Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Das ist eine Frage der Kaderqualitat und der Quantität an konkurrenzfähigen Alternativen. Wenn ein Akteur der Stammelf ausfällt oder schwächelt (gestern Selassie, Junuzovic, u.a.,), bekommt Werder Probleme. Ähnlich auch vor 3 Jahren, als man mit dem damals jüngsten Kader der Bundesliga aufwartete.

Aus der Kreiszeitung:

[...] „Wolfsburg hat die klar besseren Jungs. Natürlich bin ich sehr enttäuscht, das war eine unterirdische Leistung. Und meine Spieler wissen, dass es so nicht geht“, sagte der Trainer, dessen Team mit 13 Punkten trotzdem 14. bleibt.

Die Gäste hatten die Wut der Hausherren, die zuvor zwei Pflichtspiele mit 0:2 verloren hatten, mit voller Wucht zu spüren bekommen – und sich dagegen überhaupt nicht gewehrt. [...]

Das muss man erst mal schlucken, dass man so untergeht. Wir waren überhaupt nicht griffig, nicht giftig“, urteilte Fin Bartels.[...]
 
Es war ja schon leider unter seinen beiden Vorgängern zu beobachten, daß sich eine Werder-Mannschaft zu oft aufgab, denn das ist einer der Hautgründe warum wir in den letzten knapp 5,5 Jahren 29x (!) mit mindestens drei bzw. 11x (ebenso wie der HSV im selben Zeitfenster) mit mindestens vier Toren Unterschied verloren haben.
Ich bin immer noch der Meinung, dass NUR der FC Bayern in dieser Liga langfristig Konstanz vorweisen kann.
Aber was hilft uns Konstanz, wenn sie auf niedrigen Level liegt? Vielleicht schaffen wir einen Dreier gegen Hamburg mit einer guten Leistung. Dann stünden wir besser da, als zweimal konstant Unentschieden gegen Wolfsburg & Hamburg.
Seit der 3 Punkte-Regel fahren wir vielleicht sogar unkonstant besser :confused:
 
Kämpferisch dagegenhalten bzw. sich nicht "abschlachten" zu lassen ist oftmals keine Frage der Kaderqualitat und der Quantität an konkurrenzfähigen Alternativen. Sicherlich gibt es mal Tage, wo einen nominell überlegenen Gegner fast alles und einem selbst nichts gelingt, aber diese Häufigkeit an solchen Pleiten kann man nicht allein oder überweigend mit den o.g. Dingen begründen - denn selbst die 0:7-Heimklatsche gegen die Bayern unter RD begründete sich nicht allein in der bajuwarischen Dominanz.

Fußball auf diesem Niveau spielt sich zu einem Großteil in den Köpfen der Akteure ab. Die Charakterstärke, auch bei negativen Erlebnissen (Gegentore, Rückstände) gegen einen vermeintlich deutlich überlegenen Gegner trotzdem noch zum Erfolg zu kommen und tatsächlich die richtigen Mittel dafür zu finden , ist eine Frage der Qualität, des Zutrauens und der Erfahrung. Dabei hilft es ungemein, wenn man Ähnliches selbst schon erlebt und positiv beeinflusst hat.

Das ist in der Tat nicht die einzige Erklärung, auf dem Weg zur Lösung der Frage, warum es bei Werder seit vielen Jahren unter mehreren Trainern schon vorkam, allerdings die entscheidende Richtung.
 
Ich bin immer noch der Meinung, dass NUR der FC Bayern in dieser Liga langfristig Konstanz vorweisen kann.
Aber was hilft uns Konstanz, wenn sie auf niedrigen Level liegt? Vielleicht schaffen wir einen Dreier gegen Hamburg mit einer guten Leistung. Dann stünden wir besser da, als zweimal konstant Unentschieden gegen Wolfsburg & Hamburg.
:

:tnx:

Und der FC Bayern hat das Jahrzehntelang auch nur deshalb geschafft, weil man sich an den jeweiligen Gegnern bereichert hat und damit 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat: Sich selbst staerken, den ärgsten Gegner schwächen.

Ansonsten hatTE auch der FC Bayern jahrelang mit ähnlichen Phänomenen zu kämpfen wie Werder zu CL-Zeiten: Die Konzentration auf "kleine Gegner" oder gar auf normale Bundesligaspiele nach CL-Einsatzen war jahrelang ein Problem, weil ein Team nicht permanent am Limit spielen kann.

Auch derzeit nicht. Jetzt aber ist der Unterschied zur Konkurrenz so groß, dass es auch in schwächeren Spielen trotzdem zu Siegen reicht.
 
