Robin Dutt

Es wird doch versucht. Und wir sehen diese Ansätze doch auch immer wieder. Allerdings guckt dir doch an, was so ein Petersen aus Konterchancen macht. Der Kerl ist technisch so etwas von limitiert, dass er Situationen, wie heute in der ersten Hälfte, in der er eigentlich frei aufs gegnerische Tor laufen könnte, zu schlecht ist um den Ball mitzunhemen und wenn ers mal schafft, dann braucht er davon gefühlte huntert Möglichkeiten.

ich war heute im stadion. es gab nicht eine einzige situation in welcher petersen hätte alleine aufs tor zulaufen können. wenn ich mir auch deine weitere einschätzung zu ihm durchlese und auch die zu hunt (einäugige), dann sehe ich ohnehin keine basis mit dir zu diskutieren. aber mich wundert dann deine ansicht, wir hätten einen zweitligakader, auch nicht mehr.
 
Bei allem Respekt, aber in dem damaligen Kader war er einer der schwächsten. Er war eben aufgrund seiner Angewohnheit das Tempo zu verschleppen schlicht ein Störfaktor in der Mannschaft, die ein sehr schnelles Kombinantionspiel bevorzugte. Heute ist er aufgrund dessen, was er am Ball kann noch einer von den wenigen Einäugigen unter den Blinden.



Es wird doch versucht. Und wir sehen diese Ansätze doch auch immer wieder. Allerdings guckt dir doch an, was so ein Petersen aus Konterchancen macht. Der Kerl ist technisch so etwas von limitiert, dass er Situationen, wie heute in der ersten Hälfte, in der er eigentlich frei aufs gegnerische Tor laufen könnte, zu schlecht ist um den Ball mitzunhemen und wenn ers mal schafft, dann braucht er davon gefühlte huntert Möglichkeiten.
Ansonsten rückt die gesamte Mannschaft sicherlich viel zu langsam nach. Und bietet sich dann auch dem Mitspieler auch nicht wirklich an, so dass dieser irgendwie den Ball auch mal zum Mitspieler bringen kann. Und ich Stimme dir zu, dass bestimmte einstudierte Laufwege das ein wenig verbessern könnten. Allerdings brauchst du heute eben gerade im Offensivspiel sehr viel Rochade, da dein eigenes Spiel vom Gegner ja bis ins kleinste Detail analysiert wird.

Uns fehlt es insgesamt an so vielem, dass ich eben nicht allein RD dafür verantwortlich machen kann. Mein Problem ist allerdings, dass ich einfach nicht glaube, dass wir bei uns mit einem Trainerwechsel diesen Wechseleffekt bekommen, weil es bei der Mannschaft ja nicht an Einsatz-, Lauf- und Kampfbereitschaft fehlt.

das stimmt soweit die ist im Grunde da- aber so kann es nicht weitergehen, wir duseln uns von Punkt zu Punkt nix ist zwingend nix wirkt geplant....
 
ich war heute im stadion. es gab nicht eine einzige situation in welcher petersen hätte alleine aufs tor zulaufen können. wenn ich mir auch deine weitere einschätzung zu ihm durchlese und auch die zu hunt (einäugige), dann sehe ich ohnehin keine basis mit dir zu diskutieren. aber mich wundert dann deine ansicht, wir hätten einen zweitligakader, auch nicht mehr.

Sagte wir haben nicht mal einen zweitligakader. Natürlich hätte Petersen alleine aufs Tor zu gehen können. Er brachte dann Ball nach Innen, weil ihn sich mit der ersten Berührung zu weit vorlegt, dann eben nur noch Außen in den Strafraum gehen konnte. Auch seine hereingabe war dann schwach. Wenn er den Ball richtig mitnimmt, dann kann er nach Innen ziehen und geht dann allein auf das Frankfurter Tor zu. Wobei er bei seiner Schnelligkeit, dann wahrscheinlich auch nicht mehr allein gewesen wäre.
 
