Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Werder hat seine Namensrechte fürs Stadion nicht verkauft (sollte man mal langsam in Betracht ziehen) und zahlt bestimmt jedes Jahr eine entsprechende Pacht für die Nutzung des Stadions (macht bestimmt auch ca. 5 Mio. aus)

Ich dachte immer man hätte die Rechte an EWE verkauft und die werben dafür mit dem Werderstrom und lassen dafür den Namen Weserstadion so wie er ist.

Edit:

ist wohl tatsächlich so:

http://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/energieversorger-erhebt-aber-keinen-anspruch-4492529.html
 
.....ich möchte wissen, wieviel Geld Werder wirklich in das Stadion gesteckt, und noch abzahlen muß!
Darüberhinaus was an dem Gerücht dran sein soll, was 2012 auftauchte, "Werder hätte 50 Mio € verzockt"....

Das wüsste Werder wahrscheinlich auch gern....:daumen:
Fakt ist, dass sie zum Stadion immer zubuttern müssen, weil sie CL- und Pokalspiele mit in die Einnahmenplanung gerechnet haben. Das sind also schon mal Minimum 3-4 Spiele weniger/Zuschauereinnahmen. Da gibt's auch spontan keine Möglichkeit, diese Fixkosten in Millionenhöhe zu beenden. Weiteres darf man sicher dem Geschäftsbericht entnehmen.:D
 
.....ich möchte wissen, wieviel Geld Werder wirklich in das Stadion gesteckt, und noch abzahlen muß!
Darüberhinaus was an dem Gerücht dran sein soll, was 2012 auftauchte, "Werder hätte 50 Mio € verzockt"....

Das wüsste Werder wahrscheinlich auch gern....:daumen:
Fakt ist, dass sie zum Stadion immer zubuttern müssen, weil sie CL- und Pokalspiele mit in die Einnahmenplanung gerechnet haben. Das sind also schon mal Minimum 3-4 Spiele weniger/Zuschauereinnahmen. Da gibt's auch spontan keine Möglichkeit, diese Fixkosten in Millionenhöhe zu beenden. Weiteres darf man sicher dem Geschäftsbericht entnehmen.:D
 
di santo kam für nix also sind diese 6 mio schonmal keine abschreibungen, Den berater bezahlt normal nicht der verein der ihn hat sondern der der ihn verpflichtet bzw der Spieler.
QUOTE]

Stimmt so nicht. Kenne die Unterlagen eines anderen Vereins. Daraus geht hervor, dass x % der Ablöse an den Berater fließen

5 % der di Santo-Ablöse mußte Werder an seinen Berater zahlen...
 
Der Bericht in der WELT läßt keine Fragen offen. Traurig, dass Filbry den Schwanz einzieht und nicht "einmal offen und ehrlich " sagt was Sache ist!
Als Werdermitglied sollte man annehmen, dass man das Recht auf Ehrlichkeit und die Wahrheit besitzt.
So bitter die auch sein mag....

Tja, die Werder-Mitglieder, die auf die Jahreshauptversammlung überhaupt hingehen, klatschen dort artig Beifall, wenn Filbry und Co. ihre Märchenstunde abhalten. Jedes Jahr das gleiche jämmerliche Schauspiel...:crazy:

In jedem privaten Unternehmen wäre der dafür verantwortliche Vorstand schon längst in die Wüste geschickt worden!
 
Snd da die 8 Mio. von Selke schon dabei? ...

Eigentlich ja, denn der Vertrag endete zum 30.06.15. Auf jeden Fall ist die Petersen-Ablöse dabei, denn das wurde ja sogar damals offiziell bestätigt, das diese noch ins Geschäftsjahr 14/15 fließen muß, um nicht dann schon mit rund zwei Mios RICHTIG in den Miesen zu sein (das Eigenkapital betrug noch 6,6 Mios).

Mein Fazit: Werder ist am Ende, finanziell sowieso, sportlich wahrscheinlich auch. Wenns ganz schlimm läuft, gehen wir den gleichen Weg wie Aachen. Und das allerschlimmste: Die dafür Verantwortlichen werden auch weiterhin auf ihren hochbezahlten Stühlen kleben...
 
http://www.kicker.de/news/fussball/...s-kurs_notverkaeufe-nicht-ausgeschlossen.html

Sollten die Aussagen des Artikels nahe an der Realität sein, könnte man hier wirklich bald das Licht ausmachen.

