@Opalo
Das war auf deine Aussage bezogen, dass die Menschenfänger der rechten Szene in bildungsfernen Schichten bzw. bei Leuten in prekärer sozialer Lage erfolgreicher fischen als in der sogenannten Mitte der Gesellschaft.
Sicher ist ein Plakat recht einfach, ich würde mal behaupten sogar fast plakativ, doch ein hundertseitiges Pamphlet würde im Stadion oder einer Kundgebung schon allein wegen der Lesbarkeit wenig Sinn machen.
Mit der Solidarisierung, genauer dem Schulterschluss gegen Rechts, wäre es natürlich wpnschenswert, würde dieser nicht nur in diesem Häuserblock meines Beispiels vollzogen, denn dann müsste der Türke oder andere Ausländer nirgends befürchten gegen die Rechten alleine gelassen zu werden.
@Boxmulla
Wie sähe denn dein Vorschlag aus? Kaffeekränzchen mit den rechten Kameraden? Zuerst einmal in der Gruppe wirst du keinen Einfluss auf auch nur einen von ihnen bekommen. Da stehen die Chancen in einem Einzelgespräch um etliches höher.
Wenn, wie du sagst, ein Staat Rechtsradikale nicht ausgrenzen darf, gilt das dann auch für Linksradikale und radikale Islamisten?
Wie weit muss eine Gesellschaft bereit sein, mit diesen Gruppierungen zu kommunizieren und ab wann darf sie den Versuch der Kommunikation als gescheitert ansehen und sich zu ihrem Schutz abschotten?
Hast du da eine grobe Definition bzw. Leitlinie parat?
Wie soll die Gesellschaft denn deiner Meinung nach reagieren, wenn von der anderen Seite kein Bedarf an Gesprächsbereitschaft besteht, wenn man sich da auf keinerlei Diskussion einlassen will?
Du musst zugeben da wird die Situation schon etwas kniffliger.
Wie würdest du da konkret weiter vorgehen?
@Bremerförde
Zu deinen Definitionen von Rechten:
Wenn jemand ein Lonsdale Shirt trägt, hat er wohl die zeit verpennt oder er solidarisiert sich mit der Homosexuellenbewegung, würde ich jetzt einmal kurz schlussfolgern.
Wer die AfD wählt, zählt wohl eher nicht zu den Rechtsradikalen.
Die wählen doch wohl eher weiter Rechts.
Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass Mitglieder in rechten Kameradschaften oder NPD-Anhänger vermehrt die AfD wählen würden.
Bei Leuten, die die AfD wählen hat man durchaus Chancen auch mit Argumenten Denkanstöße zu erzielen. Wenn auch nicht mit sicherer Erfolgsaussicht, doch radikalisiert sind die wenigsten der AfD Wähler.
Sie bewegen sich schlicht in einer trüben Soße aus Konservatismus, Nationalismus und Überfremdungsängsten.
Die Begriffe Nazis und Rechts (im Sinne von rechten Wertsystem und Wertvorstellungen) wirst du dir wohl selber beantworten können.
Eine rechte und nationale Haltung ist nicht gleich der Ideologie der Nazis, auch wenn es Überschneidungen gibt.
Nazi= Definition durch den Nationalsozialismus, ist jemand der Menschen anderer Ethnien für minderwertig hält. Der Abweichungen von der Norm (Homosexualität,etc.) ebenso als minderwertig ansieht. Seine Rasse, aus welchen Gründen auch immer, als die bessere ansieht.
Menschen, die nicht seiner Definition von Nation oder Rasse entsprechen, die Rechte aberkennt.
Eigentlich mit dem Sozialismus wenig am Hut hat, da der Sozialismus eine Ausgrenzung und Diskriminierung wegen Nationalität oder Rasse nicht beinhaltet.
Ebenso die Tatsache vergisst, dass seine Idole keineswegs Interesse an der Beteiligung seiner Staatsbürger an den wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten hatten.
Wie du siehst gibt es da einiges an Parallelen zum "normalen" Rassismus, Katholizismus und Konservativen Gedanken.
Es ist einfach eine menschenverachtende Ideologie, die Menschen nicht differenziert und unabhängig beurteilt, sondern schlicht nach Ethnie und Herkunft.
Weil Hitler die ersten Tierschutzgesetze erlassen hat, macht ihn das noch lange nicht zu einem Grünen oder gar einem Vorbild.
