Allgemeiner Politik Thread

Ich bin im Übrigen auch jemand, der stets als "Linker Spinner" verurteilt wird, auch weil ich höchstwahrscheinlich das bin, was gerne links genannt wird. Aber dennoch bin ich für bessere Kontrollen von Flüchtlingen, was nicht zuletzt auch in ihrem eigenen Interesse ist. Schließlich wollen diese Menschen ja hierher, weil es sicher ist. Wie Klunz schon sagt, ist der Stein schon in den Brunnen gefallen. Die Asylbewerbungen, die jetzt laufen, müssen daher umso gründlicher verlaufen. Wer sich benehmen kann und sich an die Gesetze hält, darf gerne bleiben.
Die AfD-Politik sorgt dafür nicht.
Spätestens, seitdem ich mich im Kollegenkreis vehement für den Mindestlohn ausgesprochen habe, dürfte ich zumindest dort ein ähnliches Image haben, obwohl ich die Linkspartei nie wählen würde ;-) Damit kann ich aber gut leben und finde es um so interessanter, dass es hier im Forum Leute gibt, die mich gerade dort nicht sehen. Alles offenbar eine Frage der Perspektive ;-)

@Klunz. Ich bin wahrlich keine Anhängerin von Angela Merkel - ich war es einmal, aber das ist vorbei, nachdem ich in den letzten Jahren das Gefühl hatte, dass in der Innenpolitik so gar nichts von dem angepackt wird, was wichtig ist (Gesundheitswesen, Altersvorsorge und seit dem letzten Jahr auch durchdachte Flüchtlingspolitik).

Aber Angela Merkel ist aus meiner Sicht ganz eindeutig das kleinere Übel im Vergleich zu Personen wie Beatrix von Storch, Frauke Petry oder Alexander Gauland, die für mich die Gesichter der AfD sind. Einmal ganz abgesehen von den diversen aus meiner Sicht absolut inakzeptablen Äußerungen von Frau Storch hat jemand, der so zweifelhaft mit Spendengeldern umgeht, meiner Meinung nach nicht einmal im Ansatz Wählervertrauen verdient. Ich glaube nicht, dass eine Partei wie die AfD, deren prominente Vertreter durch wiederholte Äußerungen vor allem Hass gegen Ausländer säen anstatt Lösungen für ohne Zweifel vorhandene Probleme zu suchen, eine Verbesserung der Lage herbeiführen kann. Ganz im Gegenteil.

Was ich wähle, weiß ich auch noch nicht - die AfD wird es jedenfalls nicht, weil sie so, wie sie sich aktuell präsentiert, aus meiner Sicht keine "Alternative für Deutschland" ist.
 
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/3387170

Eine 80jährige, auf einem Friedhof um 6 Uhr. So verroht kann man doch nicht sein?

So und jetzt mal zum veranschaulichen von Polemik würde ich folgenden Satz sagen. " Der war wohl nicht in diesem berühmten Camp!".

Und jetzt meine Meinung ohne Polemik, Sarkasmus..wie auch immer man es definieren mag.

Schlimm, nur sind das die Kompromisse, die diese Zuwanderung bringen und damit schere ich nicht alle über einen Kamm, sondern das Beispiel, verdeutlicht, das dagegen konsequent und öffentlich wirksam. nicht für die Beruhigung der Skeptiker, sondern, um klare Zeichen zu setzen, bis hier und nicht weiter.
 
Spätestens, seitdem ich mich im Kollegenkreis vehement für den Mindestlohn ausgesprochen habe, dürfte ich zumindest dort ein ähnliches Image haben, obwohl ich die Linkspartei nie wählen würde ;-) Damit kann ich aber gut leben und finde es um so interessanter, dass es hier im Forum Leute gibt, die mich gerade dort nicht sehen. Alles offenbar eine Frage der Perspektive ;-)

@Klunz. Ich bin wahrlich keine Anhängerin von Angela Merkel - ich war es einmal, aber das ist vorbei, nachdem ich in den letzten Jahren das Gefühl hatte, dass in der Innenpolitik so gar nichts von dem angepackt wird, was wichtig ist (Gesundheitswesen, Altersvorsorge und seit dem letzten Jahr auch durchdachte Flüchtlingspolitik).

