Bei "Fünf" und den Nachfolgebänden handelt es sich wohl auch um klassische Krimis/Thriller (sind auch offiziell für Erwachsene

), aber dich will die auch noch mal lesen, allein schon, weil ich den Schreibstil der Autorin so mag.
Darfst dann gerne mal berichten. Bin bei Krimis und Thrillern schon extrem wählerisch. Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass mir schon mal ein wirklicher Krimi gut gefallen hat, der nicht von Agatha Christie war.
Ich habe von ihr noch die Eleria-Trilogie gelesen, meiner Meinung nach eine der besten Dystopien aktuell, auch da habe ich sehr lange gerätselt, wie sich alles auflöst und war am Ende doch völlig überrascht, obwohl man am Ende der ersten beiden Teile schon Teillösungen bekommen hatte.
Cool, die kannte ich noch gar nicht, aber Jugenddsytopien gehören ja wie du weißtr auch zu meinen Lieblingsgenres. Die kann man immer so toll auf ner langen Zugfahrt runterlesen, sind spannend ohne anzustrengen. =) Habe leider neulich aus Versehen diese Matched-Trilogie (?) angefangen. Habe die Bücher nicht bezahlt, ist also nicht so schlimm, aber war extrem schnulzig (ich hätte es aber beim Klappentext wissen müssen) und verstehe nicht wieso so viele die toll finden, die nicht mehr 13 sind. :face: Beim zweiten Buch ist mir eine Seite in der Mitte komplett (!) durchgerissen, weil ich auf einer Autofahrt mit dem Buch in der Hand eingeschlafen bin. Das sagt wohl alles.

Das Schlimmste ist aber, dass es mich jetzt trotz allem nervt, dass ich nicht weiß wie es ausgeht, aber ich mag mich auch nicht mehr quälen.
"Ich darf nicht schlafen" habe ich auch immer mal wieder in der Hand gehabt, vielleicht sollte ich es doch mal lesen.
Ich habs in einem durch gelesen, also so schlecht kann es nicht sein.

Am Ende war ich halt ein bisschen enttäuscht, dass das Ende dann doch relativ klar war und das hat dann so einen blöden Nachgeschmack, aber bis zu dem Punkt ist es schon spannend. Mein Vater hat es auch gelesen und fand es nicht so gut, meinte aber es würde ihn nicht wundern, dass ich es spannend fand, es sei ein "Frauen-Thriller". :O Ich glaube er spielt damit aber darauf an, dass ich kein Blut sehen kann und mir schon die Karen Slaughter Reihe wo die Protagonistin Pathologin ist zu viel ist, weil ich es auch nicht so mit Pathologen habe... :eek:
Tolkiens "mittelalterliche Bücher" habe ich noch nicht angecheckt. Wäre auch ne Möglichkeit, meine aktuelle "Buchflaute" zu überbrücken (was Belletristik anbetrifft), ich glaube da ist auch seine Version der "Tristan & Isolde" Version da drunter?
Äh, Tristan & Isolde als alleinstehendes "Werk"? Davon weiß ich nichts, aber wie gesagt kenne mich halt auch nicht so damit aus was er in dem Bereich gemacht hat. Oder sind Tristan & Isolde auch in dem Fall of Arthur Ding drin, das ich erwähnt hatte? Gehören ja auch zum Stoff in Malorys Version.
Allerdings: Seine Zwergennamen aus dem Hobbit hat er fast allesamt aus der Edda "gestohlen"
Ja, meine Freundin musste das für die Uni lesen und sogar die Reihenfolge in der sie genannt werden ist genau dieselbe.

Finde das aber nicht so schlimm, wenn ich ehrlich bin. Sehe das eher als einen Verweis, der möglicherweise mit einem Augenzwinkern versehen ist.
Beowulf oder Parzifal habe ich gelesen (also die "Originalsage" (Beowulf) / den Parsifal von Wolfram) - insbesondere die "alten" altenglischen bzw. mittelhochdeutschen Versionen sind sehr "aufschlußreich/anstrengend". Aber da gibts ja auch noch vielmehr "altes Zeug". glaube das alles hier zu erwähnen wäre zu müßig, langweilt nur und rühmen will ich mich dafür auch nicht.
Nee, also ich bin da ganz ehrlich, Altenglisch mag ich mir nicht aneignen. Ich habe zwar literatur studiert und meine Uni hat da (sowie in Old Norse) auch einen Schwerpunkt auf den sie wahnsinnig stolz sind, aber ich diese toten Sprachen sind einfach nicht so meins. Mir hat schon Latein gereicht und ich verschwende meine Energie dann lieber auf Literatur, die mich mehr anspricht.
Während ich das so schreibe fällt mein Blick auch etwas schuldbewusst auf meine Ausgabe der Fairie Queene. :face: Das ist natürlich nochmal deutlich später, aber auch wenn ich wirklich gut Englisch kann und viel lese fällt es mir schwer das zu lesen. Ich hab mich tatsächlich so durch die ersten 50 Seiten oder so gequält, aber ich kann mich da auch nicht so dran ergötzen. Aber überraschenderweise habe nicht alles in Verform aus dem Zeitraum gehasst, mir gefiel zum Beispiel Sir Philip Sidney's Astrophel and Stella gut und noch besser Hero and Leander - besser noch als seine so beliebten Dramen. Ab dieser Phase kann ich erst so richtig was mit der Literatur anfangen.
Beowulf sollte trotzdem mal gelesen haben wenn man Englische Literatur studiert hat. Aber eben in eine (annotierten) Übersetzung. Das reicht mir.
