Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Trotz überschaubarer Werte gelingt Labbadia mit 1,16 Punkten aus 52 Spielen ein besserer Schnitt als seinen 4(!) Amtsvorgängern.

edit: "Nimmt man die Spiele in diesem Jahr saisonübergreifend zusammen, ist der HSV mit 20 Punkten aus 22 Spielen das schlechteste Bundesliga-Team. Allerdings hat Labbadia (50) als HSV-Trainer unter Clubchef Dietmar Beiersdorfer den höchsten Punkteschnitt pro Spiel geholt, nämlich 1,16 Punkte (45 Punkte aus 52 Spielen). Mirko Slomka holte in 16 Spielen unter Beiersdorfer 12 Punkte (0,75 Punkte pro Spiel), Josef Zinnbauer in 23 Spielen 24 Punkte (1,04). Und Interimscoach Peter Knäbel ging mit null Punkten aus zwei Spielen wieder in sein Büro zurück."

Das sind hochgerechnet 39,44 Punkte in einer Saison, für die hochtrabenden Ziele eines Kühne zu wenig
 
Ich denke Gisdol ist nur Platzhalter für einen Trainer der erst 2017 kommen kann, anders ist es für mich nicht denkbar. Ich hole mir beim HSV doch keinen Jahresvertrag, nirgendwo sonst kann man sich so gut mit Abfindungen das Konto auffüllen...

Ich glaube das die wirklich Villas-Boas verpflichten werden. Die Idee mit Tuchel war schon extrem gut, aber er hat sich dann berechtigt für den BVB entschieden. Beiersdorfer wird versuchen eine große Lösung zu schaffen um den eigenen Kopf zu retten und am Geld wird es nicht scheitern.
 
So wie es im Internet zu lesen war, war es Gisdol, der diese Vertragslaufzeit wollte. Finde ich ziemlich komisch, denn das deutet wieder eher darauf hin, dass er selbst irgendetwas anderes anstrebt und den HSV nur als Zwischenstation sieht, wobei ein Engagement beim HSV nie mehr sein kann, aber dann lasse ich mir doch trotzdem den üblichen Dreijahresvertrag geben um die Abfindung zu kassieren.
 
Es muß nicht zwangläufig das Streben nach etwas anderem sein, daß Gisdol eine kurze Laufzeit wünschte. Z.B. ist es auch möglich, daß Gisdol, weil der fast auf den Tag genau 11 Monate ohne Job war, dem HSV zusagte, um im Geschäft zu bleiben, obwohl der HSV warum auch immer nur bedingt seinen Vorstellungen entspricht. Hieraus resultiernd lässt sich auch ein möglicher Grund für eine Absage gegenüber Werder resultieren, sprich weil Werder eine längere Vertragslaufzeit gewünscht war.

Ist aber alles Spekulatius.
 
So wie es im Internet zu lesen war, war es Gisdol, der diese Vertragslaufzeit wollte. Finde ich ziemlich komisch, denn das deutet wieder eher darauf hin, dass er selbst irgendetwas anderes anstrebt und den HSV nur als Zwischenstation sieht, wobei ein Engagement beim HSV nie mehr sein kann, aber dann lasse ich mir doch trotzdem den üblichen Dreijahresvertrag geben um die Abfindung zu kassieren.

Ich finde das gar nicht so dumm.
Es können sich ja nur 3 Szenarien entwickeln:
1. Der HSV spielt weiterhin gegen den Abstieg und das richtig mies. Dann wird man Gisdol vor Ende der Vertragslaufzeit (Winterpause oder kurz danach) entlassen und er bekommt eine Abfindung. Seine Reputation wird nicht darunter leiden, denn man kann alles auf den HSV schieben.

2. Gisdol bekommt den HSV einigermaßen in den Griff, also Mittelfeld mit ein bißchen Abstiegsgefahr (alles, was schlechter als Platz 8 ist, ist ja bis kurz vor Schluß quasi immer in Abstiegsgefahr). Dann wird man nach Saisonende mit Gisdol verlängern, weil man kaum einen Grund bringen kann, schon wieder einen neuen Trainer zu holen, wo man mit Gisdol doch jetzt weitermachen und ein wenig Kontinuität reinbringen könnte. Gisdol bekäme einen neuen Vertrag und mehr Geld.

3. Gisdol rockt mit dem HSV die Liga. Dann würde sein Vertrag mit Sicherheit zu sehr viel besseren Bedingungen verlängern wollen, aber er hätte auch die Möglichkeit sich für andere Vereine zu empfehlen.

Für Gisdol sehe ich nur Vorteile.
 
Also Dein Punkt 1 ist in meinen Augen kein Vorteil für Gisdol. Schaaf hat nun auch nicht wirklich einen Vorteil aus seinem Engagement bei 96 gezogen und (wie hieß er noch gleich?) hat bei 5 Niederlagen am Stück bei Hertha den Hut nehmen müssen und ist mir jetzt schon so aus dem Gedächtnis gerutscht, dass mir nicht mal mehr sein Name einfallen will. Auch Oenning kann man nennen.

Es stellt sich mir eh die Frage, welcher Trainer einen wirklichen Vorteil davon hatte, Abfindungen mal ausgenommen, beim HSV anzuheuern?
Spontan fällt mir nur Happel ein.
 
