Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

man hat die niederlagen gegen gladbach und frankfurt auch am ende bestens weggesteckt. jetzt verliert man gegen eine mannschaft, die nach bayern in der liga eine klasse für sich darstellt. das wird niemanden mental umhauen.
 
Jepp, die die "Großen" sind für Sternberg z.Zt. noch mindestens eine Nummer zu groß. Und so langsam sollte VS über einen TW-Wechsel bitte mehr als nur nachdenken; das Pokalspiel in Bielefeld wäre dazu eine ideale Gelegenheit.

Zur Torwart-Frage: Zustimmung. :tnx:

Zu Sternberg: Ihn zu bringen, kann man Skripnik nicht als Fehler anlasten. Oder hast Du vorher gewusst, dass der heute kaum Land sehen würde?

Anlasten, wenn man das aus dem eigenen Fernsehsessel denn unbedingt will, könnte man ihm, dass er Sternberg nicht früher "erlöst" hat. Vermutlich aber wird er sich auch dabei etwas gedacht haben, z.B. das Nutzen einer sehr viel höheren Grundschnelligkeit gegen einen der Bruyne, als sie die Alternative Garcia mitgebracht hätte. Möglicherweise wollte man Letzteren auch für die wesentlich wichtigeren Spiele in Bielefeld und Freiburg schonen?!
 
Zur Torwart-Frage: Zustimmung. :tnx:

Zu Sternberg: Ihn zu bringen, kann man Skripnik nicht als Fehler anlasten. Oder hast Du vorher gewusst, dass der heute kaum Land sehen würde?

Anlasten, wenn man das aus dem eigenen Fernsehsessel denn unbedingt will, könnte man ihm, dass er Sternberg nicht früher "erlöst" hat. Vermutlich aber wird er sich auch dabei etwas gedacht haben, z.B. das Nutzen einer sehr viel höheren Grundschnelligkeit gegen einen der Bruyne, als sie die Alternative Garcia mitgebracht hätte. Möglicherweise wollte man Letzteren auch für die wesentlich wichtigeren Spiele in Bielefeld und Freiburg schonen?!

Die Aufstellung von Sternberg war schon nachvollziehbar, aus den von dir genannten Gründen, v.a.die Schnelligkeit war wohl ausschlaggebend. Dennoch: in der 1. Hz hat er schon kein Land gesehen, zur Pause hätte man ihn auswechseln müssen, auch um ihn zu schützen. Ob Garcia es besser gemacht hätte, ist sicher fraglich. Zumindest hätte der KdB mal ordentlich auf die Socken gegeben.
 
Was beschreibt das Spiel heute am besten? In den letzten Jahren haben wir häufig an einem Wochenende einen Schritt nach vorn gemacht, um eine Woche später wieder einen (oder mehr) Schritt zurück zu machen. Ich bin überzeugt: auch heute war das ein Schritt nach vorn.

Ich bin sicher, Mannschaft und Trainer werden daraus lernen. Am Ende waren es 5 stümperhaft verteidigte Gegentore und darunter ein sechsminütiger Blackout. Wayne? Werden wir halt nicht mehr Meister, auch wenn einige es ungern hören. Lieber heute den Lerneffekt und dafür gegen Freiburg (und Bielefeld) wieder auf der Höhe.

Denn insgesamt habe ich auch heute wieder viel positives gesehen. Und das gab es bei Werder seit der letzten Saison, in der Schaaf uns in die CL geführt hatte, mMn nicht mehr. Seitdem waren Spiele wie heute regelmäßig ein Schlachtfest - siehe Bayern Spiel in der Hinrunde.

