Allgemeiner Politik Thread

Die SED hatte überhaupt keine Jugendorganisation...

Na klar.

http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3156.html

"Am 12. Dezember 1948 beschließt die Führung der SED-Nachwuchsorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ), in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) eine eigene Kinderabteilung zu gründen"

OT: Man kann doch User gern verbessern, ohne jegliches persönlich angreifendes Statement abzugeben, (Facepalm, abstoßend). Genau das war es doch, worum Bremen gebeten hatte.
 
Na klar.

http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3156.html

"Am 12. Dezember 1948 beschließt die Führung der SED-Nachwuchsorganisation Freie Deutsche Jugend (FDJ), in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) eine eigene Kinderabteilung zu gründen"

OT: Man kann doch User gern verbessern, ohne jegliches persönlich angreifendes Statement abzugeben, (Facepalm, abstoßend). Genau das war es doch, worum Bremen gebeten hatte.
Dann ist der Artikel evtl. schlecht recherchiert...

Die FDJ hat offiziell am 7.3.1946 "Geburtstag" (es gab allerdings schon ab 1938 erste Gruppierungen in diese Richtung) – da gab es SED noch gar nicht. Weiters war sie zwar die einzige "offizielle" Jugendorganisation der DDR, jedoch keiner Partei angegliedert – sie hatte sogar eine eigene Fraktion in der Volkskammer.

Quellen: Wikipedia und Meyers Neues Lexikon (1962)


PS: Ich habe hier keine User als abstoßend bezeichnet... ;)
 
Dass bestimmte Entscheidungen einfach getroffen werden können, auch wenn dafür offensichtlich in der Bevölkerung die Zustimmung fehlt. Aber dann wären wir ja wieder bei direkter Demokratie und dem ganzen Palaver von wegen "unmündiges Volk", "wir können doch nicht wegen jedem Gedöns nen Volksentscheid veranstalten" oder "was das alles kosten würde". Ganz ehrlich, das kann ich nicht mehr hören und wenn ich mir die heutigen politischen Jammergestalten so anschaue, da frage ich mich schon, welche überaus hochentwickelten Qualitäten und Fähigkeiten die denn so mitbringen, um eine derart anmaßende Haltung rechtfertigen zu können.

es gibt aber nunmal berechtigte argumente gegen direkte demokratie. zunächst einmal würde in einer direkten demokratie minderheiten viel weniger geschützt und hätten viel weniger einflussmöglichkeiten. dann ist tatsächlich die gefahr vorhanden, dass ängste geschürt werden, dass das volk dinge aus emotionalität heraus entscheidet und dadurch den überblick verliert, in dem moment der abstimmung nicht rational denkt und entscheidet. unwissenheit kommt natürlich auch hinzu. berufspolitiker haben die zeit, sich mit bestimmten themen länger zu beschäftigen und sich dazu wissen anzueignen. der gemeine bürger hat die zeit vermutlich nicht. und schließlich ist halt auch noch das problem, dass man tatsächlich nicht zu jedem gedöns einen volksentscheid veranstalten kann. aber wer entscheidet, zu welchen themen man das volk befragt und zu welchen nicht? und damit unzufrieden sind dann sicherlich auch wieder genug leute.

man kann ja gerne unser derzeitiges system kritisieren. aber volksentscheide sind eben auch nicht die optimale lösung, sondern bieten genauso probleme.
 
Dann ist der Artikel evtl. schlecht recherchiert...

Die FDJ hat offiziell am 7.3.1946 "Geburtstag" (es gab allerdings schon ab 1938 erste Gruppierungen in diese Richtung) – da gab es SED noch gar nicht. Weiters war sie zwar die einzige "offizielle" Jugendorganisation der DDR, jedoch keiner Partei angegliedert – sie hatte sogar eine eigene Fraktion in der Volkskammer.

Quellen: Wikipedia und Meyers Neues Lexikon (1962)


PS: Ich habe hier keine User als abstoßend bezeichnet... ;)


Wie auch immer. http://www.chronikderwende.de/lexikon/glossar/glossar_jsp/key=fdj.html

Jetzt geht es aber wieder um Spitzfindigkeiten, und ich habe auch nicht geschrieben, das Du User, mit abstoßend tituliert hast.

Vielleicht abschließend, um jetzt nicht einen Kleinkrieg auszulösen, kann man doch vieles äußern ,nur Deine nachfolgenden Sätze aus Deinem ersten Statement, sind nicht hilfreich.
 
Wie auch immer. http://www.chronikderwende.de/lexikon/glossar/glossar_jsp/key=fdj.html

Jetzt geht es aber wieder um Spitzfindigkeiten, und ich habe auch nicht geschrieben, das Du User, mit abstoßend tituliert hast.