Aber Angela Merkel ist aus meiner Sicht ganz eindeutig das kleinere Übel im Vergleich zu Personen wie Beatrix von Storch, Frauke Petry oder Alexander Gauland, die für mich die Gesichter der AfD sind. Einmal ganz abgesehen von den diversen aus meiner Sicht absolut inakzeptablen Äußerungen von Frau Storch hat jemand, der so zweifelhaft mit Spendengeldern umgeht, meiner Meinung nach nicht einmal im Ansatz Wählervertrauen verdient. Ich glaube nicht, dass eine Partei wie die AfD, deren prominente Vertreter durch wiederholte Äußerungen vor allem Hass gegen Ausländer säen anstatt Lösungen für ohne Zweifel vorhandene Probleme zu suchen, eine Verbesserung der Lage herbeiführen kann. Ganz im Gegenteil.

Was ich wähle, weiß ich auch noch nicht - die AfD wird es jedenfalls nicht, weil sie so, wie sie sich aktuell präsentiert, aus meiner Sicht keine "Alternative für Deutschland" ist.

Und genau das spiegelt meine Sichtweise wieder. Mir ist es durchaus bewusst, das die AFD nicht die Alternative sein kein. Nur dazu gehört ein Umdenken in der derzeitigen Politik, die kommen wird, davon bin ich überzeugt und nicht aus wahlpolitischen Motiven.

Ergänzend möchte ich erwähnen, das die CDU ein neues Gesicht benötigt, das sich zur Wahl 2017 stellt, und Besonnenheit und Konsequenz im gleichem Maße bedeutet. Nur dann, und nur dann, sehe ich eine Chance, daß Deutschland politisch wieder ein Gesicht hat, was die Mehrheit der Bevölkerung überzeugen kann.
 
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Nicht wählen kommt für mich nicht in Frage. Aber ich finde es unbefriedigend, schon seit Jahren meine Stimme so abzugeben, dass es für mich das "kleinste Übel" ist (für 2017 suche ich dieses "kleinste Übel" noch ;-)), denn das ist etwas völlig anderes als seine Stimme abzugeben aus Überzeugung.
 
Nicht wählen kommt für mich nicht in Frage. Aber ich finde es unbefriedigend, schon seit Jahren meine Stimme so abzugeben, dass es für mich das "kleinste Übel" ist (für 2017 suche ich dieses "kleinste Übel" noch ;-)), denn das ist etwas völlig anderes als seine Stimme abzugeben aus Überzeugung.

Mittlerweile denk ich, wir würden gute Weinabende...ähm Whiskyabende erleben können. :)
 
Ich habe nichts gegen einen guten Wein, aber Vorsicht, gerade bei Rotwein bin ich wählerisch ;)

Ich glaube nicht, dass wir in Sachen Befürwortung von Zuwanderung auf einer Wellenlänge sind, denn ich sehe darin viele Chancen, wenn man es richtig anpackt, aber die Köpfe einschlagen würden wir uns vermutlich nicht....
 
Und genau das spiegelt meine Sichtweise wieder. Mir ist es durchaus bewusst, das die AFD nicht die Alternative sein kein. Nur dazu gehört ein Umdenken in der derzeitigen Politik, die kommen wird, davon bin ich überzeugt und nicht aus wahlpolitischen Motiven.

