Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Das sehe ich auch so und das haben mehrere Foristen auf diese oder ähnliche Weise zum Ausdruck gebracht.



Die einzige überhaupt denkbare Einflussnahme der Basis auf diese Belange besteht im Rahmen der Jahreshauptversammlungen. Es ist bezeichnend, dass dort aber sämtliche Personen und Gremien viel zu unkritisch entlastet und bestätigt werden.

Es ist auf der einen Seite schön, wenn wir die Werder-Harmonie genießen und uns alle lieb haben, auf der anderen Seite bringt es den Verein aber kein Stück weiter.

:tnx:
 
Ob eine Vertragslaufzeit von 4 Jahren a 3 Mio oder 3 Jahre a 4 Mio, macht doch in der gehaltstechnischen Endsumme von 12 Mio keinen so extremen Unterschied, zumal es absehbar ist (war), dass er nach einem, spätestens zwei Jahren eh wieder verkauft wird (wurden wäre).

Spielt jedoch eh keine gesteigerte Rolle mehr. Weg ist weg.^^

Wenn er nach 2 Jahren eh wieder verkauft worden wäre, hätte es aber einen Unterschied gemacht, da wir dann nicht von der Gesamtsumme 12 Millionen sondern von 6 bzw. 8 Millionen geredet hätten. Unterschied wären dann 2 Millionen gewesen.

Aber egal... hätte, hätte, Fahrradkette...
 
@ tantekaethe ich denke so wie Du.
Ich glaube hier wird in der Diskussion viel durcheinander gewürfelt.
1. Man kann nur bei den Verträgen sparen die auslaufen. Nur da kann man neu bewerten.
2. Es ist für mich ein Unterschied ob ich im produktiven Bereich siehe Spieler, Trainer, Nachwuchs oder Talente (egal ob männlich oder weiblich) oder im organisatorischen Bereich (siehe GF, AR oder Büroangestellte) investiere.
3. Bei Investitionen in Spieler, kann ich durch späteren Verkauf vielleicht auch ein Gewinn erwirtschaften! (betriebliches Risiko) Wie Eichin modern sagt (Mehrgewinn) Mehrwert Spieler. Bei di Santo seine Gehaltserhöhung kann ich mir nur so erklären, dass man dadurch für das nächste Jahr auf eine größere Ablöse spekuliert hat und durch diese 1-2 Mill. Erhöhung man sich nicht zugetraut hat, einen gleichwertigen Ersatz für dieses Geld zubekommen.
4. Bei Investitionen im Organisation Bereich kann man zwar auch Gewinne erzielen (wenn die Philosophie und das Kontrollsystem stimmen). Aber dieser Mehrgewinn macht sich erst viel später bemerkbar als erstes erhöhe ich mal die Fixkosten.

Der AR kann gar nicht anders (ob er will oder nicht) er muss hart verhandeln, in der Hoffnung eine Einigung zu erzielen. Und dafür drücke ich ihm die Daumen. Es geht hier eigentlich um das Prinzip und nicht um die Personen. (hoffe ich!?)
 
nunmal ganz im ernst Leute: welches Bild würde denn der AR abgeben wenn er der ersten Gehaltsforderung von TE gleich nachgeben würde um dann bei den Spielern und allen anderen zu sparen? natürlich muss auch da hart verhandelt werden, is doch klar! wer 3 zusammenzählen kann weiss das das sonst n Rattenschwanz nach sich zieht. und DANN is unser SVW bald wirklich so kaputt wie ein anderer Verein hier im Norden dessen Namen ich jetzt nicht nennen möchte ... :(
ich für meinen Teil bin mir ziemlich sicher das TE und der AR zusammenfinden werden :daumen:

:tnx:
 
nunmal ganz im ernst Leute: welches Bild würde denn der AR abgeben wenn er der ersten Gehaltsforderung von TE gleich nachgeben würde um dann bei den Spielern und allen anderen zu sparen? natürlich muss auch da hart verhandelt werden, is doch klar! wer 3 zusammenzählen kann weiss das das sonst n Rattenschwanz nach sich zieht. und DANN is unser SVW bald wirklich so kaputt wie ein anderer Verein hier im Norden dessen Namen ich jetzt nicht nennen möchte ... :(
ich für meinen Teil bin mir ziemlich sicher das TE und der AR zusammenfinden werden :daumen:

naja es sind ja keine gehaltsforderungen die irgendwie unangebracht sind.
Wie schon einige hier erwähnt haben, so wie es bei uns aussieht sieht das nach kaputt sparen aus, ist ja völlig in ordnung das man konsolidiert etc.

