Die WOL-Quizduellliga

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas zoggg
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Bei eurer Diskussion steht mMn Einzelfallbeispiel gegen Einzelfallbeispiel, weswegen es dementsprechend schwierig ist, eine kollektiv gültige Regel daraus abzuleiten. Ich würde das daher von der anderen Seite angehen. Es ist leider schon im Quizduellmodus inbegriffen, dass jemand abhängig von den Fragen eine Runde verliert als jemand, der weniger Punkte macht, aber trotzdem immer noch mehr als sein Gegner. Ich würde eher fragen: welche Tabelle ist im Endeffekt repräsentativer über die gewonnene Runden (in denen ja auxh Quizduell abrechnet)?. Und da sehe ich eine Wertung vorne, die jede Runde statt jede Begegnung abrechnet.


Zweitens würde ich, wie gesagt, auuf jeden Fall nicht mit einer Punktedifferenz rechnen, sondern nur mir den selbstgemachten Punkten.


Warum bin nach dem 1. Mai überhaupt hier im Forum? Schlaaaaafen.
 
Dir ist aber schon klar, dass in Deinem Beispiel dennoch A WEIT vor D steht (obwohl er wie Du selbst sagst, "nichts" wusste, D aber eine Menge) - und zwar wesentlich weiter als bei der Variante die Runden zu werten?

sorry, aber das versteh ich tatsächlich nicht. bei meinem Beispiel hätte A nur zwei punkte mehr als D, nicht 6? darüberhinaus würde A ja auch noch 4 punkte mehr als C erhalten.

wenn ich angenommen jede begegnung 3:2 gewinne, habe ich am ende 138 punkte. würde ich nur 14 der 23 spieltage jeweils mit 5:0 gewinnen, hätte ich schon mehr punkte als jemand, der immer(!) gewonnen hat.
sehe nur wirklich ich darin einen fehler?
 
gibt ja für beide Varianten gute Argumente, die schon zuhauf angesprochen wurden.

Sozusagen eine politikwissenschaftliche Entscheidung zwischen "Winner takes all" und proportionaler Repräsentation ;)

Ehrlich gesagt finde ich den Gedanken, für die Gesamtbegegnung zwei Punkte zu vergeben, gerade deswegen reizvoller, weil es auch von Glück und Zufall abhängt. Und, weil man sich auf den Spitzenplätzen kontinuierlich behaupten muss.

Aber ich verstehe natürlich auch die andere Richtung, gerade angesichts meiner Begegnung gegen sünnschien.

Allerdings: Eine geringere Spannweite der Teilnehmer bzw. eine größere Durchmischung garantiert das zweite System nicht wirklich. Wer ein Spiel mit 123:124 knapp verliert, wird bei annähernd gleichbleibender Durchschnittspunktzahl noch etliche Spiele für sich entscheiden. Ich würde mal behaupten, mit jedem Spieltag nimmt die Relevanz der Wertungsform ab.
 
Ich beziehe das einfach auf den Fussball, und da gibts auch nicht für die Tore (Siege der Quiz-Duell-Runden) sondern für die Spiele (Siege der Quiz-Duell-Begegnung (5 Runden) die Punkte... und da ist es dann egal ob man 5:0 oder 3:2 gewinnt.
 
Ich beziehe das einfach auf den Fussball, und da gibts auch nicht für die Tore (Siege der Quiz-Duell-Runden) sondern für die Spiele (Siege der Quiz-Duell-Begegnung (5 Runden) die Punkte... und da ist es dann egal ob man 5:0 oder 3:2 gewinnt.

Da liegt wohl einer der Knackpunkte. Man kann das mit Fußball nicht vergleichen, denn was sind äquivalent die Tore? Die richtig beantworteten Fragen oder die gewonnenen Runden?

