Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Ich habe sie mitgemacht. Was willst du uns nun damit sagen?

Sorry, ich kann lesen. Als Rehhagel ging, warst Du 9 oder 10. Naja, mir auch egal.

Schaaf hat hier keinen Europapokalteilnehmer übernommen. Er hat einen desaströsen, völlig überdimensionierten Kader aus vielen untauglichen Leuten übernommen und zusammen mit allofs da in ein paar Jahren Ordnung reingebracht. fußballerisch gab es sofort Fortschritte, internationale spiele gab es unter Schaaf auch bereits früher als 2004, man erinnere mal an die tollen Auftritte gegen Lyon oder Parma. Wir haben, dank Schaaf, bereits 99/00, 00/01 und 02/03 international gespielt.
 
Das ist ganz offensichtlich nicht so. Den diversen Kommentaren seit mehreren Jahren ist und war zu entnehmen, dass viele eben nicht zwischen der Person und seiner Arbeit trennen (können). ;)

Kritiken lesen sich nun einmal oft so, daß man meinen könnte, daß diese persönlich und nicht gegen das Wirken einer Person sind (dies ist nebenbei bemerkt u.a. auch im Thread von RD zu beobachten). Aber das hat auch seinen Ursprung darin, daß man nicht bei jedem kritischen Beitrag die Zeit und Lust hat, darauf hinzuweisen, daß sich diese Kritik gegen die Arbeit und nicht eine Person selbst richtet, egal wessen Arbeit nun gerade kritisiert wird; und diese fehlenden Hinweise auf eine rein sachliche Kritik ist selbst im seriösen Journalismus üblich.

Natürlich ist es nicht auszuschließen, daß eine Negativäußerung sich auch gegen TS direkt richtet, aber solange diese nicht eindeutig als persönliche Kritik erkennbar ist, ist diese auch nicht als solche zweifelsfrei interpretierbar, zumal Interpretation von dem eigenen Standpunkt sehr stark gesteuert werden können. Und je stärker der eigene Standpunkt zu einem Thema ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit daß man bei gegensätzlichen Meinungsäußerungen nur das aus einer Äußerung heraus liest, was man herauslesen möchte. Daher ist noch längst nicht gewährleistet, ob das heraus Gelesene tatsächlich der Intension des Verfassers entspricht; man kann jemanden nur vor den Kopf blicken, aber nicht in den Kopf hinein - auch wenn man sich anmaßt, Stimmungen deuten zu können...

;)
 
Sorry, ich kann lesen. Als Rehhagel ging, warst Du 9 oder 10. Naja, mir auch egal.

Schaaf hat hier keinen Europapokalteilnehmer übernommen. Er hat einen desaströsen, völlig überdimensionierten Kader aus vielen untauglichen Leuten übernommen und zusammen mit allofs da in ein paar Jahren Ordnung reingebracht. fußballerisch gab es sofort Fortschritte, internationale spiele gab es unter Schaaf auch bereits früher als 2004, man erinnere mal an die tollen Auftritte gegen Lyon oder Parma.

Ich war 10, als Rehhagel ging, das ist korrekt. Ich wurde dann in den von dir genannten Jahren aber tatsächlich auch älter ;) Und es ändert nix daran, dass ich seit meinem 5. Lebensjahr begeisterter Werder-Fan bin, somit habe ich diese Jahre damals sehr wohl mitbekommen, wenn auch als Kind / Jugendlicher.

Und es ist korrekt, dass KA/TS damals schon auch einen Trümmerhaufen übernommen haben, allerdings wohl keinesfalls schlimmer, als den Trümmerhaufen, den die Beiden jetzt hinterlassen haben. Vor allem finanziell (in Relation gesehen) wurde wohl ein schlimmerer Trümmerhaufen hinterlassen als damals. Und... was ich eben auch nicht nachvollziehen kann - dass die Jahre zw. Rehhagel und Schaaf hier immer als DAS Negativbeispiel herangezogen werden. Die letzten Jahre unter TS stehen dem leider in absolut gar nichts nach, eher im Gegenteil. Das muss einfach erlaubt sein zu erwähnen.

Weiterhin (bezieht sich jetzt nicht auf dich maddin) finde ich es eine Frechheit, wenn sich hier Leute hinstellen und behaupten, dieser Thread sei ein seelischer Mülleimer um seinen Frust loszuwerden. Nur weil man nicht alles als super toll empfindet was Schaaf insbesondere am Ende seiner Zeit bei Werder so getrieben hat, ist man kein frustrierter Mensch, der ein Projektil für seine Frustration sucht.
 
