Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Die nächste Saison ist die erste seit Dienstantritt von Beiersdorfer, in der es keine Ausreden mehr gibt. Bisher war alles eine große Rettungsmission, belastet durch falsche Entscheidungen der letzten Ära. Trotz erneut falscher Entscheidungen ist das nun gut ausgegangen. Nun folgt eine Saison, in der DB und co. die Mannschaft zusammen mit dem Trainer komplett neu zusammenstellen können, und die ganze Vorbereitung absolviert werden kann.

Sollte Hamburg auch nächstes Jahr gegen den Abstieg spielen, wäre das Kompetenz-Team grandios gescheitert.

Das Gesicht der Mannschaft wird sich aber wohl so radikal ändern, dass ich das leider momentan für nicht realistisch erachte. Aber man weiß ja nie, es ist immer noch der HSV :D
 
Die nächste Saison ist die erste seit Dienstantritt von Beiersdorfer, in der es keine Ausreden mehr gibt. Bisher war alles eine große Rettungsmission, belastet durch falsche Entscheidungen der letzten Ära. Trotz erneut falscher Entscheidungen ist das nun gut ausgegangen. Nun folgt eine Saison, in der DB und co. die Mannschaft zusammen mit dem Trainer komplett neu zusammenstellen können, und die ganze Vorbereitung absolviert werden kann.

Dir ist aber schon klar, dass DB diese Saison 35 Mio € für neue Spieler ausgegeben hat, die allesamt nicht überzeugen konnten? Der HSV kann wenig, aber Neuaufbau gehört zu den Dingen, die man besonders schlecht kann ... :roll:
 
Der HSV wird in diesem Leben nicht mehr absteigen. Selbst wenn die ein Relegationhinspiel 0:3 verlieren, bekommen der HSV und DFB das noch gebogen. Ja, der HSV war gestern die etwas bessere und reifere Mannschaft, dennoch musste das unsägliche Glück nachhelfen. Unfassbar alles
 
Dir ist aber schon klar, dass DB diese Saison 35 Mio € für neue Spieler ausgegeben hat, die allesamt nicht überzeugen konnten? Der HSV kann wenig, aber Neuaufbau gehört zu den Dingen, die man besonders schlecht kann ... :roll:

Wobei ich Labbadia durchaus zutraue in sportlicher Hinsicht richtigere Entscheidungen zu treffen. Alleine für Lasogga haben die ja an die 10 Mio Euro ausgegeben. Das macht doch normalerweise kein Mensch, der halbwegs ein Gefühl für Fussball hat. Das war eine Entscheidung, weil er letzte Saison ein paar wichtige Buden gemacht hat, aber so wirklich überzeugen konnte er auch nicht.
Allerdings muss man sagen, dass vom fussballerischen Können beim HSV durchaus gute Leute drunter sind. Sie haben aber eben zugleich auch eklatant schwache Kicker. Insgesamt ist es erst Labbadia gelungen - auch mit Hilfe diverser Fehlentscheidungen (Augsburg wurde ein Elfer verweigert, dann wäre es 3:3 gewesen, Freiburg bekam ein irreguläres Gegentor, sonst wäre es 1:0 für den SCF gewesen, von der Relegation brauchen wir nicht zu sprechend und auch nicht davon was sich beispielsweise der HSV an Härte in den letzten Wochen ungestraft erlauben durfte) zu deren Vorteil - ein halbwegs funktionierende Mannschaft draus zu formen.
Denke wenn der HSV mit den nächsten Kühne-Millionen nur halbwegs ordentlich arbeitet, dann werden sie mit dem Abstieg wenig zu tun haben. Denke sogar, dass sie letztendlich Chancen auf eine bessere Platzierung als Werder haben werden.
 
*grummel* Morgen *grummel*

Einen hab ich noch: :kotz:

Das war dann aber auch genug für eine Saison.

