Bitte einmal drüberlesen:
Mit großem Unverständnis haben viele Fans des SV Werder Bremen zur Kenntnis genommen, dass der Verein sich allem Anschein nach von Thomas Eichin trennen möchte; Viktor Skripnik hingegen soll Cheftrainer bleiben.
Aufgrund der voraussichtlich kurz bevorstehenden Bekanntgabe muss hier vorerst auf eine ausführliche Darlegung der Beweggründe durch die Unterzeichnenden verzichtet werden.
Soviel in Kürze: die Unterzeichnenden sind sich einig darin, dass die Last-Minute Rettung am letzten Spieltag durch einen gemeinsamen Kraftakt durch Mannschaft und Publikum zustande kam. Viktor Skriipnik konnte die komplette Saison über kein schlüssiges Konzept präsentieren; eine Entwicklung der Mannschaft fand nicht statt obwohl der Kader deutlich besser zu bewerten ist, als es die Tabelle abbildet. Viktor Skripnik hat ein gutes Auge für Talente und große Verdienste um den Verein, für die ihm alle Unterzeichnenden sehr dankbar sind. Dem Posten des Cheftrainers wird er jedoch nicht im Ansatz gerecht.
Thomas Eichin hat in seiner bisherigen Amtszeit einige hervorragende Transfers getätigt, ohne die der Verein wohl mit Sicherheit nicht mehr in der Bundesliga spielen würde - Claudio Pizarro, Papy Djilobodji, Jannik Vestergaard und Santiago Garcia um nur einige zu nennen. Thomas Eichin hat diese Transfers mit sehr geringen Mitteln realisiert und in dieser Hinsicht gute Arbeit geleistet. Seine Arbeit stand von Beginn an unter dem Einfluss leerer Kassen, die nicht er, sondern seine Vorgänger zu verantworten haben.
Die Unterzeichnenden sind sich sicher: Geht Thomas Eichin, verliert der SV Werder Bremen die einzige Person, die in den letzten Jahren frischen Wind in den Verein gebracht hat. Nach sechs Champions League Teilnahmen in Folge hat die Kurzsichtigkeit der Verantwortlichen den Verein beinahe in den Abstieg geführt. Ein Festhalten an eben jenen Personen und deren bevorzugtem Trainer, Viktor Skripnik, würde bedeuten, dass diejenigen, die für diese Misere verantwortlich sind, weiterhin in der Verantwortung bleiben und der DRINGEND benötigte Wandel beim SV Werder Bremen nicht stattfindet. Der Klassenerhalt in letzter Minute war vermutlich ein letzter Warnschuss. Wird dieser nicht gehört und man verweigert sich grundlegenden Reformen ist der Abstieg lediglich um ein Jahr vertagt.
Aus Liebe zum SV Werder Bremen fordern wir daher, dass alte Strukturen aufgebrochen werden. Pro Thomas Eichin! Pro einem neuen Cheftrainer! Gegen Klüngelei und Vetternwirtschaft! Gegen einen Aufsichtsrat, der die Augen vor der Realität verschließt! Nur der SVW!