Vielleicht abschließend, um jetzt nicht einen Kleinkrieg auszulösen, kann man doch vieles äußern ,nur Deine nachfolgenden Sätze aus Deinem ersten Statement, sind nicht hilfreich.
Was willst du mir mit dem Link jetzt sagen?

Dass du mich "spitzfindig" nennst, weil ich es gewagt habe zu widersprechen, als behauptet wurde, Angela Merkel wäre in der SED gewesen, ist wirklich bezeichnend für diesen Thread und genau der Grund, warum ich hier nicht mehr diskutiere...
 
Wenn ich mir die Tatbestandsmerkmale ins Gedächtnis rufe passt "Mord" schlichtweg nicht zu diesen Vorgängen
Ich habe nicht streng nach Strafrecht argumentiert, sondern meine persönliche Einschätzung geäußert. Auf das Strafrecht bezogen fallen mir aber niedere Beweggründe und Heimtücke als Mordmerkmale ein.
Wenn ich mir die Ausführungen des Ammerländers so durchlese könnte man leicht den Eindruck bekommen, das die "Grenzer" nur darauf gewartet haben, endlich was "vor die Flinte" zu bekommen.
Das habe ich nie behauptet. Allerdings ging man wohl in der Regel freiwillig zu den Grenztruppen oder hätte es zumindest selbst in der Hand gehabt, dort nicht eingesetzt zu werden.
Es wird komplett ausgeklammert und daher gehe ich davon aus, das es ausgeschlossen wird, das es in der Tat Grenzer gegeben haben könnte, die Absichtlich daneben geschossen haben.
Dadurch, dass ich die Möglichkeit erwähne, dass man auch daneben schießen konnte, klammere ich doch nicht aus, dass das jemand getan haben könnte. Was ich jedoch kategorisch ausschließe ist, dass alle daneben schießen wollten und nur zufällig einige getroffen haben. Wer gezielt geschossen und tödlich getroffen hat, ist für mich ein Mörder. Der ist für mich keinen Deut besser als ein SS-Mann, der einen fliehenden KZ-Häftling getötet hat.
Wenn man schnell entscheiden muss was einem wichtiger ist. Die eigene Haut, oder die des anderen?
Wie bereits gesagt: Es ging nie um die Haut eines Grenzers, wenn er nicht bzw. daneben geschossen hat. Das ist eine Mär, hinter der sich früher NS-Schergen und später DDR-Schergen versteckt haben. Es ging bei DDR-Grenzern schlimmstenfalls um Versetzung oder Nichtbeförderung, wenn sie daneben schossen, oder in Extremfällen (bei expliziter Gehorsamsverweigerung) um Haftstrafen. Soweit ich weiß, gibt es aber keinen einzigen dokumentierten Fall eines Grenzers, der für Nichtschießen zu einer Haftstrafe verurteilt worden wäre. Todesurteile aus diesem Grund ("die eigene Haut oder die des anderen")
gab es schon gar nicht.
 
Ich habe nicht streng nach Strafrecht argumentiert, sondern meine persönliche Einschätzung geäußert. Auf das Strafrecht bezogen fallen mir aber niedere Beweggründe und Heimtücke als Mordmerkmale ein.
Das habe ich nie behauptet. Allerdings ging man wohl in der Regel freiwillig zu den Grenztruppen oder hätte es zumindest selbst in der Hand gehabt, dort nicht eingesetzt zu werden.
Dadurch, dass ich die Möglichkeit erwähne, dass man auch daneben schießen konnte, klammere ich doch nicht aus, dass das jemand getan haben könnte. Was ich jedoch kategorisch ausschließe ist, dass alle daneben schießen wollten und nur zufällig einige getroffen haben. Wer gezielt geschossen und tödlich getroffen hat, ist für mich ein Mörder. Der ist für mich keinen Deut besser als ein SS-Mann, der einen fliehenden KZ-Häftling getötet hat.
Wie bereits gesagt: Es ging nie um die Haut eines Grenzers, wenn er nicht bzw. daneben geschossen hat. Das ist eine Mär, hinter der sich früher NS-Schergen und später DDR-Schergen versteckt haben. Es ging bei DDR-Grenzern schlimmstenfalls um Versetzung oder Nichtbeförderung, wenn sie daneben schossen, oder in Extremfällen (bei expliziter Gehorsamsverweigerung) um Haftstrafen. Soweit ich weiß, gibt es aber keinen einzigen dokumentierten Fall eines Grenzers, der für Nichtschießen zu einer Haftstrafe verurteilt worden wäre. Todesurteile aus diesem Grund ("die eigene Haut oder die des anderen")
gab es schon gar nicht.

