Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Dem kann ich mich anschließen: Mille stand für 1000. Sieht man auch gerne noch in etwas älteren Serien/Filmen, wo sie 3 Mille fürs Auto bezahlt haben...

Zum HSV: bin echt gespannt, wie sie sich kommende Saison verkaufen. Solange gewisse Leute am Werk sind, dürfte sich nicht viel ändern. Oder gehen sie wirklich zurück zur Vernunft? Mit wenig Geld viel erreichen, sich gut verkaufen, nicht von CL sprechen, wenn man fast absteigt? Mmmmh - ich glaube nicht dran!
 
Jetzt will der HSV auch noch aus der absoluten Not eine Tugend machen und versucht sich in Selbsironie (inkl. Abkupfern vom Postillion): https://www.facebook.com/HSV/posts/10152894088109117

Auf FB hat jemand in einem Kommentar vorgeschlagen, dass der Postillion gegen den HSV wegen dieser dreisten Kopie klagen solle. Hier die Antwort des Postillions:
Nee. Dann bekommt der HSV in der letzten Prozessminute plötzlich einen ungerechtfertigten Freispruch und wir sind die Blöden...

:lol:
 
In diesen Zeiten hätte NIEMAND unter Mille eine Million verstanden.:crazy::face::face:

Wir leben aber nicht mal nicht mehr in diesen Zeiten.

Aber heute heiratet man ja auch "in 2015" und glaubt auch noch, dass das "Sinn macht".

Und nun? Sprache verändert sich nunmal. Und solange kein Sinnverlust damit einhergeht weiß ich nicht was daran schlimm sein sollte. Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass du nicht wüßtest was gemeint ist, wenn dir jemand sagt dass es Sinn macht, in 2015 zu heiraten.

auch wenn sich die sprache entwickelt bin ich der meinung das die verwendung von mille für eine million einfach falsch ist und falsch bleibt.

Wenn ein großer oder überwiegender Teil der Sprachnutzer sagt dass die Buchstabenkombination M-I-L-L-E für "Million" steht, dann steht die Buchstabenkombination M-I-L-L-E für "Million". Da ist es dann völlig egal was es in einer anderen Sprache bedeutet. Oder warum sollte ein lateinischer (oder französischer) Einfluss auf die deutsche Sprache besser sein als ein englischer (oder türkischer)?

das jahrtausend heist ja auch millennium, sonst würde ja eines tages millennium für das jahrmillion stehen. :)

Dass Wörter mit geichen Wortbestandteilen sich unterscheidlich entwickeln können ist dir schon bewusst? Oder schützt die Feuerwehr das Feuer und die Bundeswehr bekämpft den Bund?

Mille steht seit jeher für 1000

das kann man als Bildungsferner aber leider nicht wissen :D

"Ich habe das schon immer so gemacht und alle die es nicht so machen sind dumm." Valides Argument.
 
Und nun? Sprache verändert sich nunmal. Und solange kein Sinnverlust damit einhergeht weiß ich nicht was daran schlimm sein sollte. Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass du nicht wüßtest was gemeint ist, wenn dir jemand sagt dass es Sinn macht, in 2015 zu heiraten.



Wenn ein großer oder überwiegender Teil der Sprachnutzer sagt dass die Buchstabenkombination M-I-L-L-E für "Million" steht, dann steht die Buchstabenkombination M-I-L-L-E für "Million". Da ist es dann völlig egal was es in einer anderen Sprache bedeutet. Oder warum sollte ein lateinischer (oder französischer) Einfluss auf die deutsche Sprache besser sein als ein englischer (oder türkischer)?



Dass Wörter mit geichen Wortbestandteilen sich unterscheidlich entwickeln können ist dir schon bewusst? Oder schützt die Feuerwehr das Feuer und die Bundeswehr bekämpft den Bund?



"Ich habe das schon immer so gemacht und alle die es nicht so machen sind dumm." Valides Argument.

zeig mir einen Lateiner der Mille mit Million übersetzt und du hast gewonnen :wink:
 
Wenn ein großer oder überwiegender Teil der Sprachnutzer sagt dass die Buchstabenkombination M-I-L-L-E für "Million" steht, dann steht die Buchstabenkombination M-I-L-L-E für "Million". Da ist es dann völlig egal was es in einer anderen Sprache bedeutet. Oder warum sollte ein lateinischer (oder französischer) Einfluss auf die deutsche Sprache besser sein als ein englischer (oder türkischer)?

wenn es alle falsch machen, muss es deiner definition nach also richtig sein??