Ergänzend möchte ich erwähnen, das die CDU ein neues Gesicht benötigt, das sich zur Wahl 2017 stellt, und Besonnenheit und Konsequenz im gleichem Maße bedeutet. Nur dann, und nur dann, sehe ich eine Chance, daß Deutschland politisch wieder ein Gesicht hat, was die Mehrheit der Bevölkerung überzeugen kann.
Der müsste meiner Meiner Meinung nach nicht zwangsläufig " Neu" sein. Ein Bosbach würde mir genügen. Von mir auch aus ein jüngeres Modell. Ansonsten sehe ich das persönlich ähnlich wie Opalo. Solange Merkel da oben weiter rummurkst ist die CDU für mich nicht tragbar. Bei den anderen sehe ich ansonsten auch niemanden der das "schaffen" könnte, was wir angesichts der Herausforderungen schaffen müssten. AFD kommt für mich aus ähnlichen Gründen wie Opalo das schon anführte nicht in Frage. Bleiben also nur noch Randparteien die eh die 6% nicht schaffen würden. Ergo eine verdammt schwierige Wahl
 
Eine zeitlang hätte ich auf eine Separation der CSU gesetzt, denn deren Politik käme mir in der jetzigen Situation am nächsten. Aber der Horschtl ist mal wieder als Löwe gestartet und als Bettvorleger gelandet. Wie boxmulla1 schrieb, eine verdammt schwierige Wahl!
 
Zumindest hast Du jetzt verstanden, daß es auch ohne Smileys gehen kann. Sehr gut.
Ob und wieviele Smileys ich verwende, werde ich dennoch auch in Zukunft nicht von deinen Präferenzen abhängig machen.

Warum tust Du Dich so schwer auf konkrete Fragen zu antworten (Begrifflichkeit der Zuwanderung)
Habe ich doch. "Posts ganz lesen" und so...

und das eine sprachwissenschaftliche Erklärung, dafür reichen soll, um ein Verständnis des Begriffes zu erklären, bleibt Dir überlassen.
Das war kein(e) Erklärung(sversuch), sondern eine (im Duden sogar belegte) Definition. Leseverständnis und so... Sieh doch bitte ein, dass das Wort "Phrase" ein Homonym ist!

Sortier sie dir selbst dazu: :p :kaffee: :ugly:
 
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Die Frage, die man sich stellen sollte, ist ja eigentlich: Was kann man jetzt tun? Und nicht: Was hätten wir tun sollen?
Wie verhindern wir Amokläufe wie in München?
Wie verhindern wir islamistische Anschläge, wie sie offenbar in Ansbach und Würzburg passierten?
Wie verhindern wir rechte Gewalttaten, wie in Niesky oder im italienischen Fermo?

Sind die überhaupt zu verhindern?
Ersteres ist vielleicht am Schwierigsten zu lösen, da es keine politische Gewalttat ist. Wie in Winnenden will sich da jemand groß machen, der in unserer Gesellschaft ganz klein ist.
Wie man die politischen Gewalttaten lösen will, weiß ich selbst nicht. Es kann nicht die Lösung sein, jeden arabisch oder afrikanisch aussehenden Menschen zu verdächtigen, ebenso wenig wie jeden Glatzkopf zu verteufeln.
Amokläufe wie in München wird man generell nie verhindern können, da es für einen Amoklauf keinen großen Aufwand bedarf, kaum Organisation erfordert. Alles was der Mensch braucht ist ein Gegenstand der andere tödlich verletzen kann. Hier sind es höchstens die Mitmenschen die etwas erahnen könnten, wenn es sie denn überhaupt gibt. Verhaltensänderungen bemerken, versuchen aus Gesprächen was rauszufiltern ect.

Um Islamistische Anschläge zu verhindern braucht es eh mehr als eine Maßnahme. Der wichtigste Aspekt , kommt meiner Meinung nach, nicht nur hier zu Kurz. Das sind die Muslime selbst. Die Muslime die hier Leben, die es geschafft haben ihre Religion in Einklang mit unserem Grundgesetz zu leben, könnten eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Islamismus spielen. Sie sind die Glaubensbrüder. Mit Ihnen würde ein junger Muslim nicht mit Kreide sprechen, wie es leider oft der Fall ist. Sie müssten unsere neuen Mitbürger " an die Hand" nehmen". Ich glaube das die Muslime einen weitaus besseren Beitrag und eine immense Hilfe sein könnten, für die Muslime die für den IS interessant sind.

