Allgemeiner Politik Thread

Und dann wirft man den Menschen die mit Pegida demonstrieren Dummheit vor.

Moment, moment. Ich werfe denen Dummheit vor, die völlig uninformiert sind, mitlaufen, und sich von Leuten wie diesem Bachmann ihre Meinung aufquatschen lassen, und diese nicht mal hinterfragen. Mit Sicherheit laufen bei Pegida auch Leute mit, die informiert sind, die sich ihre eigene Meinung bilden. Die sehe ich aber in der absoluten Minderheit.

Stimmt, da habe ich nicht drann gedacht, die Statistik ist eh nicht so toll, da nicht mal eine Quelle angegeben wird.

:lol::lol:
 
Peggy: Ich will überhaupt niemanden belehren. Aber solche (unbegründeten) Ängste kann ich persönlich einfach nicht nachvollziehen...

Ich habe mal von einem Soziologen gehört, dass die Angst vor "Überfremdung" dort am größten sei, wo die wenigsten Migranten leben — schon allein deswegen, weil es so eben kaum Kontakte gibt. Dresden bestätigt (für mich) diese These.
 
Und das ist schlicht falsch. Der Focus, um nur ein Beispiel zu nennen, ist da ganz anderer Meinung.
Auch gab es mehrere Dokus, z.B. von ARD-Anstalten, bei denen versucht wurde, die Meinungen der Demonstranten zu ergründen, es wurde auch mit ihnen der Dialog versucht. Der Erfolg war eher überschaubar.

Aber Frau Merkel z. B. hat ja ganz deutlich gesagt was sie von PEGIDA hält (Menschen ohne Herz, voller Hass usw...). Ich frage mich wie viele derzeit Angela Merkel wiederwählen würden. Ich hoffe nicht allzuviele... :/
 

Ich denke, dass das mit der zunehmenden Respektlosigkeit zwar zutrifft, aber eher selten auf Islamisierung zurückzuführen ist. Häufiger dürfte der Grund bei den Eltern liegen denn beim Iman.
Dennoch ist es sicher gut, den Lehrern da Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Zum Beispiel, indem man Koranstellen zeigen kann, die klar zeigen, dass der IS nicht das tut, was angeblich der Wille Allahs ist. Schwierig wird es vermutlich, dass ab einem gewissen Grad von Radikalisierung solche Belehrungen durch Andersgläubige nur geringe Erfolgsaussichten haben dürften.

Ich frage mich wie viele derzeit Angela Merkel wiederwählen würden. Ich hoffe nicht allzuviele... :/

Die Hoffnung hege ich zwar auch, aber aus anderen Gründen. Denn so

Aber Frau Merkel z. B. hat ja ganz deutlich gesagt was sie von PEGIDA hält (Menschen ohne Herz, voller Hass usw...).

hat sie es nicht gesagt.

Gesagt hat sie: "Deshalb sage ich allen, die auf solche Demonstrationen gehen: Folgen Sie denen nicht, die dazu [denen, die meinen: Ihr gehört nicht dazu - wegen Eurer Hautfarbe oder Eurer Religio] aufrufen! Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen!"

Sie bezieht sich nicht darauf, dass alle Teilnehmer so seien, sondern darauf, dass dieser Vorwurf auf einige der Organisatoren zutrifft. Und das wird man kaum in Abrede stellen können.
 
