Gesamtsituation der Mannschaft

Das ist mir zu einfach und das stimmt so auch nicht.

Nach dem Spiel in Hannover und gegen Schalke gab es bei vielen die Hoffnung, dass bei unserem Team nun eine größere Konstanz eintritt. Durch das Spiel in Mainz hat unser Team (samt Trainer gezeigt), dass das nicht so ist.

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Insbesondere im Abstiegskampf und bei spielerischer Limitiertheit muss die kämpferische Einsatzbereitschaft der Mannschaft hoch sein - es ist absolut nicht angesagt, Spiele wegzuschenken (Eigentor hin oder her), weil jeder einzelne Punkt am Ende der Saison über Abstieg und Klassenerhalt entscheiden kann.

Tun sie aber nicht. Und nun? Alles Sch....?

Wie gesagt. Einsatzbereitschaft hängt viel mit Selbstvertrauen zusammen. Aber ihr könnt ja gerne glauben, dass das alles faule Sacke sind. Da findet hier in Hamburg, Stuttgart und Hannover auch ganz viele Gleichgesinnte....:beer:
 
Tun sie aber nicht. Und nun? Alles Sch....?

Wie gesagt. Einsatzbereitschaft hängt viel mit Selbstvertrauen zusammen. Aber ihr könnt ja gerne glauben, dass das alles faule Sacke sind. Da findet hier in Hamburg, Stuttgart und Hannover auch ganz viele Gleichgesinnte....:beer:

Aber warum fehlt dann das Selbstvertrauen und die Einsatzbereitschaft immer wieder nach zwei guten Spielen? Das ergibt doch keinen Sinn.

Ich sag nicht dass das faule Säcke sind. Aber dass die meinen Sie könnten nach zwei guten Spielen einen Gang runterschalten und könnten sich den einen oder anderen Meter gegenüber der Vorwoche sparen.

Bei Braunschweig sieht man diese mangelnde Einsatzbereitschaft nie. Und die können gar nicht vor Selbstbewusstsein strotzen.
 
Du übertreibst und das massiv. Vorallem ist Deine Meinung widersprüchlich. Wenn im Verein eh alles nur ehrlose Versager rumkrauchen (ich übertreibe mal Deine Worte), was soll sich dann durch eine Verhaltensänderung der Fans ändern? Nix, oder? Ich verstehe auch nicht, dass Du meinst,dass alles stagniert, Du dann aber von sozialer Kälte durch Eichin schreibst. Was denn nun?

Vielleicht solltest Du akzeptieren, dass Veränderungen Zeit benötigen. Ich glaube, dass Du noch zu sehr in alten Zeiten hängst. Die Erfolge früherer Zeiten lassen sich nicht erzwingen. Vielleicht kommen sie auch nie auch nur im Ansatz wieder. Nur bringt es nichts, auf diese Mannschaft einzuprügeln. Welche Mannschaft bringt denn immer 100 % und wenn nicht spielerisch dann kämpferisch?

Sportler sind keine Maschinen? Warum versagen so viele Profis bei wichtigen Ereignissen? Warum funktionieren viele Teams einfach nicht, obwohl sie "wollen"? Überall ließt man von den Sch....millionären, die ja gar nicht wollen. Diese Aussagen sind nun mal Quatsch. Klar wird es immer wieder Spieler geben, die den Verein nur abzocken wollen (ich nenne mal lieber keinen Namen :)...einer dürfte ja bekannt sein. Aber doch kein ganzes Team.

Wenn Du schon auf einen Post antwortest, der noch nicht einmal an Dich gerichtet ist, dann darf man erwarten, dass Du ihn annähernd richtig interpretierst. Was Du hier machts, sind haltlose Unterstellungen von Aussagen, die ich so nicht gemacht habe!
 
Man kann die Wurst drehen und wenden wie man will: Unsere Spieler müssen einfach einen "natürlichen bock auf Fussball" haben! Viele Spieler sehen ihre Passion Fussball doch nur noch als Beruf anstatt als eben jene Passion und Leidenschaft!!! Im heutigen Profifussball bleibt viel auf der Strecke, was mMn nicht auf der Strecke bleiben darf! Viele Fussballprofis wissen es garnicht mehr zu schätzen was es heisst sein früheres Hobby (aus Jugendzeiten) zum Beruf gemacht haben zu dürfen.
Machen wir uns doch nichts vor ... das sind zu großen Teilen alles übersatte Multimillionäre die keine Lust haben die Knochen zu riskieren weil sie eh schon ausgesorgt haben. So siehts doch aus!
 
