Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Wenn ich heute auf VT lese, wie VS auf Nachfragen reagiert, lange ich mich an den Kopf. VS hatte nun 34 Spieltage Zeit eine neue Philosophie hier vorzustellen. Ich habe den Eindruck, dass Werder in der Siegesserie über seine Verhältnisse gespielt hat und wir nun das wahre Werder sehen?!
Defensiv ist es besser geworden aber offensiv besteht es nur aus Standards und Bällen aus dem Halbfeld, die mit besten Wünschen in Richtung Stürmer geschossen werden.

Die Reaktion Skripniks kann imho kaum verwundern, wenn man sich an die kolportierten Meldungen über seine Reaktion nach dem kurzfristigen Di Santo Abgang erinnert.

Es ist mehr als offensichtlich, dass es innerhalb der sportlichen Leitung, sprich zwischen Geschäftsführer Sport und Trainerteam knistert, wenn der eine wiederholt davon spricht, gut aufgestellt zu sein, der/ die andere(n) wichtige Abgänge betrauern und irgendwie irgendeinen Ersatz einfordern, sei es auch ein "abgehalfterter" Altstar.

Diese Krise ist keine Krise, die allein Skripnik zu verantworten hat. Vielmehr wird immer offensichtlicher, dass ein Eichin sportlich kein wirkliches Konzept hat. Das deutete sich unter dem Trainer Dutt an, setzt sich nun unter Skripnik fort. Man kann nicht einmal verkünden und umsetzen, dass man seinen Schwerpunkt auf die Stärkung der Defensive legen möchte, ein Jahr und einen Trainer später sich aber über eine schwache Offensive wundern. Das passt, im wahrsten Sinne des Wortes, hinten und vorn nicht zusammen.

Was bleibt einem Werder- Trainer über, als auf die Jugend zu setzen? Jugendliche brauchen Zeit, das ist kein Geheimnis.

Wenn Skripnik scheitern sollte, ist auch Eichin gescheitert. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
 
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat unser Team in den letzten 10 Heimspielen vier! Tore erzielt - davon zwei Elfmeter und zwei Tore, die aus weiteren Standards resultierten.

Korrekt, und deshalb ist unsere Heimbilanz ist in dieser bisherigen Saison desaströs, 4 von 5 Spielen verloren, 2:9 Tore, nur Hoffenheim und Stuttgart haben beim einem Heimspiel weniger noch weniger Zähler im eigenen Stadion geholt.
 
Ich fange dieses Thema vor dem Mainz-Spiel an, weil es ein besonders wichtiges sein wird. ;)

In der Alleinbetrachtung des Bayern-Spiels mag es vielleicht surreal wirken, in der Gesamtbetrachtung jedoch nicht.

;)

Is schon richtig - ist nur so ne aus dem Kontext gerissene Momentaufnahme die ich faszinierend fand :D
Ich seh nur die selbe Dringlichkeit wie vor der Partie gegen den FCB.. nicht mehr nicht weniger. Sprich, bei mir ist das in der Auffassung unverändert als hätte es das Spiel nicht gegeben, weil der Auftritt mir eher Hoffnung gemacht hat als noch mehr Angst.
 
Diese Krise ist keine Krise, die allein Skripnik zu verantworten hat. Vielmehr wird immer offensichtlicher, dass ein Eichin sportlich kein wirkliches Konzept hat. Das deutete sich unter dem Trainer Dutt an, setzt sich nun unter Skripnik fort.

Der Kreis der Verantwortlichen endet jedoch nicht bei VS und TE, sondern bezieht auch den AR mit ein. Schließlich war es der AR, der TE eingestellt und dessen Vertrag erst vor kurzem verlängerte; die Verpflichtung von RD sowie die Beförderung von VS zum Chefcoach war eine von TE und dem AR gemeinsam getragene Entscheidung. Und last but not least war es der AR, der seinerzeit den unverantwortlichen Finanzierungsplan des Stadionumbaus von KA absegnete und zu lange an einem stagnierenden TS festhielt bzw. seinen Verbleib als Chefcoach (auch öffentlich) befürwortete - und das eine oder andere AR-Mitglied von damals sitzt immer noch in diesem Gremium.