Hi,

also ich kann nicht für PEGIDA in Dresden Reden da ich nicht in der nähe wohne, aber ich kann über MVGIDa reden hier in M-V.
Ich kann mir durchaus vorstellen das bis auf Dresden die anderen ableger von xxGIDA stärker durchsetzt sind von Neonazis und NPD als das "original" aus Dresden. Allerdings können sich bei ~20000 Leute im großen Durchschnitt, 2000-5000 NPDler und Kameradschaftskader bedeutend besser verstecken als zb. bei uns in MV wo je nachdem welche Zahlen genohmen werden sollen ca 300 im Durchschnitt auf die Strasse gehen. Was weiterhin 300 zuviel sind. Wenn ich mir die Gesichter dort bei den Demos angucke, sehe ich fast exakt die gleichen Gesichter die ich auch bei NPD Demos bei uns im Land sehe, was für ein zufall.
Die Ordner Kreise der MVGIDA kommen zu großen teilen aus dem NPD Ordner Dienst, der Anmelder der bisherigen Demos lief noch 2011 in Wismar bei einer JN Demo mit. Ich sage auch nicht das alle dort Neonazis sind, aber für MV kann ich behaupten das von den 300 Leuten dort ca 70-80% aus Neonazi kreisen kommen.
Mal von der Strasse abgesehen, die Kommentare bei Fratzenbuch, Google+ und Co sind auch eher eindeutig wer da Diskutiert wenn man es so nennen möchte. Deren Profile sind doch meistens recht eindeutig Rechts um es milde auszudrücken. Es gibt ja nun auch einen Leitfaden zum Diskutieren warum xxGIDA sich nicht von NPD usw abgrenzen muss

Leitfaden für XXGIDA

Sehr Lustig finde ich auch diese Lügenpresse rufe und quasi abschottung von aussen, aber bei jeder gelegenheit die "Lügenpresse" verlinken wenn es einem in seiner Meinung bestärkt, aber sonst lügen Sie ja nur.

Zusätzlich wird ja auch immer Argumentiert das die GIDA Demos meistens Friedlich sind, was ich von MV ebenfalls nicht bestätigen kann, am 12.1. in HST, hat als erstes die Polizei die Lage nicht im Griff gehabt da Sie vermutlich mit insgesamt nicht sovielen Leute gerechnet hat. Dort gab es übergriffe seitens der GIDA teilnehmen gegenüber Gegendemonstranten, welche ich auch bezeugen kann.

Übergriffe auf Gegendemonstranten

Ich habe auch bereits überlegt in einem kleinen Kreis bei uns, ob es nicht eine möglichkeit gibt eine art Diskussions Abend bei uns zu Veranstalten mit beiden Seiten, wobei wir bei so einer Veranstaltung keine bekannte und augenscheinlich Leute aus dem Kameradschafts und NPD umfeld ausschliessen würden. Nur hätten wir dann aus ganz MV vielleicht noch 20 Leute mit denen man Diskutieren könnte eventuell. Der Rest trollt vorwiegend aus dem Internet herraus und "spinnt" dort seine oder ihre Verschwörungs theorien.

Arg schon wieder soviel geschrieben und ich wollte doch es doch nicht so ausufern lassen :(
 
Ich glaube kaum, dass man den "Dialog" mit PEGIDA suchen muss oder die "Ängste ernstnehmen" müsste. Pegida-Anhänger müssten den Dialog suchen und ihre Ängste hinterfragen bzw. sich einmal der gesellschaftlichen Zustände bewusst werden, in denen ihre Ängste entstehen. Die haben nämlich mit Ausländern gar nichts zu tun.

Was die Politik tun könnte, wäre endlich einmal eine kritische Auseinandersetzung mit dem hier herrschenden Mehrheitsislam zu führen und dringend nötige Islamkritik zu üben, anstatt dumme Phrasen wie "Der Islam gehört zu Deutschland" zu dreschen und islamistische, vom türkischen Staat gelenkte Organisationen wie DITIB und Milli Görüs in die staatlichen Institutionen wie Schulen, Universitäten etc. pp. zu holen, sondern sie als Islamisten dort genauso herauszuhalten wie andere Rechtsextremisten.
 
Und an anderer Stelle werden dann 5 Koranstellen mehr gezeigt, die die Ansichten und Handlungen rechtfertigen... Das bringt also nicht viel.

Mal abgesehen davon, dass meines Wissens nach die Zahl der ablehnenden Koranstellen (und auch die Zahl der entsprechend auslegenden Gelehrten) überwiegen: immerhin würde dann hoffentlich bei den jungen Menschen das Bewusstsein dafür geweckt, dass es mehrere Auslegungsmöglichkeiten gibt; dass ihr Iman nicht unbedingt Recht haben muss. (Übrigens ist dies eine wesentliche Bedeutung des Begriffes Dhijad - das die Gläubigen sich anstrengen sollen, selbst den Weg zu Gott zu finden, u.a. auch durch Beschäftigung mit dem Koran und dessen Auslegung).

