Allgemeiner Politik Thread

Ich frage mich allerdings auch hier, warum du die links extremen in deiner Auflistung nicht erwähnst??

Die meinetwegen auch, wobei ich mich schwer mit den Worten Links und Rechts tue... Das, was wir als links und rechts deklarieren, ist eine derart starke Vereinfachung. Ein Anarchist und ein Kommunist werden beide klassisch links eingeordnet, würden im System des jeweils anderen aber nicht funktionieren, was man beispielsweise an anarchistischen Gruppierungen in der DDR gut verfolgen kann.
Grundsätzlich stehe ich jeder Gewalt erst einmal skeptisch gegenüber, auch wenn ich sicherlich nicht Gandhi bin, den ich zwar sehr schätze, aber dessen ultimative Gewaltlosigkeit ich nicht für praktikabel halte. Wer seine politischen Ideen mit Gewalt versucht durchzusetzen, und sich nicht in Machtpositionen befindet oder Chancen darauf hat, wird 100% der Meinung sein, dass dies das beste für ihn und seine Gesellschaft ist. Da geht es dem gewalttätigen Islamisten nicht anders als dem gewalttätigen Nazi, dem gewalttätigen Kommunisten oder dem gewalttätigen Demokraten.
Ob das eine jetzt gut oder schlecht ist, hängt davon ab, welche Weltanschauung man selbst hat.
Nun befinde ich mich auch ab und an mal auf Demonstrationen im "linken" Spektrum, und sehe da manche Konsorten, die meinen gewalttätig werden zu müssen. Dabei haben sie oft 3 Opfer:
1. die Polizei
2. die Rechten
3. die Kapitalisten
1. finde ich immer wieder amüsant, da auch die rechte Seite gerne behauptet, die Polizei würde ja nur die anderen schützen. Ja, Leute schützen ist ja auch ihr Job. Die Polizisten sind (mit Ausnahmen von manchen) die ärmsten Säue auf Demos, weil sie zwischen den Fronten sind und das meiste abbekommen. Meiner Meinung nach allerdings von Leuten, die nicht genug nachdenken, um wirklich politisch eine Meinung ausdrücken zu können. Oft sind natürlich andere Motive da, wie Hass gegen Autorität oder so, was dann schon eher politisch ist.
2. erklärt sich recht einfach von selbst. Da wird Hass so lange hochgekocht, bis er in Gewalt platzt. Dabei kann ich es verstehen, wenn jemand einem Neo-Nazi ins Gesicht schlägt, auch wenn ich es nicht gut heiße.
3. ein weiterer Klassenfeind, der dann auch mal gerne der örtliche Buchladen oder das geparkte Auto am Straßenrand ist. Oft, so habe ich das bisher festgestellt, werde diese (meist aus Sachschaden bestehenden) Delikte eher von unpolitischen Leuten, die gerne Chaos und Ärger verbreiten, gerade im jungen Alter, begangen.

Worauf ich hinaus wollte, habe ich mittlerweile vergessen, aber es ist auch schon spät.
 
Ich habe nichts gegen einen guten Wein, aber Vorsicht, gerade bei Rotwein bin ich wählerisch ;)

Ich glaube nicht, dass wir in Sachen Befürwortung von Zuwanderung auf einer Wellenlänge sind, denn ich sehe darin viele Chancen, wenn man es richtig anpackt, aber die Köpfe einschlagen würden wir uns vermutlich nicht....

Ein guter Negroamaro, dürfte zumindest förderlich sein, für das Verständnis beider Seiten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Natürlich wirst Du das nicht. Du bist ja gefangen von Deinem Standpunkt. Aber es ist schön zu sehen, das Dir das Smileys Thema nicht unwichtig ist.
Die Smileys könnten mir nicht egaler sein. Mir geht es da eher um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.

Zum zweiten...kannst Du nochmal explizit äußern, welchen Begriff Du verwenden möchtest.
Warum? Weil du zu faul bist, zurück zu blättern?

Zum letzten Abschnitt. Da Phrasen in Gesprächen nicht zu Lösungen führt, hoffe ich, das Du nicht zu oft Phrasen verwendest.
Bitte was?

Und nun t(r)olle bitte mit jemand anderem weiter, ja?! Ich verabschiede mich und werde nicht mehr mit dir in diesem Thread diskutieren.



Edit:
Ach so, bevor du dich jetzt darüber auslässt, mir würden wohl die Argumente fehlen, und ich dann doch wieder schwach werde und darauf eingehe: Ich könnte das Spielchen noch eine Weile weiter spielen, ich kann aber mit meiner Zeit auch was sinnvolleres anfangen. :kaffee:
 
Zuletzt bearbeitet:
Nazis muss man den Nährboden entziehen, dann verschwinden sie fast wie von selbst.

