Zlatko Junuzovic (Salzburger AK 1914)

Und auch an dich die Frage... woher weißt du, dass Juno den Bullshit erzählt, und nicht Eichin?

"Ich möchte mich jetzt komplett auf Fußball konzentrieren. Vor Januar wird da bei mir nichts passieren, erst in der Winterpause mache ich mir intensiv Gedanken", erklärte Junuzovic laut der "Kreiszeitung", während Prödl auf die Frage nach einer möglichen Vertragsverlängerung überhaupt keinen Kommentar abgeben wollte."
 
"Ich möchte mich jetzt komplett auf Fußball konzentrieren. Vor Januar wird da bei mir nichts passieren, erst in der Winterpause mache ich mir intensiv Gedanken", erklärte Junuzovic laut der "Kreiszeitung", während Prödl auf die Frage nach einer möglichen Vertragsverlängerung überhaupt keinen Kommentar abgeben wollte."

Okay. Ändert aber nichts daran dass ich Eichins öffentliche Reaktion sehr unsouverän finde.
 
Okay. Ändert aber nichts daran dass ich Eichins öffentliche Reaktion sehr unsouverän finde.

Ich schriebs grad schon bei TE, vielleicht sind die Positionen aber auch schon klar und es geht nur noch darum, den schwarzen Peter zuzuschieben. Vielleicht möchte TE auf die Art zeigen, dass er keine Möglichkeit hat, ZJ zu halten, weil er in jedem Fall wechseln will. Sportlich bieten wir halt momentan keine Attraktivität. Ist für TE da auch schwer, die Leistungsträger zu begeistern.
 
Darf ich daraus schließen, dass ein Manager grundsätzlich zu keinen öffentlichen Vorwürfen/Anschuldigungen, ob wahr oder unwahr, Stellung beziehen darf? Auch nicht wenn dem Verein z.B. öffentlich Vertragsbruch vorgeworfen wird?

Nein.

Es ist allerdings ein schmaler Grat, zu entscheiden, wann ein "vereinsschädigendes Verhalten" vorliegt, wann nicht. Wenn Eichin, wie es derzeit den Anschein hat, auf jeden Einwurf von außen ebenfalls öffentlich ungehalten ("absoluter Unfug") reagiert, zeugt das nicht von Souveränität und bewirkt nicht selten eher das Gegenteil dessen, was beabsichtigt war. Genau diese Gefahr besteht bei Eichin nicht erst seit dem aktuellen "Fall Junuzovic".

Da wir momentan weder sportlich noch finanziell wirkliche Vorteile bieten können liegen unsere Stärken in meinen Augen momentan noch in unserer Tradition, unserer Fanbase und einer guten Basis in Form von sportlichem Know How und nicht zuletzt eben Seriösität. Spieler, Berater, Clubs sowie Unternehmen wissen, dass Werder ein verlässlicher und sauberer Vertragspartner ist, das ist denke ich ein nicht zu unterschätzender Faktor.

:tnx:

Gerade weil das so ist, besteht wenig Gefahr, dass sich das durch ein einziges Interview eines Spielers ändern sollte. Darauf so aggressiv u reagieren wie Eichin, trägt (wie oben bereits erwähnt) nicht zur Steigerung der Seriösität bei. Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Wahrheit in den meisten aller Fälle eh irgendwann ans Licht kommt, weil sich die Beteiligten irgendwann selbst entlarven.

Rennt nun ein Spieler zur Presse und beklagt, dass wir uns nicht an Vereinbarungen halten, so geht es m.M.n. nicht um persönliche Befindlichkeiten wie "über den Dingen stehen", sondern darum, auch geringste Kratzer an ebenjener Seriösität zu verhindern. Insbesondere wenn diese Behauptungen unwahr sind und sie, wie gesagt, in ganz Europa vernommen werden dürften.

"Geringste Kratzer" zu verhindern, wird nur schwerlich möglich sein. Am ehesten aber doch genau dadurch, dass man solche Dinge intern löst.

In Eichin den Schuldigen zu sehen wenn Junuzovic zur Presse rennt und Bullshit erzählt, welchen Eichin dann richtigstellt, ist für mich schlichtweg absurd!