Wenn du aber der Meinung bist, dass das nichts bringen würde:
wie sieht dein Lösungsansatz aus?
 
(Übrigens ist dies eine wesentliche Bedeutung des Begriffes Dhijad - das die Gläubigen sich anstrengen sollen, selbst den Weg zu Gott zu finden, u.a. auch durch Beschäftigung mit dem Koran und dessen Auslegung).

Zum sogenannten "Großen Djihad", der großen Anstrengung, ein gottgefälliges Leben zu führen, gehört übrigens (nach Mehrheitssunna) auch seinen "Acker", also seine Frau, zu bestellen und Allah viele Nachkommen zu schenken.

Man kommt in Teufels Küche, wenn man einen "harmlosen" oder gar "positiven" Islam definieren möchte. Das ganze Konzept ist völlig verkommen und das einzige was ihm hilft, wäre ein vollständiger Revisionismus. Dazu gehörte erstmal eine komplette Koran- und Hadithe-Kritik, das sind Schriften, aus denen man wenig positives Ziehen kann und der Islam in seiner sunnitischen Auslegung, wie sie heute gängig ist, gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Das wissen und merken viele Moslems und etliche geben deswegen auf den Iman oder Koran genauso wenig wie die meisten Christen auf ihren Pfaffen oder die exakten Gebote der Bibel. Das merken die Islamisten und dagegen kämpfen sie gerade - gegen den Bedeutungsverlust ihrer Weltsicht, gegen den Verlust männlicher und väterlicher Macht und das funktioniert am besten in der Identifikation mit einem übermächtigen Rachegott.

Deswegen ähneln die Islamisten Leuten wie PEGIDA ja so, die auch den Verlust ihrer traditionellen Lebensweise etc. befürchten. Das ist dieselbe Angst vor der modernen Gesellschaft, die da auf verschiedene Weise ausbricht.
 
Man kommt in Teufels Küche, wenn man einen "harmlosen" oder gar "positiven" Islam definieren möchte.

Ich habe den Koran zwar nur einmal und eher oberflächlich gelesen (literarisch ist er allein wegen seiner Zusammstellung ja eher anstrengend), und beziehe mein Wissen über ihn daher vornehmlich aus Sekundärlitertur, aber dennoch kann ich mal versuchen, mich mit ihm (bzw. Relegion an sich) auseinanderzusetzen:

Wenn es einen allmächtigen Schöpfergott gibt, der das gesamte Universium erschaffen hat, dann glaube ich eher nicht, dass der sich maßlos über Karrikaturenzeichner aufregt - aber sich denkt: "Was mach ich jetzt bloß, was mach ich jetzt bloß....so ein Mist!" und deswegen kleine, gescheiterte Persönchen braucht, die sich ein Sturmgewehr umschnallen.
Irgendwie hoffe ich, dass man auch nach intensiver Lektüre des Korans zu ähnlichen Schlüssen kommt - zumal man als gebildeter Mensch zu dem Schluss kommen sollte, dass weder der Jahrzehnte nach dem Tod Mohammeds entstandene Koran noch insbesondere die Hadithe wortwörtlich das wiedergeben, was Mohammed gesagt haben soll.
Oder kann irgendwer noch wortwörtlich die Interviews von Skripnik wiedergeben?

Insgesamt halte ich den Islam nicht für gefährlicher als andere Religionen (auch im Namen des Christentums ziehen in diesem Moment Leute durch die Gegend, die Hunderte von Leben auf dem Gewissen haben.)

Sowohl die gläubigen Moslems müssen aufgeklärt werden wie auch übermäßig verängstigten Nicht-Moslems.
 
Warum wird eigentlich immer von Angst gesprochen, wenn Leute bspw. Neuköllner Verhältnisse einfach nicht wollen? :confused:

Dafür müsstest du vielleicht erst einmal klarstellen, worin genau du denn die Abweichung der "Verhältnisse" in Neukölln und was-auch-immer-du-dir-als-wünschenswertes-Vorbild-nimmst siehst.