Und genau so verhält es sich auch mit Islamisten. Aber das hat mit Migranten nichts zu tun, das Problem besteht auf viel höherer Ebene. Ich habe diesbezüglich kürzlich eine spannende Diskussion verfolgt bei der es um Menschen in Deutschland geht die sich radikalisieren, mit denen man aber noch reden kann. Und da muss ich jetzt kurz ausholen:

Es gibt da ein Land, das sehr aggressiv mit finanziellen Mitteln (sowohl privat wie auch staatlich) seine extrem konservative Auffassung des Islam weltweit verbreitet. Auf globaler Ebene reden wir dabei über einen erzkonservativen sunnitischen Islam, getragen von den Wahhabiten, und wann immer in letzter Zeit terroristische Angriffe zu verzeichnen sind (außerhalb des israelischen Kontextes!), reden wir von Attentätern die selbst die Lehre der Wahhabiten (was bei uns unter Salafismus läuft) noch pervertieren. Die Spitze dieser Perversion stellt der IS dar, dessen grundsätzliche "Lehre" in vielen Punkten deckungsgleich mit der Lehre in Saudi-Arabien ist. Der globale Terrorismus hat also Unterstützer in einem Land das gleichzeitig einer der größten Partner der westlichen Welt im Nahen Osten ist. Man bezeichnet dieses Land als Stabilitätsanker (ungeachtet seiner Interventionen in Syrien und dem Jemen), man treibt regen Handel, empfängt die Herrscher auf dem Roten Teppich und verkauft ihnen die modernsten Waffen die deutsche, amerikanische, britische und französische Waffenschmieden zu bieten haben.

Jetzt kommt der radikalisierte Jugendliche ins Spiel: Wie soll ich DEM erklären, daß seine Hinwendung zur erzkonservativen Staatsreligion Saudi-Arabiens ein Fehler ist wenn die direkte Antwort von ihm ist, daß die westliche Welt doch mit genau diesem Land die besten Beziehungen pflegt?

Zweitens, der Punkt der Flüchtlinge: Vor einem Krieg fliehen nicht nur gute Menschen. Vor einem Krieg fliehen Reiche und Arme, Schlaue und Dumme, Religiöse und Säkulare, Fleißige und Faule, Ehrliche und Kriminelle. Eben ein Querschnitt einer Bevölkerung, wie soll das auch anders gehen? Die überwältigende Zahl will Sicherheit und eine Zukunft, für sich und ihre Kinder. Und ein sehr kleiner Teil ist oder wird radikal, genau so wie ein sehr kleiner Teil in Deutschland radikal ist, ob nun rechts- oder linksradikal ober eben in Richtung radikalem Islamismus (ja, auch Deutsche!). So lange wie man zulässt, daß andere Länder im Interesse ihrer Nachbarn in Schutt und Asche gelegt werden, so lange wird man Flüchtlinge bekommen. So lange wie man mit Ländern kooperiert, die ihre radikalen Ansichten in die Welt exportieren, bekommt man radikale Menschen.

Ob sie nun in Deutschland geboren werden oder erst noch hierher kommen spielt dafür keine Rolle, mindestens das sollte man aus den Anschlägen in Frankreich gelernt haben. Wer das ignoriert, der begibt sich frei nach Kant zurück in die selbst verschuldete Unmündigkeit, wirft mal eben ein paar Hundert Jahre Aufklärung über Bord und macht am Ende sein Kreuz bei der AfD oder noch schlimmeren Parteien.
 
Die Smileys könnten mir nicht egaler sein. Mir geht es da eher um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.


Warum? Weil du zu faul bist, zurück zu blättern?


Bitte was?

Und nun t(r)olle bitte mit jemand anderem weiter, ja?! Ich verabschiede mich und werde nicht mehr mit dir in diesem Thread diskutieren.

Was haben Deine Verwendung von Smileys mit Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu tun. :confused:

Kannst Du nicht einfach antworten oder gehört das zu Deinem Diskurs, Fragen mit Gegenfragen zu beantworten. Einfach nochmal wiederholen, was Du meintest, schadet nicht.

