Sport1 Doppelpass: Talk zum Thema Fußball

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Duke
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Daß Pocher, Schweiger, Sigurdsson, Circus Halligalli und Konsorten in diese Häufigkeit vertreten sind, kann den Schluß zulassen, daß vielen Fußballexperten ihre Anwesenheit dort mittlerweile peinlich wäre bzw. sich bei gefühlt 90% Sendezeit mit Bayern-Lobhudelei langweilen.

Glaube ich weniger, ich denke eher, dass die findigen Leute beim Gebrauchtwagen...ähhh.."Sportsender" Sport1 neues Zuschauerklientel erschliessen wollen.
Fussball noch massentauglicher machen wollen, wenn Fachfremde mitquaken.
Auch dieser Giovanni Zarella ist bei der Euroleague unerträglich, da bin ich froh Skyabonnent zu sein.
 
Mit einem Bayern München-TV muss ich auch nicht in den Sonntag starten. Ich sehe mir das schon länger nicht mehr an, habe bei Wontis Abschiedssendung aber eine Ausnahme gemacht.
 
Glaube ich weniger, ich denke eher, dass die findigen Leute beim Gebrauchtwagen...ähhh.."Sportsender" Sport1 neues Zuschauerklientel erschliessen wollen.
Fussball noch massentauglicher machen wollen, wenn Fachfremde mitquaken.

Fußball ist hierzulande die beliebteste Sportart, der DFB ist der größte Sporteinzelverband der Welt, die Bundesliga hat den höchsten Zuschauscherschnitt in den Stadien der europäischen Ligen, daher braucht man mMn den Fußball nicht massentauglicher machen, weil er es schon ist. Das Grundprizip dieser Sendung ist goldrichtig, eine Runde, in der über Fußball gefachsimpelt wird und was sie früher auch auszeichnete u.a. unter der Leitung des vorhin schon erwähnten Rudi Brückner. Aber mit sukzessiven Verzicht auf Qualität und dem damit verbundenen personellen Abrutsch in für den im Privat-TV scheinbar unverzichtbaren Boulevard hat man dieses gute Grundprinzip zerstört.
 
Glaube ich weniger, ich denke eher, dass die findigen Leute beim Gebrauchtwagen...ähhh.."Sportsender" Sport1 neues Zuschauerklientel erschliessen wollen.
Fussball noch massentauglicher machen wollen, wenn Fachfremde mitquaken.
Auch dieser Giovanni Zarella ist bei der Euroleague unerträglich, da bin ich froh Skyabonnent zu sein.

Es geht weniger darum, dem Fußball eine "größere Bühne" zu bieten, sondern dessen Trittbrettfahrern. Es ist der Preis für die Art der Kommerzialisierung, die für Werder immer wieder alternativlos gefordert wird: Die Einbindung von Investoren, sprich von auswärtigem Kapital führt dazu, dass die Kapitalgeber ein immer größeres Interesse daran haben, sich selbst publikumswirksam zu "platzieren". Der Fußball selbst, bzw. die Vereine sind nur die "Vehikel", die im Rennen um den "Platz an der Sonne", auf der Strecke zu bleiben drohen.

Eine gefährliche Entwicklung, der es bestmöglich zu widerstehen gilt.
 
So kann man es auch sagen, wird einfach immer mehr Event, wo es nicht mehr um den eigentlichen Fussballsport geht.
Aufhalten wird man die Spirale aber wohl leider nicht können.
 
Es geht weniger darum, dem Fußball eine "größere Bühne" zu bieten, sondern dessen Trittbrettfahrern. Es ist der Preis für die Art der Kommerzialisierung, die für Werder immer wieder alternativlos gefordert wird: Die Einbindung von Investoren, sprich von auswärtigem Kapital führt dazu, dass die Kapitalgeber ein immer größeres Interesse daran haben, sich selbst publikumswirksam zu "platzieren". Der Fußball selbst, bzw. die Vereine sind nur die "Vehikel", die im Rennen um den "Platz an der Sonne", auf der Strecke zu bleiben drohen.