Ich schreib auch mal meinen Senf, weil ich vllt. nächste Saison oder so mal mitspiele.
Ich sehe es hier eher wie im Tennis. Da macht man ja auch verschiedene Punkte (0, 15, 30, 40) und gewinnt Breaks (0-6), die dann einen Satz entscheiden. Wenn wir das auf das Quizduell übertragen, dann wäre:
Ein Satz - Eine Begegnung
Ein Break - Eine Runde
Ein Punkt - Eine richtige Antwort
Beim Tennis kannst du theoretisch auch einen Satz mit 4-6 verlieren, wobei die Breaks bsp. so aussehen, dass man 4 mal zu 0 den Break gewinnt und 6 mal knapp mit Einstand. Verloren hat man trotzdem.
Die Frage bleibt, was man bewertet. Eine gewonnene Begegnung könnte man ja durchaus entsprechend bepunkten. Der Verlierer erhält eben keine Punkte. Und klar, im Fußball hat man schließlich auch Pech, wenn man 5-6 verliert, erhält man eben genauso viele Punkte wie jemand, der 0-20 verliert (und in jeder anderen Sportart glaube ich auch). Da beschwert sich hinterher bei der DFL auch niemand, dass er doch wenigstens einen Punkt gerne hätte. Dann ist die Tordifferenz entscheidend. Da stellt sich dann beim Quizduell die Frage, ob man die Runden als Tordifferenz nimmt (bsp. 2-3) oder die korrekten Fragen benutzt.

In Kürze:
Für eine Niederlage sollte man keine Punkte erhalten.
Die Reihenfolge bei Punktgleichheit setzt sich entweder aus Rundensiegen/niederlagen oder korrekt beantworteten Fragen zusammen. (Hier wäre ich für Letzteres.)

Alles oder nichts hat für irgendwie mehr Reiz als dieses Verteilen der Punkte auf Sieger und Verlierer und macht die Sache auch irgendwie spannender, wenn ich weiß, dass ich mich konzentrieren muss, um die Punkte zu erhalten. Nehmen wir mal an, jemand braucht nur noch 2 Punkte zum Meistertitel. In dem einen System würde man ja mit einer Niederlage von 1-4 diese 2 Punkte erhalten und ansonsten könnte man sich zurücklehnen. Wenn man diese 2 Punkte aber nur kriegt, indem man gewinnt, ist das eine ganz andere Leistung. .
 
Da liegt wohl einer der Knackpunkte. Man kann das mit Fußball nicht vergleichen, denn was sind äquivalent die Tore? Die richtig beantworteten Fragen oder die gewonnenen Runden?

Das gilt es halt zu entscheiden. Wenn es die Anzahl der richtig beantworteten Fragen sein soll, wäre ich sowieso dafür, nur 1 Runde zu spielen, wenn ich ehrlich bin.

Alles oder nichts hat für irgendwie mehr Reiz, als dieses Verteilen der Punkte auf Sieger und Verlierer und macht die Sache auch irgendwie spannender, wenn ich weiß, dass ich mich konzentrieren muss, um die Punkte zu erhalten. Nehmen wir mal an, jemand braucht nur noch 2 Punkte zum Meistertitel. In dem einen System würde man ja mit einer Niederlage von 1-4 diese 2 Punkte erhalten und ansonsten könnte man sich zurücklehnen. Wenn man diese 2 Punkte aber nur kriegt, indem man gewinnt, ist das eine ganz andere Leistung. .

:tnx::tnx:
 
Hm ich blicke noch nicht ganz durch, was daran liegt, das ich mir das alles noch nicht genauer angeschaut habe, aber wäre es nicht vielleicht am Besten, es wie in der BL zu machen?

- Gesamtsieg 3 Punkte
- Unentschieden 1 Punkt
- Richtig- und Falschbeantwortete Fragen werden Gesamt als 'Tordifferenz' behandelt

Voranstellen würde ich die Anzahl der gewonnenen Partien. Bei 5 insgesamt kann es da kein Unentschieden geben. Demzufolge ist es völlig egal, ob man nun 2 oder 3 oder 546 Punkte für einen Sieg vergibt.
Ansonsten finde ich es auch logisch, das 'Torverhältnis' aus der Anzahl der richtigen und falschen Punkte zu bilden. 5 Spiele x 6 Kategorien x 3 Fragen ergibt maximal 90 Punkte. Wenn jemand nun in Summe 51 Punkte hat, heißt das 51:39 also +12 in der Tordifferenz.
 