Allerdings kann man den jungen Kader in 12/13 kann ggf. durchaus noch als Argument gelten lassen. Nur muß man auch dann berücksichten, daß wir 10/11 noch einen CL-Kader hatten, mit diesem jedoch nicht weniger als 6x mit mindestens 3 Toren Differenz vergeigten; u.a. mit einem 0:6 beim damaligen Tabellen-16. Stuttgart, wo u.a. die CL-erfahrenen Wiese, Merte, Silvestre, Prödl, Marin, Hunt, Frings und Pizarro auf dem Platz standen.

Zur 1. Feststellung: Ab wann gedenkst Du das auch so zu tun??

Zum Rest: Das liest sich, mal wieder bewusst aus dem Zusammenhang gerissen, in der Tat plakativ. Berücksichtigt man die damalige Belastung, die Verletzungen, den Kader des Gegners (der auch damals besser besetzt war als es der Tabellenplatz vermuten lässt) u.a., ergibt sich ein anderes, hier vermutlich nicht erwünschtes, Bild. ;)
 
Zur 1. Feststellung: Ab wann gedenkst Du das auch so zu tun??

Zum Rest: Das liest sich, mal wieder bewusst aus dem Zusammenhang gerissen, in der Tat plakativ. Berücksichtigt man die damalige Belastung, die Verletzungen, den Kader des Gegners (der auch damals besser besetzt war als es der Tabellenplatz vermuten lässt) u.a., ergibt sich ein anderes, hier vermutlich nicht erwünschtes, Bild. ;)

Warum sollte das Bild hier nicht erwünscht sein?

Aber ich stimme dir zu Inhaltlich eher zu als Bremen.

Ich glaube die Gründe für die ein oder andere hohe Niedrlage haben sich im laufe der Zeit auch gewandelt. Unter TS lag es sicherlich auch an der hochriskanten Strategie des Trainers.

Unter Dutt an der mangelnden Qualität der Spieler in Kombination mit einer manchmal zu defensiven Taktik.

Unter VS habe ich den Eindruck die Spieler geben einfach irgendwann auf.
 
O-Ton Herr Trainer " Es gibt schlimmeres als 6:0 zu verlieren !
Hoffentlich hat er das auch den 4000. Werderfans, die in Wolfsburg waren persönlich gesagt. Wenn nicht dann ist das nicht mehr mein Werder Bremen.
 
Ob Skripnik ein guter Trainer ist, kann ich erst beurteilen, wenn der Kader genügend Qualität hat. Im Moment ist das Leistungsgefälle im Kader einfach zu groß. Fallen zwei aus müssen Nachwuchsspieler wie Zander ran, die sich kaum in der 3. Liga beweißen konnten. Spielen dann noch zwei Stammspieler Formschwach kommen eben Ergebnisse wie ein 0:6 heraus. Es gibt zuwenig gestandene Spieler die die nerven bewahren wenns mal knallt.
 
Aber ich stimme dir zu Inhaltlich eher zu als Bremen.

Ich glaube die Gründe für die ein oder andere hohe Niedrlage haben sich im laufe der Zeit auch gewandelt. Unter TS lag es sicherlich auch an der hochriskanten Strategie des Trainers.

Unter Dutt an der mangelnden Qualität der Spieler in Kombination mit einer manchmal zu defensiven Taktik.

Unter VS habe ich den Eindruck die Spieler geben einfach irgendwann auf.

Auch schon der CL-Kader unter KATS war für dauerhafte Dreifachbelastung (bei den diversen Nationalspielern gar 4fach Belastung) viel zu dünn (schmal) besetzt, sodass die oben beschriebenen Phänomene (auch zunehmende Verletzungen) irgendwann auftreten mussten.
 
Ob Skripnik ein guter Trainer ist, kann ich erst beurteilen, wenn der Kader genügend Qualität hat. Im Moment ist das Leistungsgefälle im Kader einfach zu groß. Fallen zwei aus müssen Nachwuchsspieler wie Zander ran, die sich kaum in der 3. Liga beweißen konnten. Spielen dann noch zwei Stammspieler Formschwach kommen eben Ergebnisse wie ein 0:6 heraus. Es gibt zuwenig gestandene Spieler die die nerven bewahren wenns mal knallt.

So ist es. :tnx:

Skripnik selbst ist logischerweise als Trainer auch noch im Lernprozess. Sein Matchplan gestern hatte vermutlich mit seinen eher negativen Erfahrungen des "Auskonterns trotz Mitspielens" beim letzten Aufeinandertreffen mit Wolfsburg beim 2:5 zuhause zu tun. Fehlschluesse , aus denen er für das nächste Spiel gegen Wob lernen wird. Ob er ein guter Trainer ist, erkennt man auch daran, ob er daraus lernt oder nicht.
 