Eine sehr gefährliche Entwicklung, der es bestmöglich zu widerstehen gilt.

Eine Forderung mit sehr viel Pathos, denn sie impliziert die Frage, wie man dieser sehr gefährlichen Entwicklung bestmöglich widersteht:

Die Kommerzialisierung des Fußballs hat nicht zuletzt durch die exorbitant gestiegenen TV-Gelder im letzten Vierteljahrundert eine Eigendynamik entwickelt, so daß man lediglich vor der Wahl steht, mit dem Strom zu schwimmen oder in diesem abzusaufen. Genau deshalb wurde doch bei Werder Bremen anno 1999 die Ausgliederung des Profifußballs in eine GmbH & Co. KGaA vorangetrieben, damit bei Bedarf durch die Akquise von Investoren die wirtschaftliche und sportliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden kann. An diesem Punkt ist Werder Bremen nicht erst seit "heute" angelangt, denn bekanntermaßen sucht man ja schon länger nach einem nach hiesiger Definition "strategischen Partner" - der sich möglichst aus den Entscheidungsprozessen im Tagesgeschäft zurückhält, was die Suche nach einem Kapitalgeber nicht erleichtert.

Ich sehe die Kommerzialisierung des Profifußballs ebenfalls skeptisch. Aber wenn man Weder Bremen weiterhin auf der Landkarte des Bundesligafußballs sehen möchte, dann muß man es eben auch akzeptieren, daß Werder Bremen sich den Erfordernissen des Profifußballs anpasst und sich in einem vertretbaren Rahmen die/den passenden Kapitalgeber sucht. Denn so wichtig sie für die Identifikation mit dem "eigenen" Club auch ist, so sichert Fußball-Romantik leider nicht die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in einem exorbitanten Wachstumsmarkt.
 
Daß Pocher, Schweiger, Sigurdsson, Circus Halligalli und Konsorten in diese Häufigkeit vertreten sind, kann den Schluß zulassen, daß vielen Fußballexperten ihre Anwesenheit dort mittlerweile peinlich wäre bzw. sich bei gefühlt 90% Sendezeit mit Bayern-Lobhudelei langweilen.

Na, einem Protagonisten Werder Bremens ist es offenschtlich nicht allzu "peinlich"...

Wer sich den Doppelpass-Talk am Sonntag ansehen möchte: Thomas Eichin ist zu Gast.

Ist nicht sein erster Auftritt in dieser Sendung, diese Saison.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Eine Forderung mit sehr viel Pathos, denn sie impliziert die Frage, wie man dieser sehr gefährlichen Entwicklung bestmöglich widersteht:....

Unabhängig davon, dass die Aussage rein ökonomisch gemeint war, ist sie nicht pathetischer als solche, die beispielsweise von "frischem Wind", "Stallgeruch" oder "Jüngerschaften" schwadronieren, was ja in diesem Forum gern von oberster Stelle vorgemacht wird.

Die Kommerzialisierung des Fußballs hat nicht zuletzt durch die exorbitant gestiegenen TV-Gelder im letzten Vierteljahrundert eine Eigendynamik entwickelt, so daß man lediglich vor der Wahl steht, mit dem Strom zu schwimmen oder in diesem abzusaufen. Genau deshalb wurde doch bei Werder Bremen anno 1999 die Ausgliederung des Profifußballs in eine GmbH & Co. KGaA vorangetrieben, damit bei Bedarf durch die Akquise von Investoren die wirtschaftliche und sportliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden kann. An diesem Punkt ist Werder Bremen nicht erst seit "heute" angelangt, denn bekanntermaßen sucht man ja schon länger nach einem nach hiesiger Definition "strategischen Partner" - der sich möglichst aus den Entscheidungsprozessen im Tagesgeschäft zurückhält, was die Suche nach einem Kapitalgeber nicht erleichtert..