Und jetzt? Weitermachen mit Labbadia? TS, übernehmen sie! :ugly:
 
Dir ist aber schon klar, dass DB diese Saison 35 Mio € für neue Spieler ausgegeben hat, die allesamt nicht überzeugen konnten? Der HSV kann wenig, aber Neuaufbau gehört zu den Dingen, die man besonders schlecht kann ... :roll:

Diese 35 Millionen hat eben nicht Beiersdorfer allein ausgegeben, große Teile davon hat noch Kreutzer verbucht. Und wie gesagt, es wurden auch in dieser Saison Schwere Fehler gemacht, die fast zum Abstieg geführt hätten, trotzdem gab es noch die ein oder andere Ausrede, mit den Geldverbrennungs-Maschinen VdV und Lasogga hatte er zb nichts zu tun.

Die nächste Saison ist somit der erste Neuanfang unter DB, dann wird man sehen, ob er oder der HSV das kann, oder nicht. Ich Teile da aber durchaus deine Zweifel ;)
 
Denke wenn der HSV mit den nächsten Kühne-Millionen nur halbwegs ordentlich arbeitet, dann werden sie mit dem Abstieg wenig zu tun haben. Denke sogar, dass sie letztendlich Chancen auf eine bessere Platzierung als Werder haben werden.

Ja natürlich. Die Voraussetzungen sind gut. Und nur weil denen in den letzten drei Jahren nicht viel gelungen ist, muss es nicht so bleiben, auch wenn andere sich das so schön reden wollen. Auch der HSV hatte erfolgreiche Zeiten.
 
Wobei ich Labbadia durchaus zutraue in sportlicher Hinsicht richtigere Entscheidungen zu treffen.

Wobei Labbadia bisher hauptsächlich die emotionalen Karten gespielt hat, um die Mannschaft in den letzten 6+2 irgendwie noch den Klassenerhalt schaffen zu lassen. Damit kommt er in der neuen Saison nicht aus und dann muss man gucken, ob er in der Lage sein wird, aus dem Kader eine vernünftige Mannschaft zu formen. Ich habe daran gewisse Zweifel - besonders wenn ich daran denke, wie wenig Zeit das Umfeld gibt, wenn es nicht nach Wunsch läuft.

Ansonsten: :tnx: (wobei die Chance des HSV, mal wieder vor Werder zu stehen, nichts damit zu tun hat, was sie aus dieser Chance letztendlich machen).

Diese 35 Millionen hat eben nicht Beiersdorfer allein ausgegeben, große Teile davon hat noch Kreutzer verbucht.

Kreuzer wurde keine zwei Wochen nach Didis Dienstantritt am 14. Juli entlassen. Die meisten der Transfers (Holtby, Ostrzolek, Behrami, Müller und Cleber) wurden von DB eingetütet.
 
Der HSV wird in diesem Leben nicht mehr absteigen.

Das ist mir jetzt auch seit gestern Abend klar. Und ich finde es fürchterlich. Man muss sich das ja mal auf der Zunge zergehen lassen, ich habe gerade nochmal nachgeschaut: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel wäre man in jeder Saison einschließlich der aktuellen mit 27 Punkten direkt abgestiegen. Nur nicht in der letzten Saison, in der Hamburg diese Punkte"ausbeute" geholt hat und trotzdem Nürnberg und Braunschweig noch schlechter waren. Und diese Saison? 25 lächerliche Tore, selbst Paderborn hat sechs mehr gemacht und Braunschweig letztes Jahr immerhin 29. Fürth vorletzte Saison als abgeschlagener Letzter 26 Tore. Das ist doch Wahnsinn.

