekaut wurden.
Na ja, wenn man bedenkt, daß die Arbeit von TS bis vor einem Jahr noch die v.g. Symptome zeigte, die einem aus seinen letzten Jahren bei Werder noch sehr bekannt vorkamen, fällt es einem schwer, eine "Bereitschaft zum modernen Fussball" zu erkennen. Dazu passt auch, daß bei den ganzen Trainer-Nachfolger-Gerüchten in den letzten 15 Monaten TS nicht einmal als ernsthafter Kandidat gehandelt wurde. Es lässt sich natürlich nicht ausschließen, daß in dem "Sabbatjahr" ein Umdenken bei ihm stattgefunden hat, doch das ist rein spekulativ, so daß man sich bei einer Bewertung leider nur auf vorhandenes Wissen zurückgreifen kann.
Das hat jetzt aber irgendwie nichts mit der, von dir zitierten Behauptung eines fiktiven Szenarios zu tun.
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und war auch danach nicht erfolgreicher.