Ach wie süß ist das denn, (t)rolle bitte nicht weiter, als Statement zu geben, zeigt Deine Kompetenz. Danke dafür. :top:
 
Und genau so verhält es sich auch mit Islamisten. Aber das hat mit Migranten nichts zu tun, das Problem besteht auf viel höherer Ebene. Ich habe diesbezüglich kürzlich eine spannende Diskussion verfolgt bei der es um Menschen in Deutschland geht die sich radikalisieren, mit denen man aber noch reden kann. Und da muss ich jetzt kurz ausholen:

Es gibt da ein Land, das sehr aggressiv mit finanziellen Mitteln (sowohl privat wie auch staatlich) seine extrem konservative Auffassung des Islam weltweit verbreitet. Auf globaler Ebene reden wir dabei über einen erzkonservativen sunnitischen Islam, getragen von den Wahhabiten, und wann immer in letzter Zeit terroristische Angriffe zu verzeichnen sind (außerhalb des israelischen Kontextes!), reden wir von Attentätern die selbst die Lehre der Wahhabiten (was bei uns unter Salafismus läuft) noch pervertieren. Die Spitze dieser Perversion stellt der IS dar, dessen grundsätzliche "Lehre" in vielen Punkten deckungsgleich mit der Lehre in Saudi-Arabien ist. Der globale Terrorismus hat also Unterstützer in einem Land das gleichzeitig einer der größten Partner der westlichen Welt im Nahen Osten ist. Man bezeichnet dieses Land als Stabilitätsanker (ungeachtet seiner Interventionen in Syrien und dem Jemen), man treibt regen Handel, empfängt die Herrscher auf dem Roten Teppich und verkauft ihnen die modernsten Waffen die deutsche, amerikanische, britische und französische Waffenschmieden zu bieten haben.

Jetzt kommt der radikalisierte Jugendliche ins Spiel: Wie soll ich DEM erklären, daß seine Hinwendung zur erzkonservativen Staatsreligion Saudi-Arabiens ein Fehler ist wenn die direkte Antwort von ihm ist, daß die westliche Welt doch mit genau diesem Land die besten Beziehungen pflegt?

Zweitens, der Punkt der Flüchtlinge: Vor einem Krieg fliehen nicht nur gute Menschen. Vor einem Krieg fliehen Reiche und Arme, Schlaue und Dumme, Religiöse und Säkulare, Fleißige und Faule, Ehrliche und Kriminelle. Eben ein Querschnitt einer Bevölkerung, wie soll das auch anders gehen? Die überwältigende Zahl will Sicherheit und eine Zukunft, für sich und ihre Kinder. Und ein sehr kleiner Teil ist oder wird radikal, genau so wie ein sehr kleiner Teil in Deutschland radikal ist, ob nun rechts- oder linksradikal ober eben in Richtung radikalem Islamismus (ja, auch Deutsche!). So lange wie man zulässt, daß andere Länder im Interesse ihrer Nachbarn in Schutt und Asche gelegt werden, so lange wird man Flüchtlinge bekommen. So lange wie man mit Ländern kooperiert, die ihre radikalen Ansichten in die Welt exportieren, bekommt man radikale Menschen.

Ob sie nun in Deutschland geboren werden oder erst noch hierher kommen spielt dafür keine Rolle, mindestens das sollte man aus den Anschlägen in Frankreich gelernt haben. Wer das ignoriert, der begibt sich frei nach Kant zurück in die selbst verschuldete Unmündigkeit, wirft mal eben ein paar Hundert Jahre Aufklärung über Bord und macht am Ende sein Kreuz bei der AfD oder noch schlimmeren Parteien.

Ich verstehe Deinen Ansatz und ich teile ihn, aber hier geht es nicht, um Flüchtlinge an sich, sondern um die grenzenlose Öffnung für Jeden. Das man Flüchtlinge aufnimmt, die ausschließlich aus Kriegsgebieten flüchten, herrscht in der Mehrheit der Bevölkerung für Verständnis. Nur genau dieses findet nicht statt.
 
Ich verstehe Deinen Ansatz und ich teile ihn, aber hier geht es nicht, um Flüchtlinge an sich, sondern um die grenzenlose Öffnung für Jeden. Das man Flüchtlinge aufnimmt, die ausschließlich aus Kriegsgebieten flüchten, herrscht in der Mehrheit der Bevölkerung für Verständnis. Nur genau dieses findet nicht statt.