Grundsätzlich kommt so etwas sicherlich gut an. Doch den Worten müssen auch entsprechende Taten folgen, und das nicht nur für 3 oder 4 Spiele, sondern über einen längeren Zeitraum. Davon ist hier seit Jahren nichts zu sehen, denn wenn mal eine Mini-Serie von ordentlichen Spielen an den Tag gelegt wird, ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Rückfall in blutleeren Auftritte erfolgt. Irgendwo muß es ja herkommen, daß wir von den letzten 132 Bundesligapsielen 22 (!) mit 3 oder mehr Toren Unterschied verloren haben - und die kamen nicht nur gegen Bayern oder Dortmund zustande, sondern z.B. auch ein 0:6 bei den damals ebenfalls abstiegsgefährdetem VfB Stuttgart oder ein 0:3 zu Hause gegen Mainz.

Dieser Post von Bremen sollte eigentlich meine weiter o.g. Thesen untermauern.
Werder soll sich nicht mit Bayern oder DO vergleichen. Das macht keinen Sinn. Der Vergleich mit einem Verein wie BMG ist erlaubt. Seit 2010 ist in Bremen nur noch eine degressive Entwicklung festzustellen. Vom CL-Aspiranten zum Grenzgänger 1. oder 2. Liga. Im gleichen Zeitraum ist BMG fast abgestiegen und hat mit den Reus-Millionen u.a. das Geld in einem De Jong versenkt. Trotzdem spielen sie keine schlechte Rolle in der Liga mit Blick auf internationale Plätze. Jetzt haben sie mit Traore und Hahn zwei gute Spieler verpflichtet. Spieler die für Werder nicht verpflichtbar wären, weil a) die sportliche Perspektive und b) das Geld fehlt.
Man hat hier in Bremen seelenruhig auf allen Ebenen (auch den Fans) dem permanenten Abwärtstrend unter einem Schaaf zugeschaut. Das war nicht nur die letzten drei Jahre zu sehen. Da ist es nur offensichtlich gewesen. Es geht mir nicht darum, hier die ewige Diskussion um KATS Schuld, Teilschuld und Unschuld erneut zu befeuern.
Die Frage bleibt: was will der Fan? 1. Bundesliga mit Derbysiegen gegen den HSV und sonst Klassenerhalt? Will der Fan internationalen Wettbewerb?
Der Fan akzeptiert Nichtleistungen gegen die Bayern, DO, Augsburg oder Mainz usw.. Er bleibt ruhig bei reihenweisen Auftritten im Weserstadion, die Lichtjahre von gutem Fußball entfernt sind. Er murrt nur leise, wenn die Mannschaft oftmals in der Saison mit Eishockeyergebnissen verliert.
Wo wollen wir hin?
 
Immer dieses hin und her. Nach jedem Spiel sind viele entweder himmelhochjauchzend - sofern 3 Punkte geholt wurden- oder zu Tode betrübt, wenn es nicht gelungen ist. Die Presse kann man von diesem Verhalten leider nicht ausnehmen. Dabei sind Formschwankungen bei jeder Mannschaft - außer bei Bayern - ganz normal. Gewinnen sie jetzt zuhause gegen Hoffenheim ist für viele alles (erstmal) wieder okay, bis zur Folgenden Niederlage gegen Bayern, dann ist plötzlich wieder alles Mist und der Trainer muss sofort weg ... bla bla. Das unter Schaaf zuletzt nix besser lief und zudem der Etat bis zuletzt sukzessive gekürzt werden musste, wird dabei nur allzu gerne übersehen.

Was zudem nervt ist das Gelaber von, man habe zwar 3 Punkte verpasst, aber da der Relegationsplatz immer noch 6 Punkte entfernt sei, wäre nix passiert - als ob die Teams nicht an verschiedenen Spieltagen unterschiedlich viele Punkte holen könnten. Bei 9 Punkten auf HSV und 8 auf Stuttgart wäre Werder doch quasi schon fast gerettet, es hätte doch nur eines der beiden Teams nochmal stolpern müssen.
 
@syker1983

Sehr guter Beitrag!

Die Frage, wo wir hinwollen, bzw. unser Verein, wird aber nicht von uns hier im Forum beantwortet werden.

Deine Frage ist aber ebenso wichtig wie auch berechtigt. Nur muss sie von der Vereinsführung beantwortet werden.
 
Immer dieses hin und her. Nach jedem Spiel sind viele entweder himmelhochjauchzend - sofern 3 Punkte geholt wurden- oder zu Tode betrübt, wenn es nicht gelungen ist. Die Presse kann man von diesem Verhalten leider nicht ausnehmen. Dabei sind Formschwankungen bei jeder Mannschaft - außer bei Bayern - ganz normal.