Sagte wir haben nicht mal einen zweitligakader. Natürlich hätte Petersen alleine aufs Tor zu gehen können. Er brachte dann Ball nach Innen, weil ihn sich mit der ersten Berührung zu weit vorlegt, dann eben nur noch Außen in den Strafraum gehen konnte. Auch seine hereingabe war dann schwach. Wenn er den Ball richtig mitnimmt, dann kann er nach Innen ziehen und geht dann allein auf das Frankfurter Tor zu. Wobei er bei seiner Schnelligkeit, dann wahrscheinlich auch nicht mehr allein gewesen wäre.

nein. es waren zuvor schon verteidiger in der mitte, die den kürzeren weg gehabt hätten. der winkel wäre extrem spitz geworden, egal wie er den ball mitnimmt.

und dazu:
Sagte wir haben nicht mal einen zweitligakader.

fällt mir tatsächlich nur noch folgendes ein:
:lol:
 
Vielleicht mag Ambition in diesem Zusammenhang falsch interpretiert werden. Ich finde es nur bedenklich, dass man sich offenbar zufrieden gibt bzw. immer nur darauf verweist, dass nicht mehr drin ist und man sich mit dem Punkt, dem Ergebnis, wie auch immer, zufrieden geben muss.

Das ist für mich eine komplett falsche Denkweise, die mir auch zunehmend bei den Fans auffällt und von Dutt auch oft nach außen getragen wird. Mich stört das.

Das wir keine großen Ansprüche stellen dürfen, ist mir dabei durchaus bewusst und steht für mich nicht im Widerspruch mit der Ambition, auch mal selbstbewusster aufzutreten und sich mit solchen Spielen wie heute oder den 20 Min gegen Gladbach nicht zufrieden zu geben. Das hat evtl. auch einen psychologischen Charakter.

Zum letzten Absatz 1899% Zustimmung. Aber wenn es an spielerische Qualität mangelt u n d es sträflich vernachlässigt wurde, dem Aderlaß der führungsstarken und siegesgewillten Spielern wie Baumann, Frings und mit Abstrichen Merte entgegen zu steuern, dann ist es auch nicht verwunderlich, daß eine Mannschaft i.d.R. im Rahmen seiner Möglichkeiten bleibt und nur selten ein Überraschungscoup gelingt. Nicht umsonst war das 1:0 gegen die Pillen am letzten Spieltag der Hinrunde der erste Sieg gegen ein Top-Club-5 seit 3,5 Jahren. So kann eine spielerisch limitierte Mannschaft auch kaum Selbstvertrauen generieren und demzufolge ist es auch nicht verwunderlich, daß die Mannschaft und somit auch die Ambitionen, Erwartungen (oder wie man es auch immer nennen mag) in einem überschaubaren Rahmen bleiben.

Trotz alldem muß ein Coach sicherlich Reizpunkte setzen, aber er ist sicherlich gut beraten, wenn er es intern täte. Denn was nützt es, wenn RD öffentlich Ziele verkündet, die bei einer ohnehin mental schwachen Mannschaft wohl eher noch mehr Verunsicherung als postivien Erfolgsdruck auslösen würden? Mal abgesehen davon, daß man ihn bei Nicht-Einhaltung dieser öffentlich verkündeten Ziele ihm diese um die Ohren hauen würde.
 
Was wir da spielen ist Fußball zum Abgewöhnen. Einfach nur grausam.
Und ich kann das mit der Moral auch nicht mehr hören. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
 
Wieso "jetzt schon"? :confused:



Und was hat uns das gebracht? Einen Abstiegsk(r)ampf, bei dem man bis zum 33. Spieltag um den Klassenerhalt zittern mußte.

Im übrigen sollten die Spiele der Hinrunde, in denen Werder offensiv agierte, eigentlich eindeutig gezeigt haben, daß mit diesem im Vergleich zum Vorjahr noch limitierteren Kader (Stichwort KdB) eine offensive Ausrichtung sportlicher Selbstmord wäre.

Ich habe in der letzten Saison nicht gezittert, weil ich Vertrauen zu unserem Trainer hatte. Eichin hatte dieses Vertrauen nicht mehr und hat dann seinen Wunschtrainer geholt, zu dem ich keinerlei Vertrauen habe.
Man sieht es doch auf dem Platz: Das macht doch keinen Spaß. Die Angst abzusteigen, war niemals so groß wie jetzt. Mit Eichin nahm das Übel seinen Lauf.

Einige werden erst aufwachen, wenn Freiburg und Stuttgart mal wieder gewinnen und wir auf Platz 17 abrutschen.
 
Ich habe in der letzten Saison nicht gezittert, weil ich Vertrauen zu unserem Trainer hatte. Eichin hatte dieses Vertrauen nicht mehr und hat dann seinen Wunschtrainer geholt, zu dem ich keinerlei Vertrauen habe.
Man sieht es doch auf dem Platz: Das macht doch keinen Spaß. Die Angst abzusteigen, war niemals so groß wie jetzt. Mit Eichin nahm das Übel seinen Lauf.