Voranstellen würde ich die Anzahl der gewonnenen Partien. Bei 5 insgesamt kann es da kein Unentschieden geben. Demzufolge ist es völlig egal, ob man nun 2 oder 3 oder 546 Punkte für einen Sieg vergibt.

Doch, es kann Unentschieden geben. 5 Partien einer Begegnung gehen Remis aus, jeder gewinnt eine und drei enden Remis, jeder gewinnt 2 und die letzte endet Remis. Insofern sind Unentschieden sowohl in einzelnen Spielen als auch in gesamten Begegnungen möglich. Wenngleich in der Mehrheit der Fälle bestimmt ein Sieger ermittelt wird und Unentschieden nicht die Regel stellt sich aber deswegen dennoch die Frage nach der Bepunktung von Siegen.


Voranstellen würde ich die Anzahl der Ansonsten finde ich es auch logisch, das 'Torverhältnis' aus der Anzahl der richtigen und falschen Punkte zu bilden. 5 Spiele x 6 Kategorien x 3 Fragen ergibt maximal 90 Punkte. Wenn jemand nun in Summe 51 Punkte hat, heißt das 51:39 also +12 in der Tordifferenz.

Das ist im Prinzip das, was sich auch angeregt habe. Aus Gründen der Übersichtlichkeit reicht es aber, die richtigen Fragrn zu zählen, statt eine Differenz zu bilden, die sich ja von selber errechnet, weil die Anzahl der richtigen Frage anders als im Fußball geschossene Tore nach oben begrenzt ist.
 
Doch, es kann Unentschieden geben. 5 Partien einer Begegnung gehen Remis aus, jeder gewinnt eine und drei enden Remis, jeder gewinnt 2 und die letzte endet Remis. Insofern sind Unentschieden sowohl in einzelnen Spielen als auch in gesamten Begegnungen möglich. Wenngleich in der Mehrheit der Fälle bestimmt ein Sieger ermittelt wird und Unentschieden nicht die Regel stellt sich aber deswegen dennoch die Frage nach der Bepunktung von Siegen.




Das ist im Prinzip das, was sich auch angeregt habe. Aus Gründen der Übersichtlichkeit reicht es aber, die richtigen Fragrn zu zählen, statt eine Differenz zu bilden, die sich ja von selber errechnet, weil die Anzahl der richtigen Frage anders als im Fußball geschossene Tore nach oben begrenzt ist.



Denkfehler bei mir. Alles korrekt was Du sagst, bin dafür.
 
Alles oder nichts hat für irgendwie mehr Reiz als dieses Verteilen der Punkte auf Sieger und Verlierer und macht die Sache auch irgendwie spannender, wenn ich weiß, dass ich mich konzentrieren muss, um die Punkte zu erhalten. Nehmen wir mal an, jemand braucht nur noch 2 Punkte zum Meistertitel. In dem einen System würde man ja mit einer Niederlage von 1-4 diese 2 Punkte erhalten und ansonsten könnte man sich zurücklehnen. Wenn man diese 2 Punkte aber nur kriegt, indem man gewinnt, ist das eine ganz andere Leistung. .

Das ist wieder ein Beispiel, mit dem pauschal auf einen größeren Reiz dieses Spielsystems geschlossen wird. Damit die besagte Kritik zutrifft, muss aber erstmal oben genanntea Szenario eintreten. Dazu muss man aber ergänzen, dass grade im Alles-ode-Nichts-System der Meister vermutlich viel eher feststeht, weil pro Spieltag nur 2 Punkte ausgeschüttet werden können, im anderen Modus hingegen für jeden Spieler jede Runde bis zu 10 Punkte ausgeschhüttet werden, welche sich unterschiedlich auf wechselnde Begegnungen verteilen. In manchen Begegnungen machen Spieler 8 von 10, in anderen nur 4 Punkte, weil sie gegen Gegner spielen, die z.B. aufgrund einzelner Kategorien einzelne Spiele gewinnen, dies aber nicht für 3 Spiele und damit dem Gewinn der gesamten Begegnung ausreicht.
 