Dass die letzten Jahre unter Schaaf schrecklich waren, stimmt. Es gab aber auch unter Rehhagel immer mal wieder Jahre, die nicht so toll waren. Meist haben wir da zum Glück irgendeinen Pokal gewonnen. Am Ende musste Schaaf halt gehen, so ist das eben. Aber sportlich waren wir sicherlich nicht schlechter aufgestellt als 99.
 
dass schaaf eine intakte mannschaft übernommen hätte ist natürlich tatsächlich unfug. die jahre nach rehhagel gehören mit zu den schlimmsten jahren. schaaf hat damals eine mannschaft übernommen, die in akuter abstiegsgefahr war, bei der spieler wie maximow absolut gesetzte stammspieler waren und bode der einzige "star". diese mannschaft wurde gleich zum dfb-pokalsieg geführt und vor dem absteig gerettet. was schaaf geleistet hat, muss und sollte man nicht kleinreden. das war großartig. auch hat er das geleistete nicht selbst wieder zerstört. die momente bleiben schließlich, das double, die championsleague-jahre. nur muss genauso festgestellt werden, dass er in den letzten jahren viele falsche entscheidungen getroffen hat, spieler sich unter ihm kaum mehr entwickelt haben, man taktisch naiv aufgetreten ist, immer irgendwo in der hoffnung man hätte noch die spieler, die mit freiheiten auf dem platz was anfangen können wie einst micoud, ernst, klose oder özil. die trennung von schaaf war folgerichtig, zeit hat man ihm genug gegeben, probiert hat er vieles, meiner ansicht nach aber immerzu das hauptproblem verkannt und an sekundären problemen gearbeitet.

Eben. Und da er den erzielten Erfolg auch wieder eingerissen hat, weil er schlicht schlechte Arbeit geleitet hat, hätte ich von einem Denkmal erwartet, dass er sich wenn auch nur monitär am Wiederaufbau beteiligt. Nein, ich habe es nicht erwartet, weil ich Schaaf immer so eingeschätzt habe. Egoman und sturköpfig bis zu einer mangelhaften Selbstreflektion.
 
Kritiken lesen sich nun einmal oft so, daß man meinen könnte, daß diese persönlich und nicht gegen das Wirken einer Person sind (dies ist nebenbei bemerkt u.a. auch im Thread von RD zu beobachten). Aber das hat auch seinen Ursprung darin, daß man nicht bei jedem kritischen Beitrag die Zeit und Lust hat, darauf hinzuweisen, daß sich diese Kritik gegen die Arbeit und nicht eine Person selbst richtet, egal wessen Arbeit nun gerade kritisiert wird; und diese fehlenden Hinweise auf eine rein sachliche Kritik ist selbst im seriösen Journalismus üblich.

Dass die oftmals persönliche Kritik an Schaaf durch Verweise auf Kritik im Dutt-thread hier abermals verharmlost werden soll, kann angesichts der bisher gemachten Erfahrung kaum verwundern.

Beides ist in Wirklichkeit (noch) nicht annähernd vergleichbar, wenngleich mir selbst auch auffällt, dass dort so mancher schon jetzt weit übers Ziel hinausschießt. Im übrigen bezeichnenderweise häufig oftmals gleiche User wie schon bei Schaaf. ;)

Die Kritik am Duttschen Defensiv-Konzept war im übrigen auch im oben angeprochenen seriösen Journalismus Thema und nicht nur daher auch mehr als angebracht. ;)

Natürlich ist es nicht auszuschließen, daß eine Negativäußerung sich auch gegen TS direkt richtet, aber solange diese nicht eindeutig als persönliche Kritik erkennbar ist, ist diese auch nicht als solche zweifelsfrei interpretierbar,....

Eben das war und ist sie häufig genug! ;) :roll:


...zumal Interpretation von dem eigenen Standpunkt sehr stark gesteuert werden können. Und je stärker der eigene Standpunkt zu einem Thema ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit daß man bei gegensätzlichen Meinungsäußerungen nur das aus einer Äußerung heraus liest, was man herauslesen möchte. Daher ist noch längst nicht gewährleistet, ob das heraus Gelesene tatsächlich der Intension des Verfassers entspricht; man kann jemanden nur vor den Kopf blicken, aber nicht in den Kopf hinein - auch wenn man sich anmaßt, Stimmungen deuten zu können...