Da die sportliche Entwicklung kaum Hoffnungen auf Mehreinnahmen gibt und auch nicht das Engagement eines strategischen Partners geplant ist, bleibt nur ein Weg, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen: Notverkäufe sind nicht ausgeschlossen.

Spekuliert wird unter anderem, dass Junuzovic, Ujah und Vestergaard aus finanziellen Gründen schon im Winter abgegeben werden könnten.

Kenner der finanziellen Situation bei dem Nord-Klub gehen dabei davon aus, dass der Erstligist auf legale Weise die Bilanz bearbeitet hat, um das Minus nicht zu groß werden zu lassen.

(...)

Zumal der Sparkurs nicht weiter verfolgt werden kann, weil sich der jährliche Aufwand für Gehälter für die Profis um die 30 Millionen Euro eingependelt hat und somit kaum Einsparungen möglich sind.

(...)

Nur durch solche Notverkäufe kann am Ende des Tages die so genannte "schwarze Null", die von Willi Lemke, dem Ex-Manager und einflussreichen Aufsichtsrat, immer wieder gefordert wird, erzielt werden.

Der Artikel ist ziemlich spekulativ geschrieben, von daher ist das schon mit Vorsicht zu genießen. Allerdings ist ziemlich offensichtlich, dass trotz des jahrelangen Konsolidierungskurses jedes Jahr wieder die gleichen Schlagzeilen, inklusive des Verweises darauf, dass in naher Zukunft ein Ende der Verluste wahrscheinlich sei, auftreten. Das erinnert schon an die Kommentare zur sportlichen Lage, bei denen auch immer wieder fast identische Aussagen zu den immer wieder gleichen Problemen getroffen werden.
Wenn mittlerweile, in so einer kritischen sportlichen Situation, tatsächlich eher über Verkäufe von Leistungsträgern als über die Verpflichtung von Verstärkungen nachgedacht wird, müssen sich alle Entscheidungsträger noch mal ernsthaft über die Sinnhaftigkeit des derzeitigen Kurses Gedanken machen.
Eichin betont allerdings in dem Artikel auch, dass die sportliche Wettbewerbsfähigkeit nicht außer Acht gelassen werden dürfe.
 
http://www.kicker.de/news/fussball/...s-kurs_notverkaeufe-nicht-ausgeschlossen.html

Sollten die Aussagen des Artikels nahe an der Realität sein, könnte man hier wirklich bald das Licht ausmachen.
Spekuliert wird unter anderem, dass Junuzovic, Ujah und Vestergaard aus finanziellen Gründen schon im Winter abgegeben werden könnten.
Der Artikel ist ziemlich spekulativ geschrieben, von daher ist das schon mit Vorsicht zu genießen. Allerdings ist ziemlich offensichtlich, dass trotz des jahrelangen Konsolidierungskurses jedes Jahr wieder die gleichen Schlagzeilen, inklusive des Verweises darauf, dass in naher Zukunft ein Ende der Verluste wahrscheinlich sei, auftreten. Das erinnert schon an die Kommentare zur sportlichen Lage, bei denen auch immer wieder fast identische Aussagen zu den immer wieder gleichen Problemen getroffen werden.
Wenn mittlerweile, in so einer kritischen sportlichen Situation, tatsächlich eher über Verkäufe von Leistungsträgern als über die Verpflichtung von Verstärkungen nachgedacht wird, müssen sich alle Entscheidungsträger noch mal ernsthaft über die Sinnhaftigkeit des derzeitigen Kurses Gedanken machen.
Eichin betont allerdings in dem Artikel auch, dass die sportliche Wettbewerbsfähigkeit nicht außer Acht gelassen werden dürfe.

Ja habe den Artikel auch gelesen und fühle mich bestätigt, dass Werder keinen echten Plan hat, hier dauerhaft Erstligafußball anbieten zu können.
Filbry ist ohnehin eine Fehlbesetzung auf dem Posten GF Finanzen. Seine jährlichen gleichartigen Aussagen sind mittlerweile ohne Mehrwert.
Jahr für Jahr seine besten Spieler zu verkaufen, weil man keine Strategie hat, um Mehreinnahmen zu generieren, ist grenzenlose Schlichtheit.
Aber eines muss man ihnen zugute halten. Sie haben mit dieser Strategie nie hinter dem Berg gehalten und die als das Konzept verkauft.

