Allgemeiner Politik Thread


:tnx: Ja, nach 3 Jahren hat er endlich gemerkt, dass es in der AfD Islam- und Ausländerfeindliche Tendenzen gibt!!!! Ach was?!?! :eek: Ist ja ein richtiger Blitzmerker, dass habe ich schon beim ersten Mal als ich von der AfD gehört hatte gemerkt.

Naja vermutlich gründet er jetzt die AfL, die Alternative für Lucke. Aber die Spaltung ist das Beste was passieren konnte, denn jetzt schafft die AfD garantiert nicht den Sprung ins Parlament bei der nächsten Bundestagswahl. :grinsen:
 
Aber die Spaltung ist das Beste was passieren konnte, denn jetzt schafft die AfD garantiert nicht den Sprung ins Parlament bei der nächsten Bundestagswahl. :grinsen:

Mal abwartend, das Wählerpotenzial für nationalkonservative oder islamkritische Parteien dürfte tendenziell ansteigend sein, daher würde ich die AFD noch nicht komplett abschreiben.

Ich finde es schade, dass die AFD diesen Weg eingeschlagen.
 
Mal abwartend, das Wählerpotenzial für nationalkonservative oder islamkritische Parteien dürfte tendenziell ansteigend sein, daher würde ich die AFD noch nicht komplett abschreiben.

Ich finde es schade, dass die AFD diesen Weg eingeschlagen.

Was heißt "eingeschlagen hat"? Die AfD war doch von Anfang an extrem rechts und Islamfeindlich. Daher finde ich es auch etwas heuchlerisch, dass nun so viele austreten, weil sie angeblich nichts von den Gesinnungen gewusst haben wollen. Wenn aber schon seit Jahren bekannt ist, dass sich in der Partei ex-Neonazis tummeln und der Gauland sich hinstellt und diese Leute auch noch verteidigt, dann liegt der Fall doch auf der Hand. Entweder haben die gemäßigten AfD Mitglieder nicht gemerkt, dass es Rechte in der Partei gibt, oder sie haben es in Kauf genommen. Beides ist unentschuldbar!!!:wild:

Ist natürlich bedauerlich dass sich die Hoffnung für die ganzen reaktionären, neo-liberalen Spinner und Mittelständler da draußen zerschlagen hat, bleibt wohl nur die Rückkehr zur FDP.:grinsen:
 
die Drachme ist leider eben noch nicht wieder da. Man gipfelt statt dessen noch monatelang weiter, obwohl jeder Beteiligte weiss, wer am Ende die Rechnung bezahlen wird.

Das Tolle daran ist das da gelogen und versprochen wird was das Zeug hergibt. Unsere Kanzlerin geht da mit gutem Beispiel voran. Sie hat mal ganz großspurig versprochen, daß wir das Geld, was wir den Griechen gegeben haben, auch wiedersehen.
Und, natürlich werden wir alle dafür bezahlen dürfen !
 
Das Tolle daran ist das da gelogen und versprochen wird was das Zeug hergibt. Unsere Kanzlerin geht da mit gutem Beispiel voran. Sie hat mal ganz großspurig versprochen, daß wir das Geld, was wir den Griechen gegeben haben, auch wiedersehen.
Und, natürlich werden wir alle dafür bezahlen dürfen !

Merkel hat aber kaum eine andere Option. Für das Problem gibt es keine Lösung.
 
Drachme. Die haben momentan nicht das Geld für fälschungssicheres Notenpapier. Um eine Währung aufzubauen, braucht man wie lange? Ein? Zwei Jahre?
 
...Während D und andere Länder massive Konjunkturprogramme in dieser Zeit fahren konnte, konnte Griechenland dies nicht. Folge Staatsdefizite & Rezession.

Griechenland war mit Sicherheit kein wirtschaftlich gesunder Staat vorher, aber ohne die globale Krise wäre es mit Sicherheit nicht so weit gekommen. Ich sehe aber seit dem in keinem Stadium dass Pakete geschnürt wurden um die Konjunktur zu beleben. Sondern nur dass Gelder geflossen sind um Kredite zu begleichen.

Daher noch einmal die Frage : Warum ist es in D richtig Geld zu leihen (Staatverschuldung über den Maastrichtkriterien) um Investitionen anzukurbeln und in Griechenland das Gegenteil davon zu machen?

