Der Raucher-Thread

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Schmog
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Ein Freund von mir, mit dem ich so ca. 2x pro Monat abends in die Kneipe gehe, raucht in dieser Zeit immer bei mir mit. Ungefähr dieselbe Menge. Ansonsten raucht er überhaupt nicht. Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir das sogar mal zum Thema und er hat gemeint, er würde das auf seinen Willen zurückführen.

Es ist aber glaube ich auch durchaus bewiesen, dass es Menschen gibt, die einen größeren Hang zur Sucht haben, als andere. Neulich hab ich mich gefragt, inwiefern es eine Rolle spielt, dass die Eltern während der Kindheit/Jugend in der Wohnung geraucht haben.
 
Neulich hab ich mich gefragt, inwiefern es eine Rolle spielt, dass die Eltern während der Kindheit/Jugend in der Wohnung geraucht haben.
Wierum meinst du das? Ich kenne viele Nichtraucher, deren Eltern starke Raucher sind. Da könnte also was dran sein.

Mir hat die Mutter einen Freundes früh jegliche Lust auf Zigaretten genommen, weil sie immer im Auto geraucht hat, wenn sie uns vom Training abgeholt hat. :kotz:
 
Achso, ich meinte das eher andersherum, also dass Kinder von Rauchern auch selbst eher zu Rauchern werden.

Deswegen frage ich, wierum du das meinst. Ich kenne nämlich mehr Familien, in denen es andersrum ist.

Vielleicht ist Rauchen/nicht Rauchen ja eine Art des Rebellierens gegen die Eltern. :confused: Die stärksten Raucher unter meinen Freunden sind jedenfalls die, deren Eltern nicht rauchen.
 
Deswegen frage ich, wierum du das meinst. Ich kenne nämlich mehr Familien, in denen es andersrum ist.

Vielleicht ist Rauchen/nicht Rauchen ja eine Art des Rebellierens gegen die Eltern. :confused: Die stärksten Raucher unter meinen Freunden sind jedenfalls die, deren Eltern nicht rauchen.

Das kann gut sein. Wie gesagt ich hatte mich das neulich gefragt und keine Antwort erhalten. :D Mag ja auch sein, dass es überhaupt keine Rolle spielt.
 
Das kann gut sein. Wie gesagt ich hatte mich das neulich gefragt und keine Antwort erhalten. :D Mag ja auch sein, dass es überhaupt keine Rolle spielt.

Ich denke nicht das das eine Rolle spielt. Sowohl meine Mutter als auch mein Vater waren Nichtraucher. Meine 4 Geschwister waren oder sind zum Teil noch immer Raucher. Mein ältester Bruder hat das gleiche Rauchverhalten wie Kastemato. Ich war Kettenraucher.
 

:tnx:

Ich würde eine genetische Komponente nicht kategorisch ausschließen. Ist ja auch nur meine subjektive persönliche Erfahrung. Ich denke jedoch das, ob jemand zum Raucher bzw. Suchtverhalten tendiert, ein Zusammenspiel von Genetischer Vorbelastung, Erziehung und Persönlichkeit ist.
Daher gibt es auch kein einziges Mittel um von der Raucherei loszukommen. Suchtverhalten und ihre Ausprägung sind zu individuell. Jeder muss für sich persönlich das für ihn geeignete Mittel finden um davon los zu kommen:beer:
 
:tnx:

Ich würde eine genetische Komponente nicht kategorisch ausschließen. Ist ja auch nur meine subjektive persönliche Erfahrung. Ich denke jedoch das, ob jemand zum Raucher bzw. Suchtverhalten tendiert, ein Zusammenspiel von Genetischer Vorbelastung, Erziehung und Persönlichkeit ist.
Daher gibt es auch kein einziges Mittel um von der Raucherei loszukommen. Suchtverhalten und ihre Ausprägung sind zu individuell. Jeder muss für sich persönlich das für ihn geeignete Mittel finden um davon los zu kommen:beer:

Bei genauerer Betrachtung kann ich die genetische Komponente in meinem Familienfall wohl auch ausschließen, denn meine beiden Geschwister rauchen (fast) nicht.
Mein Bruder hat beispielsweise bei seinem Arbeitsantritt damit angefangen. Dort wurde im Büro geraucht. Danach hat er es wieder gelassen. Inzwischen raucht er nur noch im Urlaub.
 
Joa, wenn man so dumm ist und sein ganzes Geld für so einen Dreck ausgibt, bleibt häufig nicht mehr ganz so viel über, das stimmt wohl..

Mir gehen die ganzen rücksichtslosen Raucher echt mächtig auf den Sack. Ist mir ja egal, wenn jemand seine Lunge verpesten will, aber doch bitte nicht an Haltestellen und anderen öffentlichen Orten, an denen sich Leute aufhalten, die keine Lust auf diesen widerlichen Rauchgestank und die gesundheitlichen Folgen haben.
Echt jetzt? An Haltestellen?:roll::roll::D:D

Meinst Du vielleicht eine Bushaltestelle im Freien in einer Großstadt, an der pro Stunde 1000 Diesel-Fahrzeuge vorbeifahren? Und dann hast Du Angst um Deine Gesundheit, wenn Dir etwas Tabakgeruch in die Nase steigt?