Mit einer Nacht Abstand zum Ganzen muss ich aber jetzt auch mal wieder diese sch* Relegation kritisieren, bzw. die Zweitligisten, die sie erreichen. Wieso erreicht man die Relegation, um dann im Heimspiel vor eigener Kulisse die Hosen voll zu haben? Der KSC hat in der ersten HZ viel zu wenig gemacht mMn. Da merkt man dann auch wieder, dass an dieses angeblich "wichtige Auswärtstor" aus dem Hinspiel ein absolutes Märchen ist. Zwei Stück sind ne Grundlage, aber ein Tor auswärts bringt dir doch gar nichts. Das ist so schnell wieder ausgeglichen und dann muss man plötzlich zwei Dinger machen. Daher verstehe ich diese Zurückhaltung nicht, in der 2. HZ hat man doch gesehen, sobald der KSC richtig bissig in die Zweikämpfe gegangen ist, bekam der HSV Probleme und das Tor fiel. So muss man doch da von Anfang an rangehen, als klassentieferes Team kann ich den Bundesligisten nicht einfach spielen lassen. Miese Hamburger hin oder her, der Bundesligist hat in der Regel einfach individuell stärkere Spieler, da geht halt irgendwann mal ein Ball rein, wenn ich mich nicht als Mannschaft und Team dagegen wehre. Fürth letztes Jahr doch auch. Kann auch sein, dass ich das jetzt zu heftig sehe, aber vielleicht ist das einfach noch die Enttäuschung.
 
Beim HSV ist es doch wie mit den 5 Affen.
Du kannst einzelne Spieler, Trainer und Verantwortliche austauschen, aber die neuen Leute übernehmen sofort die Verhaltensweise der alten Leute. Von daher wird sich da nicht viel ändern.

Zitat von Affenexperiment:
Beginnen Sie mit einem Käfig mit fünf Affen. Hängen Sie eine Banane an eine Schnur und stellen Sie eine Treppe darunter. Schon bald wird wird ein Affe versuchen, die Treppe hochzusteigen, um sich die Banane zu holen.

Sobald der Affe die Treppe berührt, bespritzen Sie alle Affen mit kaltem Wasser. Nach einer Weile versucht ein anderer Affe, auf die Treppe hochzusteigen – mit dem gleichen Egebnis: Alle Affen bekommen eine kalte Dusche. Kurze Zeit später wird keiner der Affen mehr versuchen, die Treppe hochzusteigen.

Stellen Sie das kalte Wasser nun ab. Nehmen Sie einen Affen aus dem Käfig und ersetzen Sie ihn durch einen neuen. Der neue Affe sieht die Banane und will die Treppe hochklettern. Zu seiner Überraschung und zu seinem Entsetzen greifen ihn alle anderen Affen an. Er versucht es noch einmal und stellt fest, dass er jedes Mal verprügelt wird, wenn er versucht, die Treppe hochzusteigen.

Als nächstes nehmen sie einen weiteren der ursprünglichen Affen aus dem Käfig und ersetzen ihn durch einen neuen. Der Neue geht zur Treppe und wird angegriffen. Der vor ihm neu angekommene Affe macht bei dieser Bestrafung begeistert mit.

Ersetzen Sie nun den dritten ursprünglichen Affen durch einen neuen, dann den vierten und den fünften. Jedes Mal, wenn der jeweils Neue versucht, die Treppe hochzusteigen, wird er verprügelt. Am Ende weiß keiner, warum es nicht erlaubt ist, die Treppe hochzusteigen und warum sie an den Prügelaktionen für die Neuankömmlinge teilnehmen.

Nachdem alle ursprünglichen Affen durch neue ersetzt sind, gibt es keinen Affen mehr, der jemals mit kaltem Wasser bespritzt wurde. Trotzdem wird keiner der Affen jemals wieder versuchen, die Treppe hochzusteigen, um sich die Banane zu holen.

Warum nicht?

Weil, soweit bekannt ist, das hier schon immer so gemacht wurde.

Und das ist der Grund, warum die Regierungspolitik so bleibt, wie sie ist.
 
Kreuzer wurde keine zwei Wochen nach Didis Dienstantritt am 14. Juli entlassen. Die meisten der Transfers (Holtby, Ostrzolek, Behrami, Müller und Cleber) wurden von DB eingetütet.