Wir haben zwei toll herausgespielte Tore erzielt. Wir haben zwei tolle Weitschüsse von Kroos gesehen - etwas, das hier jahrelang zurecht gefordert und vermisst wurde. Die Standards waren heute harmlos. Aber das waren ja auch nicht irgendwelche Verteidiger auf der Gegenseite. Und auch wenn unser junges Team nach dem Dreierpack kurz geschockt war, haben sie das in der letzten halben Stunde wieder ordentlich zu Ende gebracht, finde ich. Die Mannschaft kann erhobenen Hauptes vom Platz gehen. (Bzw. konnte... ich hoffe die stehen da nicht immer noch ;))

Ich kann jeden verstehen, der sich heute etwas ausgerechnet hat. Wir waren (sind) super drauf und Wolfsburg war müde. Aber es hat einfach nicht gereicht und das ist kein Beinbruch.
 
Was beschreibt das Spiel heute am besten? In den letzten Jahren haben wir häufig an einem Wochenende einen Schritt nach vorn gemacht, um eine Woche später wieder einen (oder mehr) Schritt zurück zu machen. Ich bin überzeugt: auch heute war das ein Schritt nach vorn.

Ich bin sicher, Mannschaft und Trainer werden daraus lernen. Am Ende waren es 5 stümperhaft verteidigte Gegentore und darunter ein sechsminütiger Blackout. Wayne? Werden wir halt nicht mehr Meister, auch wenn einige es ungern hören. Lieber heute den Lerneffekt und dafür gegen Freiburg (und Bielefeld) wieder auf der Höhe.

Denn insgesamt habe ich auch heute wieder viel positives gesehen. Und das gab es bei Werder seit der letzten Saison, in der Schaaf uns in die CL geführt hatte, mMn nicht mehr. Seitdem waren Spiele wie heute regelmäßig ein Schlachtfest - siehe Bayern Spiel in der Hinrunde.

Wir haben zwei toll herausgespielte Tore erzielt. Wir haben zwei tolle Weitschüsse von Kroos gesehen - etwas, das hier jahrelang zurecht gefordert und vermisst wurde. Die Standards waren heute harmlos. Aber das waren ja auch nicht irgendwelche Verteidiger auf der Gegenseite. Und auch wenn unser junges Team nach dem Dreierpack kurz geschockt war, haben sie das in der letzten halben Stunde wieder ordentlich zu Ende gebracht, finde ich. Die Mannschaft kann erhobenen Hauptes vom Platz gehen. (Bzw. konnte... ich hoffe die stehen da nicht immer noch ;))

Ich kann jeden verstehen, der sich heute etwas ausgerechnet hat. Wir waren (sind) super drauf und Wolfsburg war müde. Aber es hat einfach nicht gereicht und das ist kein Beinbruch.

:tnx::tnx:


Gegen Bielefeld bitte Wolf draußen lassen - ansonsten Mundabputzen und nach vorne schauen :schal:
 
Torwartwechsel ohne Verletzung oder Sperre - also aufgrund von Leistung - gibt es doch in der Regel nur bei Krisenmannschaften, oder? Mir ist kein Präzedenzfall bekannt, bei dem das ein Trainer macht, wenn es eigentlich läuft.

Deshalb halte ich das 1. für sehr unwahrscheinlich und 2. vielleicht auch nicht für das richtige Mittel.

Man könnte ja Casteels gegen Bielefeld einmal austesten mit dem Vorwand, ihm seien die Pokalspiele bei der Verpflichtung versprochen worden. Ändert aber nichts an der Situation. Vor Sommer wird auf der Position nicht viel passieren.
 
Dennoch: in der 1. Hz hat er schon kein Land gesehen, zur Pause hätte man ihn auswechseln müssen, auch um ihn zu schützen. Ob Garcia es besser gemacht hätte, ist sicher fraglich. Zumindest hätte der KdB mal ordentlich auf die Socken gegeben.

Exakt, denn eine KdB über volle 90 Minuten "kaltzustellen", dürfte ein schwieriges Unterfangen sein. Dennoch wäre Garcia imho die bessere Wahl für die Startelf gewesen; nicht nur, weil er rustikaler spielt, sondern auch über wesentlich mehr Erfahrung verfügt. Denn seine Erfahrung war z.B. auch einer der Gründe, warum er in Hoffenheim den Vorzug vor Sternberg erhielt, obwohl die Hopps ebenfalls einen schnellen Fußball spielen.
 