Wenn also mehr als "nur" der Kopf des Coaches rollen muß, dann dürfen sich personelle Veränderungen nicht allein auf den administrativen Bereich, sprich VS und TE beschränken. Werder Bremen hatte in den letzten 3 Jahren 2 GF Sport und 3 Trainer, ohne daß sich die Lage merklich verbessert hätte. Daran trägt auch der AR einen erheblichen Teil an Mitschuld.
 
Der Kreis der Verantwortlichen endet jedoch nicht bei VS und TE, sondern bezieht auch den AR mit ein. Schließlich war es der AR, der TE eingestellt und dessen Vertrag erst vor kurzem verlängerte; die Verpflichtung von RD sowie die Beförderung von VS zum Chefcoach war eine von TE und dem AR gemeinsam getragene Entscheidung. Und last but not least war es der AR, der seinerzeit den unverantwortlichen Finanzierungsplan des Stadionumbaus von KA absegnete und zu lange an einem stagnierenden TS festhielt bzw. seinen Verbleib als Chefcoach (auch öffentlich) befürwortete - und das eine oder andere AR-Mitglied von damals sitzt immer noch in diesem Gremium.

Wenn also mehr als "nur" der Kopf des Coaches rollen muß, dann dürfen sich personelle Veränderungen nicht allein auf den administrativen Bereich, sprich VS und TE beschränken. Werder Bremen hatte in den letzten 3 Jahren 2 GF Sport und 3 Trainer, ohne daß sich die Lage merklich verbessert hätte. Daran trägt auch der AR einen erheblichen Teil an Mitschuld.

Selbstverständlich! ;)

Verantwortung tragen viele, die geringste davon Eichin! Inzwischen dürfte es nun wirklich jeder Leser hier verstanden haben. ;) :zweifeln:
 
Sprich, bei mir ist das in der Auffassung unverändert als hätte es das Spiel nicht gegeben, weil der Auftritt mir eher Hoffnung gemacht hat als noch mehr Angst.

So ein Auftritt kann natürlich Hoffnungen wecken - aber unser Truppe ist leider seit Jahren dafür bekannt, daß einer guten Partie wieder eine schlechte folgt. Und diese Befürchtung hege ich jetzt auch, weil bewußt oder unbewußt im Kader der Gedanke herrschen kann, daß weil man gegen die Bayern ja nicht so schlecht aussah, so daß man in Mainz mit weniger Einsatz zum Erfolg kommen kann.
 
So ein Auftritt kann natürlich Hoffnungen wecken - aber unser Truppe ist leider seit Jahren dafür bekannt, daß einer guten Partie wieder eine schlechte erfolgt. Und diese Befürchtung hege ich jetzt auch, weil bewußt oder unbewußt im Kader der Gedanke herrschen kann, daß weil man gegen die Bayern ja nicht so schlecht aussah, in Mainz mit weniger Einsatz zum Erfolg kommen kann.

Das stimmt! Wird aber eine Herkulesaufgabe, weil die Mainzer spielerisch auch stärker sind als wir! Hoffe nicht, befürchte aber wieder die 5er Abwehrkette...
 
Verantwortung tragen viele, die geringste davon Eichin! Inzwischen dürfte es nun wirklich jeder Leser hier verstanden haben. ;) :zweifeln:

Die wenigsten Leser würden zu einer solch kruden Interpretation kommen ;) :zweifeln:


Chancen verdienen viele, die wenigsten davon Eichin! Inzwischen dürfte es nun wirklich jeder Leser hier verstanden haben. ;) :zweifeln:

Oder so. :grinsen::beer::cool::):p
 
Der Kreis der Verantwortlichen endet jedoch nicht bei VS und TE, sondern bezieht auch den AR mit ein. Schließlich war es der AR, der TE eingestellt und dessen Vertrag erst vor kurzem verlängerte; die Verpflichtung von RD sowie die Beförderung von VS zum Chefcoach war eine von TE und dem AR gemeinsam getragene Entscheidung. Und last but not least war es der AR, der seinerzeit den unverantwortlichen Finanzierungsplan des Stadionumbaus von KA absegnete und zu lange an einem stagnierenden TS festhielt bzw. seinen Verbleib als Chefcoach (auch öffentlich) befürwortete - und das eine oder andere AR-Mitglied von damals sitzt immer noch in diesem Gremium.