O-Ton Herr Trainer " Es gibt schlimmeres als 6:0 zu verlieren !
Hoffentlich hat er das auch den 4000. Werderfans, die in Wolfsburg waren persönlich gesagt. Wenn nicht dann ist das nicht mehr mein Werder Bremen.

Es gibt in der Tat schlimmeres als eine Fußballniederlage, meinetwegen auch mit 0:6.
Wenn das für Dich nicht der Fall ist, dann beneide ich Dich. Ich jedenfalls habe allein in den letzten Wochen weitaus schlimmeres und traurigeres erlebt (auch privat) als so eine im Vergleich bedeutungslose hohe Fußballniederlage meines Vereins...

Allerdings muß ich auch sagen, das man als verantwortlicher Trainer sowas besser für sich behalten sollte als es den Journalisten zu diktieren...
 
Natürlich sind im Leben viele Sachen wichtiger und manchmal auch richtig schlimm zu ertragen! Aber Herr Victor S. , ist im Beruf, immer noch Fußballtrainer einer Profimannschaft und dann darf man eine 6:0 Klatsche nicht so wegwischen und sagen "na und"...!
 
Er erzählt momentan soviel Müll, dass man ihn allein dafür entlassen sollte.

Zuerst: "Wahrscheinlich sitze ich dann garnicht mehr auf der Bank" nach

dem Bayernspiel und jetzt seine peinlichen Beschwichtigungen: "Gegen

Leverkusen waren wir aber noch schwächer" und "Es gibt Wichtigeres".

Es ist eine komplett irrelevante Binsenweisheit, dass es schon immer

Wichtigeres als Fussball bzw. aus Skripniks Sicht den Beruf

gegeben hat.

Er braucht ganz dringend eine Medienschulung, falls er weiter in der

Öffentlichkeit arbeiten will.

Besseres Deutsch wäre auch super, seine Frau und Kinder sprechen seit

Jahren akzentfrei und er so schlecht wie 1997 nach einem Jahr in Bremen.
 
Das hat mich bei Pep Guardiola auch gewundert. Nach den ersten Monaten schon sehr passable Kenntnisse, und dann kaum Weiterentwicklung mehr...
 
Natürlich sind im Leben viele Sachen wichtiger und manchmal auch richtig schlimm zu ertragen! Aber Herr Victor S. , ist im Beruf, immer noch Fußballtrainer einer Profimannschaft und dann darf man eine 6:0 Klatsche nicht so wegwischen und sagen "na und"...!

Aber er ist auch Mensch ...

Er hat doch auch gesagt, dass die Leistung sehr schlecht war. Soll er nun eine Woche schwarz tragen?
Er "wischt" übrigens Siege ebenso wie Niederlagen mal eben weg, wenn nachgebohrt wird.
 
Das hat mich bei Pep Guardiola auch gewundert. Nach den ersten Monaten schon sehr passable Kenntnisse, und dann kaum Weiterentwicklung mehr...

Das ist sehr natürlich für Ausländer die Deutsch lernen. Das Problem liegt daran, dass Deutsch eine sehr unregelmäßige Sprache ist.

Sie ist im Prinzip sehr einfach konstruiert aber es gibt tausende Sonderfälle und Regeln, die nur schwer zu erlernen sind.
 
Zitat von neuegrünewelle;3202982:
Es gibt in der Tat schlimmeres als eine Fußballniederlage, meinetwegen auch mit 0:6.
Wenn das für Dich nicht der Fall ist, dann beneide ich Dich. Ich jedenfalls habe allein in den letzten Wochen weitaus schlimmeres und traurigeres erlebt (auch privat) als so eine im Vergleich bedeutungslose hohe Fußballniederlage meines Vereins...

Allerdings muß ich auch sagen, das man als verantwortlicher Trainer sowas besser für sich behalten sollte als es den Journalisten zu diktieren...

1899% Zustimmung :tnx:

Losglöst von schklimmeren Elebnissen abseits des Fußballs erwecken solche Äußerungen den Eindruck einer Bagatellisierung eines desolaten Auftritts, auch wenn er lt. Kreiszeitung seine Enttäuschung über die Darbietung seiner Mannschaft kundgetan hat - nur dadurch stellt sich die Frage, warum er bei der öffentlichen Bewertung des Spiels nicht eine klare Linie fährt? Solch sehr widersprüchliche Äußerunge zu tätigen, ist zumindest unglücklich.
 
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