Außerdem würde ich das Wort "Angst" nicht unbedingt negativ besetzen. Ich z.B. habe echt Angst, dass es solchen Dumpfbacken wie Bachmann & Co gelingt, unsere Gesellschaft nachhaltig zu verändern.
 
Darf ich mal dich, C.Harper fragen, aus welchen Blogs oder Newsseiten du deine "neutralen" Infos her beziehst?
 
Ich kenne Leute, die in Neukölln leben. Selbst Neukölln ist groß (einer der größten Stadtteile Berlins) und selbst dort gibt es sehr unterschiedliche Ecken.

Die Angst vor einer "Neuköllnisierung" Dresdens oder ähnlicher Gegenden ist eben einfach nur absurd. Es gibt in vielen, allerdings westdeutschen, Großstädten Gegenden, in denen man nicht gern leben möchte, Bremen hat ja diesbezüglich gute Schritte in Tenever und Gröpelingen gemacht, um es nicht so weit kommen zu lassen. Aber im Endeffekt sind das bestimmte Teile einiger Städte, um die es da geht. Und ja, dort gibt es Probleme. Aber was heißt das? Die Anzahl der Ausländer oder auch nur der Menschen islamischen Glaubens in Deutschland ist gering. Höchstens 5%. Also stehen flächendeckende "Neuköllner Verhältnisse" nicht ins Haus, weder heute noch in 30 Jahren.

Was ins Haus steht, das ist allerhöchstens ein Islam-Appeasement und ein Buhlen um die Wählerschaft, in Frankreich noch viel mehr als hier, da ist der Anteil ja fast doppelt so hoch. Da versucht man nach einem antisemitischen Massaker den israelischen Ministerpräsidenten auszuladen und vermeidet klare Worte zum Antisemitismus der Moslems, auch weil der amtierende Präsident auf deren Stimmen angewiesen ist. Diese Tendenz ist da und die ist brandgefährlich. Ich werde als nächstes jedenfalls lesen, was dem großen Michel Houllebecq dazu eingefallen ist.
 
Dafür müsstest du vielleicht erst einmal klarstellen, worin genau du denn die Abweichung der "Verhältnisse" in Neukölln und was-auch-immer-du-dir-als-wünschenswertes-Vorbild-nimmst siehst.

Ich denke Buschkowsky hat die Neuköllner Verhältnisse ganz gut auf den Punkt gebracht, wobei Neukölln natürlich auch im Wandel ist, gentrifiziert und hipper wird. Ich kann da eher von Frankfurt berichten. Schulen mit über 90% Migrantenanteil und unfassbaren Respektlosigkeiten an diesen Schulen. An diesen Schulen sind "du Deutscher" und "du Jude" standard Schimpfwörter. Antisemitismus ist eh allgegenwärtig. Sich im Ethikunterricht kritisch zum Islam zu äußern, wird zur Mutprobe. Zehntausende Menschen, die Salafisten wie Pierre Vogel zu jubeln. Jugendliche und ältere Islamisten, die fast tagtäglich den Koran in der Fußgängerzone verteilen. Mich wundert es nicht, dass der IS viele junge Islamisten aus Frankfurt rekrutiert. Burkas gehören immer mehr zum normalen Straßenbild. ...
 
Das größte Problem in Bezug auf religiöse Fanatiker in unseren Ländern ist immer noch unsere Gesellschaft. Unsere westliche Gesellschaft, die es nicht schafft ein positives Vorbild abzugeben oder eine glaubhafte Alternative zu sein.

Wenn man es nicht schafft, die tägliche Diskriminierung, die Gleichberechtigung, die soziale Lage zu ändern, werden solche Schriften, welche die Gleichberechtigung und die Gelcihwertigkeit der diese Religionen praktizierenden Menschen versprechen, weiterhin Zulauf bekommen.

Weiterhin ist es auch ein Vermächtnis der ehemaligen "Kalten Krieger" , welche je nach Lage auch mit den größten Diktatoren kooperiert haben.
Ebenso zählt dazu auch das Verfolgen wirtschaftlicher Interessen, bei denen im Zweifelsfall gerne einmal ein Auge in Sachen Menschenrechte, etc. zugekniffen wird.