Zu unterstellen, jemand sehe in Eichin den Hauptschuldigen, ist mehr als absurd. Die Frage, die sich hier stellt, ist die, ob ein Manager auf jeden "Bullshit" sofort reagieren muss, ohne sich selbst damit (wenn auch ungewollt) in Verbindung zu bringen. In aller Öffentlichkeit "schmutzige Wäsche" zu waschen, wird am Ende auf den Verein zurückfallen, nicht auf den Spieler.

Insofern hätte Eichin Deine oben angeführten Intentionen eben gerade grandios verfehlt.
 
Es sind doch mind. fünf Parteien: :lol:
Juno-Berater :lol: Eichin-Spieler :zzz:, ohne Sprache(Bild) und deren Anhänger(transfermarkt,Kicker, Spottbild ..) - Platz füllen/Geld verdienen:cool:
Eichin-Zeitung, der aktiv gestalten will und vielleicht auch in unserer Lage so handeln muss:megafon:
Fan-soll kaufen, was auch immer. :lol:
Spiel für Fans
Juno kam vor zwei Jahren auch in der Pause, Juno steht sicher für eine Klasse, die er pflegen muss und will :lol::schal::zzz::schal:
 
Und auch an dich die Frage... woher weißt du, dass Juno den Bullshit erzählt, und nicht Eichin?

Da bin ich mir sehr sicher, in dem Kontext verweise ich zudem auf Fat Tonys Posts zu dem Thema, welche ich auch noch so im Hinterkopf hatte. Vertragsgeplänkel ist normal, aber dann soll er nicht mit irgendeinem absurden Schwachsinn ankommen der dem Verein schadet, sondern sich eben an die normalen Floskeln halten (Zukunft unklar, offen für Angebote, auf Dauer keine Lust auf Abstiegskampf, etc).

Denn diese Aussagen von Junuzovic sind dann eben für mich keine

Natürlich bin ich selbst auch nicht froh über Junos Äusserungen, aber wie maddin gesagt hat, das sind völlig normale Statements eines Spielers, der begehrt ist und dessen Vertrag ausläuft.

sondern fast schon eine Verleumdung, welche in meinen Augen einer medialen Antwort bedarf. Dass diese womöglich souveräner ausfallen könnte, z.B. in Form eines Statements, da gebe ich dir sogar wieder Recht. Das ist für mich aber eigentlich ehrlich gesagt mehr Makulatur.

Die Schuld an diesem öffentlichen Zwist trägt in meinen Augen zu überwiegendem Teil Junuzovic und dessen Rolle zur Lappalie zu erklären und im Gegenzug Eichin dafür an den Pranger zu stellen, vertauscht in meinen Augen in diesem Fall hier Aktion und Reaktion?!
 
Okay. Ändert aber nichts daran dass ich Eichins öffentliche Reaktion sehr unsouverän finde.

Ganz ehrlich, ich würde solche Aussagen auch nicht unkommentiert stehen lassen sondern klar und volley den Ball zurück spielen. Es gibt da keinen Grund für falsche Zurückhaltung, zumal sich die Spieler eh mehr und mehr am längeren Hebel gegenüber den Vereinen fühlen (und es vermutlich auch sind).

Vielleicht ist der Drops eh schon gelutscht, im Oktober hat Eichin ja auch folgendes gesagt:

"In unserer Situation warte ich nicht, bis sich der Spieler entscheidet, doch bei uns zu bleiben. Ich muss da meinen Job machen und bin da unter dem Radarschirm unterwegs, weil ich vorbereitet sein muss", wird Eichin von der "Syker Kreiszeitung" zitiert. "Und das werde ich sicherlich sein."
 
Ich schriebs grad schon bei TE, vielleicht sind die Positionen aber auch schon klar und es geht nur noch darum, den schwarzen Peter zuzuschieben. Vielleicht möchte TE auf die Art zeigen, dass er keine Möglichkeit hat, ZJ zu halten, weil er in jedem Fall wechseln will. Sportlich bieten wir halt momentan keine Attraktivität. Ist für TE da auch schwer, die Leistungsträger zu begeistern.