Richtig. Und Kreutzer war es, der allein 1/4 des Geldes für Lasogga ausgegeben hat. (Holtby), Ostrzolek und Müller sind in meinen Augen sinnvolle Transfers gewesen, unabhängig davon, dass sie es in der Mannschaft nicht geschafft haBen (was nicht verwunderlich ist). Behrami, Olic und Cleber waren Panik-Käufe mit hohem Risiko, das sich am Ende nicht ausgezahlt hat. Diese 3 Transfers, zusammen mit der Tuchel-Posse gehören für lich zu den großen Fehlern dieser Saison.
 
Das ist mir jetzt auch seit gestern Abend klar. Und ich finde es fürchterlich. Man muss sich das ja mal auf der Zunge zergehen lassen, ich habe gerade nochmal nachgeschaut: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel wäre man in jeder Saison einschließlich der aktuellen mit 27 Punkten direkt abgestiegen. Nur nicht in der letzten Saison, in der Hamburg diese Punkte"ausbeute" geholt hat und trotzdem Nürnberg und Braunschweig noch schlechter waren. Und diese Saison? 25 lächerliche Tore, selbst Paderborn hat sechs mehr gemacht und Braunschweig letztes Jahr immerhin 29. Fürth vorletzte Saison als abgeschlagener Letzter 26 Tore. Das ist doch Wahnsinn.

Mit einer Nacht Abstand zum Ganzen muss ich aber jetzt auch mal wieder diese sch* Relegation kritisieren, bzw. die Zweitligisten, die sie erreichen. Wieso erreicht man die Relegation, um dann im Heimspiel vor eigener Kulisse die Hosen voll zu haben? Der KSC hat in der ersten HZ viel zu wenig gemacht mMn. Da merkt man dann auch wieder, dass an dieses angeblich "wichtige Auswärtstor" aus dem Hinspiel ein absolutes Märchen ist. Zwei Stück sind ne Grundlage, aber ein Tor auswärts bringt dir doch gar nichts. Das ist so schnell wieder ausgeglichen und dann muss man plötzlich zwei Dinger machen. Daher verstehe ich diese Zurückhaltung nicht, in der 2. HZ hat man doch gesehen, sobald der KSC richtig bissig in die Zweikämpfe gegangen ist, bekam der HSV Probleme und das Tor fiel. So muss man doch da von Anfang an rangehen, als klassentieferes Team kann ich den Bundesligisten nicht einfach spielen lassen. Miese Hamburger hin oder her, der Bundesligist hat in der Regel einfach individuell stärkere Spieler, da geht halt irgendwann mal ein Ball rein, wenn ich mich nicht als Mannschaft und Team dagegen wehre. Fürth letztes Jahr doch auch. Kann auch sein, dass ich das jetzt zu heftig sehe, aber vielleicht ist das einfach noch die Enttäuschung.

Glaub nicht, dass man die Zweitligisten kritisieren muss. Die haben halt den Kader eines Zweitligisten und für sie steht viel weniger auf dem Spiel. Es ist dann wie bei nem Pokalspiel...

Trotzdem ist die Relegation großer Mist und sollte so schnell wie möglich wieder abgeschafft werden.
 
