Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Puh, ich würde so gern für VS argumentieren, aber sorry, es fällt mir kein Argument mehr für einen Verbleib als Trainer ein. Jens Keller oder Favre, wären nur zwei, die mir so einfallen würden....


UND NEIN, GELD WILL ICH HIER NICHT MEHR HÖREN. Dann wir gleich für die 2. Liga planen, vielleicht machen die das schon da oben... Wer war eigentlich Marco Bode... nie mehr gehört bzw. gesehen...
 
witzig wie hier alle nach trainerentlassung brüllen. ständig lese ich hier das der kader nicht BL tauglich ist, das er keine qualität besitzt kein krativer und kein guter 6er da ist das er immer schlechter wird und und und. jetzt kommt ihr daher und fordert die entlassung von VS weil er mit diesem kader es nicht schafft irgendwas zu reissen. qualität kann man nicht herzaubern vermutte ich mal.
 
Der Kader ist auch kein Topkader. Dennoch könnte man erwarten, dass sich dieser dennoch positiv weiterentwickelt. Diese positive Weiterentwicklung gibt es nicht. Sehe auch nicht, wo wir nun wirklich die Schlüsselspieler vor der Saison verloren hätten, die nicht zumindest halbwegs gleichwertig ersetzt worden wären. Di Santo und Selke sind weg. Dafür haben wir Ujah und Piza bekommen. Sehe nur im Sturm nur nicht unser Hauptproblem.

Wir treten auf unterirdischem Niveau auf der Stelle. Nicht mehr und nicht weniger. Und es gibt eben auch Trainer, die es schaffen eine Mannschaft weiterzuentwickeln und eben geschickt die richtigen Spieler auf die richtigen Positionen zu bringen. Ggf. solche Leute tatsächlich gemeinsam mit der vorgesetzten sportlichen Leitung sogar günstig finden.

Mir auch ziemlich egal langsam. Skrippo hat mich in diesem einen Jahr, in dem er nun die Position des Cheftrainers inne hat, nicht davon überzeugen können, dass er der richtige ist. War eigentlich von dieser Idee überzeugt, aber offensichtlich war er noch nicht so weit.
 
Der Kader ist auch kein Topkader. Dennoch könnte man erwarten, dass sich dieser dennoch positiv weiterentwickelt. Diese positive Weiterentwicklung gibt es nicht.
Nach einem 0:6 fällt es natürlich schwer, eine positive Entwicklung zu erkennen. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt. Bis zum Eigentor von Galvez hat mir unser Spiel gestern gar nicht mal so schlecht gefallen.

Und wenn im nächsten Spiel die Stellinger geschlagen werden, wird der Tenor hier wieder ein ganz anderer sein.

Die absolute Notwendigkeit für einen Trainerwechsel sehe ich jedenfalls noch nicht. Zumal ein solcher Wechsel eine weitere finanzielle Belastung wäre, welche die finanziellen Spielräume noch weiter einengen würde.
 
Geht doch nicht um das 0:6 alleine. Wo ist denn eine Verbesserung zu erkennen?

Es hat sich in meinen Augen nichts zum Vorjahr verändert. Wir fangen unendlich viele Tore. Haben mal ein oder zwei ordentliche Auftritte über 90 Minuten. Mal sieht es auch gegen die Großen für 20 Minuten oder gar eine Halbzeit gut aus, bevor es auf die Fresse gibt; spielerische Lösungen sind absolute Mangelware.

Sehe diese Entwicklung wirklich nicht. Wenn wir gegen Stellingen gewinnen sollten, dann wäre das unendlich wichtig, aber das sagt dann genauso viel aus wie die Niederlage gegen Wolfsburg, denn gegen Stellingen haben wir zu gewinnen.
 
Geht doch nicht um das 0:6 alleine. Wo ist denn eine Verbesserung zu erkennen?

Es hat sich in meinen Augen nichts zum Vorjahr verändert. Wir fangen unendlich viele Tore. Haben mal ein oder zwei ordentliche Auftritte über 90 Minuten. Mal sieht es auch gegen die Großen für 20 Minuten oder gar eine Halbzeit gut aus, bevor es auf die Fresse gibt; spielerische Lösungen sind absolute Mangelware.

Sehe diese Entwicklung wirklich nicht. Wenn wir gegen Stellingen gewinnen sollten, dann wäre das unendlich wichtig, aber das sagt dann genauso viel aus wie die Niederlage gegen Wolfsburg, denn gegen Stellingen haben wir zu gewinnen.