Natürlich sind Formschwankungen normal, nur das es bei Werder so extrem ist, dies ist nicht normal. Das sind für mich Einstellungsfragen. Diese sogenannten Formschwankungen betreffen einzelne Spieler, bei Werder aber betrifft es immer die ganze Mannschaft und das vor allem ist es bei Werder kein schleichender Prozess, sondern eine Sache von einigen Tagen. Und dies ist nun einmal nicht oder nur schwer erklärbar.
 
Das habe ich gar nicht behauptet. Außerdem musst du nicht gleich eingeschnappt sein, wenn jemand eine andere Meinung hat als du. =)

Ich meinte auch nicht konkret Dich. Und warum sollte ich eingeschnappt sein? Hier wurde schon viel größerer Unsinn geschrieben.

Du hast es nicht behauptet. Ja, aber wie siehst Du es denn? Wäre ja eigentlich eine bessere Antwort als Deine Unterstellung gewesen...
 
@syker1983

Sehr guter Beitrag!

Die Frage, wo wir hinwollen, bzw. unser Verein, wird aber nicht von uns hier im Forum beantwortet werden.

Deine Frage ist aber ebenso wichtig wie auch berechtigt. Nur muss sie von der Vereinsführung beantwortet werden.

Wie sollen sie das anders tun als sie es tun. Die Frage wurde doch vollständig beantwortet. Man möchte über 1,5 Jahre eine Mannschaft aufbauen, um dann mittelfristig wieder um die internationalen Plätze mitzuspielen. Was soll man denn sonst sagen?

Schaaf für Dutt wird keiner sagen. Von daher kann man doch einfach mal sachlich an das Thema rangehen.

Edit: Und nein, auch hier habe ich Dich nicht gemeint....
 
@syker1983

Sehr guter Beitrag!

Die Frage, wo wir hinwollen, bzw. unser Verein, wird aber nicht von uns hier im Forum beantwortet werden.

Deine Frage ist aber ebenso wichtig wie auch berechtigt. Nur muss sie von der Vereinsführung beantwortet werden.
Das hat sich doch. Mittel- bis langfristig soll der Weg wieder ins internationale Geschäft führen. Für diese Saison ist das Punkteziel 40 ausgeben worden bzw. eine Rettung nicht auf den letzten drücker. Ob man die 40 Punktemarke erreicht, lasse ich mal dahingestellt, mit einen Sieg gegen Hoffenheim wäre man meiner Meinung nach aber alle Abstiegssorgen los.

@syker1983
Gladbach ist ein gutes Beispiel, die gehen aber gerade Richtung Scheideweg. Für Vereine wie Gladbach, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Mainz und natürlich auch Werder können einige gute Jahre Bundesliga drin sitzen. Irgendwann geht aber die Schere zwischen Anspruch und finanzielle Möglichkeit zu weit auseinander, weshalb es schon erstaunlich war, dass Werder in 6 Jahren 5 mal in der Champions League vertreten war.

Ich bin mal gespannt wie es in Gladbach weitergeht. De Jong ging schon ziemlich in die Uhr. Die Neuverpflichtungen klingen erstmal schön und gut, bringt dort aber jemand aus irgentwelchen Gründen nicht die Leistung, die man sich erhofft hatte, bekommen die die selben Probleme wie Werder.
Von den oben genannten Vereinen wird viel Phantasie und Glück bei den Transfers gefordert. Und das hat bei Werder in den letzten Jahren leider gefehlt.
 

Das wundert mich, weil du meinen Beitrag zitiert und dann geantwortet hast. Aber lassen wir das.



Das hatte ich doch in dem Post geschrieben, den du schon zitiert hast. Hier ist er nochmal:

Nach dem Spiel in Hannover und gegen Schalke gab es bei vielen die Hoffnung, dass bei unserem Team nun eine größere Konstanz eintritt. Durch das Spiel in Mainz hat unser Team (samt Trainer gezeigt), dass das nicht so ist.

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Insbesondere im Abstiegskampf und bei spielerischer Limitiertheit muss die kämpferische Einsatzbereitschaft der Mannschaft hoch sein - es ist absolut nicht angesagt, Spiele wegzuschenken (Eigentor hin oder her), weil jeder einzelne Punkt am Ende der Saison über Abstieg und Klassenerhalt entscheiden kann.
 
Immer dieses hin und her. Nach jedem Spiel sind viele entweder himmelhochjauchzend - sofern 3 Punkte geholt wurden- oder zu Tode betrübt, wenn es nicht gelungen ist. Die Presse kann man von diesem Verhalten leider nicht ausnehmen. Dabei sind Formschwankungen bei jeder Mannschaft - außer bei Bayern - ganz normal.

Natürlich sind Formschwankungen normal, nur das es bei Werder so extrem ist, dies ist nicht normal. Das sind für mich Einstellungsfragen. Diese sogenannten Formschwankungen betreffen einzelne Spieler, bei Werder aber betrifft es immer die ganze Mannschaft und das vor allem ist es bei Werder kein schleichender Prozess, sondern eine Sache von einigen Tagen. Und dies ist nun einmal nicht oder nur schwer erklärbar.

