@Royal Blue
Ich behaupte, dass Augsburg oder Mainz gestern deutlich besser ausgesehen hätten. Da gäbe es nämlich solche Räume im Mittelfeld nicht, durch die der Gegner einfach durchlaufen darf. Bessere Spieler, ungleiche Waffen dürfen keine Ausrede sein, wenn man die Passivität und Stümperhaftigkeit vor dem ersten Gegentor sich anschaut und die sich dann so durchzieht. Das waren Tore, die man mannschaftlich verhindern konnte, zumindest zum überwiegenden Teil.
Wir sind da nicht einer Meinung, ist aber auch nicht schlimm.
In Bezug auf Mainz und Augsburg vermute ich genau das Gegenteil. Die beiden hätten noch ne größere Klatsche bekommen.
Da hätte auch eine geschlossene Mannschaftleistung nix genutzt.
Ist aber auch egal.
Daß Schalke gestern abend zu dem übermächtigen Gegner auch noch einen grottenschlechten Tag erwischt hat, will ich nicht abstreiten.
Daß die Mannschaft einiges besser machen und auch spielen kann als wie sie es gestern abend demonstriert hat ist zweifelsfrei erwiesen, sonst würde sie in der Bundesliga nicht auf Platz 4 stehen. Denn den bekommt man nicht mit stümperhaftem Verhalten und Passivität auf dem Platz.
Passiv und Stümperhaft sieht es immer aus, wenn der Gegner individuell
einfach zwei oder drei Klassen besser ist. So wie es gestern abend war.
Schon allein die Balltechnik, die Übersicht und die Gedankenschnelligkeit
der Real-Spieler war es wert, das Spiel anzuschauen. Und von dieser Klasse waren die Schalker Spieler gefühlte Lichtjahre entfernt.
Bis die Schalker manchmal realisiert haben, wo der Ball nun hinkommt, war er schon längst eine Station weiter. Vor allem dann, wenn es in der Nähe des oder im Strafraum war.
Wenn ein Bundesligst gegen einen Landesligisten spielt, dann ist es ähnlich.
Die Leute sind so schnell, da kannste nicht mal mehr Foul spielen.