Die Gründe für diese Situation wurden seit Saisonbeginn ja nun schon öfter erörtert: Die generelle spielerische Armut, insbesondere in der Offensive, der extrem dünne Kader, wenige Leistungsträger (die, wie Juno, zudem noch ihrer Form hinterherlaufen), der späte Wechsel di Santos, die noch spätere Verpflichtung eines dazu nicht fitten Pizarros, usw...

Und, natürlich war die Offensive bisher ein großes Problem. Pizarro kann, wenn überhaupt, gerade mal seit letztem Spieltag als Alternative zum bisherigen Alleinunterhalter Ujah gelten.

Imho war in den letzten Spielen mit dem 4-1-4-1, mit starken Flanken über links, mit einem guten S. Garcia, mit einem ackernden Ujah, der in der 2. Hälfte durch einen abgezockten Pizarro ergänzt wird, mit einem aktiven Bartels auf Außen, mit einem kompromisslosen Bargfrede auf der 6 zu erkennen, was Skripnik mit diesem Kader vorhat.

Dass dieses Vorhaben nicht gegen jeden Gegner aufgeht, damit müssen wir leben. Dass er insbesondere gegen die "Großen" noch überhaupt kein Mittel gefunden hat, ist traurig, aber verschmerzbar, wenn es gegen die anderen klappt.

Man darf auch nicht vergessen, dass immer auch Akteure wie Grillitsch, Sternberg, Eggestein dabei sind, die einfach Schwankungen unterliegen, Zeit brauchen und Erfahrungen sammeln müssen.
 
Geht doch nicht um das 0:6 alleine. Wo ist denn eine Verbesserung zu erkennen?

Es hat sich in meinen Augen nichts zum Vorjahr verändert. Wir fangen unendlich viele Tore. Haben mal ein oder zwei ordentliche Auftritte über 90 Minuten. Mal sieht es auch gegen die Großen für 20 Minuten oder gar eine Halbzeit gut aus, bevor es auf die Fresse gibt; spielerische Lösungen sind absolute Mangelware.

Sehe diese Entwicklung wirklich nicht. Wenn wir gegen Stellingen gewinnen sollten, dann wäre das unendlich wichtig, aber das sagt dann genauso viel aus wie die Niederlage gegen Wolfsburg, denn gegen Stellingen haben wir zu gewinnen.

Mag ja alles sein. Aber hier wird immer so getan, als wenn ein neuer Trainer die vorhandenen Reserven nur heben muss? Was für Reserven sollen das denn sein bei einem Kroos, Bargfrede, Luki etc?
Die Spieler werden hier höher eingeschätzt, als sie wirklich sind.
Das erklärt nicht ein 0:6 aber man erwartet eine Entwicklung von Spielern, die das einfach nicht können. Hier liegt auch ein Kardinalfehler von Bode & Co, die immer nur fordern den Jungen eine Chance zu geben. Grillitsch scheint sich als A-Spieler zu entwickeln. Bei den anderen Youngstern ist das kaum zu erwarten. Zumindest nicht kurzfristig.
Das ist aber der steinige Werderweg, auf den sich alle begeben haben. Dann fliegt man schon mal aus der Kurve, wie am WE geschehen.
Aber wie schon geschrieben, wurde auf der JHV dieser Weg widerspruchslos akzeptiert. Ergo: man erntet, was man säht.
In diesem Szenario ist eine Trainerentlassung eines Werderurgesteins ein absolutes No Go.
 
Dieser Trainer hat Spieler weggeschickt, bei denen in meinen Augen durchaus Potential vorhanden war, und gleichzeitig einen wie Kroos behalten hat.

Der Trainer ist für den Kader mitverantwortlich und ein bisschen Geld war ja durchaus da. Nur da muss man dann auch mal einen Plan haben wie man die Mannschaft zusammen-, auf- und einstellt. Sehe ich bei VS nicht. Er experimentiert unglaublich viel rum. Rein in die Kartoffeln, dann wieder raus aus selbigen.

Es gibt Clubs da sah oder sieht die Situation nicht viel anders aus und dennoch haben diese Clubs sich entwickelt. Nimm mal den KSC als Kauczinski den Laden übernommen hat. Im Moment läuft es nicht so gut, aber wenn man schaut wo man herkam, wie man das Team gezielt mit jungen und erfahrenen Leuten günstig bis kostenlos verstärkt hat. Da steckte eine Idee dahinter.
Sehe das hier mal so gar nicht. Völlig planloser Trainer, der Spieler mal in den Kader nimmt, dann wieder streicht, dann wieder rein...