Einige werden erst aufwachen, wenn Freiburg und Stuttgart mal wieder gewinnen und wir auf Platz 17 abrutschen.


klar, wenn wir Eichin rauswerfen, sind wir quasi schon ein Meisterschaftskandidat.
 
Ach, Du meinst, mit dem allwöchentlichen Grottenkick, der uns in dieser Saison geboten wird, ist der Klassenerhalt eine sichere Sache?

Mit Sicherheit nicht. Aber wenn der Grottenkick mehr Punkte bringt, als sich ständig auskontern zu lassen, dann nehme ich das vorübergehend billigend in Kauf, auch wenn ich ein Anhänger von attraktivem Fußball bin. Denn es sollte eigentlich jedem Werder-Fan bewußt sein, daß für eine offensive Spielweise, die zumindest eine abstiegssorgenfreien Fußball gewährleisten kann, wir spätestens seit dem Sommer 2012 nicht mehr den Kader haben.
 
Zum letzten Absatz 1899% Zustimmung. Aber wenn es an spielerische Qualität mangelt u n d es sträflich vernachlässigt wurde, dem Aderlaß der führungsstarken und siegesgewillten Spielern wie Baumann, Frings und mit Abstrichen Merte entgegen zu steuern, dann ist es auch nicht verwunderlich, daß eine Mannschaft i.d.R. im Rahmen seiner Möglichkeiten bleibt und nur selten ein Überraschungscoup gelingt. Nicht umsonst war das 1:0 gegen die Pillen am letzten Spieltag der Hinrunde der erste Sieg gegen ein Top-Club-5 seit 3,5 Jahren. So kann eine spielerisch limitierte Mannschaft auch kaum Selbstvertrauen generieren und demzufolge ist es auch nicht verwunderlich, daß die Mannschaft und somit auch die Ambitionen, Erwartungen (oder wie man es auch immer nennen mag) in einem überschaubaren Rahmen bleiben.

Aber ab einem gewissen Punkt muss man diesen Kreislauf ja auch durchbrechen. Die Fehler der Vergangenheit haben eine große tragweite. Aber ich halte nichts davon immer wieder nach hinten zu Blicken und darauf zu verweisen. Es muss vielmehr darum gehen: Was kann ich als Trainer mit bestimmten Mitteln tun, um die Mannschaft im Hier und Jetzt stärker zu machen. Für mich ist ein wesentlicher Zugriffspunkt die Psyche und die dahinter steckende Mentalität. Was kann ich und was wird mir eingeredet, nicht zu können?! Rede ich ständig davon, dass man sich gegen Frankfurt inzwischen 90 Minuten hinten reinstellt und sich über den Punkt freut? Freu ich mich mal 20 Minuten dem Gegner (Gladbach) Paroli geboten zu haben und das die 0 gegen Braunschweig stand? Das ist bei uns mitlerweile leider so und verzerrt den Blickwinkel darauf, wo wir eigentlich wieder hin wollen und sollten - nämlich auf den Weg eines erfolgreichen Bundesligaclubs.

Trotz alldem muß ein Coach sicherlich Reizpunkte setzen, aber er ist sicherlich gut beraten, wenn er es intern täte. Denn was nützt es, wenn RD öffentlich Ziele verkündet, die bei einer ohnehin mental schwachen Mannschaft wohl eher noch mehr Verunsicherung als postivien Erfolgsdruck auslösen würden? Mal abgesehen davon, daß man ihn bei Nicht-Einhaltung dieser öffentlich verkündeten Ziele ihm diese um die Ohren hauen würde.

Leider kommt das ja gerade bei uns noch zu oft vor. Vor der Saison wurden auch von RD Ziele gesetzt, was stabileres Auftreten versprach. Lemke redet zwischendrin immer mal wieder vom internationalen Geschäft usw. Darauf wollte ich nicht hinaus. Es geht darum den Spieler zu sagen, ey , ihr könnt mehr als nur nen Ball rauskloppen. Das müss in die Köpfe. Der Wille muss wieder stärker sein und der Glaube daran, was dieser Wille bewirken kann. Sowas kann intern also auch öffentlich wirksam eingesetzt werden. Im Kern geht es darum, den Bezug zur Realität zu behalten aber auch das Maximum aus jedem rauszukitzeln. Das ist die Kunst in unserer Lage die Dutt meinen Eindrücken nach nicht auf die Kette bekommt.
 
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