Also Dein Punkt 1 ist in meinen Augen kein Vorteil für Gisdol. Schaaf hat nun auch nicht wirklich einen Vorteil aus seinem Engagement bei 96 gezogen und (wie hieß er noch gleich?) hat bei 5 Niederlagen am Stück bei Hertha den Hut nehmen müssen und ist mir jetzt schon so aus dem Gedächtnis gerutscht, dass mir nicht mal mehr sein Name einfallen will. Auch Oenning kann man nennen.

Es stellt sich mir eh die Frage, welcher Trainer einen wirklichen Vorteil davon hatte, Abfindungen mal ausgenommen, beim HSV anzuheuern?
Spontan fällt mir nur Happel ein.
Michael Skibbe?
 
Also Dein Punkt 1 ist in meinen Augen kein Vorteil für Gisdol. Schaaf hat nun auch nicht wirklich einen Vorteil aus seinem Engagement bei 96 gezogen und (wie hieß er noch gleich?) hat bei 5 Niederlagen am Stück bei Hertha den Hut nehmen müssen und ist mir jetzt schon so aus dem Gedächtnis gerutscht, dass mir nicht mal mehr sein Name einfallen will. Auch Oenning kann man nennen.

Es stellt sich mir eh die Frage, welcher Trainer einen wirklichen Vorteil davon hatte, Abfindungen mal ausgenommen, beim HSV anzuheuern?
Spontan fällt mir nur Happel ein.

Er ist nicht arbeitslos und bekommt Geld. Auch ein ehemaliger Trainer eines Bundesligisten bekommt irgendwann Hartz 4, wenn er keine Arbeit hat.
Allerdings hätte er natürlich noch auf die Trainersuche bei Schalke warten können. ;)
 
Gisdol wird so spielen lassen, wie es Kühne/Calmund/Beiersdorfer sich wünschen, nämlich offensiv und mit den teuren jungen Spielern. Ich möchte fast darauf wetten, dass im nächsten Spiel Halilovic auf der 10 beginnt und vielleicht sogar Lasogga ganz vorn.

Wobei man hier auch sagen muss, dass das vielleicht nichts schlechtes ist. Denn Kritik an seiner Aufstellung in der Offensive muss Labbadia sich in jedem Fall gefallen lassen nach 2 Toren in 5 Spielen. Die durchaus zahlreichen Flanken von Kostic fanden in der Mitte meist keinen Abnehmer, weil der durchsetzungs- und kopfballstärkste Spieler mit Lasogga stets auf der Bank Platz nahm, während Wood eher der quirlige Typ ist, der durch die Mitte zum Erfolg kommt und gekommen ist. Halilovic brachte BL, wohl im Streit mit DB um seine Verpflichtung, immer erst am Ende und auf der ungeliebten Außenposition, stets betonend, er wüsste schon was das beste ist. Zuletzt nicht mal im Kader, fast schon ein Affront.

Wie viele dieser Entscheidungen taktische Überlegungen waren und wie viele Trotz gegenüber dem Hereingerede von Außen weiß man natürlich nicht. Fakt ist nur, dass es nicht funktioniert hat und so Beiersdorfer erst recht keine andere Wahl blieb als Labbadia abzusägen, um es sich nicht mit ganz vielen wichtigen Leuten, Vätern, Müttern und deren Spielern zu verderben.
 
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Gisdol wird so spielen lassen, wie es Kühne/Calmund/Beiersdorfer sich wünschen, nämlich offensiv und mit den teuren jungen Spielern. Ich möchte fast darauf wetten, dass im nächsten Spiel Halilovic auf der 10 beginnt und vielleicht sogar Lasogga ganz vorn.

Wobei man hier auch sagen muss, dass das vielleicht nichts schlechtes ist. Denn Kritik an seiner Aufstellung in der Offensive muss Labbadia sich in jedem Fall gefallen lassen nach 2 Toren in 5 Spielen. Die durchaus zahlreichen Flanken von Kostic fanden in der Mitte meist keinen Abnehmer, weil der durchsetzungs- und kopfballstärkste Spieler mit Lasogga stets auf der Bank Platz nahm, während Wood eher der quirlige Typ ist, der durch die Mitte zum Erfolg kommt und gekommen ist. Halilovic brachte BL, wohl im Streit mit DB um seine Verpflichtung, immer erst am Ende und auf der ungeliebten Außenposition, stets betonend, er wüsste schon was das beste ist. Zuletzt nicht mal im Kader, fast schon ein Affront.

Wie viele dieser Entscheidungen taktische Überlegungen waren und wie viele Trotz gegenüber dem Hereingerede von Außen weiß man natürlich nicht. Fakt ist nur, dass es nicht funktioniert hat und so Beiersdorfer erst recht keine andere Wahl blieb als Labbadia abzusägen, um es sich nicht mit ganz vielen wichtigen Leuten, Vätern, Müttern und deren Spielern zu verderben.

Auch anderswo wurde bereits angemerkt, daß die Aufstellung in sich nicht konistent ist, Halilovic/Wood/Lasogga wird da gefühlt immer als das Beispiel angezogen. Und man fragt sich als Außenstehnder schon, ob Labbadia das denn nicht sieht.

Aber da hast du mit deinem Einwand wahrscheinlich recht. Könnte ja durchaus sein, daß eben Spieler Stammplatzgarantien im Vertrag haben, was aber einer sinnvollen taktischen Ausrichtung zuwider läuft und der Trainer quasi machtlos ist. Beim HSV alles vorstellbar.
 
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