Hinsichtlich dieser Aussagen, die nicht völlig falsch sind, deren Inhalte aber keinesfalls als Allheilmittel angesehen werden dürfen, empfehle ich die Lektüre des Interviews mit Werders Aufsichtsratsvorsitzendem, Marco Bode, während des letzten Trainingslagers im türkischen Belek:

http://www.kreiszeitung.de/werder-b...ber-neuzugaenge-investoren-suche-6022821.html

Darin, bezüglich Investoren....:

Bode: Am Thema Investoren-Modelle und strategische Partnerschaften sind wir nicht erst seit gestern dran. Wir beschäftigen uns intensiv mit allen Möglichkeiten in diesem Feld. Es ist nicht so, dass nichts passiert, dass wir das Thema seit Monaten beiseite schieben. Es gehören zwei Parteien dazu, Interessen müssen übereinander gelegt werden. Das sind langwierige Prozesse. Es mag nach Hinhalten klingen, aber Schnellschüsse sind eben nicht angebracht. Man muss die richtigen Partner finden. Und man darf so etwas nie aus einer finanziellen Notlage heraus tun, es muss eine strategisch vernünftige Sache sein.

und...

Ist ein Investor denn ein Allheilmittel?

Bode: Nein. Und es ist auch nicht so, dass andere Clubs immer super-happy mit diesem Weg sind – oder dass auf einmal alles funktioniert. Der HSV zum Beispiel hat sich zwei Mal erst in der Relegation gerettet, obwohl sie bessere Voraussetzungen haben. Es ist nicht der maßgebliche Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

sowie...
Bode: Ich sage es mal ein bisschen provokativ. Werder sollte auch mit einem Investor im Prinzip keinen anderen Weg gehen. Wenn man ein paar Millionen mehr hätte, würde das die Welt nicht komplett auf den Kopf stellen. Ein Investor kann einem helfen, möglicherweise einen Schritt vorwärts zu machen. Es ist eine Chance – aber eben nicht mehr.
Zuletzt....:
Bode: Ich sehe den Stadionnamen nicht als heilige Kuh. Es ist aber nicht das Patentrezept, um unsere Probleme zu lösen. Man sollte eine solche Partnerschaft nur eingehen, wenn sie langfristig ist. Und wenn die Marke oder das Unternehmen zu Werder passt.

Die entscheidende Aussage für mich: "Es ist nicht der maßgebliche Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet."

Die Aussagen Bodes sind imho richtig.

Ich sehe die Kommerzialisierung des Profifußballs ebenfalls skeptisch. Aber wenn man Weder Bremen weiterhin auf der Landkarte des Bundesligafußballs sehen möchte, dann muß man es eben auch akzeptieren, daß Werder Bremen sich den Erfordernissen des Profifußballs anpasst und sich in einem vertretbaren Rahmen die/den passenden Kapitalgeber sucht. Denn so wichtig sie für die Identifikation mit dem "eigenen" Club auch ist, so sichert Fußball-Romantik leider nicht die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in einem exorbitanten Wachstumsmarkt.

Es geht nicht um Romantik, es geht darum, als Verein trotz sportlicher Wettbewerbsfähigkeit dennoch möglichst hohe Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu erhalten. Es ist ein Balance-Akt, den gerade Werder Bremen in der Vergangenheit (vor der Idee, dauerhaft CL spielen zu wollen) häufig vorbildlich realisieren konnte.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Na, einem Protagonisten Werder Bremens ist es offenschtlich nicht allzu "peinlich"...


Stimmt. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ein Werder-Protagonist zu Beginn des Jahres 2013 im DoPa - ganz nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf - die große Rede schwang, daß die Werder-Fans geschlossen hinter TS stehen wüden, obwohl in beiden Foren schoen seit Monategn lebhaft über einen Trainerwechsel diskutiert wurde.
 