;)

Auch wenn vieles hierzu stimmt, muss man anmerken, dass die Aussagen der User hier doch mehr darüber aussagen, was in deren Köpfen vor sich geht als darünber, was deren Köpfe äußerlich aussagen, die man hier eh nicht zu Gesicht bekommt. Umso dringlicher war und ist es, das hier auch anzumahnen! ;)

Die Intentionen vieler User waren und sind häufig eindeutig zu identifieren. Für jedermann, ohne dass man sich irgendeiner Begabung anmaßen müsste. Auch für Mods! ;)
 
Unglaublich dieser Beitrag. Ich kann nur lachen.
Die Unzufriedenheit lassen doch Leute wie DR AKR, Dolablau, Paul Tergat usw. im Robin Dutt Thread aus. Dort werden sogar noch Siege und Punktgewinne mit 10 Mann schlecht geredet.
Mit eurer Heldenverehrung um Thomas Schaaf kommen doch diese Diskussionen erst zustanden. Ich lese immer die erfolgreiche von Schaaf fing 1999 an. Das muss man auch erst mal ein wenig relativieren. Im Vergleich zu Dutt hatte er bessere Voraussetzungen. Denn er konnte einen sicheren UEFA-Cup Teilnehmer übernehmen. Es hat vier Jahre gedauert bis die Erfolge kamen. Gebt ihr Robin Dutt vier Jahre Zeit?

Den Personenkult den ihr um Thomas Schaaf betreibt ist einfach lächerlich.

Ich frage mich grade, wovon Du redest?

Wieso sollte Schaaf einen sicheren UEFA-Cup – Teilnehmer übernommen haben?

Schaaf hat eine Mannschaft übernommen, die vier Spiele in Folge verloren hatte und nur noch auf Grund der besseren Tordifferenz nicht auf einem Abstiegsplatz stand. Er hatte nur zwei Tage Zeit, um diese Mannschaft auf das vorentscheidende Nachholspiel gegen Schalke vorzubereiten, er musste mit einer Mannschaft arbeiten, die ein Sammelsurium der Vorstellungen und der Personalpolitik von vier verschiedenen Trainer war.

Der Pokalsieg, auf Grund dessen Werder international spielen durfte, wurde erst nach Abschluss der Saison errungen, als Schaaf die Mannschaft übernommen hatte.

Und wieso soll der Erfolg erst vier Jahre später gekommen sein?

Werder hat unter Schaaf in den Folgejahren konstant über 50 Punkte erzielt und sich entweder für den UEFA- oder UI-Cup qualifiziert. In Schaafs erster vollständiger Saison als Cheftrainer hat Werder dazu erneut das Pokalfinale und das Viertelfinale im UEFA-Cup erreicht.

Und unabhängig von diesen „Erfolgen“, konnte man bei Schaaf eine Entwicklung sehen, eine Idee vom Fußball. Das vor allem war es, was Werder unter Schaaf von dem Werder unter den vier vorangegangenen Trainern unterschied. Trotz aller Schwankungen und Rückschläge gab es viel häufiger Ausschläge nach oben. In der ersten kompletten Saison kann ich mich an ein 5:0 gegen Kaiserslautern und ein 7:2 in Wolfsburg sowie unvergessene Europapokal-Abende gegen Lyon (4:0), Parma (3:1) sowie - trotz des Ausscheidens -Arsenal (2:4) erinnern.

Dagegen erscheint die Ausbeute von Dutt in seiner ersten Saison eher dürftig.

Edit:

@ maddin

Sorry, ich habe jetzt erst gesehen, dass Du das schon geschrieben hattest.
 
Magath hatte Werder vor dem Trainerwechsel zu Schaaf schon ins Pokalfinale gegen den sicheren CL-Teilnehmer Bayern München geführt.

Ups, sorry, übersehen.:wild:
Aber qualifizierte sich damals auch schon der unterlegene Pokalfinalist im Falle der CL-Teinahme des Cup-Siegers? Habe das gerade nicht auf dem Schirm.

Aber auch egal, da der Pokal ja ohnehin seine eigenen Gesetze und viel mit Losglück zu tun hat. Zudem sagt eine solche Qualifikation ja gar nichts über die Qualität des Kaders aus, wenn man in der Liga absteigt oder gegen den Abstieg spielt.
 
Genau so außerordentlich grandios, wie das Gespann Schaaf/Allofs über Jahre weg gearbeitet hat, haben Sie leider in den letzten Jahren außerordentlich unterirdisch gearbeitet. Extrem hoch geflogen und brutalst tief gefallen. Damit ist für mich eigentlich alles dazu gesagt...

Was Schaaf angeht, so halte ich ihn theoretisch nach wie vor für einen guten Trainer. Dass er ein sehr guter Trainer ist/war hat er bereits mehr als ausreichend nachgewiesen, darüber brauchen wir hoffentlich nicht reden... Das "theoretisch" füge ich deshalb hinzu, da der Status "guter Trainer" einmal erworben nicht automatisch auf Lebzeiten gilt! So schnelllebig der Fußball ist, so flexibel und anpassungsfähig, offen und kreativ muss auch ein Trainer immer wieder aufs Neue sein. Und was gestern noch ein guter Trainer war, ist es vielleicht heute bereits nicht mehr (Magath ist für mich ein gutes Beispiel).