Das ist doch so nicht richtig. Warum passiert denn dem HSV, Stuttgart und vor allem auch Hannover genau das, was Werder auch passiert. Ich denke, man vergisst einfach auch, dass Vielleicht tw. in anderer Form, aber eben auch nicht durch mangelnde Einstellung begründet.

Was ist denn diese Einstellung überhaupt für Dich? Etwas Bewusstes oder Unterbewusstes? Du kannst es ja auch nicht erklären. Ich würde auf immer noch fehlende Sicherheit im Spiel, fehlende Automatismen, fehlende spielerische Qualität einiger Spieler und eben auch fehlenden Selbstvertrauen tippen.

Erstaunlich in diesem Zusammenhang finde ich eben die immer mal wieder starken Leistungen, die die Mannschaft abruft, wenn es wirklich brennt.
 
Das wundert mich, weil du meinen Beitrag zitiert und dann geantwortet hast. Aber lassen wir das.

Ich denke, dass es ausreichend ist, wenn ich sage, dass Du nicht gemeint warst.




Das hatte ich doch in dem Post geschrieben, den du schon zitiert hast. Hier ist er nochmal:

Nach dem Spiel in Hannover und gegen Schalke gab es bei vielen die Hoffnung, dass bei unserem Team nun eine größere Konstanz eintritt. Durch das Spiel in Mainz hat unser Team (samt Trainer gezeigt), dass das nicht so ist.

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Insbesondere im Abstiegskampf und bei spielerischer Limitiertheit muss die kämpferische Einsatzbereitschaft der Mannschaft hoch sein - es ist absolut nicht angesagt, Spiele wegzuschenken (Eigentor hin oder her), weil jeder einzelne Punkt am Ende der Saison über Abstieg und Klassenerhalt entscheiden kann.

Du beschreibst etwas und behauptest Dinge. Aber Antworten gibst Du eben keine.
 
Also ich sehe wahrlich nicht jedes Spiel, aber ich denke, dass Du da auch nur ein Klischee über die PL beschreibst. Da wird genauso wenig oder soviel gekämpft wie in der Bundesliga. Warum sollte es auch anders sein?

Übrigens ist es für Aufsteiger mental auch einfacher zu spielen. Wenn man nur kämpfen kann, geht das auch einfacher, da man seltener das Selbstvertrauen verliert, auch wenn man verliert.

Was heisst denn verhätschelt? Wer wird denn hier verhätschelt. Gerade die Werderfans sind doch auch Spitze darin auf bestimmte Spieler einzukloppen.

Und Du siehst es doch auch hier. Nach dem Schalke-Spiel war alles Supi. Nach Mainz wieder alles Sch....

Dann schau dir dort mal Spiele über einen längeren Zeitraum an: Da wirst du schnell Unterschiede feststellen. Auch dass dort rigoros ausgewechselt wird, wenn ein Spieler nicht mitzieht oder lustlos wirkt. Gibt es bei uns fast gar nicht: Da heißt es dann "Er muss Sicherheit gewinnen..." blabla

Mit verhätschelt meine ich eben, dass Spieler hier immer gleich aus der Schusslinie genommen wurden, sobald Kritik aufkeimte. Und dann kommen immer noch so schöne Aussagen von Fans dazu wie "Der Arme, wie soll er denn dem Druck standhalten... etc." - Es wird doch niemand gezwungen, Buliprofi zu werden. Wenn ich in der Öffentlichkeit stehe, muss ich eben auch mit Kritik umgehen können. Aber die Spieler immer nur mit Samthandschuhen anzufassen, halte ich nicht für sinnvoll.

Im Übrigen waren die Presseberichte bei uns oftmals sehr harmlos im Gegensatz zu anderen Ecken in Deutschland. Da hätte ich mir oft deutlichere Worte gewünscht. Vielleicht wäre man dann auch mal früher auf den Trichter gekommen, dass was falsch läuft...
 
So ist es mir lieber, die Jahre Championsleague haben dem Werder Spirit nicht gut getan. Da war im Laufe der Zeit doch eine übertriebene Kommerzialisierung festzustellen. Ich mein Sozialrommantik ist auch Schrott aber mir ist diese Saison aufgefallen. dass es wieder mehr um Fußball geht und weniger um Stars. Mal im Ernst: welche Werder Spiele waren denn die geilsten? Da fällte mir spontan 99 gegen Schalke ein, mit absoluter Schrott Truppe und Amateurtrainer ein dreckiges 1:0. Ist bei mir jedemnfalls mehr haften geblieben als Juwe oder Real etc...
 
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