Wie gesagt mit langsam auch egal. Die Laufen sehenden Auges in den Untergang...
 
Da wir hier im Trainerthread sind, müsste die Frage erlaubt sein, wen Du denn hier gerne als Trainer sehen würdest und wessen Verpflichtung auch machbar wäre.

Hätte mir ja statt Skrippo damals schon Effenberg gewünscht, aber der ist ja nun in Paderborn.

Im Moment wäre ein Jens Keller auf dem Markt, von dem ich recht viel halte. Am Ende der Saison wäre auch schon benannter Kauczinski frei.

Nein, nehme ich nicht.

Trotz deiner oftmals fundierten Kritik - insbesondere deine Analysen und Feststellungen während des aktuellen Spiels - sehe ich keine Veranlassung, den KSC als Vorbild zu nehmen. Absolut nicht!

Den KSC ansich soll man auch nicht über die letzten 20 Jahre als Vorbild nehmen. Aber wenn man sich die Entwicklung anschaut seit dem Kauczinski das Team übernommen hat, dann sieht man was ein Trainer entwickeln kann, auch wenn er eben nicht die Kohle in die Hand nehmen kann.
Da steckt eine klare Fehleranalyse und die Entwicklung eines Plans dahinter.
 
Effenberg? :kotz:

Bei dem frage ich mich nur, auf welchem Gebiet er eine größere Flachpfeife ist: Fachlich oder charakterlich.

Hat den Fussballehrerlehrgang mit Topnote abgeschlossen. Charakterlich kann ich ihn nicht einschätzen, da ich ihn nicht persönlich kenne, aber seine Erfolge als Spieler sprechen für sich. Er war auf dem Platz eine Führungspersönlichkeit und offensichtlich kamen seine Kollegen mit ihm gut zu recht.

Ehrlich gesagt kann der Trainer auch ein ********* sein, wenn er seinen Job versteht.
 
Den KSC ansich soll man auch nicht über die letzten 20 Jahre als Vorbild nehmen. Aber wenn man sich die Entwicklung anschaut seit dem Kauczinski das Team übernommen hat, dann sieht man was ein Trainer entwickeln kann, auch wenn er eben nicht die Kohle in die Hand nehmen kann.
Da steckt eine klare Fehleranalyse und die Entwicklung eines Plans dahinter.

Bei allem Respekt vor den Fähigkeiten des Trainers Kauczinski kann ein Wackelkandidat der 2. Liga in seinem Vorhaben und seiner Umsetzung kaum ein Maßstab für Werder Bremen sein.

Des Weiteren sehe ich VS ebenfalls kritisch (das findet hier jeder, der meine Beiträge verfolgt). Das heißt aber nicht, dass ich ihn abgeschrieben habe. Wenn nun aber behauptet wird, ein Trainer der 2. Liga ist besser, zweifle ich das entschieden an.
 
Effenberg? :kotz:

Bei dem frage ich mich nur, auf welchem Gebiet er eine größere Flachpfeife ist: Fachlich oder charakterlich.

Als Trainer kann ich ihn noch nicht beurteilen. Heute gab es in Freiburg eine weitere derbe Klatsche, nach dem 0:7 in Dortmund. Für einen Werder-Fan, der sich über mangelnde Entwicklung beschwert, offenbar genau die richtige Voraussetzung??

Als Spieler war er für mich einer der überschätztesten Akteure seiner Zeit. In der Nationalmannschaft hat er nichts gerissen. In Erinnerung bleibt einzig sein sehr intelligenter "Fingerzeig" bei der WM in den USA, was tatsächlich klare Rückschlüsse auf seinen Charakter zulässt.

Charakter ist im Fußball nicht immer entscheidend. Auch die Kompetenz als Trainer muss er imho erst noch nachweisen. Mal schauen, welche Rolle sein Ego dabei spielen wird?!
 
...Wenn nun aber behauptet wird, ein Trainer der 2. Liga ist besser, zweifle ich das entschieden an.

So allgemein würde ich es nicht ausdrücken, weil es.auch dort sehr fähige Ubungseiter gibt und gab. Jüngstes Beispiel ist ggf. Andre Schubert, der auch schon in Pauli gut gearbeitet hat. Oder ein Breitenreiter.