Das passiert leider nicht. Im Gegenteil. Die große Mehrheit der Muslime schweigt und billigt dadurch die Taten von den wenigen Gewaltbereiten.

Bei der rechten Gewalt verhält es sich ganz ähnlich. Hier ist jedoch m.M nach Bildung ein entscheidender Faktor. Nun ist mir natürlich klar das es auch durchaus gebildete Nazis gibt. Diese sind für mich allerdings eher die Rattenfänger, ähnlich wie sie Salafisten bei den Muslimen, ebenso denke ich das man Nazis am besten bekämpft wenn man ihnen die Argumente raubt. Das lässt sich doch bei den Kollegen Gauland und Storch sehr gut ablesen, mit welch seltsamen Ausreden die im Nachhinein daher kommen, wenn die Hirnwindungen mal wieder ein paar Aussetzer hatten. Nazis muss man den Nährboden entziehen, dann verschwinden sie fast wie von selbst.

Ich frage mich allerdings auch hier, warum du die links extremen in deiner Auflistung nicht erwähnst??
 
Das ist aber zuviel des Schwachsinns ;-)

Einmal abgesehen davon, dass mich die Fokussierung des Horst S. - erstmal Bayern und dann gaaaaaaaanz lange nichts - nervt. Ich komme nicht aus Bayern, lebe nicht in Bayern und wüsste schon allein deshalb nicht, warum ich eine auf Bayern fokussierte Partei wählen sollte, selbst wenn ich könnte....
 
Zum wiederholten Mal die Aufforderung - bitte diskutiert, ohne persönlich zu werden. Danke!

EDIT: Falls sich jemand wundert, worauf sich der Hinweis bezieht - wir haben Beiträge gelöscht.
 
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Siehst du!! Genau das meinte ich. Du wirfst mir Dinge vor die du selbst nicht beherzigst. Warum auch immer. Und das ich beleidigend und provokant sein kann, habe ich nie geleugnet. Allerdings kann man mit mir sehr wohl sachlich diskutieren wenn man mit mir "Normal" umgeht. Das würde auch für dich gelten, unabhängig von deinem politischen Ansichten. Meine Diskussion mit SkankinPenguin dürfte dir das verdeutlichen. Und nein. Eine linke Gesinnung ist für mich nicht per se "Krank". Wenn sie zu extrem wird schon eher. Das gilt jedoch ebenso für extrem rechtes Gedankengut. Und ich kann mich nicht daran erinnern auf einen deiner Beiträge reagiert haben, wenn du nicht vorher auf meinen reagiert hast. Sprich, ich reagiere eigentlich nur auf deine Beiträge wenn sie an mich gerichtet sind. Den Rest ignoriere ich absichtlich, weil es nicht lange dauern würde um die Mods wieder auf die Palme zu bringen. Was man gerade eben ja wieder zu Recht feststellen durfte
 
Ob und wieviele Smileys ich verwende, werde ich dennoch auch in Zukunft nicht von deinen Präferenzen abhängig machen.


Habe ich doch. "Posts ganz lesen" und so...


Das war kein(e) Erklärung(sversuch), sondern eine (im Duden sogar belegte) Definition. Leseverständnis und so... Sieh doch bitte ein, dass das Wort "Phrase" ein Homonym ist!

Sortier sie dir selbst dazu: :p :kaffee: :ugly:
Natürlich wirst Du das nicht. Du bist ja gefangen von Deinem Standpunkt. Aber es ist schön zu sehen, das Dir das Smileys Thema nicht unwichtig ist.

Zum zweiten...kannst Du nochmal explizit äußern, welchen Begriff Du verwenden möchtest.

Zum letzten Abschnitt. Da Phrasen in Gesprächen nicht zu Lösungen führt, hoffe ich, das Du nicht zu oft Phrasen verwendest.
 
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