So aber kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Ärger im AR an Eichins Führungsstil sich entzündet und daran, nicht genug über das Tagesgeschäft auf dem Laufenden gehalten zu werden. Und das wäre für jemanden, der erst so kurz da ist, ein ausgesprochen fatales Verhalten. Wenn man den Wandel moderieren und vorantreiben will, muss man die Stakeholder schon einmal mitnehmen und hinter sich versammeln und nicht auf Konfrontation gehen, schon gar nicht öffentlich. Wenn die Neuen dieses Jahr nicht einschlagen und es sportlich so rumpelig weitergeht, wie man es befürchten muss, dann wird es auch abseits des Platzes unruhig werden. Das können wir am allerwenigsten gebrauchen. Man gewinnt den Eindruck, dass da schon einmal vorsorglich Schuldzuweisungen vorbereitet werde, "schlechte Einkaufspolitik" vs. "geiziger Aufsichtsrat".
Ich finde das gelinde gesagt zum Kotzen.