:crazy:
 
wenn es alle falsch machen, muss es deiner definition nach also richtig sein??

:crazy:
Damit hätte er aber nicht ganz unrecht. Es müssen noch nicht einmal alle etwas falsch machen. Es reicht schon, wenn die Gruppe der "Falschmacher" groß genug wird, damit deren Sprachgebrauch durch den Duden als zumindest umgangssprachlich zulässig definiert wird.

Inzwischen ist ja auch "wegem dem Regen" zulässig. Die Entwicklung einer Sprache lässt sich eben kaum aufhalten; ob man das nun beklagt oder nicht.
 
Also "in" für "im Jahr(e)" ist mMn schon lange alternativ zulässig.
Ich lese aber auch gerne mal Schweizer Zeitung, das färbt ab.
(Schweizerdeutsche Fußballsprache macht jedenfalls Spaß. :D )

wenn es alle falsch machen, muss es deiner definition nach also richtig sein?? :crazy:
Ja!

Wir reden hier von Sprache, da ist das "richtig", was verstanden wird, bzw. worauf sich eine genügend große Anzahl Sprecher verständigt.

Und für deutsch gibt es noch nicht einmal eine zentrale Autorität wie in Spanien z.B., die richtig oder falsch festlegen könnte. Wobei es dort dann aber auch nur für spanisches Spanisch (Kastilianisch) gilt, und eben nicht für z.B. argentinisches Spanisch.

Bin doch etwas überrascht, wie viele sich hier gerne vorschreiben lassen wollen, bzw. selber vorschreiben wollen, was ein Wort zu bedeuten hätte. :crazy:
Und dann ausgerechnet mit dem Duden zu kommen. Eine rein private Organisation ohne jede natürliche Autorität, die staatlicherseits dermaßen gepudert wird, ohne sich dafür Rechte zusichern zu lassen - wie z.B. freier Zugang, freie Kopie. Leck mich, Duden.

PS - gerne könnten wir alternativ auch über Haustiere reden, oder Lieblingseissorten oder so - alles, nur nicht der *** :ugly:
 
Also "in" für "im Jahr(e)" ist mMn schon lange alternativ zulässig.
Ich lese aber auch gerne mal Schweizer Zeitung, das färbt ab.
(Schweizerdeutsche Fußballsprache macht jedenfalls Spaß. :D )


Ja!

Wir reden hier von Sprache, da ist das "richtig", was verstanden wird, bzw. worauf sich eine genügend große Anzahl Sprecher verständigt.

Und für deutsch gibt es noch nicht einmal eine zentrale Autorität wie in Spanien z.B., die richtig oder falsch festlegen könnte. Wobei es dort dann aber auch nur für spanisches Spanisch (Kastilianisch) gilt, und eben nicht für z.B. argentinisches Spanisch.

Bin doch etwas überrascht, wie viele sich hier gerne vorschreiben lassen wollen, bzw. selber vorschreiben wollen, was ein Wort zu bedeuten hätte. :crazy:
Und dann ausgerechnet mit dem Duden zu kommen. Eine rein private Organisation ohne jede natürliche Autorität, die staatlicherseits dermaßen gepudert wird, ohne sich dafür Rechte zusichern zu lassen - wie z.B. freier Zugang, freie Kopie. Leck mich, Duden.

PS - gerne könnten wir alternativ auch über Haustiere reden, oder Lieblingseissorten oder so - alles, nur nicht der *** :ugly:


Das mag alles wahr sein, nur sind mir im echten Leben noch nie Menschen begegnet, die "Mille" als Millionen bezeichnen! Meine Eltern haben es mir schon anders beigebracht und soweit ich weiß, sagen es auch nahezu 100 % meines Bekanntenkreises so.

Die einzigen Menschen, die ich jemals so reden habe hören wart ihr und
Leute aus dem BILD-Kommentarbereich.
 