Das war auf deine Aussage bezogen, dass die Menschenfänger der rechten Szene in bildungsfernen Schichten bzw. bei Leuten in prekärer sozialer Lage erfolgreicher fischen als in der sogenannten Mitte der Gesellschaft.
Sicher ist ein Plakat recht einfach, ich würde mal behaupten sogar fast plakativ, doch ein hundertseitiges Pamphlet würde im Stadion oder einer Kundgebung schon allein wegen der Lesbarkeit wenig Sinn machen.

Mit der Solidarisierung, genauer dem Schulterschluss gegen Rechts, wäre es natürlich wpnschenswert, würde dieser nicht nur in diesem Häuserblock meines Beispiels vollzogen, denn dann müsste der Türke oder andere Ausländer nirgends befürchten gegen die Rechten alleine gelassen zu werden.
@Boxmulla
Wie sähe denn dein Vorschlag aus? Kaffeekränzchen mit den rechten Kameraden? Zuerst einmal in der Gruppe wirst du keinen Einfluss auf auch nur einen von ihnen bekommen. Da stehen die Chancen in einem Einzelgespräch um etliches höher.
Wenn, wie du sagst, ein Staat Rechtsradikale nicht ausgrenzen darf, gilt das dann auch für Linksradikale und radikale Islamisten?
Wie weit muss eine Gesellschaft bereit sein, mit diesen Gruppierungen zu kommunizieren und ab wann darf sie den Versuch der Kommunikation als gescheitert ansehen und sich zu ihrem Schutz abschotten?
Hast du da eine grobe Definition bzw. Leitlinie parat?
Wie soll die Gesellschaft denn deiner Meinung nach reagieren, wenn von der anderen Seite kein Bedarf an Gesprächsbereitschaft besteht, wenn man sich da auf keinerlei Diskussion einlassen will?
Du musst zugeben da wird die Situation schon etwas kniffliger.
Wie würdest du da konkret weiter vorgehen?
@Bremerförde
Zu deinen Definitionen von Rechten:
Wenn jemand ein Lonsdale Shirt trägt, hat er wohl die zeit verpennt oder er solidarisiert sich mit der Homosexuellenbewegung, würde ich jetzt einmal kurz schlussfolgern.

Wer die AfD wählt, zählt wohl eher nicht zu den Rechtsradikalen.
Die wählen doch wohl eher weiter Rechts.
Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass Mitglieder in rechten Kameradschaften oder NPD-Anhänger vermehrt die AfD wählen würden.
Bei Leuten, die die AfD wählen hat man durchaus Chancen auch mit Argumenten Denkanstöße zu erzielen. Wenn auch nicht mit sicherer Erfolgsaussicht, doch radikalisiert sind die wenigsten der AfD Wähler.
Sie bewegen sich schlicht in einer trüben Soße aus Konservatismus, Nationalismus und Überfremdungsängsten.
Die Begriffe Nazis und Rechts (im Sinne von rechten Wertsystem und Wertvorstellungen) wirst du dir wohl selber beantworten können.
Eine rechte und nationale Haltung ist nicht gleich der Ideologie der Nazis, auch wenn es Überschneidungen gibt.
Nazi= Definition durch den Nationalsozialismus, ist jemand der Menschen anderer Ethnien für minderwertig hält. Der Abweichungen von der Norm (Homosexualität,etc.) ebenso als minderwertig ansieht. Seine Rasse, aus welchen Gründen auch immer, als die bessere ansieht.
Menschen, die nicht seiner Definition von Nation oder Rasse entsprechen, die Rechte aberkennt.
Eigentlich mit dem Sozialismus wenig am Hut hat, da der Sozialismus eine Ausgrenzung und Diskriminierung wegen Nationalität oder Rasse nicht beinhaltet.
Ebenso die Tatsache vergisst, dass seine Idole keineswegs Interesse an der Beteiligung seiner Staatsbürger an den wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten hatten.
Wie du siehst gibt es da einiges an Parallelen zum "normalen" Rassismus, Katholizismus und Konservativen Gedanken.
Es ist einfach eine menschenverachtende Ideologie, die Menschen nicht differenziert und unabhängig beurteilt, sondern schlicht nach Ethnie und Herkunft.
Weil Hitler die ersten Tierschutzgesetze erlassen hat, macht ihn das noch lange nicht zu einem Grünen oder gar einem Vorbild.