Letztendlich geht es bei Krediten immer um Vertrauen. Kredite (lateinisch "credere"=glauben, nämlich an die Rückzahlung gezahlter Leistungen) werden dann gewährt, wenn eine Gegenleistung zu erwarten ist.

Macht für mich nur aus einem national gedachten Kontext Sinn. Aus europäischer Sicht einschließlich Solidarität macht diese Politik keinen Sinn, wie ja der Verlauf des Konkurses zeigt. Und es wird wesentlich teuerer als wenn man rechtzeitig zu den Krediten um Kredite zu bedienen, ein 20 Milliarden Investitionspaket geschnürt hätte.

Griechenland bekommt seit seinem Beitritt 1981, wie jedes andere EU-Mitgliedsland auch, regelmäßig Zahlungen aus den EU-Fonds.

http://www.focus.de/politik/deutsch...n-fuer-griechenland-seit-1981_aid_639620.html

Diese Gelder machen den Löwenanteil der EU-Förderung aus und stammen aus drei Fonds: Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung werden zum Beispiel Infrastrukturmaßnahmen wie der Straßenbau finanziert. Von der öffentlichen Auftragsvergabe können auch Unternehmen aus anderen Staaten profitieren. Der Europäische Sozialfonds soll dabei helfen, die Beschäftigungssituation im Land zu verbessern. Der Kohäsionsfonds soll EU-Staaten in die Lage versetzen, ihren wirtschaftlichen und sozialen Rückstand zu verringern.

Was die Verwendung von Geldern aus dem Fond für regionale Entwicklung insbesondere in Sachen Straßenbau anbelangt, wurde gerade am Sonntag, dem Tag des Referendums, in TV-Sendungen u.a. darauf verwiesen, dass der Bau eines 15 km langen Autobahnabschnitts, trotz EU-Hilfen, 30 Jahre Zeit in Anspruch nimmt. So lange wie in keinem anderen EU-Land.

Investitionshilfen sind absolut zu begrüßen. Es ist allerdings nicht so, dass es diese nicht schon lange gäbe.

Süßes Gift für Athen
 
Das Tolle daran ist das da gelogen und versprochen wird was das Zeug hergibt. Unsere Kanzlerin geht da mit gutem Beispiel voran. Sie hat mal ganz großspurig versprochen, daß wir das Geld, was wir den Griechen gegeben haben, auch wiedersehen.
Und, natürlich werden wir alle dafür bezahlen dürfen !

Also erstens war das Geld, das bisher gezahlt wurde zu 90% nicht für 'die Griechen', sondern für die griechischen Banken, die wiederrum französischen und deutschen Banken gehören, nur 10% kam Griechenland direkt zu Gute. Zweitens war das nicht 'unser Geld', sondern das Geld war geliehen. Bisher hat die Krise den deutschen Steuerzahler genau 0,00€ gekostet, dass sind in DM 0,00. :tnx:
 
Also erstens war das Geld, das bisher gezahlt wurde zu 90% nicht für 'die Griechen', sondern für die griechischen Banken, die wiederrum französischen und deutschen Banken gehören, nur 10% kam Griechenland direkt zu Gute. Zweitens war das nicht 'unser Geld', sondern das Geld war geliehen. Bisher hat die Krise den deutschen Steuerzahler genau 0,00€ gekostet, dass sind in DM 0,00. :tnx:

Das ist und bleibt falsch.

Hier eine Übersicht, wieviel Geld Giechenland und andere Länder bisher aus verschiedenen Töpfen der EU erhalten haben, an denen natürlich auch und besonders Deutschland beteiligt ist:

http://www.bundesfinanzministerium....eberblick-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=28

Hier ein Beitrag der Tagesschau, der genauer ausweist, wieviel des Geldes direkt aus Deutschland stammt:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rettungspakete-101.html

Auf 216 Milliarden Euro summieren sich die bisherigen Zahlungen aus den Rettungspaketen an Griechenland. Das Geld floss teils in Form direkter Kredite der Euro-Staaten, teils über den Rettungsschirm EFSF und teils über den Internationalen Währungsfonds. Die Rettungspakete im Überblick.

