Das mag sein, aber das sollte keine Rolle spielen. Beim Begriff Schuld spielt immer auch der Gedanke mit, dass diese Schuld irgendwann einmal abgetragen sei, aber diese Überlegung ist hier fehl am Platz.
Um Missverständnisse auszuschließen: Es geht nicht darum, alle Menschen aufzunehmen, und auch das Asylverfahren in seiner jetzigen Form ist eine Belastung für alle Seiten. Den Menschen, die aber hier sind auf der Suche nach Sicherheit, denen ist ganz alleine aus Gründen der Menschlichkeit zu helfen.
Ist genau meine Sichtweise.
Ein aktuelles Bsp. ist und das erlebe ich augenblicklich. Die Sportstätte, in der die Mannschaft in der ich spiele, keine Halle hat, um die Winterzeit sportlich zu überbrücken.
Ist als Flüchtlingsstätte hergerichtet.
Da geht es nicht nur um den Fussball, sondern auch das die Kinder und Damen, die sich sportlich betätigen wollen, keine Möglichkeiten mehr haben, diesen Winter mit Hallensport sich fit zu halten.
Das soll nur unterstreichen, das die Kapazitäten sich sehr dem Ende neigen und wenn dieses Jahr 1 Mio Flüchtlinge erwartet werden, dann ist ja nächstes Jahr damit nicht Schluss.
Deswegen sollte die Flüchtlingsproblematik weltweit im Focus stehen und nicht auf Europa, insbesondere D, beschränkt sein.
Im Augenblick wie Niedersachse es sagt, steht die Menschlichkeit im Vordergrund, nur ist das nicht die Lösung, sondern nur die Symptom"behandlung".
Dies ist kein "ich bin gegen Argument", sondern es soll nur aufzeigen, wie es in den Gemeinden und Städten aussieht und geschenkt, auf die Lebensqualität des Hallensportes, darauf kann ich getrost verzichten, nur betrifft dieses nicht nur mich.
Noch eine Gedankenstütze, der Bundespräsident und die Minister "schwören" im Paragraph 56 des GG "zum Wohle des deutschen Volkes" zu handeln, auch das sollte man bei dieser Diskussion nicht vergessen.