Respekt. Diese Kombination aus Unwissen, Diskriminierung anderer Lebensentwürfe und Verdrängung der Fakten muss man erst mal hinbekommen. Starke Leistung Harper.:applaus::schal::schal:
 
Echt jetzt? An Haltestellen?:roll::roll::D:D

Meinst Du vielleicht eine Bushaltestelle im Freien in einer Großstadt, an der pro Stunde 1000 Diesel-Fahrzeuge vorbeifahren? Und dann hast Du Angst um Deine Gesundheit, wenn Dir etwas Tabakgeruch in die Nase steigt?

Respekt. Diese Kombination aus Unwissen, Diskriminierung anderer Lebensentwürfe und Verdrängung der Fakten muss man erst mal hinbekommen. Starke Leistung Harper.:applaus::schal::schal:

Respekt, das du überhaupt auf diesen Schwachsinn eingegangen bist. Ich hatte kurz überlegt was ähnliches dazu zu schreiben, habs dann aber gelassen, weil eh nutzlos
:tnx::tnx:
 
Bei genauerer Betrachtung kann ich die genetische Komponente in meinem Familienfall wohl auch ausschließen, denn meine beiden Geschwister rauchen (fast) nicht.
Mein Bruder hat beispielsweise bei seinem Arbeitsantritt damit angefangen. Dort wurde im Büro geraucht. Danach hat er es wieder gelassen. Inzwischen raucht er nur noch im Urlaub.

Klingt für mich nach einen typischen Genuss/Gelegenheitsraucher.
:daumen:
 
Klingt für mich nach einen typischen Genuss/Gelegenheitsraucher.
:daumen:

Das kann man dann wahrscheinlich so nennen, ich finde es allerdings beeindruckend, dass man einen regelmäßigen Konsum nach zwei Wochen einfach wieder einstellen kann. Aber das ist wohl das, was eisendieter mit seinem Post meinte bzgl. 'starken Rauchern'.

Naja beeindruckend ist das falsche Wort. Ein richtiges fällt mir grad nicht ein.
 
Klingt für mich nach einen typischen Genuss/Gelegenheitsraucher.
:daumen:
Das zu sein, ist leider nicht jedem gegeben. Für "Suchtpersönlichkeiten" ist der Nikotinentzug nach heutigem Stand der Forschung schwerer als der Alkohol- oder Heroinentzug.

Das entspricht auch durchaus meinen persönlichen Erfahrungen. Mit Heroin habe ich zwar keinerlei Erfahrungen (zum Glück!), aber ich trinke eigentlich täglich Alkohol in Mengen, die mich nach der derzeitig gängigen Definition zum schweren Alkoholiker machen.

Es macht mir aber recht wenig aus, auch eine Woche lang keinen Alkohol zu trinken, wenn es gerade nicht möglich oder opportun ist. Das habe ich mehrmals erlebt.

Fünf wache Stunden ohne Nikotin sind für mich aber der absolute Horror! Transatlantikflüge eine Folter.

Warum wird Alkoholismus eigentlich inzwischen als Krankheit anerkannt und "Nikotinismus" nicht?
 
Das kann man dann wahrscheinlich so nennen, ich finde es allerdings beeindruckend, dass man einen regelmäßigen Konsum nach zwei Wochen einfach wieder einstellen kann. Aber das ist wohl das, was eisendieter mit seinem Post meinte bzgl. 'starken Rauchern'.

Naja beeindruckend ist das falsche Wort. Ein richtiges fällt mir grad nicht ein.

Das kommt ganz auf die Sichtweise an. Ich finde den Begriff "beeindruckend" gar nicht so schlecht gewählt.
Wenn jemand, so wie ich damals, mitten in der Nacht aufstehen musste um an der 24Std Tanke seine Kippen zu besorgen, weil man quasi auf "Turkey" war, ist es unvorstellbar einmal von der Sucht so los zu kommen, das man nur noch im Urlaub gemütlich zur Zichte greifen muss.
;)
 
Das kommt ganz auf die Sichtweise an. Ich finde den Begriff "beeindruckend" gar nicht so schlecht gewählt.
Wenn jemand, so wie ich damals, mitten in der Nacht aufstehen musste um an der 24Std Tanke seine Kippen zu besorgen, weil man quasi auf "Turkey" war, ist es unvorstellbar einmal von der Sucht so los zu kommen, das man nur noch im Urlaub gemütlich zur Zichte greifen muss.
;)

Okay :) War Kettenraucher bei dir auch im Sinne von 'Mehr Zeit mit Zigarette als ohne' (abgesehen vom Schlaf) gemeint? Also der Begriff sagt ja eigentlich nur 'starker Raucher'. Genau definiert isses nicht.
 
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