Also "in" für "im Jahr(e)" ist mMn schon lange alternativ zulässig.
Ich lese aber auch gerne mal Schweizer Zeitung, das färbt ab.
(Schweizerdeutsche Fußballsprache macht jedenfalls Spaß. :D )


Ja!

Wir reden hier von Sprache, da ist das "richtig", was verstanden wird, bzw. worauf sich eine genügend große Anzahl Sprecher verständigt.

Und für deutsch gibt es noch nicht einmal eine zentrale Autorität wie in Spanien z.B., die richtig oder falsch festlegen könnte. Wobei es dort dann aber auch nur für spanisches Spanisch (Kastilianisch) gilt, und eben nicht für z.B. argentinisches Spanisch.

Bin doch etwas überrascht, wie viele sich hier gerne vorschreiben lassen wollen, bzw. selber vorschreiben wollen, was ein Wort zu bedeuten hätte. :crazy:
Und dann ausgerechnet mit dem Duden zu kommen. Eine rein private Organisation ohne jede natürliche Autorität, die staatlicherseits dermaßen gepudert wird, ohne sich dafür Rechte zusichern zu lassen - wie z.B. freier Zugang, freie Kopie. Leck mich, Duden.

PS - gerne könnten wir alternativ auch über Haustiere reden, oder Lieblingseissorten oder so - alles, nur nicht der *** :ugly:
Was wäre für Dich denn auf dieser Ebene "natürliche Autorität"?

Der Duden ist immerhin die Grundlage dafür, was einem ein Lehrer in der Schule als "falsch" anstreichen kann.

Es heißt übrigens "Kastilisch" und nicht "Kastilianisch".
 
:confused:
Geht's hier noch um den HSV?

Jeder weiß doch, was in dem Ausgangsbeitrag gemeint war?
(Okay, hab mich hier auch schon über Mille und Mio. ausgelassen)
 
Mir rollen sich auch die Zehennägel auf, wenn ich lese, dass jemand am Donnerstag, den 04.06. in 2015 heiratet.

Meine ehemalige Deutschlehrerin - die älter sein dürfte als die meisten Debattanten hier - hat das mal sehr treffend zusammengefasst: Der Duden schaut dem Volk aufs Maul! Daher werden auch immer mehr dieser ursprünglich falschen Wendungen in das heilige Buch aufgenommen.

Und bevor das jetzt jemand anmerkt: Ich weiß, dass "Debattanten" nicht im Duden steht. Aber "Debattierer" oder "Debatter" (steht beides drin) klingt einfach sau dämlich!
 
Sämtliche Spieler aller Nationen sollten einen HSV Boykott ausrufen. Einfach nicht mehr hingehen. Ist besser für alle Beteiligten, mal abgesehen vom HSV natürlich.
Wieso sollten die? Man nehme einen vdV, wo könnte der besser Eier schaukeln als beim HuSoV? Wenn ich mittelmäßig begabt wäre, keinen Berufsethos hätte, dringend viel Geld bräucht und vor allem kein Werder Fan wäre, ich ginge zu dem Lumpenladen.

Sollte man also lernen, die Millionen (ich gehe davon aus, dass sich Kühne & Co. weiter spendabel zeigen werden) sinnvoll zu nutzen, kann der HSV relativ schnell einen ziemlich potenten Kader formen.
Dieses Märchen wird doch schon seit Jahren erzählt. Um das Geld sinnvoll zu nutzen, müssten man ein wenig demütig sein und sich eingestehen, dass man seit Jahren nur Scheiße baut. Und statt Europa von Europa zu reden mal eher den Nicht-Abstieg anpeilen. Aber wir reden hier eben vom HSV.

Dass Wörter mit geichen Wortbestandteilen sich unterscheidlich entwickeln können ist dir schon bewusst? Oder schützt die Feuerwehr das Feuer und die Bundeswehr bekämpft den Bund?
Was soll das denn für ein Vergleich sein? Vor allem wo entwickeln sich die Worte denn unterschiedlich? In beiden Fällen geht es darum sich zu wehren.
Mille steht im italienischen auch heute noch für tausend. Da gibt es keine Entwicklung. Und es ist auch kein Homonym.
 
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