Torwartwechsel ohne Verletzung oder Sperre - also aufgrund von Leistung - gibt es doch in der Regel nur bei Krisenmannschaften, oder? Mir ist kein Präzedenzfall bekannt, bei dem das ein Trainer macht, wenn es eigentlich läuft.

Deshalb halte ich das 1. für sehr unwahrscheinlich und 2. vielleicht auch nicht für das richtige Mittel.

Man könnte ja Casteels gegen Bielefeld einmal austesten mit dem Vorwand, ihm seien die Pokalspiele bei der Verpflichtung versprochen worden. Ändert aber nichts an der Situation. Vor Sommer wird auf der Position nicht viel passieren.


Wolf muss mMn einfach raus (und wenn nur für ein Spiel), alleine schon um ihn selbst zu schützen.
Es gab erste Pfiffe heute und das werden bei weiteren Patzern deutlich mehr werden.
 
Torwartwechsel ohne Verletzung oder Sperre - also aufgrund von Leistung - gibt es doch in der Regel nur bei Krisenmannschaften, oder? Mir ist kein Präzedenzfall bekannt, bei dem das ein Trainer macht, wenn es eigentlich läuft.

Da gab es schon mehrere Beispiele, u.a. auch bei Werder. Im Meisterjahr 92/93 stand beim Spiel bei Bayern München zur Überraschung aller Hans-Jürgen Gundelach statt Stammkeeper Oliver Reck im Kasten. Die Bergrüdung lieferte Rehhagel nach der Partie: er hatte Gundelach für seine treuen Dienste als Nr 2 das Angebot unterbreitet, sich eine Partie als Nr. 1 im Tor auszusuchen. Seine Wahl fiel auf das Bayern-Spiel...

Oder man erinnere sich an 2006, als plötzlich Jens Lehmann die Nr 1 im Tor der DFB-Elf war
 
Da gab es schon mehrere Beispiele, u.a. auch bei Werder. Im Meisterjahr 92/93 stand beim Spiel bei Bayern München zur Überraschung aller Hans-Jürgen Gundelach statt Stammkeeper Oliver Reck im Kasten. Die Bergrüdung lieferte Rehhagel nach der Partie: er hatte Gundelach für seine treuen Dienste als Nr 2 das Angebot unterbreitet, sich eine Partie als Nr. 1 im Tor auszusuchen. Seine Wahl fiel auf das Bayern-Spiel...

Oder man erinnere sich an 2006, als plötzlich Jens Lehmann die Nr 1 im Tor der DFB-Elf war

Das würde ich allerdings eher mit einem Konkurrenzkampf in der Sommervorbereitung vergleichen als mit einem Torwartwechsel in der laufenden Saison.
 
Ich hoffe, Skripnik meint seine Aussage nach dem Spiel "die 5 Gegentore seien Schnee von gestern" nur öffentlichkeitswirksam und nicht wörtlich, weil das in diesem Fall ein Ausruhen auf dem 9. Platz bedeuten würde. Ich erwarte eine angemessene Aufarbeitung dieses absolut dilettantischen Abwehrverhalten. Alleine drei Gegentore nach simplen langen Bällen zu kassieren und das wiederholt schlechte Abwehrverhalten von Wolf sind auf Bundesliganiveau ein No-Go. Abhaken heißt nämlich auch, dass die nächstenWoche viel besser zu machen - was man grade bei dem Bayern-Spiel vergleichen können wird.
 
Die Pfiffe galten Bas Dost der sich ewig vom Platz geschleppt hat um dann nach wenigen Sekunden wieder putzmunter auf das Feld zu kommen.

Ja. Da gab es ein Pfeifkonzert. Und das auch zurecht.
Bei der Auswechselung ebenso.

Direkt nach dem 2:2 aber gab es Pfiffe gegen Wolf aus der Süd und auch Teilen der Ost - und Wolf wurde auch beleidigt.
Ebenso nach den Gegentoren 3,4 und 5.
 
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