Ich kann mit deinem persönlichen Empfinden durchaus konform gehen. Allerdings passt ebenso weder die "Heimtücke", denn hier findest du schon das Wort "Heimlich" darin, noch die "niederen Beweggründe", da ich hier ebenso keine Eigensucht erkennen kann.
Ich kann verstehen das du den Begriff des Mörders wählst. Falsch bleibt er dennoch.
 
Dass du mich "spitzfindig" nennst, weil ich es gewagt habe zu widersprechen, als behauptet wurde, Angela Merkel wäre in der SED gewesen, ist wirklich bezeichnend für diesen Thread und genau der Grund, warum ich hier nicht mehr diskutiere...

Dass Merkel in der SED gewesen ist, hat auch niemand geschrieben. Sie war in der FDJ, und das war eben die Jugendorganisation ebenjener SED, ja auch "nur "Sekretärin für Agitation und Propaganda... Aber Spitzfindigkeiten sind dann halt eben gern das Einzige, das einem noch bleibt, wenn die Wahrheit unbequemer wird.

http://www.sopos.org/aufsaetze/494bbfd85e0d6/1.phtml
 
Das habe ich nie behauptet. Allerdings ging man wohl in der Regel freiwillig zu den Grenztruppen oder hätte es zumindest selbst in der Hand gehabt, dort nicht eingesetzt zu werden.

Schon klar. Lesen bildet. Aber Hauptsache erstmal rumblöken. In dem Sinne: Guten Morgen! Freiwillig zu den Grenztruppen... lustig, lustig. Da wurdest du in der Regel zugeteilt und wusstest erst dann, dass du an der Grenze bist.

Dadurch, dass ich die Möglichkeit erwähne, dass man auch daneben schießen konnte, klammere ich doch nicht aus, dass das jemand getan haben könnte. Was ich jedoch kategorisch ausschließe ist, dass alle daneben schießen wollten und nur zufällig einige getroffen haben. Wer gezielt geschossen und tödlich getroffen hat, ist für mich ein Mörder. Der ist für mich keinen Deut besser als ein SS-Mann, der einen fliehenden KZ-Häftling getötet hat.

In die SS trat man im Gegensatz dazu freiwillig ein. Allerdings hatte auch das zur damaligen Zeit Vorzüge, mit denen einem diese Mitgliedschaft schmackhaft gemacht werden sollte.

Wie bereits gesagt: Es ging nie um die Haut eines Grenzers, wenn er nicht bzw. daneben geschossen hat. Das ist eine Mär, hinter der sich früher NS-Schergen und später DDR-Schergen versteckt haben. Es ging bei DDR-Grenzern schlimmstenfalls um Versetzung oder Nichtbeförderung, wenn sie daneben schossen, oder in Extremfällen (bei expliziter Gehorsamsverweigerung) um Haftstrafen. Soweit ich weiß, gibt es aber keinen einzigen dokumentierten Fall eines Grenzers, der für Nichtschießen zu einer Haftstrafe verurteilt worden wäre. Todesurteile aus diesem Grund ("die eigene Haut oder die des anderen") gab es schon gar nicht.

Es gibt genügen Zeugenaussagen, die Haftstrafen in ebenjenen Fällen bestätigten. Sicherlich alles nur aus den Fingern gesogen. Und Akten vernichtet wurden zum absehbaren Ende der DDR hin natürlich auch keine.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich habe heute die Erfahrung machen müssen, dass nicht alle Menschen gleich sind bzw gleich behandelt werden. Nach bereits erwähnter Vorkommnisse im Hallenbad hatten ein paar Männer aus unserer Unterkunft ein schlechtes Gefühl ins Hallenbad zu gehen. .

das tut mir wirklich leid, dass sie ein schlechtes gefühl. tut es dir auch leid, dass, speziell meine tochter, nur noch ein schlechtes gefühl hat wenn sie ausgehen möchte? kann ja auch nicht sein, dass sie wie eine kultivierte europäerin behandelt werden möchte. echt ungerecht alles.

aber dieses schlechte gefühl beschränkt sich nicht nur auf ein hallenbad. naja, sie ist ja auch selbst schuld, dass sie nur 1,64 m gross ist und einen kurzen arm hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch alles nicht so schlimm, die Sonne scheint, das Leben ist schön.
das leben ist für die schön, denen die sonne aus dem a... scheint :)

die scheint aber nur so lange, wie man fernab der brennpunkte wohnt. wo um halb 8 der bürgersteig hochgeklappt wird und man auch sonst nicht viel mitbekommt von allem. wo der kühlschrank voll ist und der 56 zoll tv unentwegt sky, netflix und co. ausstrahlt. wo vater staat pünktlich das gehalt überweist und man nichts auszustehen hat.
 