Das erste Rettungspaket für Griechenland aus dem Frühjahr 2010 umfasste Zusagen über 110 Milliarden Euro. Es handelte sich um bilaterale Kredite der Euro-Staaten und des IWF. Ein Euro-Rettungsschirm fehlte damals noch. Von den gewährten Hilfen flossen allerdings nur 73 Milliarden Euro tatsächlich nach Athen. Die noch nicht ausbezahlten Kredite der Euro-Staaten wurden 2012 auf das zweite Hilfsprogramm übertragen.

Bei den Bedingungen - das betrifft sowohl die Laufzeit als auch die Verzinsung - kamen die Euro-Staaten der Regierung in Athen bei Nachverhandlungen bereits weit entgegen.

Deutschland steuerte über die KfW-Bankengruppe direkte Kredite in Höhe von 15,2 Milliarden Euro zum ersten Griechenland-Paket bei. Sollte die Regierung in Athen das Geld nicht zurückzahlen, bleibt die Bundesrepublik auf diesem Verlust sitzen.

Im Zuge wiederholter Nachverhandlungen während der Laufzeit des Programms ( des 2. Rettungsoaketes) kamen die Euro-Staaten den Griechen mehrmals entgegen. Die Laufzeit der EFSF-Kredite wurde gegenüber der ursprünglichen Vereinbarung um 15 Jahre verlängert. Zudem muss die Regierung in Athen bis 2022 keine Zinsen auf das geliehene Geld zahlen.

Hinzu kämen die Zahlungen aus den Hilfspaketen 1 und 2, die sich bei Nicht-Rückzahlung direkt auf die Haushalte der Mitgliedsstaaten auswirken würden. Das ist noch offen. Wer aber glaubt wirklich, dass Griechenland diese Kredite jemals komplett zurückzahlen kann.

Insofern rechnet jeder der Geldgeber schon jetzt mit massiven Verlusten. Eine Fortführung von Hilfszahlungen ist genau aus diesem Grund an massive Reformen in Greichenland geknüpft. Niemand würde mehr Geld in ein "Fass ohne Boden" kippen. Einen Schuldenschnitt wird es geben müssen. Daz wird es aber ziemlich sicher nur dann kommen, wenn Griechenland selbst zu Reformen bereit ist, die Szenarien wie derzeit für die Zukunft ausschließen oder zumindest verringern.
 
Die Gelder stammen aus Deutschland, dass bestreite ich ja gar nicht. Nur ist das Geld ebenfalls geliehen und stamt nicht aus Steuereinnahmen. Und wie gesagt,Deutschland profiert von der Krise, dank der Zinsen konnte Schäuble, diese schwarze Null seine schwarze Null erst ereichen.;)
 
Investitionshilfen sind absolut zu begrüßen. Es ist allerdings nicht so, dass es diese nicht schon lange gäbe.

Ja aber das sind eh die normalen, die jedes Land (auch D) bekommt. Diese setzen aber eines voraus, nämlich einen Eigenanteil. Zwar momentan gesenkt auf 5%....
Aber das sind momentan nur Tropfen auf dem heißen Stein. Und ein Großteil von EU Subventionen sind ja eh Agrarsubventionen und kommen nicht wirklich einem Wirtschaftsaufschwung zugute. Erst Recht nicht wenn Märkte wie Russland wegbrechen.

Und zu den Summen die nach Griechenland geflossen sind : Noch sind es "nur" Kredite. Einfach so zum Ausgeben sind die nicht gedacht.

Zinsen :
Für die Kredite aus Paket I zahlt Griechenland damit also nach aktuellem Stand etwa 0,7 Prozent.

Für Paket II gelten die Bedingungen des EFSF. Der Rettungsschirm und sein Nachfolger ESM machen keine Angaben zu den genauen Zinshöhen ihrer Darlehen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE liegen diese aber für Griechenland ebenso wie für Irland und Portugal derzeit unter zwei Prozent.

Ausgehend von der akutellen Zinslage dürfte D damit wenn das Geld geliehen ist, einen Zinsplus haben.
Erst wenn Griechenland zahlungsunfähig ist bzw. ein Schuldenschnitt kommt, verliert D Geld. Wenn nicht dann gibt es ein Plus.
 
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