Hoffe das auch. Mit dem Fussball, den es so zu sehen gab war man übrigens auch nicht zufrieden. Man scheint da wohl das ganze eben noch unter "Übergang" und "Anlaufschwierigkeiten" zu subsumieren.
Ich habe überhaupt keine Ahnung,was in den Köpfen der Köpfe noch abläuft.
Keiner der Verantwortlichen wird so blöd sein,der Presse die eigene Verunsicherung vor die Füsse zu werfen.
Hier blickt gar keiner mehr durch,wie man die Gesamtsituation bewerten kann.
Alle sind froh,daß sich irgendwie der komfortable 8-Punkte Vorsprung ergeben hat,aber keiner weiß wieso?!
Das ist die Realität.
Die sind doch alle heilfroh,wenn sie diese Saison mit einem blauen Auge überleben werden.Und selbst das scheint ihnen noch nicht geheuer zu sein.
Zurecht!
Alles spricht dafür,daß es reichen wird,wenn man noch1-3 Punkte holt.
Aber das Vertrauen ist ebenso bescheiden veranlagt,wie in unseren Köpfen.
Wer glaubt,die "da oben" wissen mehr als wir,irrt!
Es gibt keine Basis mehr,auf der man auch nur annähernd erkennen könnte,wie sich was entwickeln wird.-Und das wird auch ein fortgeführtes Problem der nächsten Saison bleiben.
Dutt wird bleiben,-und damit auch ein Wunschgedanke einer zielstrebingen,unbedingten Handschrift.
Egal wer geht,wer kommt!
Das Geeier wird zum Alltagsgeschäft der nächsten Jahre.
Solange im Verein keine neue Streitkultur über den Weg der nächsten Jahre Bahn bricht,nicht nur den Status Quo ängstlich zu verwalten,sondern mehr zu wollen als machbar ist,wird man über die Konservierung nicht hinauswachsen.
Werder läuft längst der Entwicklung hinterher,schließt Frieden damit,noch irgendwie auf den Zug aufgesprungen zu sein.Damit kann man tatsächlich überleben.Aber keine neuen,selbst(!)formulierten Wege gehen,die befähigen,den Fußball in allen Facetten mitzubestimmen(!)
Mit diesem Vorstand schließe ich eine solche Zukunft aus!
Fazit:
Es ist völlig albern,sich nach einem Klassenerhalt auf Dutt und Eichin zu konzenrieren,wenn man nicht gleichzeitig höhere Ansprüche an die Führung dieses Vereins stellt.Die verkrusteten Strukturen,daß Papa schon alles richtet,müssen ein Ende haben.Der Verein besteht aus verdammt vielen intelligenten Mitgliedern,die mehr einbringen können als satzungsgemäßes Stimmvieh!
Zu einem zukunftsorienten Konzept eines Vereins gehört es,sich diese Gesamtintelligenz mehr zunutze zu machen.
Wenn Werder das nicht ernst nimmt und das fast peinlich patriarchische Gehabe weiterhin verteidigen will,nimmt in Kauf ,in der Provenzialität der BL Wurzeln zu schlagen.
Es bedarf des dringlichen Mutes,insgesamt neue Weichen zu stellen!