Wenn also mehr als "nur" der Kopf des Coaches rollen muß, dann dürfen sich personelle Veränderungen nicht allein auf den administrativen Bereich, sprich VS und TE beschränken. Werder Bremen hatte in den letzten 3 Jahren 2 GF Sport und 3 Trainer, ohne daß sich die Lage merklich verbessert hätte. Daran trägt auch der AR einen erheblichen Teil an Mitschuld.

Genauso ist es. :beer:
Noch einmal für so manchen Foristen hier. Der ASR legt die Rahmenbedingungen für die GF fest, in deren Grenzen sie agieren können.
Der ASR gibt seit Jahren das erfolglose Konzept Kostendämpfung vor. Das Defizit in der GuV steigt Jahr für Jahr an und die sportliche Entwicklung und Realität heißt Abstiegskampf.
Wir sind hier aber im Forum von VS und der Mann verliert die Nerven, wie die gestrige PK beweist. Wenn man eines im Abstiegskampf braucht, dann sind das Nerven.
Scheitert VS, dann scheitert auch Bode mit seinem ASR, die GF inklusive.
Im Grunde genommen sind wir soweit wie letztes Jahr um diese Zeit. Nur die Optionen werden immer weniger.
 
Genauso ist es. :beer:
Noch einmal für so manchen Foristen hier. Der ASR legt die Rahmenbedingungen für die GF fest, in deren Grenzen sie agieren können.

Offenbar muss man einigen Foristen hier nochmal verdeutlichen, dass sich die derzeitigen Rahmenbedingungen bei Werder durch die finanzielle Situation quasi von allein ergeben. Auch der Aufsichtsrat selbst hat da relativ wenig Handlungsspielraum.

Dass der AR an der Misere durch Abnicken eines riskanten Stadionumbaus und einer ebenso riskanten Aufstockung des damaligen Double-Siger-Teams zu einem dauerhaften CL-Kandidaten selbst beteiligt war, ist unstrittig, entbindet den jetzigen Geschäftsführer Sport aber keinesweg von seiner Verantwortung. Er wurde als "smarte Lösung" geholt, weil man sich von ihm ebensolche Entscheidungen versprochen hat. Nach 2,5 Jahren Amtszeit muss man kontstatieren, dass ein zu hoher Anteil seiner Entscheidungen erfolglos waren/sind. Derzeit ist da insbesondere auf die völlig einseitige Konzentration auf die Defensive der Mannschaft zu verweisen.

Der ASR gibt seit Jahren das erfolglose Konzept Kostendämpfung vor. Das Defizit in der GuV steigt Jahr für Jahr an und die sportliche Entwicklung und Realität heißt Abstiegskampf.

Das ist so nicht korrekt. Die Kosten wurden gesenkt, der Anstieg des Defizits nimmt ab. Natürlich geht es zu Lasten der sportlichen Wetttbewerbsfähigkeit. Umso stärker bedarf es eines geschickt agierenden Gechäftsführers Sport, welchen Werder leider nicht aufbieten kann.

Wir sind hier aber im Forum von VS und der Mann verliert die Nerven, wie die gestrige PK beweist. Wenn man eines im Abstiegskampf braucht, dann sind das Nerven.

Das ist richtig. Wir werden sehen, ob es eine Momentaufnahme war, oder ob sich eine Tendenz abzeichnet.

Scheitert VS, dann scheitert auch Bode mit seinem ASR, die GF inklusive.

Natürlich würde, wie oben beschrieben, alle Gremien des Vereins scheitern. Ausgangspunkt der Diskussion aber war die spielerische Armut des Teams und die Schwäche in der Offensive. Die kann kaum verwundern, wenn man die "smarten Entscheidungen" des Geschäftsführers Sport und damit des Protagonisten der operativen Ebene des Vereins, seit seinem Amtsantritt rekapituliert.

Im Grunde genommen sind wir soweit wie letztes Jahr um diese Zeit. Nur die Optionen werden immer weniger.

Noch nicht!
 
