Papy Djilobodji (Gazisehir/Türkei)

Das meinte ich auch...Sportlich gesehen hätte ich ihn auch gerne behalten, aber niemals für den Gesamtpreis. Außerdem habe ich bei ihm ein klares Bekenntnis pro Werder vermisst...

Mit der Aussage, Baumann habe bzgl der Innenverteidung alles richtig gemacht, hättest Du recht, wenn Du Diagne als Fehler kurz mit erwähnt hättest. Ansonsten Zustimmung dazu, dass Djilobodji hier genauso wenig vermisst wird wie Vestergaard.
 
Interessant...

Fast 9 Monate hat hier keiner mehr was von Papy geschrieben, mit meinem letzten Beitrag hier habe ich voll ins schwarze getroffen. Oh nein, doch nicht voll, wir haben ja mittlerweile kein gutes IV-Pärchen, sondern sogar ein gutes IV-Trio. Und was haben einige hier Papy nachgetrauert...

Ich vermisse weder ihn noch Vestergaard. Baumi hat wirklich alles richtig gemacht, für Vestergaard richtig abkassiert und bei Papy viel Geld eingespart, denn der wäre im Gesamtpaket viiiiiel zu teuer geworden.

Zudem sehen wir gerade, das die Qualität der Abwehrspieler gar nicht so entscheidend ist, sondern das vielmehr die richtige taktische Ausrichtung mit den richtigen MF-Spielern im richtigen System bei voll eingebrachtem defensivem mtarbeiten ALLER Spieler viel wichtiger für eine stabile Defensive und damit erfolgreichem Fußball sind.
Hätte ihn auch gerne behalten, weil es doch Wahnsinn war wie gut er als Winterzugang auf Anhieb hier reingepasst hat. Wie Delaney dieses Jahr, nur dass dieser in eine funktionierende Mannschaft reingekommen ist, während Papy die Fehler des Fehlpassfestivals vor ihm ausbügeln durfte. Von der Qualität her war Papy besser als Sané, finde ich. Aber die jetzige IV ist sehr homogen, was sicher auch ein Pluspunkt ist.

Aber man sieht ja schon seit vielen Jahren an Beispielen wie Mainz, Augsburg, Freiburg, Köln, Hertha, etc.: Man braucht nicht die Superstars um stabilen Defensivfußball zu spielen. Wir waren jahrelang unter Schaaf, Dutt und Skripnik anfälliger als die genannten Mannschaften, obwohl wir nominell - mMn - die besseren Spieler hatten. Wir hatten Vesterguard, Papy, Naldo, Sokratis, Prödl... trotzdem ist es sieben Jahre her, dass wir deutlich unter 60 Gegentore bekommen haben. Das war auch das letzte Mal, dass wir im oberen Tabellendrittel waren.

Ich freue mich darauf, wenn Nouri jetzt einen kompletten Sommer vor sich hat, in dem er an Kader und Mannschaft arbeiten kann.
 
Von der Qualität her war Papy besser als Sané, finde ich.

Das mag bzgl des Potenzials so sein. Uber eine längere Strecke gesehen, finde ich, dass Sané wesentlich sicherer wirkt als Djilobodji. Das hat neben der von Dir angesprochenen besseren Grundordnung der gesamten Mannschaft, dem durch die Erfolge gestiegenem Selbstbewusstsein in hohem Maße auch mit Ruhe und Erfahrung zu tun. Das war auch in der für uns weniger erfolgreichen Hinrunde schon gut zu erkennen.

Die Idee Baumanns, gerade in der Inmenverteidigung auf erfahrene Akteure zu setzen, war genau richtig.
 
Mit der Aussage, Baumann habe bzgl der Innenverteidung alles richtig gemacht, hättest Du recht, wenn Du Diagne als Fehler kurz mit erwähnt hättest. Ansonsten Zustimmung dazu, dass Djilobodji hier genauso wenig vermisst wird wie Vestergaard.

Da Diagne der einzige Flop unter den vielen Neuzugängen unter Baumann war, nehme ich es Baumi nicht übel. Zudem war Diagne sehr preiswert und den Fehler hat Baumi ja dann auch sehr schnell schon in der Winterpause mit der langfristigen Leihe korrigiert.

Wenn ich da an all die vielen Flops unter Eichin denke, die uns teilweise immer noch beschäftigen werden (was wird aus den Leihen von z.B. Petsos, Kleinheisler, Thy?)...:(
 
Hätte ihn auch gerne behalten, weil es doch Wahnsinn war wie gut er als Winterzugang auf Anhieb hier reingepasst hat. Wie Delaney dieses Jahr, nur dass dieser in eine funktionierende Mannschaft reingekommen ist, während Papy die Fehler des Fehlpassfestivals vor ihm ausbügeln durfte. Von der Qualität her war Papy besser als Sané, finde ich. Aber die jetzige IV ist sehr homogen, was sicher auch ein Pluspunkt ist.