Theoretisch und auf dem Papier haben wir alle die gleichen Rechte, doch die Realität sieht leider anders aus.
Ein gutes Beispiel ist eine Studie über Berufsbewerbungen, bei denen, bei gleicher Eignung, jeweils die Bewerber mit fremdländisch klingenden Namen das Nachsehen hatten.

Diejenigen, die sich solchen Fanatikern zuwenden sind zumeist entweder gescheitert oder ausgegrenzt in unserer Gesellschaft oder hegen Rachegefühle wegen der westlichen Appeasement-Politik im Kniefall vor den Ölquellen und deren Besitzern.

Es kann nur gelten die existierenden Fanatiker zu bekämpfen, jedoch ihnen gleichzeitig den Nachwuchs und Nährboden zu entziehen, indem man endlich eine Politik betreibt, die sich nicht dem Profit verschrieben hat und die soziale Schieflagen bekämpft.
 
"An den Taten sollt ihr sie erkennen"

Da hat maddin schon recht.
ein aufschrei der islamischen Welt gegen diejenigen die den Islam in den dreck ziehen gibt und gab es nicht (Gabs Massendemonsdtrationen gegen Boko Haram, ISIS, etc.pp? Nein), in afrikanischen moslemischen Ländern werden Mädchen verstümmelt - regt sich der "aufgeklärte Islam" darüber auf? Nein.

Warum? Weil Muslime, Islamisten und Dschihadisten etc.pp alle aus einem Topf essen.
 
ein aufschrei der islamischen Welt gegen diejenigen die den Islam in den dreck ziehen gibt und gab es nicht (Gabs Massendemonsdtrationen gegen Boko Haram, ISIS, etc.pp? Nein)

Doch.

http://www.bild.de/politik/inland/isis/kurden-demo-gegen-terrormiliz-duesseldorf-38110688.bild.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/tschad-boko-haram

in afrikanischen moslemischen Ländern werden Mädchen verstümmelt - regt sich der "aufgeklärte Islam" darüber auf? Nein.

Doch.

http://islamfatwa.de/soziale-angele...araonische-beschneidung-genitalverstuemmelung

Warum? Weil Muslime, Islamisten und Dschihadisten etc.pp alle aus einem Topf essen.

Dir ist schon klar, welcher Religion die allermeisten Mordopfer von ISIS und Boko Haram so angehörten?! Das waren Moslems!
 
Das mit diskriminiserungen und Ausgrenzung ist sicherlich ein guter Punkt. Allerdings kommen diese nicht im luftleeren Raum zustande. Wenn man sieht, wie schon in der Grundschule diese selbsternannten Paschas in spe sich oft aufführen, dann läuft dort von vornherein in der erziehung vieles ganz falsch und dann weiß man auch, warum diese Leute später auf dem Arbeitsmarkt keiner haben will. Basiskenntnisse in deutscher Sprache, Mathematik, Auftreten, Aussehen und Benehmen, um die kommt keiner herum. Und da fallen viele durch.

Richtig ist auch, dass unser Bildungssystem da versagt, aber eben auch, weil falsch verstandene Toleranz oft dazu führt, solchen Leuten Schulabschlüsse nachzuwerfen, die nur auf dem Papier existieren, weil man sich nicht traut, mehr Anforderungen zu stellen, die das spätere Leben mit Sicherheit stellen wird. Denn wenn es einen Gleichmacher gibt, dann das Kapitalverhältnis, da wird nach Verwertbarkeit sortiert und die Diskriminierung speist sich aus Erfahrungen, Risiken etc. pp., auch wenn es sie nicht rechtfertigt und sie durch nichts zu rechtfertigen ist. Aber für die, die wollen, von denen etwas gefordert wird, die sich selbst fordern und bei denen das Elternhaus dahinter steht, dem Kind eine möglichst gute Bildung nach den herrschenden Standards zu ermöglichen, für solche Menschen "mit Migrationshintergrund" bietet Deutschland wie andere westliche Länder sehr gute Chancen. In den USA und Kanada sind asiatische Kinder der zweiten Generation im Schnitt bessere Schüler als die der "Eingeborenen". Eben weil man dort hinter bildung her ist.
 
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