Ich mag Viktor Skripnik wirklich gerne und glaube ihm auch, dass er mit Herzblut dabei ist, aber so langsam ist mir der Klassenerhalt doch wichtiger als seine Gefühle. Bis zum nächsten Spiel ist die Zeit vermutlich zu knapp, aber zum nächsten Heimspiel sollte ein neuer Trainer auf der Bank sitzen.
Mich würde mal interessieren, wie die Fürsprecher (bspw. Dieter oder Tsubasa) der letzten Monate, die derzeitige Situation um Skripnik sehen. Ist man noch immer von seinem Konzept überzeugt und wir attraktiven Fussball bieten können?
Was ist passiert, dass man trotz der Wintervorbereitung und Sommervorbereitung schlechtere Leistung abliefert als unter Dutt?
Wenn es brenzlig wird, taucht Tsubasa allgemein immer gerne für eine Weile ab...und erscheint erst wieder, wenn sich die Situation argumentationstechnisch gebessert hat oder sich leichte Erfolge eingestellt haben.
Im Fall Skripnik könnte es dieses Mal durchaus schwierig für ihn werden, nochmal aufzutauchen*fg* :cool:
Wobei, ich würde es Skrippo von Herzen wünschen, dass er die Kurve doch noch packen würde, ein Scheitern täte mir in seinem Falle sehr leid.
Aber, und das sollte die Maxime für alle sein, der Verein steht über Namen.
Und letztendlich muss man den Trainer an seinen nackten Erfolgen bzw. Misserfolgen messen.
Und die Saison 2015/16 ist bisher als absolut desaströs zu bezeichnen.
Schlechteste Hinrunde der Werder BuLi-Geschichte, wieder die Schießbude der Liga und zudem den Rekord von Gladbach eingestellt, die meisten Spiele hintereinander mit jeweils mindestens einem Gegentor erhalten zu haben - Chapeau!
Kann man eigentlich noch den Rekord von Tennis Borussia in ihrer einzigen BuLi-Saison toppen? *fg*
Sorry...
Mal jetzt ganz im Ernst, ohne Ironie und Sarkasmus:
Nach menschlichem Ermessen und unter den existenziellen Gesichtspunkten unseres Vereins hätte die Reißleine im "Fall Skripnik" schon längst gezogen worden sein müssen.
Dem habe ich jetzt nichts mehr hinzuzufügen.