Offenbar muss man einigen Foristen hier nochmal verdeutlichen, dass sich die derzeitigen Rahmenbedingungen bei Werder durch die finanzielle Situation quasi von allein ergeben. Auch der Aufsichtsrat selbst hat da relativ wenig Handlungsspielraum.

Ich würde die Rolle des ASR bei Werder nicht so Klein reden. Es wird hier gerne der Werderweg und das Hanseatische bemüht. Aus der Aktualität heraus, dass KDF mit Fricke vom WK gerade ein Buch über Werder veröffentlichen, wurde diese Woche eine Leseprobe im WK (?) veröffentlich.
Inhalt war der gescheiterte Effenberg-Transfer in den 90er. Werder war zu jener Zeit mit Rehagel als monozentrisches System sehr erfolgreich. Rehagel war die sportliche Kompetenz bei Werder und Lemke hat ihm als Manager zugearbeitet. OR war sich mit der Familie Effenberg über den Transfer einig und die finanziellen Bedingungen sollte dann WL ausarbeiten.
Die damalige Frau Effenberg hat sehr hohe Forderungen gestellt und WL hat sie entsprechend dem Werderweg abgelehnt. Das ist dann laut Deiner eigenen Interpretation der Werderweg mit finanziellem Augenmaß.
Die Folgen für Werder waren, dass das Verhältnis Lemke/Rehagel völlig zerrüttet war und OR dann Werder Richtung Bayern alsbald verließ. Damals hat WL OR sogar seinen Rücktritt angeboten, nur damit Otto nicht ging!
In der Jahren 1996-99 hat dann dieser ASR mit WL diversen Trainern AaD de Mos, Dörner, Sidka und Magath Millionen hinterher schmeißen müssen, um in einer Verzweifelungsaktion TS zum Cheftrainer zu machen. Das war am Ende pures Glück, dass TS hier so eingeschlagen ist. Normalerweise wären sie 1999 abgestiegen.
Mit Risikobereitschaft und einem Transfer von Effe zu uns, wäre hier einiges anders gelaufen und man hätte ihn am Ende mit Gewinn nach München verkauft.
Und zum Stadionumbau: der war notwendig. Aber die Finanzierung komplett idiotisch und riskant. Dafür sind die GF inklusive ASR verantwortlich, weil sie ja die Verträge unterschreiben.

Er wurde als "smarte Lösung" geholt, weil man sich von ihm ebensolche Entscheidungen versprochen hat. Nach 2,5 Jahren Amtszeit muss man konstatieren, dass ein zu hoher Anteil seiner Entscheidungen erfolglos waren/sind. Derzeit ist da insbesondere auf die völlig einseitige Konzentration auf die Defensive der Mannschaft zu verweisen.

Darf ich daran erinnern, dass Werder seit Jahren die schwächste Defensive stellt! Warum man TE nun vorwirft, diese stabilisieren, entzieht sich meiner Logik.
Selke wollte weg und das Geld wurde benötigt, um Ujah als Ersatz und Juno eine VVL anbieten zu können. Weitere Gelder für das MF wurden nicht bewilligt. Erst mussten die Altlasten weg <=> Kostendämpfung.
Was jetzt hier als smarte Lösung beschrieben bzw eingefordert wird, ist nichts anderes als die Suche nach Rohdiamanten, in der Hoffnung daraus einen großen Stern von Afrika zu machen. Was bei Micoud und Diego geklappt hat, meint der ASR, sei jederzeit wiederholbar. Das waren Ausnahmen und nicht die Regel, denn es sind Tausende von Schatzsuchern unterwegs.
Das wir uns hier richtig verstehen: ich exkulpiere in keiner Weise TE. Aber aus Dreck Gold zu machen, ist nicht so einfach, wie Alchimisten im Mittelalter bitter erlernen mussten.
Was ich an VS kritisiere, ist sein Nachwuchskonzept. Das ist ein Schlingerkurs ohne Masterplan. Die Generation Y und Z verzeiht einen solchen Kurs nicht und zieht sich in die innere Immigration zurück.
Und offensive Armut sehen wir hier unter diversen Trainern seit 5 Jahren. Das ist nicht neu und mittlerweile Standard für Werder. Da habe ich die Hoffnung längst aufgegeben.
 
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