Was du grenzenlose Öffnung für jeden nennst ist in unserem Grundgesetz verankert. Und für alles andere hätte man lange schon ein Einwanderungsgesetz haben können, aber das wollte insbesondere unsere Kanzlerin und ihre Partei ja nicht. Diese Partei aber stellt seit 11 Jahren die Bundesregierung und vertritt damit die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Wenn man sich also jetzt über unkontrollierte Einwanderung wundert und ärgert, dann ist das nichts anderes als eine Konsequenz des politischen Willens der deutschen Bevölkerung, demokratisch in mehreren Wahlen legitimiert. Wenn dafür in der Bevölkerung kein Verständnis herrscht, dann sollte die Bevölkerung hinterfragen was die letzten Jahre diesbezüglich eigentlich geschehen ist und warum uns andere Staaten da voraus sind. Wer daran aber wirklich überhaupt keine Schuld trägt, das sind Migranten und zwar vollkommen unabhängig davon ob sie vor Krieg oder Armut flüchten. Denn niemand wird wohl ernsthaft einem Menschen verübeln, daß er für sich und seine Familie das beste will. Und wer nur einen Funken Humanismus in sich trägt, der unterscheidet ohnehin nicht wo ein Mensch zufällig geboren ist. Gäbe es keine Alternative und ich würde vor die Entscheidung gestellt, die Flüchtlinge (egal aus welchem Grund sie geflohen sind) würden bleiben und die Hohlbratzen von Pegidisten in irgendeine unbewohnte Wüste geschickt (denn es gibt keinen Grund sie in bewohnte Gegenden auszuweisen wo sie der dortigen Bevölkerung zur Last fallen).
 
Was du grenzenlose Öffnung für jeden nennst ist in unserem Grundgesetz verankert. Und für alles andere hätte man lange schon ein Einwanderungsgesetz haben können, aber das wollte insbesondere unsere Kanzlerin und ihre Partei ja nicht. Diese Partei aber stellt seit 11 Jahren die Bundesregierung und vertritt damit die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Wenn man sich also jetzt über unkontrollierte Einwanderung wundert und ärgert, dann ist das nichts anderes als eine Konsequenz des politischen Willens der deutschen Bevölkerung, demokratisch in mehreren Wahlen legitimiert. Wenn dafür in der Bevölkerung kein Verständnis herrscht, dann sollte die Bevölkerung hinterfragen was die letzten Jahre diesbezüglich eigentlich geschehen ist und warum uns andere Staaten da voraus sind. Wer daran aber wirklich überhaupt keine Schuld trägt, das sind Migranten und zwar vollkommen unabhängig davon ob sie vor Krieg oder Armut flüchten. Denn niemand wird wohl ernsthaft einem Menschen verübeln, daß er für sich und seine Familie das beste will. Und wer nur einen Funken Humanismus in sich trägt, der unterscheidet ohnehin nicht wo ein Mensch zufällig geboren ist. Gäbe es keine Alternative und ich würde vor die Entscheidung gestellt, die Flüchtlinge (egal aus welchem Grund sie geflohen sind) würden bleiben und die Hohlbratzen von Pegidisten in irgendeine unbewohnte Wüste geschickt (denn es gibt keinen Grund sie in bewohnte Gegenden auszuweisen wo sie der dortigen Bevölkerung zur Last fallen).

Es ist im GG verankert, das wir eine unkontrollierte Zuwanderung haben. Das würde ich doch gern näher belegt haben. Welchen Passus meinst Du da genau?

Ich denke und jetzt hoffe ich, daß ich für ALLE spreche, das jedes einzelne Schicksal von Flüchtlingen und Migranten, Jedem nahe geht. Nur ist es doch nicht die Lösung, der Probleme, die nicht mit Krieg zu tun haben in Deutschland zu lösen. Das wird nicht funktionieren und damit hilft man am Ende nicht, den wirklich Betroffenen.
 
Es ist im GG verankert, das wir eine unkontrollierte Zuwanderung haben.

Jeder Mensch auf dieser Welt hat das Recht in Deutschland Asyl zu beantragen, das weißt du sicherlich auch ohne schlecht getarnte rhetorische Fragen. Und für alle Menschen die nicht unter deutsches Asylrecht fallen weil ihnen in ihrer Heimat keine Verfolgung oder Krieg etc. droht hätte man seit langer langer Zeit schon Regelungen treffen können. Hat man aber nicht, also muss man die Suppe jetzt halt auslöffeln. Dafür können aber wie gesagt nur Deutsche was.

Man hätte übrigens auch die Warnungen deutscher Grenzbehörden ernst nehmen können die seit Jahren davor waren, daß immer mehr Menschen sich gen Norden aufmachen, aber man hat sich ja auf die Dubliner Verträge ausgeruht, das war ja alles ein Problem der Griechen und Italiener. Und als es dann plötzlich zu einem Deutschen Problem wurde, fordert Deutschland eine europäische Lösung. Es ist so traurig das man täglich vor die Wahl gestellt wird ob man lachen, weinen, kotzen oder alles gleichzeitig tun soll.
 
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