:tnx:

Das Gefühl habe ich auch. Es ist für mich schon jetzt schwer vorstellbar, dass Junuzovic über den Sommer hinaus bei uns bleibt.

Hoffentlich lassen sie ihn aber nicht schon im Winter ziehen. Diesen Verlust könnten wir auf unserem derzeitigen NIveau mMn kaum kompensieren.
 
Die Frage, die sich hier stellt, ist die, ob ein Manager auf jeden "Bullshit" sofort reagieren muss, ohne sich selbst damit (wenn auch ungewollt) in Verbindung zu bringen. In aller Öffentlichkeit "schmutzige Wäsche" zu waschen, wird am Ende auf den Verein zurückfallen, nicht auf den Spieler.

Ich denke wenn ein Spieler Unwahrheiten verbreitet, dann ist es in der Tat besser darauf zu reagieren, als durch Schweigen noch mehr Spielraum für Spekulationen zu lassen. Wenn ein Spieler ein Fass erst mal aufgemacht hat, dann ist es ohnehin nicht so ohne Weiteres zu schliessen, dafür sorgt der dankbare Boulevard dann schon.

Und ich bin mir sicher, dass z.B. Uli Hoeneß wenn Bayerns bester Spieler im Vertragsgeplänkel öffentlich Unwahrheiten verbreitet, diese nicht stehen lassen würde. Daran kann ich mich sogar bei Ballack, Kroos und Konsorten noch erinnern.

Als Hunt neulich erklärte 4 Monate nicht mehr mit Hecking gesprochen zu haben, haben sich sogar binnen kürzester Zeit Hecking und Allofs (mehrfach) geäussert.

Ich denke es ist normal und sinnführend, vereinsschädigendes Verhalten direkt, klar und im Keim zu unterbinden und bin mir relativ sicher, dass das in diesem Fall von Heldt bis zu Völler so ziemlich jeder so gemacht hätte.

Ich glaube Einige haben hier eher ein Problem mit der Form (direkt am nächsten Tag in der Bild) und Ausdrucksweise Eichins ("Humbug"), die nunmal eher unkonventionell und scharf wirkt. Ich persönlich finde es vielleicht auch nicht ganz optimal, aber das ist meiner Meinung nach Geschmackssache und nicht elementar.
 
...Die Schuld an diesem öffentlichen Zwist trägt in meinen Augen zu überwiegendem Teil Junuzovic und dessen Rolle zur Lappalie zu erklären und im Gegenzug Eichin dafür an den Pranger zu stellen, vertauscht in meinen Augen in diesem Fall hier Aktion und Reaktion?!

Junuzovic war natürlich der Auslöser dieses "Feuers". Muss man aber an Eichins Stelle noch einen "Brandbeschleuniger" hinterher schmeißen?

In Konflikt-Situationen, in denen Parteien unterschiedlicher Hierarchiestufen miteinander streiten, steht es dem "Höherrangigen" (und das ist Eichin in diesem Fall allemal, da er einen ganzen Verein vertritt, während der Spieler nur für sich selbst kämpft) gut zu Gesicht, deeskalierend auf die Situation einzuwirken.
 
Ich denke wenn ein Spieler Unwahrheiten verbreitet, dann ist es in der Tat besser darauf zu reagieren, als durch Schweigen noch mehr Spielraum für Spekulationen zu lassen. Wenn ein Spieler ein Fass erst mal aufgemacht hat, dann ist es ohnehin nicht so ohne Weiteres zu schliessen, dafür sorgt der dankbare Boulevard dann schon.

Und ich bin mir sicher, dass z.B. Uli Hoeneß wenn Bayerns bester Spieler im Vertragsgeplänkel öffentlich Unwahrheiten verbreitet, diese nicht stehen lassen würde. Daran kann ich mich sogar bei Ballack, Kroos und Konsorten noch erinnern.

Als Hunt neulich erklärte 4 Monate nicht mehr mit Hecking gesprochen zu haben, haben sich sogar binnen kürzester Zeit Hecking und Allofs (mehrfach) geäussert.