Peinlich sind in dieser Sendung mMn die Fachfremden, die da nichts verloren haben.
Offizielle von Fussballclubs sind aber immer noch regelmäßig vertreten, daraus jetzt zusätzlich für Eichin nen Strick zu drehen muss nicht sein, wundert mich aber bei dir nicht.

Zum ersten Satz: Sehe ich auch so.

Zum Rest: Lies Dir den Verlauf der Diskussion über das Format Doppelpass seit letztem Sonntag noch mal durch. Dann wirst Du merken, dass ich Eichin hier in keinster Weise "einen Strick gedreht" habe. Dieser "Strick" ist die Folge einer, mal wieder, äußerst fragwürdigen Argumentation eines anderen Users, der damit, vermutlich völlig unbeabsichtigt, ausgerechnet einer jener Werdermitarbeiter kritisiert, den er sonst stets gegen alles und jeden verteidigt. :)

Ich habe den letzten Auftritt Eichins im Doppelpass, im November letzten Jahres, noch als ziemlich gelungen im Hinterkopf. Ggf. kann man das auch hier im thread noch nachlesen/nachschlagen, wozu ich derzeit aber keine Zeit habe.

Wenn ich es einrichten kann, werde ich ihn mir, wie immer wenn Werderaner dort eingeladen sind, auch am nächsten Sonntag anschauen. Du selbst kannst Dich völlig entspannt zurücklehnen und tief einatmen. :)
 
Die entscheidende Aussage für mich: "Es ist nicht der maßgebliche Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet."

Das ist korrekt, daß ein Investor nicht der maßgebende Faktro für Erfolg oder Mißerfolg ist, denn entscheidend ist, die Arbeit der handelnden Protagonisten. Aber mit dem Geld eines Investors bietet sich die Chance, mit dem dadurch erweiterten finanziellen Handlungsspielraumdie sportliche Wettbewerbsfähigkeit nicht nur zu erhöhen, sondern vor allem diese grundlegend zu sichern. Die Geldspirale dreht sich immer weiter und schneller nach oben, Werder hingegen ist seit Jahren ohne Europapokaleinnahmen, die TV-Gelder sind durch die schlechten Platzierungen in den letzten 5 Jahren gesunken und der Stadionumbau ist auch noch längst nicht abbezahlt, sprich Werder verliert sukzessive finanziell immer mehr an Boden gegenüber der Ligakonkurrenz. Und durch die hohe Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs des Brauseclub in dieser Saison (trotz der gestrigen Niederlage) wird ab der kommenden Saison die Luft für Werder noch dünner.

Selbstverständlich sollte man nur dann einen Investor ins Boot holen, wenn die Rahmenbedingungen passen (daß man so einern "Reinquatscher" wie Kühne benötigt, sollte selbsterklärend sein), aber auf Dauer kann man sich bei Werder Bremen aufgrund der stetig steigenden Geldspirale sich diesem nicht verschließen, wenn man weiterhin in der Bundesliga wettbewerbsfähig bleiben möchte. Aber ebenso wenig wie ein Geldgeber ein Garant für den Erfolg sein kann, ist ebenso wenig Einbeziehung eines Investors in Form ein Kommanditisten gleichbedeutend damit, daß Werder Bremen Selbstständigkeit und Unabhängigkeit verliert. Dahingehend problematisch kann es z.B. dann werden, wenn so es wie bei Hannover 96 ein Marin Kind sich mit dem Versprechen großer Investionen zum Präsidenten des Stammvereins wählen läßt und somit nach der Ausgliederung der Profabteilung den Vorsitz dem Komplementärs Hannover 96 GmbH & Co. KGaA übernahm und zeitgleich als Teilhaber der Sales & Service GmbH & Co. KG sukzessive die Kommanditanteile der Hannover 96 Hannover 96 GmbH & Co. KGaA erwerben konnte.
 