Aber ein TE kann nichts für die Fehler seines Vorgängers
 
nunmal ganz im ernst Leute: welches Bild würde denn der AR abgeben wenn er der ersten Gehaltsforderung von TE gleich nachgeben würde

Also auf mich würde er das Bild eines verantwortungsvollen Aufsichtsrates machen, der begriffen hat, dass Werder diesen Nebenkriegsschauplatz nicht gebrauchen kann und die Forderungen von TE weit davon entfernt sind, überzogen zu sein.
Wegen ein bis zweihundert Tausend sollte man das tatsächlich nicht in die Länge ziehen, das steht in keinem Verhältnis zur Unruhe, die es in den Verein trägt…
 
Geil Effenberg kommt!! Auf werder.de seh ich ihn auf den Bildern des MItwochvormittagtrainings, der disanto nachfolger für eine Saison :applaus:

:lol::lol::lol::lol:
 
Ich glaube die letzte Gehaltsverhandlung von KA und TS hat sich auch hingezogen. Dieses ist WL Steckenpferd. ;) Machtdemonstration oder Vernunft? :D Zumindest war er damals federführend.

Da ging es aber auch um andere Summen. Nur zum Vergleich TS hat einen 2 Mio p.A. Vertrag neu unterschrieben und K.A. hat einen etwas leistungsbezogerenen Vertrag unterschrieben zwischen 1-1,5 Mio, spekulierte man damals.

Die Verlängerung wurde im 12/2011 verkündet. Ein halbes Jahr vor Ablauf, begonnen hat man auch im Sommer.

Die Platzierung der Mannschaft im VJ war der 13. Platz, es folgte der 9. und darauf der 14. Nur mal zum Vergleich mit der jetzigen Situation.

Man kann darauf keine Rückschlüsse ziehen, aber vllt ist es wie oben vermutet, evtl. auch nur ein Spielchen mit der Macht/Vernunft :D. Gehaltstechnisch war man dabei weiter weg, als um die Summe, um die es jetzt geht.
 
nunmal ganz im ernst Leute: welches Bild würde denn der AR abgeben wenn er der ersten Gehaltsforderung von TE gleich nachgeben würde um dann bei den Spielern und allen anderen zu sparen? natürlich muss auch da hart verhandelt werden, is doch klar! wer 3 zusammenzählen kann weiss das das sonst n Rattenschwanz nach sich zieht. und DANN is unser SVW bald wirklich so kaputt wie ein anderer Verein hier im Norden dessen Namen ich jetzt nicht nennen möchte ... :(
ich für meinen Teil bin mir ziemlich sicher das TE und der AR zusammenfinden werden :daumen:

Absolut korrekt. Und der AR muss auch deshalb so handeln, weil ja wohl mit der Verdoppelung des Gehaltes eine ungewöhnliche Forderung auf dem Tisch liegt.
 
Wozu haben wir Franco dann überhaupt ein Angebot von 2 auf 3 Millionen unterbreitet... dann hätte man ihn, genauso wie dann auch Junuzovic, einfach ziehen lassen sollen, wenn wir schon soo fürchterlich pleite sind.

Es gilt nachwievor, eine gesunde Balance aus wirtschaftlicher Konsolidierung und dem Erhalt sportlicher Wettbewerbsfähigkeit zu finden. Für Letzteres war di Santo als wichtiger Baustein eingeplant.

Aber, machen wir uns nichts vor: Diese angedachte Vertragsverlängerung zu den kolportierten Bedingungen wäre hochspekulativ gewesen. Eigentlich konnte es sich der Verein nicht leisten. Man ist trotzdem den Weg gegangen, ihm ein solches Angebot zu machen, weil man von seiner sportlichen Entwicklung und auch von seiner Teamfahigkeit überzeugt war. Durch eine Verlängerung hatte man zudem die Ausstiegsklausel verändert: Längere Laufzeit, höhere Ablöse, um bei einem Weiterverkauf in einem Jahr mindestens den derzeit aktuellen Marktwert erlösen zu können, sportlich aber noch ein weiteres Jahr von ihm zu profitieren. Eine Strategie wie schon unter KATS.

Richtig gefährlich wäre es für Werder geworden, wenn di Santo das Angebot angenommen und die Vertragslaufzeit hier "abgesessen" hätte, bzw. kein Angebot für ihn eingegangen wäre. Dann hätten wir in 1 oder 2 Jahren mit di Santo möglicherweise ähnliche Verhältnisse erlebt wie mit Arnautovic, Elia oder Obraniak.

