Einerseits eine nachvollziebahre Reaktion.
Andererseits: es geht ihm ja um ein "so kann es nicht weitergehen".
Was aber wäre denn eine Idee, um mit diesen anerkannten Flüchtlingen aus Syrien umzugehen? Deutschlands oder Europas Grenzen dicht, damit Menschen wie die in der Heimat sterben, um unser Land nicht vor Probleme zu stellen?
Vielleicht erst einmal in den arabischen und afrikanischen Ländern bekannt machen, dass die Gerüchte, man bekäme sofort Arbeit, Wohnung, Häuser eben nicht stimmen, dass wir nicht alle als Gast einladen.
Merkel hat diesbezüglich bis heute nichts korrigiert. Dänemark hat z.B. zwei Wochen nach Beginn der großen Welle reagiert, indem man in arabischen Medien und Zeitschriften Anzeigen geschaltet hat, dass es sich eben nicht immer lohnt, alles zu verkaufen und das Heimatland zu verlassen.
Das wird sich sehr schnell in die Heimatländer herumsprechen und es werden dann größtenteils nur noch diejenigen motiviert, die Hilfe und Schutz benötigen.
Und ja, wenn es nichts bringt, muss man an den Grenzen mit ganzer Macht diejenigen abweisen, die keine Chance auf Asyl haben. Wir können nicht alles Leid der Welt in Deutschland korrigieren. Man muss denjenigen, die tatsächlich vor Bomben geflohen sind auch in Zukunft noch eine Chance geben können. Die Wirtschaftsemigranten machen es ihnen aber kaputt.
Die Grenzschließung wird sowieso kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dann doch lieber jetzt, wo momentan eine vergleichsweise überschaubare Anzahl von Flüchtlingen nach Deutschland möchte.
Ganz davon ab können wir laut europäischem Recht, jeden Flüchtling, der nicht gerade vom Himmel gefallen ist, in das Land zurückschicken, wo er das erste Mal Europa betreten hat. Das muss man dann auch tun. Dann kann auf europäischer Ebene erstmals diskutiert werden, ohne dass sich weggeduckt wird.
Dann muss man eben sehen, wenn es hart auf hart kommt, ob sich andere europäische Staaten an der Hilfe beteiligen.