Mit einer Nacht Abstand zum Ganzen muss ich aber jetzt auch mal wieder diese sch* Relegation kritisieren, bzw. die Zweitligisten, die sie erreichen. Wieso erreicht man die Relegation, um dann im Heimspiel vor eigener Kulisse die Hosen voll zu haben? Der KSC hat in der ersten HZ viel zu wenig gemacht mMn. Da merkt man dann auch wieder, dass an dieses angeblich "wichtige Auswärtstor" aus dem Hinspiel ein absolutes Märchen ist. Zwei Stück sind ne Grundlage, aber ein Tor auswärts bringt dir doch gar nichts. Das ist so schnell wieder ausgeglichen und dann muss man plötzlich zwei Dinger machen. Daher verstehe ich diese Zurückhaltung nicht, in der 2. HZ hat man doch gesehen, sobald der KSC richtig bissig in die Zweikämpfe gegangen ist, bekam der HSV Probleme und das Tor fiel. So muss man doch da von Anfang an rangehen, als klassentieferes Team kann ich den Bundesligisten nicht einfach spielen lassen. Miese Hamburger hin oder her, der Bundesligist hat in der Regel einfach individuell stärkere Spieler, da geht halt irgendwann mal ein Ball rein, wenn ich mich nicht als Mannschaft und Team dagegen wehre. Fürth letztes Jahr doch auch. Kann auch sein, dass ich das jetzt zu heftig sehe, aber vielleicht ist das einfach noch die Enttäuschung.

Das Problem an der ganzen Geschichte war einfach, dass der KSC im Rückspiel plötzlich etwas zu verlieren hatte und der HSV nicht mehr. Ohnehin muss man sagen, aber dass hatte ich im europäischen Kontext ja schon mal gesagt, dass die Auswärtstorrregel überholt ist. Ich weiss auch nicht wieso der Bundesligist im Zweifel eine halbe Stunde mehr Zeit für ein Auswärtstor bekommt. Bei der Relegation wird ja nicht gelost, wer zunächst ein Heimspiel hat.
Aber dennoch, hat der KSC so gesehen taktisch nicht viel falsch gemacht. Aufgrund der Nervosität - sind ja zum Teil sehr junge Spieler - fehlte in den Kontern die Präzision und am Ende auch ein bisschen die Celeverness. Aber man ist mit 1:0 in Führung gegangen und dieses hätte ohne den Parteiischen auch vollkommen ausgereicht. Gestern war ein Spiel, in dem der HSV in drei Stunden ohne die Nachhilfe von Herrn Gräfe kein Tor geschossen hätte. Selbst die tendenzielle Zweikampfauslegung inkl. dem brutalen Einsteigen von vdV in HZ 1 haben dem HSV zunächst gar nichts genutzt. Bedenkt man noch die Yabo-Szene aus dem Hinspiel, dann wir mir wieder richtig übel.
 
Das ist mir jetzt auch seit gestern Abend klar. Und ich finde es fürchterlich. Man muss sich das ja mal auf der Zunge zergehen lassen, ich habe gerade nochmal nachgeschaut: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel wäre man in jeder Saison einschließlich der aktuellen mit 27 Punkten direkt abgestiegen. Nur nicht in der letzten Saison, in der Hamburg diese Punkte"ausbeute" geholt hat und trotzdem Nürnberg und Braunschweig noch schlechter waren. Und diese Saison? 25 lächerliche Tore, selbst Paderborn hat sechs mehr gemacht und Braunschweig letztes Jahr immerhin 29. Fürth vorletzte Saison als abgeschlagener Letzter 26 Tore. Das ist doch Wahnsinn.

Mit einer Nacht Abstand zum Ganzen muss ich aber jetzt auch mal wieder diese sch* Relegation kritisieren, bzw. die Zweitligisten, die sie erreichen. Wieso erreicht man die Relegation, um dann im Heimspiel vor eigener Kulisse die Hosen voll zu haben? Der KSC hat in der ersten HZ viel zu wenig gemacht mMn. Da merkt man dann auch wieder, dass an dieses angeblich "wichtige Auswärtstor" aus dem Hinspiel ein absolutes Märchen ist. Zwei Stück sind ne Grundlage, aber ein Tor auswärts bringt dir doch gar nichts. Das ist so schnell wieder ausgeglichen und dann muss man plötzlich zwei Dinger machen. Daher verstehe ich diese Zurückhaltung nicht, in der 2. HZ hat man doch gesehen, sobald der KSC richtig bissig in die Zweikämpfe gegangen ist, bekam der HSV Probleme und das Tor fiel. So muss man doch da von Anfang an rangehen, als klassentieferes Team kann ich den Bundesligisten nicht einfach spielen lassen. Miese Hamburger hin oder her, der Bundesligist hat in der Regel einfach individuell stärkere Spieler, da geht halt irgendwann mal ein Ball rein, wenn ich mich nicht als Mannschaft und Team dagegen wehre. Fürth letztes Jahr doch auch. Kann auch sein, dass ich das jetzt zu heftig sehe, aber vielleicht ist das einfach noch die Enttäuschung.