Ich denke es ist normal und sinnführend, vereinsschädigendes Verhalten direkt, klar und im Keim zu unterbinden und bin mir relativ sicher, dass das in diesem Fall von Heldt bis zu Völler so ziemlich jeder so gemacht hätte.

Ich glaube Einige haben hier eher ein Problem mit der Form (direkt am nächsten Tag in der Bild) und Ausdrucksweise Eichins ("Humbug"), die nunmal eher unkonventionell und scharf wirkt. Ich persönlich finde es vielleicht auch nicht ganz optimal, aber das ist meiner Meinung nach Geschmackssache und nicht elementar.

Ich glaube, dass es zielführender gewesen wäre, Junuzovic intern auf sein "vereinsschädigendes Verhalten" hinzuweisen (wenn es denn als solches eingeschätzt wurde), ihn zu einer Geldstrafe zu verdonnern und dieses später ggf. (wenn es wegen der Außendarstellung für notwendig erachtet wurde) öffentlich zu kommunizieren, ohne jeden weiteren Kommentar.

Ich glaube, dass Hoeneß, Völler, Heldt und andere (obwohl es mir schwer fällt, ausgerechnet Heldt hier als Manager-Vorbild anzuführen) genauso gehandelt hätten.
 
Als Hunt neulich erklärte 4 Monate nicht mehr mit Hecking gesprochen zu haben, haben sich sogar binnen kürzester Zeit Hecking und Allofs (mehrfach) geäussert.

Der Verweis auf den "Fall Hunt" und den Umgang damit ist ganz interessant, weil er zeigt, wie man darauf reagieren kann (wenn auch nachträglich öffentlich), ohne dass irgend ein Beteiligter sein Gesicht verliert:

Hat Aaron Hunt gelogen? So deutlich wollten das Wolfsburgs Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking einen Tag nach Hunts Vorwürfen nicht formulieren. Allofs' Aussage spricht aber für sich: Die Darstellung Hunts, er und Hecking hätten seit vier Monaten nicht mehr miteinander gesprochen, sei "absolut falsch", betonte Allofs.
Der Manager sagte zwar in ruhigem Ton, aber mit Nachdruck: "Die Aussagen von Aaron kann ich überhaupt nicht nachvollziehen."

und:....

...Zuvor hatte Hecking bereits erklärt, die Darstellung Hunts sei "nur die halbe Wahrheit" - wie der andere Teil dieser Wahrheit aussieht, wollte der Trainer aber auch mit einem Tag Abstand nicht verraten. "Es ist alles besprochen", kommentierte er am Freitagmittag knapp.

Von beiden Wolfsburger Protagonisten kann sich Eichin in puncto Öffentlichkeitsarbeit leider noch einiges abgucken. :(
 
Ich habe kein Angebot des VfL Wolfsburg vorliegen, bestelltes Feld und das sinngemäße "Maßhalten" mit den Transferausgaben... Also gerade Golfsburg da als Vorbild zu sehen, ist mindestens abenteuerlich.
 
Das Problem ist, dass neben Wolfsburg viele Bundesligisten derzeit eine bessere Öffentlichkeitsrbeit "anbieten" als Werder unter Eichin.
 
Junuzovic: Verkauf denkbar
Zitat von WeserKurier:
Wenn ein Klub, der Junuzovic zum Sommer ohnehin verpflichten will, schon jetzt Bedarf anmelden würde und den Spieler für einen hohen Betrag aus dessen Restvertragslaufzeit in Bremen herauskaufen wolle, hält Eichin ein solches Geschäft für möglich. Seine Erwartungen wachsen dabei nicht einmal in den Himmel. Er könne es sich „nicht vorstellen, dass ein Verein vier Millionen auf den Tisch legt“, um Junuzovic aus dem Vertrag zu lösen, ergänzte Eichin.
Für mich heißt das: Zahlt einer 3 bis 4 Mio., ist Junuzovic im Winter weg. Das Geld könnte man dann z.B. in Schuster investieren.
 
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