So gerne ich Schaaf menschlich auch mag, zuletzt war seine Trainingsarbeit über einen langen, langen Zeitraum nicht mehr von Erfolg gekrönt und deswegen musste er folgerichtig gehen. Wie gesagt, jahrelang sehr gut gearbeitet, aber andererseits auch (wenn auch etwas weniger) Jahre sehr schlecht. Ich bin jedenfalls wirklich mehr als gespannt ob er es noch draufhat, wie sich seine Arbeit vielleicht verändert hat, wie sein "Spiel" nach einer Schaffenspause aussehen würde etc. Zutrauen würde ich es ihm jedenfalls allemal noch!

Ich persönlich würde mir wünschen, dass er nach Leverkusen geht! Das ist eine Truppe die seinem Anspruch gerecht werden sollte und mit der man guten (Offensiv)Fußball spielen kann. Bitte nicht ein phantasie- gesichts- und perspektivloser Club a la Frankfurt und Konsorten... das würde mir überhaupt nicht taugen, das mutet mir mehr wie eine einzige Qual an!

Das einzige was mir an dieser Konstellation Sorgen machen würde ist die Angst davor, dass ich mich am Ende vielleicht wirklich nochmal über LEVERKUSEN-Siege freuen könnte?!? :unfassbar::motz::D
 
Ich meine, daß das eine regionale Bezeichnung für ein Omelett/Eierkuchen ist.

Aha. Danke. Dann ist er es definitiv nicht.:)

@Mezzo:

Ich gehe davon aus, dass auch TS in Leverkusen Teil der Überlegungen sein wird.

Mag sein. Es wird mir aber hier ein bisschen zu sehr so getan, als habe er dort bereits sicher angeheuert. Ich bin nicht so überzeugt, dass er da wirklich ganz oben auf der Agenda steht und glaube es auch erst, wenn der Vertrag in trockenen Tüchern ist.

Die von dir beschriebenen Jahre waren auch nicht schlechter als die Jahre 2010 bis 2014.

:tnx: Definitiv nicht. Nur 98/99 habe ich so gezittert wie 2010/2011 und 2012/13, wo wir uns erst am vorletzten ST höchst glücklich gerettet haben. Und ich kann mich sehr genau erinnern, 95 wurde ich 21 und von 95-99 hatte ich eine Dauerkarten und war bei so gut wie jedem Heimspiel und diversen Auswärtsfahrten dabei.

Aber sportlich waren wir sicherlich nicht schlechter aufgestellt als 99.

Möglich. Aber eben auch nicht besser.
 
Vielleicht bekommt Schaaf bald wieder eine Chance bei uns.

Seit Eichin Sportdirektor ist, hat er schließlich in jeder Saison direkt nach der Sicherung des Klassenerhalts den Trainer rausgeschmissen. Es wird also bald ein Platz frei.
 
Bei aller sinnvoller Diskussion die hier geführt wird (sogar maddin und ich, wir beide die gewiss keine Freunde mehr werden können hier sachlich und vernünftig diskutieren), schaffst du neuman es immer und immer wieder, völlig sinnfreie Beiträge dazwischen zu bringen. Du bist wirklich in keinster Weise für voll zu nehmen.

Du bist kein Werder-Fan, du bist Schaaf-Fan.
 
Man merkt immer, wer die Jahre von 1996 bis 2002 mitgemacht hat und wer theoretisch darüber schreibt...

Dass die letzten Jahre unter Schaaf schrecklich waren, stimmt. Es gab aber auch unter Rehhagel immer mal wieder Jahre, die nicht so toll waren. Meist haben wir da zum Glück irgendeinen Pokal gewonnen. Am Ende musste Schaaf halt gehen, so ist das eben. Aber sportlich waren wir sicherlich nicht schlechter aufgestellt als 99.

Die Zeit zwischen 95/96 und 98/99 war ohne Frage grauenvoll. Was man aber nicht vergessen sollte: in jenen 4 Jahren waren wir nach dem 29. Spieltag lediglich 1x in Abstiegsgefahr (98/99), in den letzen 4 Jahren inkl. dieser Saison dagegen gleich 3x. Ob wir dabei heute nicht schlechter aufgestellt sind, wage ich mal zu bezweifeln. Denn 98/99 hatten wir mit Ailton, Bode, Eilts, einem noch recht jungen Frings und Herzog Spieler im Kader, nach denen wir uns heute noch die Finger lecken würden.
 
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