Ich wundere mich nur, dass ein Verein wie Stuttgart, der ähnliche Probleme hat, nach 4 Jahren schwarze Zahlen schreiben kann?
Aber in Bremen geht das augenscheinlich nicht. Vielleicht gelten hier andere Wirtschaftsgesetzmässigkeiten?
 
Ja habe den Artikel auch gelesen und fühle mich bestätigt, dass Werder keinen echten Plan hat, hier dauerhaft Erstligafußball anbieten zu können.
Filbry ist ohnehin eine Fehlbesetzung auf dem Posten GF Finanzen. Seine jährlichen gleichartigen Aussagen sind mittlerweile ohne Mehrwert.
Jahr für Jahr seine besten Spieler zu verkaufen, weil man keine Strategie hat, um Mehreinnahmen zu generieren, ist grenzenlose Schlichtheit.
Aber eines muss man ihnen zugute halten. Sie haben mit dieser Strategie nie hinter dem Berg gehalten und die als das Konzept verkauft.

Ich wundere mich nur, dass ein Verein wie Stuttgart, der ähnliche Probleme hat, nach 4 Jahren schwarze Zahlen schreiben kann?
Aber in Bremen geht das augenscheinlich nicht. Vielleicht gelten hier andere Wirtschaftsgesetzmässigkeiten?

Der Kader des VfB Stuttgart war imho insgesamt nicht ganz so "aufgeblasen" wie der unsrige vor 4 Jahren. Hinzu kommt, dass der Vfb z.B. Rüdiger teuer verkaufen konnte, und auch für Joshua Kimmich 7 Mio erlösen konnte.

Die Verluste der anderen Jahre waren nicht ganz so hoch wie bei uns, die Transfererloese, wenn ich mich nicht vertue, höher als unsere.

Strukturell sind die Probleme aber durchaus zu vergleichen.
 
Der Kader des VfB Stuttgart war imho insgesamt nicht ganz so "aufgeblasen" wie der unsrige vor 4 Jahren. Hinzu kommt, dass der Vfb z.B. Rüdiger teuer verkaufen konnte, und auch für Joshua Kimmich 7 Mio erlösen konnte.

Die Verluste der anderen Jahre waren nicht ganz so hoch wie bei uns, die Transfererloese, wenn ich mich nicht vertue, höher als unsere.

Strukturell sind die Probleme aber durchaus zu vergleichen.

Das ist korrekt. Dafür ist deren Kader mit 40 Mio€ teurer und damals ähnlich teuer wieder der unsrige. Zudem haben sie auch in ihren Kader investiert mit Kostic zB für 6 Mio€.
Wir haben auch einen FDS für 5,4 Mio€ verkauft. Warum holt man dann einen AJ, wenn das ganze Konzept auf Verkauf ausgerichtet ist? Man kann doch mit einem Stürmer spielen!
Können andere auch. Nur man will weiter seine geliebte Raute spielen, ohne auf den Schaltpositionen die entsprechenden Spieler zu haben.

Ungeachtet davon. Was wollen die machen, wenn es tatsächlich die 2.Liga am Saisonende wird? Dann müssen sie nahezu alle Spieler verkaufen und glauben mit ihrer U23 in der 2. Liga bestehen zu können. Den Kader können sie dann mit maximal 10-12 Mio€ aufrechthalten.
Die Belastungen bleiben und die Einnahmen sinken drastisch.
 
Ungeachtet davon. Was wollen die machen, wenn es tatsächlich die 2.Liga am Saisonende wird? Dann müssen sie nahezu alle Spieler verkaufen und glauben mit ihrer U23 in der 2. Liga bestehen zu können. Den Kader können sie dann mit maximal 10-12 Mio€ aufrechthalten.
Die Belastungen bleiben und die Einnahmen sinken drastisch.

Ein Abstieg wäre ein finanzieller GAU, bei dem es dann nicht mahr darum geht, ob, sondern wann die Lichter hier ausgehen.
 
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