Ich sehe es auch eher so wie zoggg, würde sogar sagen, dass die Spannung und Konzentration sogar noch vergrößert wird, weil es schwer wird eine Situation zu forcieren, in der nur zwei Punkte zum Gesamtsieg reichen, da das Feld eben auch von hinten aufgerollt werden kann.

Aber wie hier ja jetzt auch schon mehrfach angedeutet wurde, ist auch das wieder ein Fallbeispiel, wie es am Ende aussehen wird, wissen wir ohnehin nicht. Vielleicht haben wir auch ein Superhirn hier, das uns alle kalt macht und am Ende mit hohem Vorsprung gewinnt, dann hat es sich mit der Spannung eh, egal welches System wir spielen.

eisendieter hat aber Recht, vielleicht können wir jetzt einfach mal spielen. Und zwar in dem Format und Wertungssystem in dem wir jetzt angefangen haben, denn den ersten Spieltag annulieren will doch hoffentlich ohnehin keiner. Dann würde ich vorschlagen, dass wir zumindest vorerst mal die Rückspiele ausfallen lassen, und das ganze jetzt einmal durch testen. Nachdem diese Runde beendet ist können wir ja immernoch überlegen, das nächste mal neue Regeln anzuwenden.
 
können wir nicht einfach irgendwie spielen? Muss man alles tagelang totdebattieren?

Dazu brauchen wir ja Campino und Dragonius :x

Alles oder nichts hat für irgendwie mehr Reiz als dieses Verteilen der Punkte auf Sieger und Verlierer und macht die Sache auch irgendwie spannender, wenn ich weiß, dass ich mich konzentrieren muss, um die Punkte zu erhalten. Nehmen wir mal an, jemand braucht nur noch 2 Punkte zum Meistertitel. In dem einen System würde man ja mit einer Niederlage von 1-4 diese 2 Punkte erhalten und ansonsten könnte man sich zurücklehnen. Wenn man diese 2 Punkte aber nur kriegt, indem man gewinnt, ist das eine ganz andere Leistung. .

Dein Beispiel finde ich aus den von zoggg genannten Gründen nicht so aussagekräftig, aber im Kern bin ich voll deiner Meinung.

Jeder von uns hat irgendeine Durchschnittspunktzahl bei Quizduell. Meine ist z.B. 10,54, wie ich als Premium-User sehen kann :p
Da jeder von uns über 100-mal im Laufe der Liga spielen wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass man sich immer mehr an die Durchschnittspunktzahl annähern wird.
Das heißt, bei einem System mit 10 zu vergebenen Punkten pro Begegnung ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Punkte meistens aufgeteilt werden, wenn z.B. jemand mit einer Durchschnittspunktzahl von 11 gegen jemanden mit einer Durchschnittspunktzahl von 11,01 spielt. Und das wiederum begünstigt, dass die Tabelle am Ende wahrscheinlich ziemlich genau die Rangfolge der Durchschnittspunktzahlen eines jeden Einzelnen abbilden wird. Bei einem 2:0 wäre das nicht so. Jemand mit einer am Ende vgl.weise niedrigen Durchschnittspunktzahl kann trotzdem vor jemandem landen, der eine höhere hat. Ich fänds genau deswegen reizvoller.
 
Dragonius ist eigentlich ständig am handy, nur diese woche hat er ein bisschen stress, ich denke das ist einmalig. Wir sind ständig in kontakt und schreiben pro tag mehr als 100 nachrichten, nur diese woche schafft er es selten zu antworten…
 
Ich dachte eigentlich, dass die Bewertung bereits feststeht:

Sieg 3 Punkte, Unentschieden 1 Punkt, Niederlage 0 Punkte

Und die einzelnen Punkte wäre wie beim Fußball das Torverhältnis...



Man könnte, damit es spannender wird, einen knappen Sieg wie 3:2 wie folgt bepunktet:

3:2 = 2 Punkte für den Sieger, 1 Punkt für den Verlierer. So wird's beim Volleyball gemacht.

Auf jedenfall finde ich, dass man sich schnell entscheiden soll. Am besten noch vor dem nächsten Spieltag.
 
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