Hätte die Höhe der Ausstiegsklausel bei di Santo schon jetzt im zweistelligen Millionenbereich gelegen, hätte man ihm ein solches Angebot wie jüngst sehr wahrscheinlich nicht mehr unterbreitet.

Von diesem Angebot darf man sich imho nicht blenden lassen und glauben, dass genug Geld für wichtig scheinende Projekte zur Verfügung stünde. Im Moment scheint es auch auf rein sportlicher Ebene ( die Stadionfinanzierung ausgenommen) noch so zu sein, dass jeder Einkauf, jede Gehaltsaufbesserung durch die Veräußerung anderer Vermögenswerte kompensiert werden muss. (reiner Aktivtausch, ohne Bilanzerweiterung).
 
Durchschnittsgehalt
Das finde ich zuviel für einen Bremer Sportdirektor.

Beim Durchschnitt werden die Gehälter aus München, Leverkusen, Wolfsburg :ugly: , Schalke, HSV und so mitgerechnet, was den Durchschnitt albern nach oben treibt.
Ich fände es völlig angemessen, wenn Werder sich da am "Durchschnitt" der "kleineren" Vereine orientiert. (Hertha, Hannover, Köln, Eintracht, VfB, etc. etc.)


Zitat von Bremervörde;3154799:
Das mit Schaaf ist doch Schwachsinn!
Warum sollte man einem seit Jahren erfolglosen Trainer zutrauen, plötzlich ein erfolgreicher Manager zu sein
Davon mal ab, dass ich das mit Schaaf auch für Unsinn halte, sind Trainer und Sportdirektor eben doch zwei verschiedene Sachen.
Z:B: gehe ich erst mal davon aus, dass Dutt beim VfB als Sportdirektor gute Arbeit machen wird/ macht.
Gilt das mittlerweile als bestätigt?

Ich habs zwar auch gehört, aber wollte es nicht so recht glauben?!
Hatte ich auch gefragt und von Klunz diesen Link bekommen :daumen: - mir erstmal seriös genug. :)
 
Das ist auch meine Vermutung, da 300k nicht das Problem sein sollten.
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, das evtl. noch alte Seilschaften vorhanden sind und ein ehemaliger Trainer hier zum Manager gemacht werden soll.
:tnx::tnx::tnx:
Die Vermutung habe ich nämlich auch, dass hier ein TS installiert werden soll??? Dann wird das Gehalt aber sich im Mio-Bereich bewegen, weil er nämlich das wird verdienen wollen?
Ich halte TS für einen solchen Posten gänzlich ungeeignet, weil es um Controllinmg und Contracting geht. SD hat ein gänzlich anderes Betätigungsfeld.
Aber das passt zu Werder...

Man soll nie "nie" sagen, aber ich kann TS in so einer Funktion auch nur schwer vorstellen, nicht nur wegen der etwaig oder tatsächlichen Defizite in Qualifikation bei Managementaufgaben. Er ist Trainer mit Herzblut und würde wahrscheinlich einen Rückzieher machen wie einst Ottmar Hitzfeld.
 
Die einzige überhaupt denkbare Einflussnahme der Basis auf diese Belange besteht im Rahmen der Jahreshauptversammlungen. Es ist bezeichnend, dass dort aber sämtliche Personen und Gremien viel zu unkritisch entlastet und bestätigt werden.

Es ist auf der einen Seite schön, wenn wir die Werder-Harmonie genießen und uns alle lieb haben, auf der anderen Seite bringt es den Verein aber kein Stück weiter.

1899% Zustimmung :tnx:

Wohl wahr, erst nickt der AR das Allofs'sche Stadionumbau-Finanzierungsdebakel ab und die Mehrheit der anwesenden Mitglieder gibt seinen Segen dazu.
 
Hätte die Höhe der Ausstiegsklausel bei di Santo schon jetzt im zweistelligen Millionenbereich gelegen, hätte man ihm ein solches Angebot wie jüngst sehr wahrscheinlich nicht mehr unterbreitet.

Warum nicht? Der Vertrag mit FdS lief nur noch bis 2016 und je höher die festgeschriebene Ablösesumme ist, desto höher kann die Wahrscheinlichkeit sein, daß interessierte Vereine Zeit "aussitzen", um den begehrten Spieler am Saisonende für lau bzw. in der Wintertransferperiode zu einem Schnäppchenpreis unterhalb der Klausel zu bekommen. Daher wäre es kaufmännsich grob fahrlässig, wegen der Höhe der derzeit festgeschriebenen Ablösesumme einem Leistungsträger kein neues Angebot zu unterbreiten.
 
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