Kaucinsky muss erklären, warum er mit dem KSC einen so schwächen Saisonstart hatte. Und auch das Finish letzte Saison war, im Vergleich zu Darmstadt, imho nicht sehr glücklich.
 
Bei allem Respekt vor den Fähigkeiten des Trainers Kauczinski kann ein Wackelkandidat der 2. Liga in seinem Vorhaben und seiner Umsetzung kaum ein Maßstab für Werder Bremen sein.

Des Weiteren sehe ich VS ebenfalls kritisch (das findet hier jeder, der meine Beiträge verfolgt). Das heißt aber nicht, dass ich ihn abgeschrieben habe. Wenn nun aber behauptet wird, ein Trainer der 2. Liga ist besser, zweifle ich das entschieden an.

Was ist Skrippo dann? Er hatte vor seiner Amtsübernahne lediglich Erfahrungen in der dritten und vierten Liga bei den Herren.

Da halte ich Kauczinski für deutlich erfahrener. Zudem hat er eben eine völlig kaputte Mannschaft repariert und vom Abstieg in die 3. Liga fast wieder in die Bundesliga geführt. Dabei hat er in der Zeit einen Calanoglu verloren und trotzdem die Mannschaft verbessert. So viel eben zum Thema "Abgang von Topspielern".
Er hat eben bewiesen eine Mannschaft entwickeln zu können.

Aber wie gesagt, mir ist das auch wurscht.
 
Hat den Fussballehrerlehrgang mit Topnote abgeschlossen. Charakterlich kann ich ihn nicht einschätzen, da ich ihn nicht persönlich kenne, aber seine Erfolge als Spieler sprechen für sich. Er war auf dem Platz eine Führungspersönlichkeit und offensichtlich kamen seine Kollegen mit ihm gut zu recht.

Ehrlich gesagt kann der Trainer auch ein ********* sein, wenn er seinen Job versteht.
Nein! Der Trainer des SV Werder Bremen kann und darf niemals ein A...och sein. Das wäre dann nicht mehr mein Verein!

Eine Person, die jahrzehntelang in der Öffentlichkeit stand, kann man übrigens auch dann zumindest bis zu einem gewissen Grad charakterlich beurteilen, wenn man sie nicht persönlich kennt, "Freunde der Sonne".

Der Zweck heiligt für mich nicht in jedem Fall die Mittel. Für einen FDP-Apologeten ist das natürlich irgendwie anders und so zu erwarten.
 
So allgemein würde ich es nicht ausdrücken, weil es.auch dort sehr fähige Ubungseiter gibt und gab. Jüngstes Beispiel ist ggf. Andre Schubert, der auch schon in Pauli gut gearbeitet hat. Oder ein Breitenreiter.

Kaucinsky muss erklären, warum er mit dem KSC einen so schwächen Saisonstart hatte. Und auch das Finish letzte Saison war, im Vergleich zu Darmstadt, imho nicht sehr glücklich.

Er hatte vor seiner Amtsübernahne lediglich Erfahrungen in der dritten und vierten Liga bei den Herren.

Da halte ich Kauczinski für deutlich erfahrener. Zudem hat er eben eine völlig kaputte Mannschaft repariert und vom Abstieg in die 3. Liga fast wieder in die Bundesliga geführt. Dabei hat er in der Zeit einen Calanoglu verloren und trotzdem die Mannschaft verbessert. So viel eben zum Thema "Abgang von Topspielern".
Er hat eben bewiesen eine Mannschaft entwickeln zu können.

Trotz meiner bereits geäußerten Kritik an VS überzeugen mich eure Beiträge nicht. Wie ihr wisst, kann unser Verein nicht in jeder Saison den Trainer wechseln und darauf hoffen, dass Trainer X oder Y auch den Ansprüchen der Bundesliga genügt.

Sollte VS nicht mehr zu halten sein (was ich sehr bedauern würde), käme für mich nur ein Trainer in Frage, der sich in der Bundesliga bereits bewiesen hat. Jens Keller halte ich für den Fall der Fälle auch für einen interessanten Mann - er hat mit S04 wesentlich mehr erreicht als seine namhaften Vorgänger bzw. Nachfolger.
 
Die wichtigste Komptenz bei Werder ist der Stallgeruch. Alles andere ist dabei egal. Dazu muss er ein perfekter Mensch sein, der eigentlich nach seinem Tode sofort seelig und dann auch heilig gesprochen werden kann.

Da sind dann auch Mißerfolge und wirtschaftlich hinrissige Entscheidungen völlig Latte...
 
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