Aber man sieht ja schon seit vielen Jahren an Beispielen wie Mainz, Augsburg, Freiburg, Köln, Hertha, etc.: Man braucht nicht die Superstars um stabilen Defensivfußball zu spielen. Wir waren jahrelang unter Schaaf, Dutt und Skripnik anfälliger als die genannten Mannschaften, obwohl wir nominell - mMn - die besseren Spieler hatten. Wir hatten Vesterguard, Papy, Naldo, Sokratis, Prödl... trotzdem ist es sieben Jahre her, dass wir deutlich unter 60 Gegentore bekommen haben. Das war auch das letzte Mal, dass wir im oberen Tabellendrittel waren.

Ich freue mich darauf, wenn Nouri jetzt einen kompletten Sommer vor sich hat, in dem er an Kader und Mannschaft arbeiten kann.

Korrekt, ich habe es ja vorhin schon im Mannschafts-Thread geschrieben, daß AN im Laufe der RR endlich die elementar wichtige, funktionierende defensive Grundordnung hinbekommen hat, die wir in diesem Jahrzehnt über weite Strecken vermissten.
 
Da Diagne der einzige Flop unter den vielen Neuzugängen unter Baumann war, nehme ich es Baumi nicht übel. Zudem war Diagne sehr preiswert und den Fehler hat Baumi ja dann auch sehr schnell schon in der Winterpause mit der langfristigen Leihe korrigiert.

Wenn ich da an all die vielen Flops unter Eichin denke, die uns teilweise immer noch beschäftigen werden (was wird aus den Leihen von z.B. Petsos, Kleinheisler, Thy?)...:(

Wir hatten in diesem Jahrzehnt generell zu viele Flops, was aber auch daran lag, daß wir über kein gut funktionierendes System mit einer ordentlichen defensive Grundordnung verfügten. Wären mit einem einigermaßen funktionierendem System die Spiele in dem Zeitfenster ansehnlicher und die Resultate besser gewesen, so würden die heute als Flops geltenden Affolter bis Wolf wahrscheinlich in einem besseren Licht stehen.
 
Hatte er vielleicht keinen Bock, nur noch drittklassig zu spielen?

Sein Retter-Tor vor zwei Jahren in allen Ehren, aber wenn Spieler mit Undiszipliniertheiten oder anderen Mätzchen Vertragsauflösungen erpressen, dann sollten sie für mindestens 1-2 Jahre eine international gesperrt werden.
 
Hatte er vielleicht keinen Bock, nur noch drittklassig zu spielen?

Sein Retter-Tor vor zwei Jahren in allen Ehren, aber wenn Spieler mit Undiszipliniertheiten oder anderen Mätzchen Vertragsauflösungen erpressen, dann sollten sie für mindestens 1-2 Jahre eine international gesperrt werden.
Wäre arbeitsrechtlich nicht haltbar, da, wenn geschickt gemacht, es nur sehr schwer nachweisbar wäre, aber ich verstehe, was Du meinst.
 
Wäre arbeitsrechtlich nicht haltbar, da, wenn geschickt gemacht, es nur sehr schwer nachweisbar wäre, aber ich verstehe, was Du meinst.

Ist dem wirklich so? Für Wettkampfsperren sind doch die Bestimmungen der jeweiligen Verbände maßgebend bzw. bildet der CAS in Lausanne maßgebend. Und für Dopingvergehen sind ja schon längere bis lebenslange Sperren verhängt worden.
 
Ist dem wirklich so? Für Wettkampfsperren sind doch die Bestimmungen der jeweiligen Verbände maßgebend bzw. bildet der CAS in Lausanne maßgebend. Und für Dopingvergehen sind ja schon längere bis lebenslange Sperren verhängt worden.
Wettkampfsperren wegen sportlicher Vergehen können die Verbände aussprechen, Doping kann man eindeutig (ok, Schlupflöcher gibts immer) nachweisen, aber eigenmächtige Abwesenheit? Krankheit, Visaprobleme, Flüge, ich glaube, da geht einiges.
 
Der Sportgerichtsbarkeit steht eine gewisse zivilrechtliche Eigenständigkeit zu, so daß Verbände über die Möglichkeit verfügen, durch Satzungen sich im Rahmen der geltenden Zivilrechte bewegende Regularien aufzustellen und Verstöße wie z.B. arbeitsrechtliche Rechts- oder
Pflichtenverletzungen ihrer Mitglieder selbst zu regeln. Selbstverständlich steht es den Mitgliedern zu, ein ordentliches Gericht anzurufen (so wie es 96-Boß Kind wegen der 50+1 anberaumt) bzw. vor diesem in die nächste Instanz zu gehen, aber wenn wie im Falle von Papy Djilobodji der Club ihn mehrmals schriftlich an den vereinbarten Termin zur Rückkehr erinnerte, aber PD auch diese Nachfristen verstreichen ließ, ohne daß er einen Nachweis zur Entlastung des Vorwurds einer eigenmächtigen Abwesenheit erbringen konnte - es geht hier ja nebenbei bemerkt nicht nur um ein paar Stunden oder wenige Tage, sondern einem ganzen Monat (!) - dürfte PD auch vor einem ordentlichen Gericht sehr schlechte Karten haben.
 
Ex-Bremer Papy Djilobodji hat für drei Jahre bei Gazisehir in der Türkei unterschrieben. Das letzte halbe Jahr verbrachte er in Guingamp, wo er nur selten zum Einsatz kam. #werder
 
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