Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Grundsätzlich richtig.

Insgesamt spricht imho derzeit aber noch mehr für Skripnik als gegen ihn.

Er muss sich, ebenso wie schon seine Vorgänger, mit den zunehmend schwierigeren Gegebenheiten arrangieren. Dass er es kann, hat er im letzten Jahr bewiesen.

Ich hoffe und wünsche mir auch, das Skripnik noch die Kurve kriegt. Das wäre dann quasi sein "Gesellenstück" als Trainer.

Aber ob er das schafft, bezweifle ich mittlerweile etwas. Zuviel wirkte in letzter Zeit völlig planlos...
 
Was ich wirklich schade finde ist Folgendes: Als TS- Nachfolger wurde weiland doch Peter Stöger hoch gehandelt. Was der seitdem in Köln liefert, ist atemberaubend.
 
Zitat von neuegrünewelle;3183741:
Gibt es einen Hellseher hier? Wohl eher nicht oder?

PS: AbstiegsKANDIDATEN sind sowohl Werder als auch Darmstadt!

Ich verstehe wohin du hinaus möchtest und bin auch deiner Meinung, einen jungen angagierten Trainer zu holen.:beer:

In der jetzigen Situation muss aber ein Feuerwehr Trainer her, der den Spielern mal in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) tritt und uns aus der Scheiße rausholt.

Danach, falls wir nicht abgestiegen sind, sollte man über solche Kandidaten, die du erwähnt hast, nachdenken.
 
Ich verstehe wohin du hinaus möchtest und bin auch deiner Meinung, einen jungen angagierten Trainer zu holen.:beer:

In der jetzigen Situation muss aber ein Feuerwehr Trainer her, der den Spielern mal in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) tritt und uns aus der Scheiße rausholt.

Danach, falls wir nicht abgestiegen sind, sollte man über solche Kandidaten, die du erwähnt hast, nachdenken.

Genau das war doch mein Gedanke...

Stevens für kurzfristig und einen Typen wie Schuster mittelfristig...
 
Was ich wirklich schade finde ist Folgendes: Als TS- Nachfolger wurde weiland doch Peter Stöger hoch gehandelt. Was der seitdem in Köln liefert, ist atemberaubend.

Den hätte man doch gerade in diesem Forum den Garaus gemacht. Ich möchte nicht wissen was hier los gewesen wäre, wenn wir in Bremen den Fußball zu sehen bekommen hätten, den Köln mit Stöger letzte Saison bot...

Fachlich ist dieser Trainer aber in der Tat 1a!
 
Zitat von neuegrünewelle;3183765:
Den hätte man doch gerade in diesem Forum den Garaus gemacht. Ich möchte nicht wissen was hier los gewesen wäre, wenn wir in Bremen den Fußball zu sehen bekommen hätten, den Köln mit Stöger letzte Saison bot...

Das läßt sich relativ leicht nachvollziehen, denn Stöger's Fußball in der letzten Saison war ähnlich auf defensive Stabilität orientiert wie der von Dutt hier in 13/14.
 
Naja, Werders Paßquote 2015/16 scheint sich im Vergleich dazu nicht wirklich signifikant verbessert zu haben - eine Problematik, bei der RD wohl eher nicht über ein Alleinstellungsmerkmal verfügt ...

So ist es. Es liegt ja nicht ausschließlich am trainer. Aber wenn es keine besserung gibt und ein konzept fehlt geht nix vorwärts. RD war in meinen augen ein guter trainer hat aber auch zuoft seine linie geändert von spielen zu kämpfen oder umgekehrt. VS hat den fehler gemacht auf ein falsches system zu setzen. Die eigentlich besten fußballer -rein technisch gesehen- sind weg. Da hätte man 1-2 nichtabgeben dürfen. Jetzt gibt es noch 3 niederlagen am stück und dann kommt eh ein neuer trainer, der hoffentlich ein richtiges konzept hat
 
:daumen:

Ja, das hat er - und zwar eindrucksvoll. Umso bedauerlicher ist es, dass VS nicht in Ansätzen an die damalige Phase anknüpfen kann.

In der Vorbereitung lief es eigentlich ganz gut. Nun wissen wir alle, dass Vorbereitungen nur eine begrenzte Aussagekraft haben. Hinsichtlich der Offensive aber schienen wir bis dato, mit di Santo und dem Neuzugang Ujah, ein für den Saisonverlauf vielversprechendes Sturm-Duo zu besitzen.

Es ist anzunehmen, dass Skripnik um dieses Duo herum eine gewisse Spielidee für die Offensive im Kopf hatte. Eine, bei der einer der beiden vorn reingeht, "wo es weh tut", der andere ihm, in Ermangelung ebensolcher Mittelfeldspieler, als hängende Spitze bestmöglich zuarbeitet.

Dieses vermeintliche System ist durch den Abgang di Santos obsolet. Die von verschiedenen Medien kolportierte Reaktion Skripniks auf den "späten Verlust" di Santos lässt den Schluss zu, dass er mehr als nur einen für Werder wichtigen Spieler verloren hat!

Nun muss man von einem Bundesliga-Trainer erwarten können, dass er flexibel auf solch einen Vorfall reagieren kann. In Phasen, in denen der Kader aber eh schon nur mit wenigen "Routiniers" bestückt ist, wiegt solch ein Ausfall doppelt. Seither ist Skripnik auf der Suche nach einem neuen Matchplan. Mit einer komplett neuen Offensive, ohne große Alternativen im offensiven Mittelfeld. Team und Trainer fehlen nicht nur spielerisch starke Spieler (mit Öztunali, Aycicek, Eggestein) stünden die ggf. sogar zur Verfügung, sondern "erfahrene Typen". Vor dem Hintergrund mutete die Pizarro-Verpflichtung, Tage nach offiziellem Ende der Wechselperiode, wie eine Verzweiflungstat an. Skripnik wird die Frage beantworten müssen, ob er Pizarro tatsächlich eher als Mittelfeldspieler geholt hat, oder als (Ersatz für die) Spitze.

Das Fußball-Geschäft ist gnadenlos. Es wird Skripnik nicht mehr viel Zeit bleiben, eine neue Idee zu entwickeln, umzusetzen und damit Erfolg zu haben. Am Ende wird vermutlich wieder der Trainer das "schwächste Kettenglied" sein. Sollte er tatsächlich scheitern, müssen sich aber auch andere Entscheidungsträger unangenehmen Fragen nach der Zusammensetzung der Mannschaft stellen.
 
[...]Sollte er tatsächlich scheitern, müssen sich auch andere Entscheidungsträger unangenehmen Fragen nach der Zusammensetzung der Mannschaft stellen.

Werders ursächliches Problem ist grundlegender und struktureller Art. Wir erleben seit geraumer Zeit dessen Auswirkungen auf operativer Basis und im wöchentlichen Spielbetrieb.

Das krampfhafte Festhalten an der schwarzen Null und an dem Werder-Familienweg hatte seinen besonderen Reiz. Ich habe das auch immer sehr geschätzt und als etwas ganz Besonderes empfunden.

Mittlerweile mutet das nostalgisch an. Wenn unsere Vereinsführung ihr unternehmerisches Denken und Vorgehen nicht erheblich ändert, wird unser Verein, Werder Bremen, früher oder später aus der Bundesliga verschwinden - und das vermutlich nicht nur für die eine oder andere Saison.

Noch ist Werder Bremen erstklassig und kann entsprechende Weichen stellen. Ich denke, da müsste möglichst schnell etwas passieren.
 
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