Meine Meinung zur Relegation hatte ich ja schon öfter gepostet. Für mich ist sie völlig nutzlos. Nicht nur, weil es gestern den HxV betraf.

Das "Problem" daran ist imho aber nicht die "Auswärtstor-Regelung", sondern der vermeintlche Glaube, ein Heimspiel im Rückspiel sei ein Vorteil für den Zweitligisten. Das Spiel gestern hat ebenso wie das Rückspiel im letzten Jahr in Fürth gezeigt, dass eigentlich das Gegenteil der Fall ist. Der "Heimvorteil" entwickelt sich für den Außenseiter zum Nachteil, weil der Druck, diese vermutlich "einmalige Chance" zu nutzen, ins Unermessliche steigt. Für den Bundesligisten ist es andersherum. Dieser hat eigentlich viel mehr zu verlieren und steht eh unter Druck. Für die müsste es im allerletzten Spiel theoretisch fast egal sein, ob sie auswärts oder zuhause spielen. Dass die Verunsicherung, zuhause unbedingt reüssieren zu müssen, aber auch für Erstligsten sehr groß ist, konnte man am Beispiel HxV sowohl in Karlsruhe 2015 als auch in Fürth 2014 erkennen.

Wenn schon Relegation, dann müsste sie imho auf neutralem Platz/neutralen Plätzen ausgetragen werden.
 
Meine Meinung zur Relegation hatte ich ja schon öfter gepostet. Für mich ist sie völlig nutzlos. Nicht nur, weil es gestern den HxV betraf.

Das "Problem" daran ist imho aber nicht die "Auswärtstor-Regelung", sondern der vermeintlche Glaube, ein Heimspiel im Rückspiel sei ein Vorteil für den Zweitligisten. Das Spiel gestern hat ebenso wie das Rückspiel im letzten Jahr in Fürth gezeigt, dass eigentlich das Gegenteil der Fall ist. Der "Heimvorteil" entwickelt sich für den Außenseiter zum Nachteil, weil der Druck, diese vermutlich "einmalige Chance" zu nutzen, ins Unermessliche steigt. Für den Bundesligisten ist es andersherum. Dieser hat eigentlich viel mehr zu verlieren und steht eh unter Druck. Für die müsste es im allerletzten Spiel theoretisch fast egal sein, ob sie auswärts oder zuhause spielen. Dass die Verunsicherung, zuhause unbedingt reüssieren zu müssen, aber auch für Erstligsten sehr groß ist, konnte man am Beispiel HxV sowohl in Karlsruhe 2015 als auch in Fürth 2014 erkennen.

Wenn schon Relegation, dann müsste sie imho auf neutralem Platz/neutralen Plätzen ausgetragen werden.

Die Auswärtstorregel ist eben schon ein Problem. Wenn es in die Nachspielzeit geht, mal ganz abgesehen von der psychischen Situation gestern, dann hat der Bundesligist immer 30 Minuten mehr Zeit ein Auswärtstor zu erzielen und mit einem Tor den Sack zuzumachen. Selbst wenn der KSC zum Ausgleich gekommen wäre, wäre der HSV drin geblieben.
Der Sinn dieser Regelung auf eurpäischer Ebene war mal die Reisestrapazen zu belohnen. Wo gibt es die denn heute noch, außer du musst in den hintersten Zipfel von Turkmenistan oder so?
 
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