Stimmt. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ein Werder-Protagonist zu Beginn des Jahres 2013 im DoPa - ganz nach dem Motto, es kann nicht sein, was nicht sein darf - die große Rede schwang, daß die Werder-Fans geschlossen hinter TS stehen wüden, obwohl in beiden Foren schoen seit Monategn lebhaft über einen Trainerwechsel diskutiert wurde.

Dass Stimmungen in sozialen Netzwerken nicht unbedingt repräsentativ für die Gesamtsituation sind, dürfte sich selbst bis in die Moderatoren-Ebene des WOL-Forums herumgesprochen haben. Erst kürzlich, nach dem Ingolstadt-Spiel, wurde in verschiedenen Medien berichtet, dass die Stimmung "nur" in den Sozialen Medien gegen eine Weiterbeschäftigung Skripniks gekippt sei. Die Mehrheit der( war es bei Radio Bremen?) befragten Personem war (noch) für einen Verbleib des Cheftrainers bei Werder.

Im oben angesprochenen Fall mögen es tatsächlich nicht wirklich "alle", "geschlossen" gewesen sein. "Einige wenige" waren tatsächlich anderer Meinung. So what?

Zur Erinnerung: In der obigen Diskussion ging es ja aber eigentlich um die fragwürdige Aussage, die bloße Teilnahme am Doppelpass sei Profifußball-Vertretern vermutlich peinlich. Es ging nicht um deren Aussagen aus Sicht "in Schubladen" denkender "Fans"! ;)
 
Das ist korrekt, daß ein Investor nicht der maßgebende Faktro für Erfolg oder Mißerfolg ist, denn entscheidend ist, die Arbeit der handelnden Protagonisten. Aber mit dem Geld eines Investors bietet sich die Chance, mit dem dadurch erweiterten finanziellen Handlungsspielraumdie sportliche Wettbewerbsfähigkeit nicht nur zu erhöhen, sondern vor allem diese grundlegend zu sichern. Die Geldspirale dreht sich immer weiter und schneller nach oben, Werder hingegen ist seit Jahren ohne Europapokaleinnahmen, die TV-Gelder sind durch die schlechten Platzierungen in den letzten 5 Jahren gesunken und der Stadionumbau ist auch noch längst nicht abbezahlt, sprich Werder verliert sukzessive finanziell immer mehr an Boden gegenüber der Ligakonkurrenz. Und durch die hohe Wahrscheinlichkeit eines Aufstiegs des Brauseclub in dieser Saison (trotz der gestrigen Niederlage) wird ab der kommenden Saison die Luft für Werder noch dünner.

Selbstverständlich sollte man nur dann einen Investor ins Boot holen, wenn die Rahmenbedingungen passen (daß man so einern "Reinquatscher" wie Kühne benötigt, sollte selbsterklärend sein), aber auf Dauer kann man sich bei Werder Bremen aufgrund der stetig steigenden Geldspirale sich diesem nicht verschließen, wenn man weiterhin in der Bundesliga wettbewerbsfähig bleiben möchte. Aber ebenso wenig wie ein Geldgeber ein Garant für den Erfolg sein kann, ist ebenso wenig Einbeziehung eines Investors in Form ein Kommanditisten gleichbedeutend damit, daß Werder Bremen Selbstständigkeit und Unabhängigkeit verliert. Dahingehend problematisch kann es z.B. dann werden, wenn so es wie bei Hannover 96 ein Marin Kind sich mit dem Versprechen großer Investionen zum Präsidenten des Stammvereins wählen läßt und somit nach der Ausgliederung der Profabteilung den Vorsitz dem Komplementärs Hannover 96 GmbH & Co. KGaA übernahm und zeitgleich als Teilhaber der Sales & Service GmbH & Co. KG sukzessive die Kommanditanteile der Hannover 96 Hannover 96 GmbH & Co. KGaA erwerben konnte.

Na also...! :daumen:
 
Back
Top