Dann ist der Artikel evtl. schlecht recherchiert...

Die FDJ hat offiziell am 7.3.1946 "Geburtstag" (es gab allerdings schon ab 1938 erste Gruppierungen in diese Richtung) – da gab es SED noch gar nicht. Weiters war sie zwar die einzige "offizielle" Jugendorganisation der DDR, jedoch keiner Partei angegliedert – sie hatte sogar eine eigene Fraktion in der Volkskammer.

Quellen: Wikipedia und Meyers Neues Lexikon (1962)


PS: Ich habe hier keine User als abstoßend bezeichnet... ;)


Bei Wilkipedia, auch wenn dort grundsätzlich Falsch- bzw. Scheinwissen nicht auszuschließen sind, ist aber auch geschrieben, daß sie sich als Kampfreserve der SED verstand. Aber wie auch immer, in zentalistischen Staaten fungiert(e) alles eh auf Parteiwelle, egal was auf dem Papier steht/stand. Und gerade in der DDR war das Vortäuschen von demokratischen und somit staatsunabhänigen Strukturen ja schon im Namen des Staates Programm.
 
das leben ist für die schön, denen die sonne aus dem a... scheint :)

die scheint aber nur so lange, wie man fernab der brennpunkte wohnt. wo um halb 8 der bürgersteig hochgeklappt wird und man auch sonst nicht viel mitbekommt von allem. wo der kühlschrank voll ist und der 56 zoll tv unentwegt sky, netflix und co. ausstrahlt. wo vater staat pünktlich das gehalt überweist und man nichts auszustehen hat.

So weit weg wohne ich da in Duisburg nicht, wobei es bei mir wirklich noch geht, wohne jetzt nicht in Marxloh, Hochfeld o.ä.
Wobei sie bei mir ganz unmittelbar um die Ecke ein Asylantenheim eingerichtet haben, ist aber ruhig da bisher.
 
das tut mir wirklich leid, dass sie ein schlechtes gefühl. tut es dir auch leid, dass, speziell meine tochter, nur noch ein schlechtes gefühl hat wenn sie ausgehen möchte? kann ja auch nicht sein, dass sie wie eine kultivierte europäerin behandelt werden möchte. echt ungerecht alles.

aber dieses schlechte gefühl beschränkt sich nicht nur auf ein hallenbad. naja, sie ist ja auch selbst schuld, dass sie nur 1,64 m gross ist und einen kurzen arm hat.

Woher kommt denn ihr schlechtes Gefühl? Geschürte Angst? Vorurteile? Hörensagen?

Ich bin nur ganze 5 CM größer und habe auch nur kurze Arme. Ich habe kein schlechtes Gefühl. Ich gehe wie gewohnt meine Wege. Auch nachts trifft man mich sogar alleine an, wenn ich den Bus verpasst habe. Mein Gefühl dabei ist nicht mehr oder weniger gut/schlecht als zuvor.

Ich habe Mitleid mit denen, die schlechte Erfahrungen machen. Mir tut aber niemand leid, der aufgrund geschürter Angst meint ein schlechtes Gefühl haben zu müssen. Ok, ich habe Mitleid, weil die Denke schon sehr arm ist, doch geschürte Angst kann ich nicht bemitleiden! Denn da sage ich klar, dass sie es eigentlich besser wissen müssen. Kommt aber ja auch immer stark aufs Umfeld an...
 
Aufgrund der bisherigen Vorfälle das nicht verstehen zu können, diese zu negieren und ausschließlich von geschürter Angst, Vorurteilen und Hörensagen zu sprechen, ist nach meinem Empfinden mindestens fragwürdig.

Schätze dich lieber glücklich, dass es dir nicht so geht und du bisher von irgendwelchen Vorfällen weitestgehend verschont geblieben bist.
 
Ich habe kein schlechtes Gefühl. Ich gehe wie gewohnt meine Wege. Auch nachts trifft man mich sogar alleine an, wenn ich den Bus verpasst habe. Mein Gefühl dabei ist nicht mehr oder weniger gut/schlecht als zuvor.

das ist schön für dich. wie gesagt, selbst ich hatte bei einem spaziergang in der bremer city ein schlechtes gefühl, als uns 4 Männer entgegen kamen. oder in der frankfurter U-bahn. dieses gefühl hatte ich lange lange zeit nicht mehr.

Gegenfrage: warum hatten denn deine gefolgsleute im hallenbad ein schlechtes gefühl? :) Geschürte Angst? Vorurteile? Hörensagen?
 
Back
Top